DEP0009816DA - Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrium - Google Patents
Gestapelter elektrischer Kondensator mit GlasdielektriumInfo
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Description
Siemens & Halske München, den 27.9.1948
Aktiengesellschaft PA 9/16 741
Briefanschrift:
Siemens & Halske A.G.
Patentabte al taig
M Li η chen
T7it t elsb acherplatz 4
Gestapelter elelrfcrisdier Kondensator mit G]^ sdi elektrikum
Us verschiedenen bekannten Gründen werden elektrische iionnsatoren fitr bestimmte -A-nwendungBZwecfce mit einem Giasdiriiektrikum
ausgerüstet. Im Interesse einer guten ^aumausnutzung bemüht man sich, sofern die Durch Schlagsspannung es
zulässt, die dielektri sehen Zwischenlagen möglichst dünn zu gestalten, "nie zur Zeit geringsten Glasstärken liegen in der
Grö ssen Ordnung zwischen einem Z elin te 1 bis $ linf ζ elm te 1 Millimeter
je Platte.
Diese Platten werden entweder mit selbständigen Belegungen oder mit in Schichtform aufgebrachten Belegungen versehen*
aufeinander gestapelt und nach der Stapelung gewöhnlich durch eine Wärmeeinwirkung miteinander verbacken bezw. on den
Rändern- verschmolzen, sodass sich ein kompakter Glasblock ergibt, der, insbesondere wenn die -Belegungen lufteinschlussfrei
in Schichtform auf dem dielektrikum aufgebracht sind, infolge des gaten Abschlusses gegen Atmosphärilien und luftfeuchtigkeit
über sehr gate elektrische ^erte auch hinsichtlich der zeitlichen -Beständigkeit verfügt.
Das Streben geht naturgemäss dahin, die dielektrischen Zwischenlagen in ihrer Stärke weiteihin zu verringern, um
die Raum ausnutzung des 1K)Hd en sa tors zu verbessern. Es ist nun neuerdings gelungen, Glasfolien in. der Stärke einiger
weniger ,u herzustellen. Selbst, warn man von der Benutzung selbständiger Belegungen absieht und schonungsvollste
Sz/l?ü
24.9.1948
24.9.1948
Niederschlagsverfahren für die Ausbildung der Belegong3-sohichten anwednet, ergeben sich trotzdem Schwierigkeiten
in-der Fertigung der Kondensatoren, denn die Glasfolien in dieser geringen Stärke sind naturgemäss äusserst empfindlich
gegen mechanische Beanspriichung und gehen leicht zu Bruch» Ueberdies bereitet die Schichtung fertigungsmässig
unvorhergesehene Schwierigkeiten*
Um.nun den Vorteil, der durch die-geringe Stärke der Glasfolien hinsichtlich der Raumausnutzung geboten wird, trotzdem
wenigstens zum feil auanutsen zu können, wird naoh dem Kennzeichen der Erfindung vorgeschlagen, abwechselnd Glasplatten
in der bisher üblichen Stärke von l©0 bis AOOO/ti und Glasfolien in der Stärke einiger /u zu sohiohten. Hierbei
dienen die stärkeren Glasplatten als Stütze für die Glasfolien und nehmen die an dem Stapel auftretenden mechanischen Beanspruchungen auf» Bs ist hierbei sinnvoll, die Belegungen
beispielsweise als eingebrannte Metallschichten auf den Fla cn s ei ten der stärkeren dielektrischen Zwlsohenlagen
anzubringen, damit die Glasfolien mechanisch in diesem Arbeitsgang überhaupt nicht beanspruoht zu werden brauchen*
Ss können natürlich mit ähnlichem Erfolg auch selbständige Belegungen benutzt werden oder auch leitende Sohiohten anderer
Art, z.B. Kohle stoff schichten oder ähnliches. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die stärkeren dielektrischen Pkatten
vollkommen mit einer leitenden Schieht zu bedecken bezw, selbständige Belegungsschiohten aussen zusammenzufassen,
sodass die starken dielektrischen Platten elektrisch kurzge-. schlossen sind uriä lediglich die Glasfolien das eigentliche
Dielektrikum des Kondensators darstellen. Es ist jedoch auch mögHah, die stärkeren die lekt rise hen Zwischenlagen mit verschiedenpoligen
Belegungen auf den bdiden Seiten zu versehen, d.h. einzelne Konäensatoreinheite η'herzustellen und diese
in entsprechender Reihenfolge mit den Glasfolien zu schichten, sodass bei dieser Stapelart die Kapazität des Kondensators
in der Hauptsache durch die dünnen Glasfolien gebildet wird ]xnä nur ein geringer Anteil, nämlich entsprechend dem Verhältnis der Stärke von Glasfolie und Glasplatte und ihre«r
Dielektrizitätskonstante entsteht,
Es empfiehlt sich* wie es an sich bei Stapelkondensatoren dieser Art üblich ist, die Belgungen abweohselnd über je
einen Hand der dielektrischen Z(wisehen^agen auszudehnen and sie dort mit einer1 Strom zuführenden Metallschicht in Verbindung zu bringen* Danach kann der gesamte Stapelkörper
duroh eine -entsprechende Wärmebehandlung zu einem kompakten Glasbiook zaisamm enge schmolzen werden, in der 2eichiiung ist
ein Querschnitt durch einen Stapelkondensator der gekennzeichneten Art wiedergegeben. Mit a sind die Glasplatten
gr<$eserer Stärke, beispielsweise 3/10 mm, bezeichnet. Diese sind beidseitig bis auf die beiden Aussenplatten des Stapels
mit den Belegungen b und ο versehen, die über je einen Band der Glasplatten ausgedehnt sind, damit eine einfache Ver-
EtIO 5220
' - 3 - PA 9/16741
bindung miteinander and eine einfache Stromzuführung ermöglicht wird, Diese Kcndensatoreinheiten darstellenden
dielektrischen Platten a sind unter Zwisohenfügungen von Glasfolien beispielsweise in der Stärke von 3 /U aufeiandergeschichtet,
wobei jeweils Kapazitäten zwischen b und ο über die Glasfolien "Tfltgebildet werden. In der Zeichnung sind
die Stärken der Glasplatten, Glasfolien und Belegungen ohne Rücksicht auf die relativen wahren Verhältnisse lediglioh
der Ueberfeiohtlichkeit wegen.in vergrosserten Masstab wiedergegeben. :
Anlagen:
5 Patentansprüche
1 Figur
Claims (1)
- - 4 τ PA 9/16741Patentanspruch1» Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikura, dadurch gekennzeichnet, dass abwechselnd Glasplatten in der Stärke von \LOO bis 1000 /ti mit Glasfolien in der Stärke einiger /u unter Zwischenfügung der Belegungen geschichtet sinö»2, Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glas dielektrikum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Belegungen aus auf dem Dielektrikum aufgebrachten leitenden Belegungen,- ζ «Β, eingebrannten Metallschichten bestehen»3» Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glas dielektrikum nach den Ansprüchen 1 und 2t dadurch gekennzeichnet,dass die Belegungen auf beiden Seiten der stärkeren dielektrischen Schichten aufgebracht sind.4. Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Belegungen abwechselnd über ^e einen Rand der dielektrischen Schichten ausgedehnt sind und dort mit einer stromzuführenden Kontaktschicht in Verbindung stehen.)» Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdiele nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dassGüa s di el ek trikum Qer Kondensatorstapel vollkommen verschmolzen ist.
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