DE815669C - Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum - Google Patents

Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum

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DE815669C
DE815669C DEP9816D DEP0009816D DE815669C DE 815669 C DE815669 C DE 815669C DE P9816 D DEP9816 D DE P9816D DE P0009816 D DEP0009816 D DE P0009816D DE 815669 C DE815669 C DE 815669C
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DE
Germany
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glass
dielectric
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electrical capacitor
capacitor
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Expired
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DEP9816D
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English (en)
Inventor
Willy Dr Prang
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/30Stacked capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum Aus verschiedenen bekannten Gründen «erden elektrische Kondensatoren für bestimmte Anwendungszwecke mit einem Glasdielektrikum ausgerüstet. Im Interesse einer guten Raumausnutzung bemüht man sich, sofern die Durchschlagsspannung es zuläßt, die dielektrischen Zwischenlagen möglichst dünn zu gestalten. Die zur Zeit geringsten Glasstärken liegen in der Größenordnung zwischen l/io bis 1/1s mm je Platte.
  • Diese Platten werden entweder mit selbständigen Belegungen oder mit in Schichtform aufgebrachten Belegungen versehen, aufeinander gestapelt und nach der Stapelung gewöhnlich durch eine Wärmeeinwirkung miteinander verbacken bzw. an den Rändern verschmolzen, so daß sich ein kompakter Glasblock ergibt, der, insbesondere wenn die Belegungen lttfteinschlußfrri in Schichtform auf dem 1)ielektrikum aufgebracht sind, infolge des guten Abschlusses gegen Atmosphärilien und Luftfeuchtigkeit über sehr gute elektrische Werte auch hinsichtlich der zeitlichen Beständigkeit verfügt.
  • Das Streben geht naturgemäß dahin, die dielektrischen Zwischenlagen in ihrer Stärke weiterhin zu verringern, um die Raumausnutzung des Kondensators zu verbessern. Es ist nun neuerdings gelungen, Glasfolien in der Stärke einiger weniger lc herzustellen. Selbst wenn man von der Benutzung selbständiger Belegungen absieht und schonungsvollste Niederschlagsverfahren für die Ausbildung der Belegungsschichten anwendet, ergeben sich trotzdem Schwierigkeiten in der Fertigung der Kondensatoren, denn die Glasfolien in dieser geringen Stärke sind naturgemäß äußerst empfindlich gegen mechanische Beanspruchung und gehen leicht zu Bruch. Überdies bereitet die Schichtung fertigungsmäßig unvorhergesehene Schwierigkeiten.
  • Um nun den Vorteil, der durch die geringe Stärke der Glasfolien hinsichtlich der Raumausnutzung geboten wird, trotzdem wenigstens zum Teil ausnutzen zu können, wird nachdem Kennzeichen der Erfindung vorgeschlagen, abwechselnd Glasplatten in der bisher üblichen Stärke von ioo bis iooo ,u und Glasfolien in der Stärke einiger u zu schichten. Hierbei dienen die stärkeren Glasplatten als Stütze für die Glasfolien und nehmen die an dem Stapel auftretenden mechanischen Beanspruchungen auf. Es ist hierbei sinnvoll, ,die Belegungen beispielsweise als eingebrannte Metallschichten auf den Flachseiten der stärkeren dielektri.schen Zwischenlagen anzubringen,damit die Glasfolien mechanisch in diesem Arbeitsgang überhaupt nicht beansprucht zu werden brauchen. Es können natürlich mit ähnlichem Erfolg auch selbständige Belegungen benutzt werden oder auch leitende Schichten anderer Art, z. B. Kohiestoffschichten oder ähnliches. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die stärkeren dielektrischen Platten vollkommen mit einer leitenden Schicht zu bedecken bzw. selbständige Belegungsschichten außen zusammenzufassen, so daß die starken dielektrischen Platten elektrisch kurzgeschlossen sind und lediglich die Glasfolien das eigentliche Dielektrikum des Kondensators darstellen. Es ist jedoch auch möglich,, die stärkeren dielektrischen Zwischenlagen mit verschiedenpoli,gen Belegungen auf den beiden Seiten zu versehen, d. h. einzelne Kondensatoreinheiten herzustellen und diese in entsprechender Reihenfolge mit den Glasfolien zu schichten, so daß bei dieser Stapelart die Kapazität des Kondensators in der Hauptsache durch die dünnen Glasfolien gebildet wird und nur ein geringer Anteil, nämlich entsprechend dem Verhältnis der Stärke von Glasfolie und Glasplatte und ihrer Dielektriz.itätskonstante entsteht.
  • Es empfiehlt .sich, wie es an sich bei Stapelkondensatoren dieser Art üblich ist, die Belegungen abwechselnd über je einen Rand der dielektrischen Zwischenlagen auszudehnen, und sie dort mit einer stromzuführenden Metallischicht in Verbindung zu bringen. Danach kann der gesamte Stapelkörper durch eine entsprechende Wärmebehandlung zu einem kompakten Glasblock zusammengeschmolzen werden. In der Zeichnung ist ein Querschnitt durch einen Stapelkondensator der gekennzeichneten Art wiedergegeben. Mit a sind die Glasplatten größerer Stärke, beispielsweise 3/io mm, bezeichnet. Diese sind beidseitig bis auf die beiden Außenplatten des Stapels mit den Belegungen b und c versehen, die über je einen Rand der Glasplatten ausgedehnt sind, damit eine einfache Verbindung miteinander und eine einfache Stromzuführung ermöglicht wird. Diese Kondensatoreinheiten darstellenden dielektrischen Platten a sind unter Zwischenfügungen von Glasfolien beispielsweise in der Stärke von 3 aufeinandergeschichtet, wobei jeweils Kapazitäten zwischen b und c über die Glasfolien d gebildet werden. In der Zeichnung sind die Stärken der Glasplatten, Glasfolien und Belegungen ohne Rücksicht auf die relativen wahren Verhältnisse lediglich der Übersichtlichkeit wegen in vergrößertem Maßstab wiedergegeben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd Glasplatten in der Stärke von ioo bis iooo cc mit Glasfolien in der Stärke einiger ,u unter Zwischenfügung der Belegungen geschichtet sind.
  2. 2. Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungen aus auf dem Dielektrikum aufgebrachten leitenden Belegungen, z. B. eingebrannten Metallschichten bestehen.
  3. 3. Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungen auf beiden Seiten der stärkeren dielektrischen Schichten aufgebracht sind.
  4. 4. Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungen abwechselnd über je einen Rand der dielektrischen Schichten ausgedehnt sind und dort mit einer stronizufiihrenden Kontaktschicht in Verbindung stehen.
  5. 5. Gestapelter elektrischer Kondensator mit Glasdielektrikum nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensatorstapel vollkommen verschmolzen ist.
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