DEP0009814DA - Elektrischer Durchführungskondensator im Isolierstoffgehäuse - Google Patents

Elektrischer Durchführungskondensator im Isolierstoffgehäuse

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Publication number
DEP0009814DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
metal
housing
cover
pressed
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ludwig Linder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens & Halske München, den 27.9.1948
Aktiengesellschaft PA 9/17513
Briefanschrift: . PA 13/ 48 21®8
Siemens & Halske A8Q. β *
Patentabteilung
München 1
^ittelsbacherplatz 4
Elektrischer IUr cn führung skondensa tor im Isolierstoffgehäuse,
Durchfühiungskondensatoren sind "bekanntlich solche Kondensatoren, durch deren Wickelkörper ein Leiter geführt ist, der auf beiden Seiten mit Anschluss vorrichtung en versehen ist und mit einem Kondensatorbelag in unmittelbarer Verbindung steht, während der ^egenbeleg mit dem Gehäuse konzentrisch leitend verbunden ist, welches seinerseits konzentrisch leitend in einem lurchbruch einer /Lbschirmwand oder dergl, befestigt ist β Der Durchführung si ei t er wird in die aufgetrennte, zu be s ehalt ende Leitung eingefügt und stellt damit einen Teil der Leitung dar, von welcher irgendwelche, insbesondere StÖrfrecjue^nzen abgeführt werden sollen. Infolge praktisch nicht vorhandener Zuleitungen zu den Kondensat orbele gang en haben diese Kondensatoren eine sehr geringe Dämpfung, bezw, ist ihr sogenannter Kern widerst and besonders klein, sodass auch sehr hohe -Frequenzen kapazitiv abgeleitet werden können. Daneben ist eine v/eitere wichtige Eigenschaft das Kondensat ars die, dass er zwischen den an ihn angeschlossenen Teilen, der Stroml ei tang entkoppelnd wirkt, sofern er in eine Äbschirmwand eingesetzt ist, die konzentrisch leitend, lochfrei mit dem Gehäuse des Kondensators verbunden ist» In diesen Fällen ist der Teil der Leitung, der auf der einen Seite der Aft schirmwand vorhanden ist, von dem auf der anderen Seite der Ab schirme and weitergeführten Teil vollständig entkoppelt und abgeschirmt, sodass &törfelder 3uf äer einen Seite keine Sepmungen in den Leitern auf der anderen Seite der Abschirmwand erzeugen können»
S ζ AiiAi
23.9.1943
ΡΛ 9/17513
den bekannten Konstruktionen besteht nun, insbesondere! wegen der Heranziehung des Gehäuses als einen Anschlusspol des Kondensators, das Gehäuse in jedem Fall aus Metall, "Es hat sich nun das Bedürfnis herausgestellt, Durchführung rlondensatoren auch in nicht metallische Gehäuse, ,beispielsweise Isolierstoff becher unterzubringen und trotzdem die dem Durchführungskondensator eigenen Eigenschaften beizubehalten, ils*· se Forderung ist tatsächlich zu erfüllen, da es ja nicht darauf ankommt j das, gesamte Gehäuse leitend zu gestalten, sondern lediglioh darauf, zwischen den einen Belag des Kondensators und der AbschirnMand eine konzentrische lochfreiüs möglichst kurze Verbindung herzustellen» IJm dies zu erreichen genügt es aber, das Gehäuse nur an der Elemmstelle mit der iibochiriflwand aus Metall guissubilden* Dies be dingt .zum Teil ' jedoch Konstruktionen, die einen Aufwand erfordern, der in keinem, Verhältnis zu dem beabsichtigten Zw'ook steht,, Erst dann j wenn entsprechend dem Kennzeichen der Erfindung dar Deckel oder der. Gehäusemantel oder auch beide der elektrischen Verbindung dienende Metallteile besitzen, gelingt es, das Problem in einfacher Weise zu lösen, weil einerseits eine gute mechanische Verbindung zwischen Metall- und Isolierstoff gewährleistet ist und andererseits die erforderlichen elektrischen Verbindungen beim Zusammenbau des Kondensators ohne Schwierigkeiten vorgesehen werden können«
Eine der bisher verbreiteteten und elektrisch einwandfreiest en Ausführungsformen ύοώ Durchführungskondensatoren besitzt für die Befs&igung des Kondensators an der einen Stirnseite des Gehäuses einen Öchraubanschluss, der einen geringeren Durchmesser als das Kondensatorgehäuse Iiat,Zwischen dem eigentlichen Gewind einsatz und der Stirnfläche des Behälters ist eine konische oder kugelige Ringflache vorgesehen, die sich beim festschrauben des Konäencators in einem Loch der Abschirmwand fest gegen dessen Eaiid presst und dabei die gewünschte elektrische lochfreie konzentrische Verbindung herstellt. Vtfenn man diese bewährte und sowohl elektrisch als auch praktisch günstige Ausführungsform mit dem 'Gedanken der vorliegenden Erfindung verknüpft, erhoben sich Konstruktionen, wie sie in der Zeichnung schematiacli wiedergegeben sind, die die Anwendung vcn Isoliersto££gohäusen gestatten und trotzdem elektrisch die gleichen Wirkungen besitzen, wie Durchführungskondensatoren in Metal]-gehäusen.
In Abbe 1 ist mit a der Kondensat^rkörper und mit b drr D'jrchführungßleiter bezeichnet« Das Gehäuse setzt sich aus den 3 Teilen c, d und e zusammen, wobei c eine hohlzylindrische Hülse und d und e clie Deckel teile sind , Entsprechend der Regel dor Erfindung ist ein De ekel teil und zwar e, sowie auch der Gehäuseniantel c mit Metalleinlagen f, g versehen, die der elektrischen Verbindung dienen, f ist eine Me tallhülse, die in dem mit Gewindestutzen versehenen Deckelteil e eingepresst ist und sich in ihrer Formgestaltung dem Deckel anpasst und mit dem konischen Ringteil für die klemmverbindung mit der nicht näher dargestellten Abschirmwand bestimmt ist» g ist in dem Gehäusemantel c eingepresst und steht um einen
fc.erin.jcn Betrag vor und ist mit f verlöte-1, wodurch gleichzeitig eine leitende Verbindung und ein Abschluss des Gehäuseinnern mit h hergestellt wird, welches ein napfähnlicher lötkorb ist, der mit der einen Belegung, die aus der Stirnseite des Konäensatorkörpers a herausragt, verbunden ist. Der Durchführungslei ter b ist in dem Deokelteil e eingepresst, i und k sind Isolierstoff einlagen, die zur Isolierung bezw, festen Lagerung des Eondensatorkörpera a die-* nen» 1 int eine weitere Lötplatte, die den Gegenpol mit dem DiirchführuneSleiter b verbindet» Beim Aufbau des Kondensators t,ehb man so vor, dass man den mit den Lötkörben h und 1 versehenen Wickelkörper in das Gehäuse φ einführt? den Deckel teil e aufsetzt und g mit h und f bei m verlötet* Daiaaoh erfolgt die Verbindung zwischen 1 und b und schlieos-Iioh v&rd der Deckel d aufgesetzt f der mit b und c unter Benutzung eines geeigneten Klebstoffes verbunden wird«
In Abb. 2 und 3, wobei Abb. 3 einen Schnitt der Abb,2 längs der linie A...B darstellt, ist lediglich der De ekelte il η mit einem eingepressten Metallteil ο versehen« ο durchdringt den Deckel n, wie die Abb* 3 zeigt, an verschiedenen symmetrisch verteilten Stellen und steht im Innern mit dem Lötkorb ρ in konzentrisch leitender Verbindung^ η ist mit dem Gehäuse q. durch Verkleben verbunden, Bei dieser Ausführung; ist zwar durch die Aussparungen in dem Me tall teil o, die durch die Deckelkonstruktion bedingt sind, keine vollkommen lochfreie konzentrische Verbindung zwischen dem BeIa1T1 dps Kondensators und der Absohirmwandy mit welcher ο in Druckverbindung korimt, gegeben, jedoch ist dies bei Anordnungen, bei welchen sehr hohe Frequenzen nicht vorhanden sind, be zw. nicht abgeleitet zu werden brauchen, tragbar« Handelt es sich aber um EntstörungsanorcH miniem, bei denen auch allerhöchste Frequenzen sicher von dem entstörten Leiterteil ferngehalten werden müssen, dann sind nur Ausführungen wie in Abb» I als Beispiel angegeben brauchbar» Die Ausführung nach Abb*2 hat lediglich den Vorteil, dass sie einfacher und billiger zu erstellen ist»
Die Abb, 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfinduri_sgemäasen Durchführungskondejosators, Der Durchftihrungsleiter 3 ist mittels des metallischen Lötkorbes 2 mit der einen Belegung des Kondensatorwickels 5 verbunden,. Die andere Belegung des Kondensators steht mittels des Lot-· korbes 6 in metallischer Verbindung mit dem kegelförnaigrn Metallteil 7 des Deck eis * dei in bekannter Weise bei Brfcstif.iiEg des Durctführungskondensators an die Abschirme^nQ gepresst wird, Im Teil 7 ist das isolierteil 8 befeatrVt. Teil 7 and Teil 8 bilden zusammen den Deckel, Der Durair.i'hrun^eleiter 3 läuft durch eine metallische Buchse 9? <:..'. ^ ine η Hohlniet, mit dem er verlötet ist, Zus amme ngcns It^/i wird der Kondensator durch das Isolierstoffgehäuse 1* lab
PJi 9/17513
für die Montage ein Schutz ^ Ggen Verdrehung gewünscht, so kann das Gehäuse zo£« einen 6-kantigen Mantel erhalten* Gegebenenfalls kann das Gehäuse auch über den De ekel teil 7 und den lotkorb 2 hinaus etwas verlängert werden, um den Kondensator an beiden Enden vermessen zu können.
Anlagen:
7 Patentansprüche
3 figuren

Claims (5)

P., 9/17513 Patentansprüche
1. Elektrischer Durchführungskondensator im Isolierstoffgehäuse, bei welchem das Durchführun^sprinzip, insbesondere die entkoppelnden Eigenschaften erhalten sind, didurch gekennzeichnet, dass eine lochfreie, konzentrisch leitende Verbindung zwischen einem Belag des Kondensators und dem Durqhbruch in der Abschirmwand, in weloner er eingesetzt ist, dadurch £.e^l· rleistet ist, dass entweder ein Deckelteil cder der Gehäusemantel oder auch beide der elektrischen Verbindung dienende Metallteile besitzene
2» Durchführungskondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckelteil eine konische oder ku^eli^e BinLfläche besitzt, welche mit einem beispielsweise eingepressten, der Fläche angepassten Metallteil überdeckt ist, das einerseits mit dem einen BeIa1-, des Kondensators in Verbindung steht und andererseits bei der Befestigung des Kondensators ^e^en den Hand eines Loches in der Absoliirmvjand , epresst wird«
3« Durchführungskondensator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Deckelteil vereinigte Metallstück durch den Deokel durchgreift und unmittelb?r mit dem Kondensatorbelag in Verbindung steht«,
4» Durchführungskondensator nach den Ansprüchen 1 und 2? dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Deckelteil vereinigte Metallstück um den Deckel herumgreift und mit dem BeIa6T des Kondensators mittelbar über eine zwischen Deckel und Gchäuseisantel eingeklemmte napfförmige LÖtplatte oder dergleichen in Verbindung steht«
5. Durchführungskondensator nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass in dein Gehäusemantel eine rin^ö'rmig geschlossene Metalleinlage vorgesehen ist, die mit dem Metallteil des Deokels durch Lotung oder dergleichen verbunden ist«
6« Durchführung sk ond ensat or nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der DurchführunLsleiter in einem Deokel teil eingepresst ist»
7« Durchführungskondensator naoh den Ansprüchen 1-5, dadurch {^kennzeichnet, dass sonstije miteinander mechanisch zu verbindende Teile, beispielsweise der zweite Deckel mib dem Gehäuse bezvv« mit dem Durchführune.sleiter verklebt sind«

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