DEP0009740DA - Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern

Info

Publication number
DEP0009740DA
DEP0009740DA DEP0009740DA DE P0009740D A DEP0009740D A DE P0009740DA DE P0009740D A DEP0009740D A DE P0009740DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
selenide
selenium
previously
electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr. Pretzfeld Schweickert
Erich Dipl.-Ing. Pretzfeld Waldkötter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

Links

Description

"sssssasr SÄ ^S5' ******1
ateataameidu&g ^ 9/160/1Θ
Terfahrea zur Herstellung von ^elengleiehrichtsrne
Bie bekannten Selengleichrichter umfassen-als Hauptteile eine - Grund- " elektrode-, eine auf diese aufgebrachte Selenschicht'- 'und eine sich, an die Selenschicht, anschließende' Gegenelektrode.*' Zwischea der Grund«. elektrode und-der Selenschicht muß ein guter elektrischer Sontakt Destehen9 Tis sind verschiedene Maßnahmen, belcannt geworden, um einen aolchen guten Kontakt au schaffen». Bei Terweaduag von Aluminium für die Grundelektrode hat sich eine dünne uissiutschicht zwischen der Gruadelektrode und- der Seleaschieht als vorteilhaft' eMiesens wan- · rend inaa bei Grundelektrd'den aus Hisen für den gleichen Sweck eine dünne Hiokelschicht benutzt.« Iia laufe der Entwicklung -wurde, erkannt, daß die genannte» Schienten unter gewisse» Bedingungea,':. die -".bei be-" stismtea Fertigungsverfahren eintreten,- eins Terbiadung ßdt der Selenschicht eingehen, daß-also hierbei zwischen der' Gruudelektrode und der eigentlichen Selenschicht eins sehr dünne Selenidschicht entsteht.
Durch die Arbeiten, der Amaelcerin wurde Sicherheit darüber gewönne a, : daß es für den guten Stromubergang zwischen der Grundelektrode und I der Selenschicht in der PluSrichtung vor allem auf die Seleaidschicht eakommt. Auf dieser neuen Iarkeantnis beruhend ist Gegenstand der Lrfiadung ein Terfahrea zur Herstellimg von Selengleiehrlchtern9 bei der die Selenidsehicht eine besonders -gute-, zuverlässige; ',Ausbilduag-erfährt und zugleich unabhängig von den übrigen,Stufen de.'s. Gesamt-.' ,. fertiguagsverf ahrens -wird* Hiersu wird erfiadungsgemäß die 'Gruad— elektrode vor Aufbriaguag- der eigentlichen Seieasohicat '-mit einer
Schicht gut ;:leiteadelSj^^3ieaidß-: überzogene ·. -
Einige Beispiele für'die Ausführung des aeuen Terfahreas sind im-, folgenden beschriebe».
Terweadet maa, wie das bisher schon häufig geschehe»' ist,, für die Gruadelektrode Sisen mit einem Bickelüberaug-, · so' wird vorzugsweise die Selenidschicht als lickelselenidsehicht unter Mitbenutzung des auf der Mseaplatte bereits befindlichen Sicke !Überzugs, gebildet* gin einfaches Terfahren 2ur Herstellung dieser ■Seleaidschieht besteht daria, daß auf die als Grundelekfcrode' benutzte- und auf der betreffenden Seite t&t einem 'Hiekeliiberzug versehene Siseaplatte eine geringe Menge Selen möglichst in Staubform' oder durch Auf-
dampfen aufgebracht wird und alsdann die Sisenplatte auf etwse über 30U°C erhitzt wird. Hierbei verdampft das oelen, die entstehenden Se Ie a dämpfe gehen rrdt dem IvIickeluberzug ein© Yerbindung ein? es entsteht die gewünschte Selenidsehieht.
Ji·ine andere Möglichkeit besteht darin, die auf etisss über 300°C erhitzte vernickelte Eisenplatte in eine Kaimer Mt Selendämpfen einzubringen, wobei sieh durch Reaktion der Selendilinpfe in der Kickeischicht eine Hickeleelenidschicht bildet,
Mzzl kann die Urzeugung der Seleaidschieht und die Aufbriagung der eigentlichen Selenschicht unmittelbar aufeinander folgen lassen, indem z.B. die vernickelte iässnplatte in einer lakamskammv auf etwas über 3Ü0 C erhitzt wird und in der Kammer ßelendäiapfe erzeugt werden. Hierbei bildet sich zunächst die gewünschte Seleaidschieht* Läßt man. anschliefiead^die Eisenplatte in der Vakuuakaismer erkalt a, so schlägt sieb auf iWkwQgIenidschicht die eigentliche Selenschicht nieder.
Die Selenidschicht läßt sich auch dadurch erzeugen, daß vorher gebildetes Selenid auf die GrundeIektrode aufgebracht, z.B. Im Vakuum aufgedampft wird. ,Dieses Verfahren ist insbesondere dann mit Vorteil anwendbar, wenn anschließend auch die eigentliche Selenschicht im Vakuum aufgedampft Trird. Wird vorher erzeugtes Selenid zur Bildung der Selenidschicht benutzt, so brauchen die für die Grunde le kfc roden verwendeten Sisenplatten nicht vernickelt zu werden, wenngleich diese Maßnahm® zur weiteren Erhöhung der Wirkung beibehalten werden, kann.
Die S e Ie nid s chi cht kann auch in der Weise erzeugt werden., daß die vernickelte Sisenplatte in eine säurehaltige Selenyerbiaduag5 z.B. in selenige Säure getaucht und dadurch Selen auf «te*platt© niedergeschlagen vjir&j dieser liederschlag wird dann durch eine nachfolgende 'Ieiape rat urbe hand lung (z.B. durch Erhitzen der Platt® auf et» ν,'as über 300 0) 4» Heaktion lit der Eiekelschicht gebracht , womit die gemaischte SelenidseMcht entsteht, line weitere Möglichkeit besteht aar in, die als Grunde lektrode bestimmte 3§ieenplatte lv£ der vernickelten Seite mit einer Seleaverbinduag, z.B. mit einer ungesättigten Halogen-Se lenverbindung, etwa icit Seleiibroimir, zu überstreichen, lös xrird hierbei Gelen ausgeschieden., Tiiihrend sich der Best verflüchtigt, so gebildete Selenschicht kann dann wieder durch eine T e mp e rat urbe handlung in eine Selenidcchicht umgewandelt werden.
Bie vorgenannten und ähnliche Verfahren lassea sich. Ieickt nach .hj?t der Pließbandverfobren durchführen. So ist es z.B. nicht notwendig , einzelne Platten in eine sit Selendampf gefüllte Eaamer einzubringen, man kann Z9B9 statt da ssen auch ein vernickeltes Msehband laufend durch eine solche Kammer hindurchführen, und aa» schließend in. Platten schneiden. I) as iWleiche gilt, wenn das zur Bildung der SelenidscMcht aufzubringende Selen auf ge Stilubts auf— gespritzt oder dadurch aufgetragen v/ird, daß die ve mickalten 31-ecnplatten oder das vernickelte Biseafeand durch entsprechende Bäder mit Selen oder Selenverbindungen hinöurchgeführt werden.
AUiier Eisenplatten oder vernickelten Eisenplatten sind auch andere Metalle, wie Aluminium, Zink, Kupfer, Messing und Lsichtffietall-Ziegierungen als Grundelektrode verwendbar,
öoweit es sich id.t Säcksicht auf die Katur des verwendeten, letalis empfiehlt, zur Bildung der Se lenids chi cht die Grunde lektrode zunächst sät einem geeigneten überzug zu versehen, kann statt des oben erwähnten lickelubersiuge auch ein überzug aus anderen geeigneten Metallen, ζ»B* Chrom, Wismuts Anti&on, oder aus sonstigen geeigneten Stoffen gewählt Vierden. Für die Auswahl ist bestimmend, daß nach der obigen Beschreibung eine Schicht gut leitenden Selenide zu bilden ist, die auch nicht etwa die Eigenschaft einer Sperrschicht haben darf. Dem jeweils für den iJbei iEiug gewählten Stoff oder, falls ein Überzug nicht benutzt wird, dem geweiligen. Stoff der Grundelektrode sind die Temperaturen anzupassen, bei denen das Selen mit dem überzug oder unmittelbar Biit der Grundelektrode eine Selenidverbincung eingeht»
Die oelenidierung, d.h. die Erzeugung einer gut leitenden Seienids chi cht auf der Grundelekfcrode, hat neben dem Vorteil des besonders guten Stromiibergangs in der ilußrichtung auch den Vorzug, daß man hinsichtlich des weiteren Iertiguagsverfahrens der .Selengleichrichter sehr viel freier ist als bei den bisherigen Verfahren» Diese sind wohl sämtlich empirisch entstanden; sie waren, da man. sich der Einflüsse im einzelnen nicht bewußt yj&t, recht starr, d, h. man hielt am einmal gefundenen Verfahren in allen Einzelheiten fest^ auch wenn es ferti^ungstechnisch umständlich war* Bei iimvsndung des neuen Verfahrens ist nan Mngegeas, »ae-ge^^t-^ im Gesantverfafcren freizügiger, da hier eine gute, ausreichende

Claims (4)

  1. Selenidsehicht bewußt gebildet wisieJ)ie weiteren Stofea des FertigungswrfaIirens brauchen. auf öle Brsielmig eInf s. guten Stromübergangs an der OsuadelektxiOde keine •Hiicksioht mehr zu.--nehmen*, Die eigeatlxehe. Selenschicht -kann -v-ielaaebr, in beliebiger Weiser, Z eB9 9 ■Wie bekannt,:, durchAufdampfen oder durüb ein sonstige s Yerfabren5 auf gebracht werde»,, bei dem sich nach des, gewöhnlichen Verlauf eine .Seleiadschicht nicht bilden wümLe 4''Dm '-neue ·■■ Terfahresig das sich iron- den bisherigen, durch.die bewußte · Ausbil»"· dung .einer eigenen Selenidschieht abhebts .hat.·endlich' -aueh koch -· den Vorteil, daß die so hergestellten Oleiehrichte r 'unter sich ' im sent lieh gleichmäßiger als bisher ausfallen«
    -Sn l^iiiiirrtiifriiiiiBii-niitiiiin .·· "' ;." ' .· ' · .- .'■>-'■. ,
    ... ψ atent anSpruche:» · ·
    Ie Terfahrea-zur' Herstellung von Belengieichriahtera9 /die'· aus einer Grxnindelektrode.,. einer Selenschicht und, einer. Gsgc»elektrode be stehen, dadurch gekeaaze icbae ty daß die GrundeIe ktrode "/ or;Inf- "· · .bringung der eigentlichen Selenschicht nit einer Schicht gut leitandeil^SaleEjd%1iber2ogen mi>c &'*^^^^P^^-""ί*c"-" Jr- -: * ··
    ■ I ,
  2. 2. Verfahren nach. Ansgruch I31 dadurch gekennzeichnet,. daß. bei AufS^wim^ ■ der eigentlichen .Selenschicht diese/auf die bereits gebildete Selsnidsohieht.'a'ufgedaa^ft' wträ« ,;
  3. 3 s Verfahren nach Ansprach 1 oder 2f dadurch gekennzeichnet j daß die ClTOSdelefctrode mit einer Hickel-SeleMdscMcht./überisegen ^fird, insbesondere Inder Ieise9 daß die Gruadelefcbrodevernickelt Ä die so_ .gsbildete* liic&elschlcht bei-einer femperatur toü' etwas .über JOO0O .!»..Eeaktioa sit Selsn/,gebracht wird» .
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gelee nasse Ichnet9 daß die Selenidsehieht. in der leise.' erzeugt .WirdiJ daß. vorher' gehiMe-» · te s Selenid auf die .Grundelektrode aufgebracht wird«
    5* Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 49 dadurch -gekanazeichnety daß die • Selenidschicht als Wismut-Selenidschieht· gebildet Wird9 · indem z.B. das Wissnit vorher-aufgebracht und. Selen <&■ Beaktion · mit der i'ismutsohicht gebracht oder die Grundelektrode iftit" dem vorher gebildetes fisiaut-sSelenid überzogen wird, *·

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1015542B (de) Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichterplatten
DE2450069A1 (de) Verfahren zum galvanischen abscheiden von metallen
DE1026874B (de) Selengleichrichter mit Kunststoff-Zwischenschicht zwischen Selen und Gegenelektrode
DE2621920A1 (de) Verfahren zur herstellung von photoelementen
DEP0009740DA (de) Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern
DE2334164A1 (de) Sonnenbatterieelement und verfahren zu seiner herstellung
DE1007593B (de) Glimmerpuelpe und Verfahren zur elektrophoretischen Herstellung von Glimmerschichten
DE971697C (de) Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern
CH638569A5 (en) Method of preparing selective absorber layers of high absorption capacity and low emission, in particular for solar collectors
DE1127480B (de) Verfahren zur Herstellung eines Tantalkondensators mit einer formierten dielektrischen Schicht und Halbleiterschichten
DE734887C (de) Elektrische Entladungsroehre mit einer oder mehreren nicht beheizten Elektroden oder sonstigen Innenteilen, welche wenigstens teilweise mit einer Kohlenstoffschicht ueberzogen sind, und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE908043C (de) Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern, vorzugsweise solcher mit Leichtmetall-Traegerelektroden
DE611728C (de) Gleichrichter, bestehend aus zwei metallischen Elektroden und einer Zwischenschicht
DE1471764B2 (de)
DE1571749A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Elektroden
DE911049C (de) Verfahren zur Herstellung eines Trockengleichrichters
AT123126B (de) Verfahren zur Herstellung netzgeheizter Kathoden für Elektronenröhren.
DE565502C (de) Verfahren zur Herstellung von unipolaren Leitern
AT138317B (de) Verfahren zur Herstellung von Vorderelektroden an Sperrschicht-Photozellen.
DE892326C (de) Elektrischer Kondensator mit einem auf einer Belegung aufgewachsenen nichtleitenden Umsetzungsprodukt als Dielektrikum
DE490773C (de) Verfahren zur Herstellung von Elektrodenverbindungen fuer galvanische Elemente
DE765253C (de) Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern
DE2532971B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines&#39; Trocken-Elektrolytkondensators
DE889807C (de) Elektrischer Kondensator, dessen Dielektrikum aus Umsetzungs-produkten der Belegung besteht
AT113660B (de) Verfahren zur Erzeugung eines metallischen Überzuges auf schwefelhaltigen, gießbaren Massen.