DEP0009616DA - Wässerungsvorrichtung für photographische Kopien u. dgl. - Google Patents
Wässerungsvorrichtung für photographische Kopien u. dgl.Info
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Description
Photographische und andere Wässerungsvorrichtungen zum Auswaschen photochemisch behandelter Bilder und ähnlicher Erzeugnisse sind bekannt. Im allgemeinen kommen Tonnen, Wannen und trommelförmige Behälter mit Spritzdüsen für die Wasserzufuhr und sogenannte Überlaufrohre, welche die Wasserabfuhr regulieren, zur Anwendung. Vielfach werden in diese Wannen auch Siebböden zur Abscheidung der gröberen Wasserverunreinigungen, wie Sand, Rost etc., eingebaut.
Bei allen derartigen handelsüblichen Waschgeräten hat das bereits erwähnte Überlaufrohr lediglich den Zweck, einen bestimmten Pegelstand zu garantieren und das dem Behälter darüber hinausdauernd zufliessende Wasser abfliessen zu lassen. Typisch für diesen beabsichtigten Zweck des Überlaufrohres ist das auf dem Scheitel des haarnadelförmig gebogenen Rohres befindliche Luftloch, welches ganz bewusst eine etwaige Wasserstauung oder mögliche Heberwirkung von vornherein ausschalten soll.
Der zur Abscheidung gröberer Wasserverunreinigungen vielfach eingebaute Siebboden teilt den Wasserbehälter in 2 Räume, wodurch die über dem Siebboden durch Spritzdüsen in kreisende Bewegung versetzte Hauptwassermenge von der unter dem Siebboden nur langsam und träge fliessenden Wassermenge stark abgebremst wird. Diese Bremsung stoppt nicht nur die Bewegung der Hauptwassermenge, sondern vor allem die in dem Wasser schwimmenden Bilder bzw. auszuwaschenden Materialien so stark ab, dass sie sich nach einiger Zeit in der Mitte des Waschbehälters zusammenballen, zu Boden sinken und dort als unbewegliches Paket liegen bleiben, während das frisch zulaufende Waschwasser die ruhenden Bildermengen umkreist und ungenutzt durch den Siebboden dem Ablauf zufliesst. Der Wässerungsvorgang muss also bei diesen Geräten dauernd beobachtet und das zu wässernde Material von Zeit zu Zeit von Hand bewegt und erneut in den kreisenden Wasserstrom gebracht werden. Man hat zwar versucht, durch den Einbau von trichterförmigen Inseln u.dgl. die Bilder von der Mitte des Behälters in den kreisenden Wasserstrom zu bringen, doch lässt sich diese Konstruktion nur für Bildformate von 6 x 9 bis höchsten 10 x 15 cm anwenden, während alle grösseren Formate, insbesondere 18 x 24 und 24 x 30 cm, wegen der Stauch- und Bruchgefahr in diesen Wannen nicht gewässert werden können.
Durch die Erfindung werden nicht nur alle diese Nachteile beseitigt, sondern ein neuartiges Waschprinzip geschaffen, welches darin
besteht, dass das Waschwasser - vollautomatisch, jedoch ohne Anwendung irgendeiner beweglichen Mechanik - periodisch teilweise aus dem Waschbehälter entfernt und wieder aufgefüllt und gleichzeitig, ebenfalls automatisch, eine periodische wesentlich beschleunigte Bewegung des auszuwässernden Bildmaterials vorgenommen wird.
Im einzelnen handelt es sich um eine auf Füssen stehende Tonne bzw. einen wannenförmigen Wässerungsbehälter w. Der Boden a des Behälters ist in einer bestimmten Höhe eingebaut. Der Bodenrand b ist so ausgebuchtet, dass er, wie aus Abbildung I ersichtlich ist, ohne Nahtspur glatt in die Wandung des tonnenförmigen Behälters verläuft. Diese Form des Bodenrandes dient einerseits zur Unterstützung der Waschwasserbewegung, andererseits zur Abführung der etwa mit dem Frischwasser einfliessenden Sand- und Rost-Fremdkörper. In der Mitte dieses Gefässbodens ist eine Vertiefung c von mehreren Zentimetern eingelassen, welche von einer seitlich gelochten Kapsel d überdeckt ist, die mehrere Funktionen zu erfüllen hat. Die Kapsel bildet in der Mitte des Wannenbodens eine flache Insel. Im Innern der Kapsel sammelt sich das mit Chemikalien beladene und darum spezifisch schwerere Abwasser, während das aus den schräg gegen die Innenwände gerichteten Spritzdüsen f zufliessende Frischwasser das Waschwasser mit den darin schwimmenden Bildern in kreisender Bewegung hält und gleichzeitig durch die Wirbelbewegung den Sand etc. der Mitte zuführt, wo er durch die Löcher der Kapsel d in den tiefer gelegenen Mittelteil c des Bodens a hineinfällt.
Die hier beschriebene neue Waschwanne ist ebenfalls mit einem Überlaufrohr g versehen. Jedoch erfüllt dieses Rohr infolge seiner von der üblichen Art abweichenden Form und Ausführung eine Reihe völlig automatischer Vorgänge, welche wesentlich zu einer einwandfreien Auswässerung der mit photographischen Chemikalien behandelten Bilder etc. beitragen.
Das Überlaufrohr g beginnt in der in dem Boden a eingelassenen Vertiefung c, zieht sich unmittelbar unter dem Wannenboden a entlang, führt bis zur "Flut"-Wasserhöhe c an der Wandung h des Waschbehälters empor und wird dann bis zur Standbasis i des Wannenkörpers hinuntergeführt. Zwischen dem Wassereinlauf j des Überlaufrohres und dem Wasserauslauf k besteht also ein wesentlicher Höhenunterschied, der zu einer intensiven Saug- und Heberwirkung
führt. Sobald der Wasserspiegel die mit "Flut" bezeichnete Linie infolge des dauernden Frischwasserzulaufs überschreitet, wird das Ablaufrohr g mit Wasser gefüllt. Wird die Frischwasserzuführung so dimensioniert, dass sie gerade ausreicht, um ein Überlaufen bzw. Füllen des Überlaufrohres herbeizuführen und wird gleichzeitig das Überlaufrohr so dimensioniert, dass es, nachdem es seine absaugende Heberwirkung ausübt, mehr Wasser abführt als Frischwasser durch die Düsen zuströmt, so müsste normalerweise durch den Sog des Ablaufrohres die Wanne bis zum Boden leerlaufen. Um diesen natürlichen Vorgang sinngemäss für ein automatisches und periodisch wechselndes teilweises Entleeren und Wiederauffüllen des Waschwassers auszunutzen, ist in das Überlaufrohr an der mit v bezeichneten Stelle ein Durchbruch zum Innern der Wanne angebracht, durch den Luft in das Überlaufrohr g eindringt, sobald der Wasserspiegel sich bis zur "Ebbe"-Linie gesenkt hat. Druch diesen Luftzutritt wird die in dem Überlaufrohr befindliche Wassersäule und damit zu gleicher Zeit der Wasserablauf unterbrochen. Die Wanne füllt sich nun erneut bis zur "Flut"-Linie, worauf, das Überlaufrohr wieder in Funktion tritt und das Wasser bis zur "Ebbe"- Linie entleert. So arbeitet der Wasserzu- und Ablauf in einem ununterbrochenen völlig automatischen Wechsel, wobei durch den Sog des periodisch ablaufenden Wassers die in dem Waschbehälter befindliche Wassermenge periodisch in erhöhte rotierende Bewegung versetzt wird und dadurch die auszuwaschenden Bilder ebenfalls von Zeit zu Zeit in gründliche die Auswässerung fördernde Bewegung geraten.
Ein Ablagern oder gar Ausruhen der zu wässernden Bilder wird durch die dauernd wechselnde Rotationsgeschwindigkeit des Wassers unmöglich gemacht.
Claims (1)
- Anspruch1:Wässerungsgerät für photographische Kopien o.dgl., mit ständiger Frischwasserzufuhr und Überlaufeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufrohr (g) durch Verlängerung seines Auslaufendes (k) als Saugheber ausgebildet und so bemessen ist, dass es mehr Wasser aus dem Wässerungsbehälter (w) herauszieht als zugeführt wird, und dass an der dem gewünschten niedrigsten Wasserstand entsprechenden Stelle ein Verbindungskanal (Öffnung v) zwischen den Innenräumen des Behälters und des Überlaufrohres vorgesehen ist.Anspruch 2:Wässerungsgerät für photographische Kopien o.dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Boden (a) des Wässerungsbehälters eine Vertiefung (c) eingelassen ist, die einerseits den Ausgangspunkt des Überlauf- bzw. Abflussrohres (g) bildet, andererseits die mechanischen und chemischen Verunreinigungen des Waschwassers aufnimmt.Anspruch 3:Wässerungsgerät für photographische Kopien o.dgl. nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass eine rundum gelochte und oben geschlossene Siebkapsel (d) die zum Sammeln der Wasserverunreinigungen bestimmte Vertiefung (c) überdeckt.
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