DEP0009612DA - Einrichtung für die Herstellung von Decken oder Dachkonstrukfionen u. dgl. - Google Patents

Einrichtung für die Herstellung von Decken oder Dachkonstrukfionen u. dgl.

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DEP0009612DA
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Inventor
Dipl.-Ing. Hünnebeck Emil M.
Original Assignee
Hünnebeck, Emil M.,Dipl.-Ing., Düsseldorf
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Description

Einrüstung für die Herstellung von Decken- oder Dachkonstruktionen und dergle"
Die vom Kriege heimgesuchten Städte des Festlandes haben ausser durch die Wirkungen der Sprengbomben besonders grösse Schäden durch Brand erlitten* So findet man immer wieder ganze Häuserzeilen, deren Aussen- und zum Teil auch Innenwände noch erhalten^ deren Holzbalkendecken aber vollständig ausgebrannt sind* Für die ?iiederinstandsetzungs™ solcher Baukörper ist es nun erforderlich^ das durch die Feuereinwirkung gelockerte Mauerwerksgefüge wieder neu zu feestigen«
Hier greift die Erfindung ein. Sie hat gefunden, daß für diesen Zweck massive Betondecken besonders geeignet sind,, weil sie sich in die Mauerwerkteile gewisseemassen einspannen und hierdurch in ihrer Wirkung als waagerechte Scheiben dem ganzen Baukörper wieder eine ausreichende Festigkeit verleihen*
Gegenstand der Erfindung ist nun eine zerlegbare Baurüstung für die Herstellung von Decken- oder Dachkonstruktionen und dergL·, deren Bauelemente so ausgebildet sind, daß sie sämtlichen infragekommenden Geschoßhöhen und sämtlichen Grundrißtypen ohne grosse Mühe angepaßt werden können«, lieiteres Merkmal der Erfindung ist die Verwendung von Walzwerkerzeugnissen für die einzelnen Bautemente, wie Stützen, Unterzüge und die eigentliche Deckenschalung, das heißt, die Benutzung solchen ;rialzwerkgutes ohne weitere Bearbeitung, wie Rohren, Nieten oder die Ausstattung mit Knotenblechen und so weiter» Die Verbindung der Bauelemente erfolgt daher gemäß der Erfindung lediglich durch entsprechend ausgebildete, z„Be verschraubbare Armaturen, die die auftretenden Kräfte vorzugSY/eise durch Haftreibung übertragen«
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert und beschrieben werden, die ganz schamätisch einige Ausführungsformen beispielsweise erkennen läßt. Es zeigt :
Abb» 1 eine Stütze mit dem darüberliegenden Unterzug und die Schalbleche an der Überdeckungsstelle im Schnitt, Abb* la den Schnitt C-D aus der Abb.«. 1 mit den Unterzug bildenden Rücken an Rpcken liegenden U-Profilen und
einer Doppelklammer,
Abb.* 2 eine um 90° gedrehte Ansicht der Stütze mit dem UnteF-zug im Schnitt und den darüberliegenden Schalblechen als Schnitt A-B aus Abb* I,
Abb ο 2a den Schnitt E-F aus AbKl mit der Draufsicht auf die durch Keilwirkung erzielte Befestigung der Schalbleche auf den Unterzügen,
AbK 2b den Schnitt G-H aus AbK 1 mit der Draufsicht auf die durch Keilwirkung erzielte Anklammerung der Stützen an den Unterzügen,
Abb ο 2c den Schnitt J-K aus Abb» 1 mit dem Grundriß der quadratischen Grundplatte mit eingeschweißtem Führungskreuz und darüber gestecktem Rohr,
AbK 5 die gegen seitliches Verschieben der Schalbleche erforderliche Klemmvorrichtung, bestehend aus dem Keil, dem Klemm- und dem Druckstück,
AbK 4 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zum Ein- und Feststellen der teleskopi@*o4ien Rohrstütze, wie sie in Abb., 1 und 2 durch die Rohrschelle dargestellt ist,
Abb» 4a den geschlitzten Klemmring aus AbK 4 im Schnitt,
Abb., 5 die grundsätzliche Anordnung der Einrüstung innerhalb eines Raumes mit den senkrechten Rohrstützen und den darüberliegenden Unterzügen und Schalblechen,
AbK 5 a den Grundriß des schiefwinkligen Raumes gemäß Abb„5 mit den horizontal liegenden Unterzügen und den sich überdeckenden ScMbIechen,
AbK 6 die Anvrendung der Einrüstung gemäß der Erfindung auf ein viergeschossiges Reihenwohnhaus im Schnitt und
Abb, 7 die Anwendung der Erfindung auf einen kreisförmigen Grundriß mit der Lage der Scharbleche in diesem Sonderfall»
Gemäß der Erfindung und wie aus den AIdTd8 1 und ersichtlich, bestehen die Stützen aus ZYirei teleskopartig ineinandergesteckten Stahlrohren !mund 4 entsprechender Abmessungen,, Die Anpassung einer solchen Stütze an die verschiedenen Raum- bezw. Geschoßhöhen erfolgt dadurch, daß man an dein dünneren oberen Rohr 1 z„Bo eine zweiteilige Schelle 2 anbringt, welche mittels.zweier Schrauben 3 auf die Rohrwand gepreßt wird* Durch einfaches Lösen und Anziehen der Schrauben kann die Schelle an jedem beliebigen Punkt des dünneren Rohres festgeklemmt und somit die gesamte Rohrstütze verkürzt bezw«. verlängert werden, bis sie der lichten Raumhöhe in ihrer Länge entspricht,, Die von dem oberen Rohr 1 übertragenen Kräfte werden von der Schelle aufgenommen. Zur Erhöhung des Reibungsfaktors kann die Schelle an der Innenseite entsprechend stark geriffelt werden» Mit dem Umfang ihrer Leibung ruht die Schelle 2 auf dem oberen Querschnitt des unteren dickeren Rohres 4«
In das dickere Rohr 4 ist unten ein Fußstück eingesetzt, das der Gesamtstütze die notwendige breite Auflagefläche bietete Dieses Fußstück besteht beispielsweise aus einer quadratischen Grundplatte 5 mit einem aufgeschweißten Führungskreuz 6, Letzteres führt sich lose in dem unteren dicken Rohr 4? wie Abb. 2c zeigt.
Am oberen Ende des dünneren Rohres 1 ist einsteckbar ein Stützenklenmer angeordnet* Dieser hat die Aufgabef die Verbindung und Befestigung der Rohrstütze mit dem Unterzug herzustellen« Der Stützenklemmer (Abbe2) besteht aus einem U-förmigen Bügel 7, dem Keil 8 und dem Führungskreuz 9* Der Bügel 7 ist aus Flacheisen gebogen und besitzt an einem Ende zwei übereinanderliegende Langlöcher, durch die der Keil 8 gesteckt wird. Der Bügel ist mit'dem Führungskreuz 9 verschweißt und führt sich mit letzterem lose in dem oberen dünneren Rohr1,wodurch sonstige Verbindungsmittel entfallen können« Wie aus Abb* 2 klar ersichtlich ist, wird der Unterzug 10 in den Bügel 7 eingesetzt und durch Eintreiben des Keils 8 die erforderliche feste Verbindung zwischen der Rohrstütze und dem Unterzug hergestellt. Das Lösen der Verbindung erfolgt durch Zurückschlagen des Keiles von der Unterseite her«
Der Unterzug als zweites Bauelement besteht vorteilhaft aus zwei Rücken an Rücken gelegten U-Profilen 1O5, die aus Bandeisen im ^altwalzverfahren hergestellt wurden,, Zusammengehalten werden diese U-Profile durch eine Doppelklammer ll/. Die gleichmässig klemmende Wirkung der Doppelklammer 11 wird durch Anziehen der Schraube 12 erreicht, wodurch die beiden Profile fest aneinander gepreßt werden. Die Doppelklammern sind, wie in Abb. 1 und la dargestellt, aus Flachstahl so ausgebildet und konstruiert, daß sie den U-Profilen die Möglichkeit bieten, beim Eintreiben eines
später zu "beschreibenden Keiles etwa 2mm ausweichen zu können. Der besondere Vorteil dieses VerbindungsmitteIs besteht darin? daß die beiden U-Profile an dieser Stelle nur durch Haftreibung miteinander verbunden sind und nach Lösung der Schraube 12 leicht gegeneinander verschoben werden können· Hierdurch ist erfindungsgemäß die Anpassung der Unterzuglängen an das erforderliche Baumaß in einfachster Weise durchführbar,=
Dasdritte Bauelement bilden die eigentlichen Schalbleche 13« Diese sind glatte Blecheqi welche an einer Seite eine Verstärkung durch Z-förmige Abkantung mit schräg liegendem Steg besitzen. Der schräg liegende Steg hat dabei eine aus Abb« 3 ersichtliche besondere Funktion« Durch die Verstärkung vdrd erreicht, daß die Bleche nicht mehr als bis 3 πμ dick zu sein brauchen, sich aber trotzdem nicht durchbiegen und somit auf den Unterzügen eine ebene Fläche ergeben« Selbst Sch](ajbleche ion beispielsweise 3 m Länge und 50 cm Abwicklung sind noch von einem Manne zu transportieren/ und leicht zu montieren« ?fie aus Abb* I und 3 ersichtlich ist, liegen die Schalbleche schuppenartig übereinander» Bei dieser Ausführung und Anordnung der Schalbleche liegt die große Wirtschaftlichkeit darin,, daß nur eine Sorte von ^chalblechen für sämtliche Grundrißformen benötigt wird« In einfachster Weise können die Bleche, in beiden Sichtungen beliebig weit übereinander geschoben werden, Genau wie die Unterzüge lassen sich demnach auch die Schalbleche dem erforderlichen Baumaß anpassen«, Abb, I zeigt
einen Schnitt der Schalbleche an der Stelle, wo sich die Bleche überdecken und gleichzeitig übereinander geschoben sind* Aus Abb. 3 ist die einfache Überdeckung ersichtlich«,
Da die Schalung beim Betonieren begangen und gegebenenfalls auch befahren werden muß, ist es wünschenswert, daß sie sofort bei der Montage mit den sie tragenden Unterzügen 10 verbindbar ist. Hierzu dient die aus Abb*3 ersichtliche Befestigungsvorrichtung* Diese besteht aus einem winklig abgebogenen Blech 14, welches mit einem Längsschlitz versehen ist» Ferner aus einem Blechkeil 15 und einem Druckstück 16« Letzterem dient als Anlage für den Keil 15, um eine Beschädigung der dünnen Blechkante zu verhindern* Die Verbindung der Schalbleche mit den Unterzügen erfolgt dann in der Weise, daß in den Längsschlitz des WinkeIklemmstuckes 14 der Blechkeil 15 eingeführt wird* Durch Schlagen auf den Keil legt dieser sich einerseits an die äussere Seite des Langloches und andererseits gegen das Druckstück 16. Das Druckstück preßt nun' den schrägen Steg des Schalbleches fest gegen die abgebogene Fläche des Winkelklemmstückes 14* Der Keil selbst dringt mit seinem unteren Ende zwischen die beiden Rücken an Rücken liegenden U-Profile des Unterzuges 10 ein und zwingt diese entsprechend auszuweichen, wie es bei der Beschreibung der Doppelklammer angedeutet wurde» In Abb, 2 ist dieser Vorgang anschaulich dargestellt, Durch einfaches Einschlagen eines Keiles wird demnach eine haltbare Verbindung der Schalbleche
mit den Unterzügen erreicht« Die Schalbleche sind nicht mehr gegeneinander verschiebbar und können auch nicht mehr nach oben abgehoben werden« Der ausserordentliche Vorteil dieser einfachen Einrichtung besteht darin, daß die Befestigung lediglich durch Haftreibung erzielt wird. Als weiterer Vorteil muß auch die einfache Demontage dieser Einrichtung angesehen werden, denn nach dem Entfernen der Doppe !'klammer 11 und dem Zurücktreiben des Keiles 8 lassen sich die Teile mühelos voneinander trennen,
Schließlich sei noch eine andere Ausführungsart einer Vorrichtung für die Feststellung oder Verklammerung der beiden teleskopartig ineinander verschiebbaren Stahlrohre 1 und 4 erwähnt, welche aus Abb« 4 ersichtlich ist» Hierbei findet ein außen konischer offener Federring 17 Verwendung, (siehe auch Abb» 4a) der zwischen die beiden Rohrwandungen 1 und 4 eingesetzt wird. Über diesen geschlitzten Federring 17 wird alsdann eine geschlossenes an der Innenseite konische Muffe 18 gesetzte
Durch Schlagen auf die Muffe 18 wi rd der geschlitzte Federring 17 zwischen die beiden Rohrwandungen getrieben, wodurch die Feststellung und Verklammerung der Rohre selbsttätig erfolgt. Um den federring und die Muffe gleichzeitig lösen zu können, sind an der Muffe 18 zusätzlich Stifte 19 vorgesehen, welche in der Betriebsstellung in eine Ausdrehung an der Außenseite des Federringes 17 einereifen» Die Lösung dieser Feststelleinrichtung erfolgt dadurch, daß man von unten gegen die Muffe 18 schlägt und
und diese über die Stifte 19 den geschlitzten konischen Federring 17 mit nach oben herauszieht»
Die Ausbildung der die Bauelemente verbindenden Schraubarmaturen kann selbstverständlich auch in anderer Form durchgeführt werden, ohne das Wesen der Erfindung zu verlassen, das darin besteht, die für die Gesamtrüstung notwendigen Einzelelemente sämtlich gegen-einander verschiebbar zu machen, so daß die neue Einrüstung allen vorkommenden Fällen im wesentlichen anpaßbar ist und hierzu ferner lediglich Keil und/oder Schraubarmaturen für die Erzeugung der notwendigen Haftreibung zwischen den Einzelelementen und zur Vereinigung derselben au standfesten Gerüsten Verwendung finden*
In den Abb. 5-7 sind einige Anwendungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt« Es zeigt sich hierbei, daß die erfindungsgemäße Einrüstung ohne Änderung der einzelnen Bauelemente sowohl für rechteckige als auch trapezförmige, ja sogar für segmentförmige Grundrisse und Fiäume kreisförmigen Grundrisses verwendbar ist»
Abb., 5 und 5a zeigen im Schnitt und im Grundriß die Anwendung der Erfindung auf einen Raum mit spitzem Winkel und mit einschneidender Kaminvorlage«. Die Anpassung der Unterzüge erfolgt durch Verschieben der Rücken an Rücken liegenden U-^'rofile 10 (Abb. 1, la und 2), während die Anpassung an den schiefwinkligen Grundriß des Raumes durch einfaches Verschieben der Schalbleche notfalls in beiden Richtungen
erzielt wird« Die sich am einen Rand notgedrungen bildenden kleinen Dreiecköffnungen können z.B. in einfachster Weise durch einen glatten Blechstreifen zugedeckt werden.
Aus Abb, β ist die Anwendung der Erfindung auf ein vielgeschossiges Wohnhaus ersichtlich,, Mit Hilfe der Einrüstug können demnach nicht nur die Keller- und die vier oberen Geschoßdecken, sondern auch das sattelförmige Dach eingeschalt und betoniert werden» Zur Erhöhung der Standfestigkeit sind in den einzelnen Geschossen zwischen den Stützen diagonal verlaufende Rohre angedeutet, die mit den Rohrstützen nach Art der Rohrgerüste unter Verwendung von Rohrkupplungen verbunden werden mögen.
Abb. 7 zeigt schließlich die Eins chalung eines Raumes mit kreisförmigem Grundriß mittels der neuen Einnistung Die Anpassung der Schalblache geschieht hierbei durch deren etwa radiale Anordnung derart, daß gemäß der Abbildung die verstärkungsfreien Schenkel der Schalbleche einander schräg überdecken«,
Allgemein sei noch folgendes bemerkt» Der Auf- und Abbau der Gesamtrüstung ist sehr einfach, wie man wohl erkennen konnte., Diese Arbeiten können daher ohne Schwierigkeit von ungelernten Arbeitskräften ausgeführt werden. Die Rüstung ist verwendbar für die Herstellung oder das -
ff* Ai
Aufbringen massiver iA^e^betonplatten mit ein- und zweiachsiger Bewehrung, Es besteht aber auch die Möglichkeit,
auf der glatten Oberfläche der Schalung anstelle einer massiven J^&eabetondecke eine Beton-Hohlkörper- oder Steineisendecke zu verlegen* In diesem -1^aIl erfolgt der Zusammenbau der Hohlkörper aus Bims oder dergl, oder der Deckensteine in üblicher Weise, es werden alsdann die Eisen eingelegt und ausgegossen« Bei Verwendung der Rüstung für die Instandsetzung ausgebrannter Häuser erhalten die Bewehrungseisen ihre Auflager in sämtlichen Mauerwerksseiten, wobei insbesondere die Aussparungen für die Balkenenden der früheren Holzbalkendecken gute Auflagerflachen darstellen* Die Einrüstung kann unter Wirksamwerden aller ihrer Vorteile auch bei leubauten'Verwendung finden und sie braucht nicht aus Stahl oder Bisen zu bestehen, sondern kann auch aus anderen Werkstoffen, ζβΒβ Aluminium gefertigt sein*

Claims (6)

Patentansprüche:
1.) Einrüstung für die Herstellung τοη Decken- oder Dachkonstruktionen und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Bauelemente aus eineinandergesteckten Rohren, die waagerechten Bauelemente aus Bücken an .Kücken gegeneinander verschiebbaren U-Profilen und die Deckenschalung aus ebenen Blechen mit seitlichen, beispielsweise Z- oder U-förmigen Verstärkungs prof ilen bestehen, derart, daß alle diese sämtlich gegen- und untereinander verschiebbaren Bauteile in den jeweils für die Ausführung des üaues erforderlichen Stellungen durch Keil- und/oder Schraubarmaturen zu standfesten Gerüsten verbindbar sind«
2.) Einrüstung nach Ans pinch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten und die waagerechten Bauelemente, sowie auch die Schalbleche aus gewalztem oder gekantetem Material ohne besondere Bearbeitung bestehen,
3.) Einrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keil- und Schraubarmaturen die auftretenden Kräfte lediglich durch Haftreibung übertragen«
4«) Einrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus ineinandergesteckten Rohren bestehenden senkrechten
Bauelemente nach ihrer Einstellung auf die gewünschte Länge durch eine Klemmvorrichtung miteinander verbindbar sind, die einerseits aus einem außen konischen, geschlitzten" Federring (17) besteht, welcher zwischen das obere Ende des dickeren Rohres (4) und das dünnere Rohr (1) eingesetzt ist, während andererseits eine innen konische Muffe (18) diesen Federring und das obere Ende des dickeren Rohres (4) übergreift, wobei in der Betriebsstellung in der Wandung der Muffe vorgesehene,nach innen hervorragende Stifte (19) in eine Ausdrehung an der Aussenseite des Federringes (17) eingreifen.
5.) Einrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Rücken an Rücken gegeneinander verschiebbaren U-Profilen (10) bestehenden waagerechten Bauelemente in ihrer jeweils gewünschten Einstellung durch eine DoppeIkIammer (11) zusammengekleflimt werden können, welche in solcher Weise wirkt, daß diese Profile etwa 2 mm auszuweichen vermögen, während ein Schraubenbolzen (12) die beiden Teile der Doppelklammer (11) zusammenhält und gleichzeitig zur Erzeugung der Klemmwirkung dient.
6.) Einrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Z-förmigen Verstärkungsprofilen bestehenden Schalbleche mit den Unterzügen (10) durch eine Klemmvorrichtung fest verbindbar sind, die im wesentlichen aus einem winklig abgebogenen Blech (14) besteht, in dessen ^euge sich die Aussenseite des unteren '^eiles des Z-förmigen Verstä rkungs-
profiles einzuschmiegen vermag, während ein Langloch in dem abgebogenen Blech (14) einen Keil (15) aufnimmt, der ein Druckstück (16) gegen die Innenseite des erwähnten unteren Teile s des Z-förmigen Verstärkungsprofiles preßt, wobei der Keil (15) mit seinem unteren Ende zwischen die Rücken an Rücken liegenden U-Profile (10) des Unterzuges unter Haftreibung eindringt.
7*) Einrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der senkrechten und waagerechten Bauelemente miteinander durch eine Vorrichtung geschaffen ist, γ/elche in einem U-förmigen Bügel (7) besteht, der zwei iibereinanderliegende Langlöcher zur Aufnahme eines Keiles (8) aufweist, wobei dieser Bügel (7) die waagerechten Bauelemente (10) von unten her umfaßt und durch das Eintreiben des Keiles (8) in die ervrähnten Langlöcher dort festklemnibar ist, während der Bügel (7) andererseits mittels eines Führungskreuzes (9), das an seiner Unterseite angeschweißt ist, in .das obere Ende des senkrechten Bauelementes (1) sich lose führend eingesteckt werden kann.

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