DEP0009591DA - Vorrichtung zum Herstellen spiralgenuteter Werkstücke - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen spiralgenuteter Werkstücke

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DEP0009591DA
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DE
Germany
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spindle
rack
clamping spindle
clamping
workpiece
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Luce
Original Assignee
H. Hommel GmbH, Frankfurt, Main
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Description

Die Herstellung spiralgenuteter Werkstücke, beispielsweise Spiralbohrer, schrägverzahnte Stirnräder usw. erfolgt bisher auf für diesen besonderen Arbeitszweck konstruierten Spiralmaschinen, dere Anschaffung namentlich kleineren Betreiben wegen des hohen Anschaffungspreises nicht möglich ist, zumal auch in diesen Betrieben keine volle Ausnutzungsmöglichkeit für diese Maschinen besteht. Die Erfindung betrifft eine auf jeder üblichen Werkzeugmaschine, etwa einer Fräsmaschine verwendbare Vorrichtung, durch die die Möglichkeit gegeben ist, solche spiralgenutzten Werkstücke mit geringem Kostenaufwand auf diesen üblichen Werkzeugmaschinen in einwandfreier Weise herzustellen.
Erfindungsgemäß besteht die neue Vorrichtung aus einem, auf den Obersupport eines üblichen Kreuzsupportes aufspannbaren, mit einer Aufspannspindel für das zu bearbeitende Werkstück versehenen Haltewinkel, einem Zahnstangen-Ritzelantrieb für die Aufspannspindel und einem gegenüber dem Arbeitsweg des Obersupports feststehenden, in seiner Winkeleinstellung zu der Aufspannspindel beliebig einstellbaren Leitlineal, an dem ein mit der Zahnstange gekuppelter Gleitstein geführt ist. Das Leitlineal kann hierbei auf dem dem Kreuzsupport tragenden Maschinenbett oder an der Führung des Oberschlittens des Kreuzsupportes befestigt sein, wobei letztere Ausbildung den Vorteil hat, daß beim Ausrichten der Aufspannspindel für das Werkstück zu dem ortsfest gelagerten Fräswerkzeug durch Verschieben des Untersupportes oder Verdrehen des Obersupportes zu dem Untersupport die Einstellung des Leitlineals zu der Aufspannspindel nicht geändert wird.
Der Gleitstein ist vorteilhaft längs der Zahnstange durch eine mit ihr verbundene Stellspindel so einstellbar, daß der Aufspannspindel unabhängig von der ihr durch die Verschiebung des Gleitsteines an dem Leitlineal erteilten Drehbewegung durch Betätigung der Stellspindel eine zusätzliche Drehbewegung erteilt werden kann. Die Winkelstellung des Leitlineals zu der Achse der Aufspannspindel bestimmt hierbei die Steigung der in das Werkstück einzuarbeitenden Spirale, während durch die Verstellung des Gleitsteines längs der Zahnstange die Teilung bei mehrgängigen Spiralnuten eingestellt wird.
Für die Bearbeitung längerer Werkstücke ist der Aufspannspindel zweckmäßig ein von ihren Haltewinkel aufgenommener Gegenhalter, etwa ein üblicher Drehbankreitstock, zugeordnet. Das Leitlineal ist von einem um 360° schwenkbaren Rundtisch aufgenommen, so daß es auf jede Winkelstellung zu der Aufspannspindel eingestellt werden kann und demzufolge jede Spiralsteigung und sowohl rechtsgängige als auch linksgängige Nuten gefräst werden können.
Die neue Vorrichtung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht unter Weglassung entbehrlicher Teile und
Fig. 2 eine Draufsicht.
Die Zeichnung erläutert die Erfindung am Aufbau der neuen Vorrichtung an einer Fräsmaschine, wobei das Fräswerkzeug in den
Spindelstock dieser Fräsmaschine eingespannt und angetrieben ist. Auf den Oberschlitten 1 des üblichen Kreuzsupportes 2 dieser Maschine ist ein Haltewinkel 3 aufgesetzt, an dem ein Spindelstock 4 gelagert ist. Die Aufspannspindel 5 dieses Spindelstockes 4 ist mit eienr Einrichtung zum Einspannen des zu bearbeitenden Werkstückes 6 versehen und durch ein Vorgelege 7, 8 mit einem Zahnritzel 9 gekuppelt. Das Ritzel 9 steht mit einer an dem Winkel 3 verschiebbar gelagerten Zahnstange 10 in Eingriff und ist mit dem Vorgelege ebenfalls von dem Haltewinkel 3 aufgenommen.
Die Zahnstange 10 trägt an ihrer Unterseite eine Stellspindel 11 und eine Spindelmutter 12, die durch Drehen der Stellspindel 11 in der Längsrichtung der Zahnstange 10 verschoben und zu ihr eingestellt werden kann. Der Teilkopf 13 der Stellspindel 11 ist mit einer Einteilung 14 versehen, der an der Zahnstange 10 eine Marke 15 zugeordnet ist.
Das Maschinenbett trägt vor dem Kreuzsupport 2, gegebenenfalls unter Verwendung der in dem Ausführungsbeispiel vorgesehenen Zwischenplatte 16, einen Rundtisch 17, auf dem ein Leitlineal 18 um 360° schwenkbar aufgenommen ist. Der Rundtisch 17 ist durch in Schlitzen 19 der Zwischenplatte 16 geführte Schraubbolzen gehalten, so daß er also bezüglich der von dem Kreuzsupport 2 aufgenommene Teile der Vorrichtung in eine günstigste Lage eingestellt werden kann. Die Spindelmutter 12 der Zahnstange 10 ist durch einen Zapfen 20 mit dem Gleitstein 21 des Leitlineals gekuppelt.
Sobald durch Verschieben des Oberschlittens 1 des Kreuzsupportes in Richtung des Pfeiles A die Aufspannspindel 5 axial verschoben wird, gleitet der Gleitstein 21 an dem diese Bewegung des Oberschlittens nicht mitmachenden Leitlineal und bewirkt hierdurch eine Verschiebung der Zahnstange 10 in ihrer Längsrichtung, die über das Ritzel 9 und das Vorgelege 7, 8 eine Verdrehung der Aufspannspindel 5 auslöst. Der Grad dieser Verdrehung entspricht hierbei der Winkelstellung des Leitlineals 18 zu der Achse der Aufspannspindel 5 und es kann somit jede Spiralsteigung eingestellt werden.
Die für das Fräsen mehrgängiger Nuten erforderliche Weiterstellung des Werkstückes um die jeweilige Teilung erfolgt druch Drehen der Stellspindel 11. Hierbei wird die Lage der Spindelmutter 12 längs der Zahnstange 10 bei unveränderter Stellung des Gleitsteines 21 zu dem Leitlineal 18 geändert, was zu einer nicht vom Arbeitsvorschub abhängigen Längsverschiebung der Zahnstange 10 und damit einer zusätzlichen Verdrehung der Aufspannspindel 5 führt.
Der Oberschlitten 1 des Kreuzsupportes 2 ist in üblicher Weise gegen den Untersupport 23 verdrehbar, so daß also die Aufspannspindel 5 in die erforderliche Winkelstellung zu der Achse des Werkzeuges verbracht werden kann. Der Rundtisch 17 mit dem Leitlineal 18 kann auch an der Führungsplatte 24 des Oberschlittens 1 des Kreuzsupportes 2 angeordnet sein, so daß sich bei der Ausrichtung der Aufspannspindel 5 zu dem Werkzeug die Einstellung des Leitlineals 18 zu der Aufnahmespindel nicht ändert.
Die neue Vorrichtung ist in ihrer Anwendung nicht auf Fräsmaschinen beschränkt, sondern kann unter Anwendung der beschriebenen Aufspann- und Haltemittel (Kreuzsupport und Rundtisch) bei jeder Werkzeugmaschine Verwendung finden, die über einen Aufspannbett einen höhenverstellbaren Werkzeugspindelstock mit einem Antrieb für ein Fräswerkzeug aufweist.

Claims (4)

1) Vorrichtung zum Herstellen spiralgenuteter Werkstücke auf mit einem Werkzeugantrieb versehenen Werkzeugmaschinen, gekennzeichnet durch einen auf den Obersupport (1) eines üblichen Kreuzsupportes aufspannbaren, mit einer Aufspannspindel (5) für das Werkstück (6) versehenen Spindelstock (4), einen Zahnstangen-Ritzelantrieb für die Aufspannspindel und ein gegenüber dem Arbeitsweg des Obersupportes feststehendes, in seiner Winkelstellung zu der Aufspannspindel und ein gegenüber dem Arbeitsweg des Obersupportes feststehendes, in seiner Winkelstellung zu der Aufspannspindel beliebig einstellbares Leitlineal (18), das einen Gleitstein (21) führt, mit dem die Zahnstange durch den Zapfen einer Spindelmutter (12) gekuppelt ist.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (12) durch eine mit Außengewinde versehene Stellspindel (11) in Längsrichtung der Zahnstange verschieb- und einstellbar ist.
3) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rundtisch (17) des Leitlineals (18) an dem Unterteil (24) des Oberschlittens des Kreuzsupportes befestigt ist.
4) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannspindel (5) ein von ihrem Haltewinkel (3) aufgenommener Gegenhalter für das Werkstück zugeordnet ist.

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