DEP0008962DA - Impulsfrequenzgeber für Fernmeßanlagen - Google Patents
Impulsfrequenzgeber für FernmeßanlagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Impulsfrequenzgeber für Fernmessanlagen. Bei Anwendung von Zählern als Impulsfrequenzgeber wurden bislang so ausgebildet, dass von der Zählerachse aus über Zahnräder Kollektoren betrieben wurden, über welche Senderrelais entsprechend der Impulsfrequenz gesteuert wurden, und diese Senderrelais geben die Impulse auf die Fernleitung. Die Zähler wurden dadurch mechanisch stark belastet, was zu Störungen Anlass gab. Man ist nun den Weg gegangen, die Impulse von der Zählerscheibe lichtelektrisch abzunehmen, aber auch solche lichtelektrischen Geber hatten ihre Mängel, insbesondere bedingt durch die geringe Lebensdauer der Lampen. Gerade bei den hier behandelten Impulsgebern für Fernmessanlagen kommt es darauf an, dass sie über längere Zeit einwandfrei arbeiten, das sie oft an nur in grossen Zeiträumen überwachten Stellen angeordnet sind.
Die Erfindung vermeidet diese Mängel, indem als Messwerk ein Ferrarismesswerk verwendet wird und eine Scheibe des Messwerkes so ausgebildet ist, dass sie entsprechend der gewünschten Impulsfrequenz bei ihrem Umlauf in den Rückkopplungskreis einer mit Gleich- oder Wechselspannung gespeisten Röhrenschwingschaltung eingreift zur direkten Aussendung von Gleich- oder Wechselstromimpulsen.
Dabei wird gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung so vorgegangen, dass die Zählerscheibe entsprechend der gewünschten Impulsfrequenz mit Nuten versehen ist.
Die Impulse werden induktiv von einer parallel oder in Reihe mit der Anodenspule der Schwingschaltung liegenden Wicklung abgenommen und direkt auf die Fernleitung gegeben. Dadurch sind keine Senderelais erforderlich, der Aufwand wird also verringert. Die Sendespannung ist genügend gross zur Überbrückung aller in Frage kommender Entfernungen.
Da auch bereits vorgeschlagen wurde, als sogenannte Messwertumformer in der Fernmesstechnik Zähler zu verwenden, weisen nach Vorliegen dieser Erfindung zwei wichtige Bauelemente der Fernmesstechnik denselben Aufbau auf, was sehr vorteilhaft ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Erfindung ist auf das Ausführungsbeispiel nicht beschränkt.
Als Impulsfrequenzgeber dient ein Drehstromzähler mit dem aus den Scheiben b(sub)1 und b(sub)2 und den Spulen a(sub)1 - a(sub)4 bestehenden Drehstromleistungssystemen. Die Zählerscheibe b(sub)1 ist entsprechend der gewünschten Impulsfrequenz z.B. mit 14 Nuten N versehen. Die Röhre Rö gehört einer an sich bekannten Hochfrequenz-Schwingschaltung an. Im Anodenkreis dieser Schwingschaltung liegt die Anodenspule L(sub)1 und der Kondensator C(sub)1. Diese Induktivität und Kapazität bilden zusammen den Schwingkreis. Die Gitterrückkopplungsspule L(sub)2 ist unterhalb der Scheiben b(sub)1 angeordnet, während die Spule L(sub)1 über der Scheibe liegt. Die Röhre Rö wird vom Speisetransformator STr über die Wicklung HW geheizt und über die Wicklung SW mit Anodenwechselspannung versehen. Die Impulse werden über den Transformator HTr mit den Wicklungen I und II abgenommen.
Durch die beiden Leitungssysteme des Zählers mit den Spulen a(sub)1 - a(sub)4, die normalerweise in Aron-Schaltung die Drehstromleitung eines Netzes oder die Maschinenleistung eines Kraftwerkes messen, wird in den beweglichen Zählerscheiben b(sub)1 und b(sub)2 ein Drehmoment hervorgerufen. Die Röhre ist als Hochfrequenzgenerator geschaltet. Durch den Schwingungskreis mit der Selbstinduktion L(sub)1 und dere Kapazität C(sub)1 wird vorwiegend die Fequenz bestimmt. Sind die Spulen so angeordnet, dass die Rückkoppelbedingungen erfüllt werden, dann schwingt die Schaltung mit einer Frequenz, die im wesentlichen durch L(sub)1 und C(sub)1 bestimmt wird. In diesem Falle ist die Röhre gesperrt, d.h. die Scheibe b(sub)1 des Zählers befindet sich z.B. in der dargestellten Lage. In der praktischen Ausführung sieht die Anordnung natürlich so aus, dass jeweils nur ein Nut unabhängig von den anderen Nuten die Rückkoppelbedingungen steuert. Wird nach Weiterdrehen der Scheibe die Rückkopplung aufgehoben, weil die Spulen dann gegeneinander abgedeckt sind, so ist die Sperrung der Röhre aufgehoben, und es fliesst Anodenstrom. Dann wird ein Impuls ausgesandt und zwar mit der Frequenz, die der Speisetransformator STr liefert, also z.B. 50 Hz. Die Impulse werden über den Transformator HTr übertragen und gelangen über die Leitungen 1 und 2 unmittelbar auf die Fernleitung. Ein Senderelais ist demnach nicht erforderlich. Da als Anodenspannung Wechselspannung verwendet wird, können die Impulse auch über abgeriegelte Leitungen gegeben werden.
Da in der Fernmesstechnik bie der Drehmoment-Kompensationsmessung nach dem Messwertumformerprinzip diese Umformer auch unter Verwendung von Drehstromzählern aufgebaut werden, wird durch die Erfindung erreicht, dass dieselben Bauelemente für zwei wichtige Grundgeräte der Fernmesstechnik Anwendung finden.
Die Sendespannung ist gross genug, um alle in der Fernmesstechnik vorkommenden Entfernungen zu überbrücken.
Claims (3)
1) Impulsfrequenzgeber für Fernmessanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass als Messwerk ein Ferrarismesswerk (b(sub)1, b(sub)2, a(sub)1 - a(sub)4) verwendet wird und eine Scheibe (b(sub)1) des Messwerkes so ausgebildet ist, dass sie entsprechend der gewünschten Impulsfrequenz bei ihrem Umlauf in den Rückkopplungskreis (L(sub)1, L(sub)2) einer mit Gleich- oder Wechselspannung gespeisten Röhrenschwingschaltung (Rö) eingreift zur unmittelbaren Aussendung von Gleich- oder Wechselstromimpulsen.
2) Impulsfrequenzgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählerscheibe (b(sub)1) entsprechend der gewünschten Impulsfrequenz mit Nuten (N) versehen ist.
3) Impulsfrequenzgeber nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messimpulse induktiv von einer parallel oder in Reihe mit der Anodenspule (L(sub)1) der Schwingschaltung liegenden Wicklung (HTr I) abgenommen und unmittelbar auf die Fernleitung gegeben werden.
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