DEP0008833DA - Einrichtung zur unmittelbaren Zuführung von Hochfrequenzwärme an einen aus einem Dielektrikum bestehenden Körper, der in einem Kondensatorfeld liegt - Google Patents

Einrichtung zur unmittelbaren Zuführung von Hochfrequenzwärme an einen aus einem Dielektrikum bestehenden Körper, der in einem Kondensatorfeld liegt

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DEP0008833DA
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dielectric
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frequency heat
capacitor
rubber
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Expired
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English (en)
Inventor
Max Dr. Knoll
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur unmittelbaren Zuführung von Hochfrequenzwärme an einem aus einem Dielektrikum bestehenden Körper, der zu seiner Erwärmung in das Hochfrequenzfeld eines Kondensators gebracht wird. Es ist dabei insbesondere an die Vulkanisation von Gummi gedacht.
Bisher hat man den zu erhitzenden Körper in das Feld eines aus zwei Elektroden bestehenden Kondensators gebracht. Bei der Vulkanisation von Gummi dienten diese beiden Elektroden gleichzeitig der mechanischen Befestigung und hatten die Aufgabe, die miteinander zu verbindenden Gummistücke fest aufeinander zu pressen.
Bei dieser Methode der Hochfrequenzerhitzung geht ein hoher Prozentsatz der erzeugten Wärme verloren, da ein Teil der im Körper erzeugten Wärme durch die metallischen Elektroden abgeleitet wird. Ferner sind je nach der Form der zu erhitzenden Werkstücke eine grössere Anzahl kostspieliger Pressformen notwendig. Diese Nachteile treten bei einer Einrichtung nicht auf, bei der gemäss der Erfindung die Elektroden des Kondensators dadurch gebildet werden, dass der Körper an zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen wird. Das Ganze bildet dann einen Kondensator mit dem Körper als Dielektrikum.
Als Kapazitätsbelag empfiehlt sich die Verwendung von flüssigem, kolloidalem Graphit, der auf die Oberfläche des Körpers gestrichen wird, oder von metallischen Lacken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist für den Fall der Vulkanisation vom Gummi in Abb. 1 dargestellt. Das zu vulkanisierende Gummistück ist mit 1 bezeichnet. Das auf die schadhafte Stelle unter Dazwischenstreichen eine Gummilösung aufgelegte Gummistück trägt die Bezifferung 2. Sowohl das Stück 1 als auch das Stück 2 werden mit der bereits erwähnten Lösung von kolloidalen Graphit bestrichen. Diese Belegungen 3, 4 wird unmittelbar die Hochfrequenzspannung zugeführt.
Um die beiden Gummistücke fest aufeinanderpressen zu können, wird vorgeschlagen, die ganze Anordnung in einen Überdruckkessel zu bringen. Eine solche Anordnung ist in Abb.2 dargestellt. An Stelle des Überdruckkessels könnte man auch ein mechanisches Aufeinanderpressen durchführen, wenn man nur dafür Sorge trägt, dass dieses Aufeinanderpressen unter Verwendung von die Wärme schlecht leitenden Werkstoff erfolgt.

Claims (3)

1) Einrichtung zur unmittelbaren Zuführung von Hochfrequenzwärme an einen aus einem Dielektrikum bestehenden Körper, der in einem Kondensatorfeld liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper an zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen wird, derart, dass das Ganze einen Kondensator mit dem Körper als Dielektrikum darstellt.
2) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper mit einer Lösung von kolloidalem Graphit bestrichen wird.
3) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, in Anwendung auf die Vulkanisation von Gummi, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung des zu vulkanisierenden Gummistückes in einem Überdruckkessel erfolgt.

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