DEP0008372DA - - Google Patents

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DEP0008372DA
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Bussing- NAG.,Vereinigte Nutzkraftwagen G.m.b.H.,
Braunschweig .
"Federanordnung für nahe beieinanderliegende Fahrzeugachsen w.
Beschreibung.
Fahrzeuge mit nahe beieinander liegenden Achsen (Drei -oder Äehr. achser ) sind zur Erreichung guter Abfederung mit den verschiedensten Federsystemen ausgeführt. Gute FederabStimmung en sind möglich bei Einzelabfederung der Achsen mit Blatt- oder Fchraubenfedern,nezw. Aufhängung der Achäen an einem Waagebalken, der auf seiner Tragachse mit Federbefestigungsplatten versehen ist und mittels langen,geschmeidigen Blattfedern den Fahrzeugrahmen trägt. !Derartige Federungen erfordern durch die Gehänge-, Denker bezw. Waagebalken-Anordnung einen erheblichen Teile -und Kostenaufwand. Ausserdem sind die unabgefederten Massen und das Totgewicht des Fahrzeuges dabei verhältnismässig hoch. Im Allgemeinen werden daher nur noch Waagebalken-Blattfedern,die um einen mitten zwischen den beiden Achsen liegenden Drehpunkt schwingen und mit ihren Enden an Bolzen oberhalb oder unterhalb der Achse in der Radsenkrechten aufgehängt sind,oder auf Wälzflächen -ufliegen,angewendet. Wenn hierbei auch der Teileaufwand,die unabgef ederten Massen und das Totgewicht geringer sind,so ergeben sich aber dadurch die Nachteile,dass die Federhebe lärme verhält-
nismässig kurz sind und die Federung hart wird.Es müssen daher zum Teil grössere (sonst nur von der Reifengrösse und einem bestimmten Spielraum abhängige) Achsabstände,die die Wendefähigkeit ,lenkungsbetätigung und Fahreigenschaften beeinflussen,ausgeführt werden,um eine annehmbare Abfederung zu erreichen.
Haoh der Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch vermieden, dass einfache oder doppelte Waagebalkenfedern verwendet wurden,die nicht in der Radsenkrechten, sondern weit ausserhalb derselben angelenkt sind,bezw. aufliegen.Damit sind trotz gerin£er-r,für die Fahreigenschaften günstigerer Achsabstän-Ie grosse Federhebelarme und damit weiche elastische Federn anwendbar.
Lie Erfindung ist in den Abbildungen 1 bis 3 in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Abb.l zeigt in der linken Hälfte die Anwendung für antriebsloste bez%. Achsen mit Mittelantrieb, in der rechten Hälfte für Achsen mit Stirnradantrieb, beide für Schubübertragung durch die Federn.Während bei den bekannten Ausführungen die Federlänge gleich dem Achsabstand a ist,also der Federhebelarm ^ beträgt, ergibt sich erf indulgemass eine Federlänge,
c = a + bf * b"
und damit Federhebelarme
d1 «y- t b' und dw= |
ohne j, eden zusätzlichen Teileaufwand,nur durch entsprechende Anordnung der auf der Tragachse 1 sitzenden Bremsbackenhalter bezw
Federlager 2,ausserhalb der Senkrechten durch die Radachsen.
Me analoge Ausführung für Fahrzeuge mit Schubrohrübertragung zeigt die Abb. 2. Hierbei liegen die Federenden auf den Abwälzflächen 3 der Federlager 2 auf.
Bas bei den erfindungsgemäss angeordneten Federn auftretende Reaktionsmoment des Raddruckes mit dem Hebelarm b,ist verhältnismässig klein und belastet die Federenden nur zusätzlich auf Zug bezw. Druck in Höhe von etwa 3 $ bis 5 # (abhängig von dem Hebelarm f ) der Beanspruchung durch die statische Belastung,währönd dagegen die Zusatzbeanspruchung durch Fahrbahnunebenheiten 25 # bis 4o i» ausmacht.
Bei Fahrzeugen mit Schubrohrübertragung nach Abb. 2 wird dieses Reaktionsmoment durch die Schubkopflagerung auf den Fahrzeugrahmen 6 übertragen und wirkt an dem öchubkopf 5' der einen Achse belastend ,an dem Schubkopf 5 "' der anderen Achse entlastend.Bei Abstimmung der Hebelarme g ',g'Sb1 unä ^" können sich die auf den Fahrzeugrahmen wirkenden Kräfte aufheben,während das aus ihnen gebildete MomentCP't P")'i/2 stets eine zusätzä liehe Belastung der Vorderräder bewirkt,wodurch die Fähigkeit zur Cpurhaltung der Fahrzeuge verbessert wird.
In Abb.3 ist eine Ausführung mit Ausgleichfedern 7 für die Reaktionsmomente dargestellt. Es können hierbei ,je nach dem Federangriff,Zug-oder üruck federn Anwendung finden,die an entsprechenden Haltern 8 und 9 der Achsen 1 bezw. dem Querträger ür die Federbundlager aufgehängt sind und in ihrer Spannung durch Zwischenelemente eingestellt werden können.

Claims (5)

-4-Patentansprüche .
1.) Federanordnung für zwei nahe "beieinander liegende Laufradachsen,insbesondere bei Fahrzeugen,deren Gewicht sich auf den Achsen mittels einfacher oder doppelter Waagebalkenfedern abstützt,dadurch gekennzeichnet, dass die Federenden weit,und im entgegengesetzten Sinne ausserhalb der Senkrechten durch die Radachse angreifen.
2.) Federanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände(b*,b*y zwischen den Federangriffspunkten
Ächs
und den Radlfilfcrechten gleich sind.
3.) Federanordnung nach Anspruch 1 bei Fahrzeugen mit Schubrohranordnung, dadurch gekennzeichnet, dass d ie -abstände (b',Ün) zwischen den Federangriffspunkteη und den Radachsenkrechten so bemessen sind,dass die Momente aus den Federauflagekräften und diesen Abständen(b·,b") gleiche Reaktionskräfte (Pf,3?")an den Schubkugeln(5 ' 15") ergeben.
4.) Federanordnung nach Anspruch 2 oder 3> dadurch gekennzeichnet, dass Druck-oder Zugfeclern(7) zusätzlich angeordnet sind,die das Reaktionsmoment aus Federauflagekraft und Angriffsabstand (b',b")ausgleichen.
5.) Federanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichfedern(7) einstellbar sind.

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