DEP0008370DA - Antriebsanordnung für Kraftfahrzeuge mit zwei dicht beieinander liegenden Treibradachsen. - Google Patents
Antriebsanordnung für Kraftfahrzeuge mit zwei dicht beieinander liegenden Treibradachsen.Info
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Description
ΓΑ 20^078*15.4.50
Bussing- ΉΑ&β, Vereinigte latzkraftwagea G.m.b.H.
B rauns c h w e ig
fl Antriebsanordnung für &raftfahrseuge mit swei
Beschreibung,,
Bei Kraftfahrzeugea mit nahe beieinander liegenden
Triebachsen mit durchgehendem Antrieb ergeben sich für diSj,
den Antrieb swisehen den Achsen übernehmende Gelenkwelle eine
geringe Länge und? infolge der von den Bodenunebenheiten
(Senkungen und Erhebungen) abhängigen Unterschiede in der
■^urchfederung der Achsen (Schränkungen gegeneinander) grosse^
die Gleichförmigkeit und den !Wirkungsgrad beeinflussende
Knickwiokel, sowie eioferhöhter Verachleiss durch die langen
Gleitwege an den Keilwellenzapfen und Gelenknabene Das gilt
sowohl für Achsen mit reinem Mittelantrieb (Kegelräder oder liege 1- und Stirnräder), wie auch für solche mit Zahnraduntersetaung
in den Radnaben, wobei es gleichgültig ist,
ob die üntriebsritaei der Eadnabenantriebe oberhalb oder
unterhalb der Laufradachse oder, zur Gewinnung ?on Bodenfreiheit,
seitlich etwas versetst dasü angeordnet sind«
Durchgehende Achsantriebe mit Einfachgelenk und
Schubübertragung durch Schubrohr mit Schubkugel auf die vorlaufende
Achse weisen' ausserdem ungünstige Beeinflussungen
dieser Achse durch die in der Schubkuge!übertragung angreifende
eine zusätzliche Belastung bsw* Entlastung verursachende !Reaktion
der Schubkraft, des Drehmomentes und des Bremsmomentes
auf. deren Grosse von dem Abstand dar Sehubkugel-hnitte von
der nachlaufenden Achse abhängig ist«
®ach der Erfindung werden diese lachteile dadurch v@rheblich
verringert,, dass die Achsantriebe grundsätzlich mit
Radnabe nun te rse tsung ausgeführt werden, wobei die .Ausgleichgetriebe
anordnung so ßrfolgt, dass die Antriebswellen der
vorderen Triebräder vor deren Achse und die der hinteren Triebräder
hinter deren Achse liegen. Dadurch ergibt sich eine erhebliche Verlängerung der Gelenke-welle, Verringerung des
üaickwinkelSf Erhöhung des Wirkungsgrades t Verkürzung der
Gleitwege und Erhöhung der Lebensdauer der Gelenkteile.. Bei
den Fahrzeugen mit Schubli.bertragung durch Schubrohr mit Schubkugel
bewirkt ausserdem die Vergrösserung des Abstandes der
Schubkugel von der nachlaufenden Achse eine entsprechende
Verringerung der Heaktionskräf te durch Schub,, Drehmoment und
Bremsung«
Die Abbe 1 seigt eine beispielsweise Ausführung des
Erfindungsgedankens bei Fahrzeugen mit Schubtibertragung durch
die Federn; Abb. 2 eine solche bei Fahrzeugen mit Schub-Übertragung
durch Schubkugel»
Die vom Triebwerk kommende Gelenkwelle 1 verz?reigt
sich in dem Ausgleichgetriebe 2' in die beiden Antriebswellen
3° für die vorderen Treibräder 4' und in die Gelenkwelle 5*
deren Drehenergie im Ausgleichgetriebe 2*' in die beiden
Antriebswellen 3t9 für die hinteren Treibräder 489 aufgeteilt
wird« Alle Antriebswellen 3fl» 3'' sind an ihren äusseren Enden
mit Hit se In 6\ 6rl- verbunden, die mit auf den Achsen der
Treibräder 4\ 41 ', sit senden Zahnrädern 7'» 79' kämme η« Die
Achsabstäh&e 8 zwischen den Sahnrädern 6 und 7 stellen den,
der Gelenkwelle 5 sugute kommenden Längengewinn dar, der
mit keinerlei konstraktivera Sonderaufwand erkauft wirdf
seine praktische Grosse no rd nung liegt um 4c$ der Gelenkwelle ablänge bei der üblichen Ausführung, wo die Abstände der Antriebswellen
gleich denen der Treib radachse η sind. Beider
auf den Längengewinn·bezogenen güastigeη Anordnung liegen
die Antriebswellen yt 3's und die Treib radachse η 12% 12f' in
e i ne r f ahrbahnp ar alle Ie η Ebe ne *
Darüber hinaus kann, die bei Sonderaufbauten (Omnibus)
oder für -Sonderzwecke (Landwirtschaft) oft erforderlich werdende Hebung oder Senkung der Fahrbahn-parallel liegenden Antriebsanlage
l,-2',5# 2? ! leicht ersielt werden^ indem man
die Antriebswelle a 3% 35' ™ spiegelbildlich gleiche Winkel
13 aur Radachse 12% 12!9 versetzt^ Der Verlust an gewinn-
4 -
barer Länge fällt dabei* der kleinen linkel 13 wegen, nicht
ins Gewicht^
Bei der Schubkugelanordnung nach Abb, 2 herrsehen
insofern ungünstigere Verhältnisse in Besug auf die Antriebs=»
übertragung, als zwischen den beiden Ausgleichgetrieben 2\
2S! nur ein Kreuzgelenk 9 vorhanden ist; die Ungleichfürmigkeiten
in der Übertragung der. Winkelgeschwindigkeiten lassen
sich also durch ein ssweites Gelenk nicht mildern*
Das Schubrohr Io sollte daher in lormallage aohsgleioh
mit der Vorwella 11 liegen. Macht die allgemeine Bauart das
Fahrzeuges eine Schräglage der Ge lenkwe He nie itung erforderlich, so kann dies unter Aufreunterhaltung der erfindungs-
gesiässen Vorteile leicht erreicht werden* indem die vorderen
Antriebswellen 3' um die gleichen Winkel 1} gegen di© Treib—
radachse gehoben^ wie die hinteren Antriebswellen J's gesenkt
w©rdene
Claims (1)
1.'), Antriebsanordnung für Kraftfahrzeuge.mit zwei dicht beieinander
liegenden Treibradachseη und in den Treibradnaben
angebrachten Zahnraduntersetaungen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebswellen Os) der vorderen Treibräder (4\)
vor deren Achse (12*) und die Antriebswellen (399) cLer
hinteren Treibräder (4'?) hinter deren Achse (128i) liegen»
2«) Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebswellen (3% 3??) und Treib radachse η (12%
12'') in einer genau oder nahezu Fahrbahn-par alle Ie η Ebene
liegen«
3a) Antriebsanordnung nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet^
dasa die Antriebswellen (3% 391) iß einer genau oder nahezu
Fahrbahn-parallelen Ebene liegen«
4e) Antriebsanordnung nach Anspruch I^ dadurch ge kennzeichnet ^
dass die Antriebswellen (31) der vorderen Treibachse (129)
und hinteren Treibachse (12'') um gleiche linke 1 (13) im
gleichem jjrehsinn versetst sind,
5e) Antriebsanordnung nach Anspruch 1 und 4$ dadurch gekenn-
aeichnet t dass durch die Versetsungswinkel (13} eine Iei~
gungsgleichheit von ZwisehengeIenkweHe (5^1o) und Hauptgelenkwelle
(1) bzwe Vor-G-elenkwelle (H), erzielt wird»
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