DE2321963C3 - Mehrachsiges Großfahrzeug für Schwerstlasten - Google Patents

Mehrachsiges Großfahrzeug für Schwerstlasten

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DE2321963C3
DE2321963C3 DE19732321963 DE2321963A DE2321963C3 DE 2321963 C3 DE2321963 C3 DE 2321963C3 DE 19732321963 DE19732321963 DE 19732321963 DE 2321963 A DE2321963 A DE 2321963A DE 2321963 C3 DE2321963 C3 DE 2321963C3
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DE19732321963
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DE2321963B2 (de
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Bodo 4018 Langenfeld Toense
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/10Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with more than four wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine mehrachsiges Großfahrzeug für Schwerstlasten, insbesondere ein Kranfahrzeug, mit einem mehrachsigen lenkbaren vorderen Fahrzeugteil, der das F-^nrerhaus, die Lenkeinrichtung, die Steuerorgane, den Motor und das Getriebe trägt und mit dem ein hintere Fahrzeugteil starr verbunden ist, der die Last, insbesondere den Kranaufbau, trägt
Durch die DE-AS 12 84 311 ist ein geländegängiges drei- oder mehrachsiges Fahrzeug mit einem vorderen und einem hinteren Rahmenteil bekanntgeworden, die derart gelenkig miteinander verbunden sind, daß sie um eine quer zur Fahrtrichtung liegende und in Normallage der Rahmenteile waagerechte Achse sowie um eine senkrecht zu dieser Achse stehende und in der vertikalen Längsmittelebene verlaufende weitere Achse gegeneinander verschwenkbar sind Hierdurch sollen die beiden Rahmenteile Geländeunebenheiten folgen können und alle Räder eine gleichmäßige Belastung erfahren.
Die DE-OS 2011 688 zeigt und beschreibt ein -:o Fahrgestell für Schwersttransportmaschinen. Nach dieser Schrift soll das Fahrgestell in mehrere, insbesondere zwei, ausgerüstete kleinere selbständige Fahrgestelle unterteilt und diese Fahrgestelle starr und biegesteif miteinander verbunden sein. Diese Ausbildung eines Fahrgestelles zeitigt unter anderem den Vorteil, daß die einzelnen Fahrgestelle in verschiedenen Werkstätten, auch zeitlich voneinander verschieden, angefertigt werden können. Die Einzelfahrgestelle können verschiedenen Verwendungszwecken entspre- &o chend ausgebildet sein. Schadhafte Einzelfährgestelle lassen sich auswechseln. Auch ergeben sich günstigere Transportverhältnisse, weil durch das Auflösen des Fahrgestelles in kleinere Einzelfahrgestelle sich kürzere, getrennt transportierbare Fahrgestelle ergeben.
Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs genannte Großfahrzeug so auszubilden, daß eine günstige Kurvenläufigkeit bzw. Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges mit erträglichen Kurvenradien bei geringem baulichem Aufwand und bei der Aufnahme von Größtlasten derart sichergestellt ist, daß sowohl die in der Straßenverkehrsordnung vorgegebenen Werte bezüglich der Kreisfahrt und der dabei überstrichenen Ringfläche möglichst eingehalten werden, als auch das durch starre Achsen bedingte Radieren auf einen erträglichen Wert ohne Beeinträchtigung der Leistung und der Tragfähigkeit herabgesetzt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise sämtliche Räder des vorderen Fahrzeugteils lenkbar sind und der hintere Fahrzeugteil durch ein durch die Last belastungsfähiges Gelenk in zwei Teile geteilt ist, von denen der hintere gegenüber dem vorderen in der Horizontalebene knickbar ist
Hierdurch ist es möglich, die Lenkung des Fahrzeuges so auszulegen, daß alle Vorderräder in der theoretischen Spur laufen und allenfalls bei den Rädern de? vorderen Teils des hinteren Fahrzeugteils ein Radieren auftritt, welches jedoch dem üblichen Radieren bei allen Doppelachsern entspricht und gegenüber den sonst bei der Länge des Fahrzeuges zu erwartenden Problemen völlig in den Hintergrund tritt Der hintere Teil des hinteren Fahrzeugteils, der infolge des vorgesehenen Gelenks abknickbar ist, läuft in der Spur nach. Es ergibt sich also bei Erhaltung der großen Tragfähigkeit durch den Einsatz von starren Achsen im hinteren Fahrzeugteil insgesamt eine gute Kurvengängigkeit des großen Fahrzeuges.
Eine Verbesserung der Kurvengängigkeit und damit der Manövrierfähigkeit kann erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß für den hinteren Teil des knickbaren Fahrzeugteils in hydraulischer Antriebsmotor vorgesehen und auf dem vorderen Teil des knickbaren hinteren Fahrzeugteils eine von dem Motor angetriebene Pumpe angeordnet ist, die über biegsame Schlauchleitungen mit dem hydraulischen Antriebsmotor verbunden ist
Dieser Fahrantrieb hat zur Folge, daß der Endteil nicht mehr durch Kurven mit den hierbei möglichen Wegverkürzungen bzw. dem Radieren gezogen wird, sondern gelenkt mitfährt, indem der vordere Teil des hinteren Fahrzeugteils nunmehr für die Lenkung des mit eigener Kraft fahrenden Endteils sorgt
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F i g. 1 zeigt ein Fahrzeug im Aufriß und in Längsansicht
F i g. 2 verdeutlicht den Antrieb des Fahrzeuges.
Fig.3 zeigt eine Draufsicht auf das Fahrzeug im Abschnitt einer Kreisfahrt
Als Ausführungsbeispiel ist ein Kranfahrzeug wiedergegeben.
Der Vorderwagen ist mit A bezeichnet An ihm befindet sich frontseitig das Fahrerhaus. Außerdem (F i g. 2) ist auf dem Vorderwagen die Antriebsmaschine in Form eines Dieselmotors 1, das Schaltgetriebe 2 mit oder ohne Wandler und ein Verteilergetriebe 3 angeordnet Der Vorderwagen ist mit lenkbaren Rädern 11 bzw. Lenkachsen ausgerüstet Die Lenkachsen werden je über ein Differential 8 angetrieben. Die Bewegungsableitung von dem Verteilergetriebe 3 auf die Lenkachsen 11 erfolgt über die Kardanwellen 7.
An dem Vorderwagen ist der hintere Fahrzeugteil B starr befestigt Als Verbindung ist eine starre Bolzenstoßverbindung vorgesehen. Die Bolzenstoßverbindung ist mit I bezeichnet Der hintere Fahrzeugteil bzw. der Kranträgerteil ist in zwei Teile C und D geteilt, welche
in der Querrichtung schwenkbar miteinander verbunden sind. Die Gelenkverbindung ist mit II bezeichnet Jeder der beiden Teile C und D ist mit je zwei starren Antriebsachsen bestockt, welche paarweise zu einem Tandem zusammengefaßt sind. Zusätzlich können in jedem der Teile Cund Dein oder mehrere Lenkachsen vor dem Tandem angeordnet werden. Die Gelenkverbindung II ist so bemessen, daß die volle Krankapazität bei gestrecktem Zustand des Fahrgestells ausgenutzt werden kann.
Die Achsen eines jeden Tandems werden angetrieben. Hierzu ist von dem Verteilergetriebe 3 Ober die Kardanwellen 7 der Antrieb auf die Differentiale 9 der angetriebenen Starrachsen des dem Vorderwagen zugewandten Tandems und auf eine Hydraulikpumpe 5 an genanntem Tandern Cabgeleitet Von der Hydraulikpumpe 5 führen biegsame Schläuche 10 als Leitungen zu dem Hydraulikmotor 6 am Tandem C Der Antrieb ist von dem Hydraulikmotor auf die Differentiale 9f der Starrachsen des Tandems D abgeleitet
12 bezeichnet den Drehkranz für den Kranaufbau.
Bei der Kreisfahrt (F i g. 3) ist das Tandem des dem Vorderwagen zugewandten Teils C Drehmittelpunkt Das Tandem im hinteren Teil D spurt in der vorgegebenen Kreisfahrt Die Korrektur und der Zwangseinschlag bei der Rückwärtsfahrt erfolgt über seitlich am Rahmen angeordnete, nicht wiedergegebene Lenkzylinder.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1, Mehrachsiges Großfahrzeug für Schwerstlasten, insbesondere Kranfahrzeug, mit einem mehrachsigen lenkbaren vorderen Fahrzeugteil, der das Fahrerhaus, die Lenkeinrichtung, die Steuerogane, den Motor und das Getriebe trägt und mit dem ein hinterer Fahrzeugteil starr verbunden ist, der die Last, inbesondere den Kranaufbau, trägt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise sämtliche Räder (11) des vorderen Fahrzeugteils (A) lenkbar sind und der hintere Fahrzeugteil (B) durch ein durch die Last belastungsfähiges Gelenk (II) in zwei Teile (C, D) geteilt ist, von denen der hintere (D) gegenüber dem vorderen (C) in der \s Horizontalebene knickbar ist
  2. 2. Großfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den hinteren Teil (D) des knickbaren hinteren Fahrzeugteils (B) ein hydraulischer Antriebsmotor (6) vorgesehen und auf dem vorderenTeil (C)des knickbaren hinteren Fahrzeugteils (B) eine von dem Motor (1) angetriebene Pumpe (5) angeordnet ist, die über biegsame Schlauchleitungen (10) mit dem hydraulischen Antriebsmotor (6) verbunden ist
DE19732321963 1973-05-02 1973-05-02 Mehrachsiges Großfahrzeug für Schwerstlasten Expired DE2321963C3 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2321963A1 DE2321963A1 (de) 1974-11-21
DE2321963B2 DE2321963B2 (de) 1978-11-16
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DE3319191A1 (de) * 1983-05-27 1984-11-29 Carl Kaelble, GmbH, 7150 Backnang Gleisloses untertagefahrzeug

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DE2321963A1 (de) 1974-11-21
DE2321963B2 (de) 1978-11-16

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