DEP0008029DA - Strangpresse zur Herstellung von gefüllten Rohren, insbesondere Lotdraht - Google Patents
Strangpresse zur Herstellung von gefüllten Rohren, insbesondere LotdrahtInfo
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Description
f rita Köhler, Bcuuu Adolfstr. 96
mm Herstellung τοη liu&eaondere Lötdraht.
Die Br findung bezieht al eh aaf ein* Straagprees· τοη ai t aacfe
ta kalten Zustand jOftstlecheÄ Werkstoffen gefüllten Bohr«», iaabaeoodere Ton einem alt einer «Amt mehrere» Bohrungen Yeraehenea,
tn den Bohrujügeii »it yiafiaitt·! gefülltea lötdraht.
la ist bekannt, d#a mm I^taetaH beetehÄndea rohrf6rBl£eft Maa-
tel darch StraaepreeeeÄ heraase teilen* Se ißt ferner bereite Tornordea, das FSllaitt«! %& dae
Hierbei iet dlA Torrichteag ra
das ^«^11 te aster «ich aa einer Seite
«älaread der Sei te wirkt nad da« Preägat dorch dae
eii& da wSiareed des Preövorgaageedae gesamte
Werkseo« Torgedruugea iet. San benötigt hierfür sehr hohe Kräfte, insbesondere,, da wahrend äee Strangpreeeeaa des tohrföiaigen
HßÄtels das lls£«Lt%»S Btm Bintreten in da« gebildet« Sehr altgerieeea werden saß. Bas Auftreten der hohen ^eibungekr&fte hatte
mme ?olge, daß »an den Behälter ^eweila mem Mt wenig Preßgut Tersenen konnte. Außerdem Heß eioh jeweils nur «is Lötdraht
auf diese Weiae heretellea.
lie Erfindung hat eine, Strangpresse aua Herstellen Ton gefällten Rohren atm Gegenstand, %et der das formgehende Werkzeug für die
Bildung des gefüllten Sohrea^mit der Zuführung des rüllmittels unmittelbar in dem Prelktiken angeordnet ist. Vorteilhaft ist
hierbei der lezipient beweglieh und der Preßkolben wird fest« stehend und hohl ausgebildet. Der Kollern erhält an seiner Bohrung aü dem i& da« teidpientea eingreifenden lad· eine »it einer
Matrize versehenem , die Bohrung abschließende Platte. Außerdem wird ein v®n außen in die Bohrung eintretendes 2uführungsreh» für das füllmaterial vorgesehen, das duroh die !latte
hindurohgeführt und auf der dem Sezipienten zugekehrte Seite um 180° umgelenkt ist» Das lade des Zufünrungsronree wird düsenförmig ausgebildet und reicht koaxial mit der Matrize Ms in die
Matrizenöffnung hinein.
Me erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorsug einer wesentlichen Verkürzung dta Reibungsweges und damit einer erheblichen Druokersparnis. Sie ermöglicht eret ein einwandfreies und einfaches
Herstelle« von gefüllten Bohren. Die Verminderung der -Reibung und des Druakes hat ztir ?olge, daß bei mindestens gleicher Leist
/tung gegen früher die Kniokbeanapruohung dta Stempels verringert wird lind der Seaipientendurchmeseer vergrößert werden kann.
Ss kann ferner das (Jewioht, d.h. ä9T Materialeinsatz gegenüber dta bisher verwendeten Pressen beträohtlioh herabgesetzt werden,
wobei dennoch eine höhere Leistung au erwarten ist· Außerdem ist bei benötigter Wärmezufuhr der Einbau elektrischer Heizung möglich gemacht. Die stehende Anordnung der Strangpresse erlaubt
weiterhin die Verwendung mehrerer ßezipianten für das gleiche Werkzeug, so daß sehen während des Preßvorganges ein zweiter
lezipient gefüllt werden kann. Wärme- und ZeitverlAate werden daduroh vermieden. Hierbei ist auch eine Innenbeheisrang duroh
einen entsprechenden Heiakörper fur beide lüllaylinder möglich.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können mehrere Adern des gefönten Rohres gleichseitig in einem Stempel gepreßt werden·
Bs lassen stell ohne Schwierigkeit zwei eder mehrer· formgebende Werkzeuge mit Jüllanordnung in dem Stempel unterbringen. Hierbei wird der Stempel ringförmig öder ringförmig geschützt ausgebildet· Man "kam ihn aber auch massiv ausfahren und nit zwei-
oder mehrfachen Aus fräsungen versehen« Das Erzeugnis bekommt
hierbei nur eine S«aaittfuge· Ueeade die erfladungsgemäße Kombination macht die gleichzeitige Herstellung mehrer gefüllter Adern
leiont möglieli» da der trtödruck wesentlich herabgesetzt werden kann» einerseits durch di· Termindenmg der Heilung "bei der st··
henden Pressen anordnung und andererseits duroa ftrvielfaehuag der Preßq.uersclinitte, wodurch die Beherrschung des ümickes zur Erzielung eine« einwandfreien Erzeugnisses leichter wird· Auoh. die
temperatur läiH öicfc hierbei bees·* regeln· Bte Zuführung des Füllmittels bietet keine Schwierigkeit» da sie zentral in de®
Stempel erfolgt. Me Erfindung läßt weiterhin die Herstellung zweier !Füllungen in einem Erzeugnis zu, wobei die Teilungen duroh
eine Zwischenwand getrennt sind .
Is können gemäß der Erfindung all· Profile verschiedenster Art angefertigt werden. Weiterhin können in das Erzeugnis bei ent*
sprechender Ausbildung des Werkzeugs weiche und hart· Stoff· eingeführt werden« z.B. Heizdrähte oder Heizspiralen in keramischer
Masse, die das Werkzeug auch epiralförmig verlassen können, Sie Anlag· kann schließlieh insbesondere bei schwenkbarer Anordnung de]
Sezipienten auoh für viele andere Arten der Fabrikation und für die Verarbeitung fast aller Stoff· Verwendung finden.
Die Erfindung ist vornehmlich mut Herstellung von gefülltes Lotdraht JUa allen Dicken geeignet, insbesondere aller auch von geringerem
!Durchmesser als allgemein üblich. Das Füllmittel kann «in Flußmittel, z.B. Kolophonium seiA. Sa kanu auoh ein Desoxydationsoder Beduktionsmittel verwendet werden.»
Ber Srfindungsgegeüstaad ist in der leleiiming iß einem Aus fönrungsbeispi·! veranschaulicht.
I1Ig. 1 zeigt insehematiaoher Darstellung ein· Strangpresse gemäß der Erfindung zur Herstellung von gefüllten Rohren, insbesondere
Lotdraht.
Me Hg» 2,3 und 4 veranschaulichen verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung des Stempels im Querschnitt·
flg. 3 und 6 stellen in Ansicht und im Söhnttt nach d«r MMe Tt * 71 dl· Zuführungsanordnung des KUlmittela dar·
SieSTrangpress· gemäß der Brfindung wird vorteilhaft als stehende fresse ausgebildet. Si· bestellt im wesentlichen aus dem vertikal
an den Säulen t geführten Sisch 2» der durch eiaen hydraulisch angetriebenen Kolben 3 hin und her bewe&t werden kana. Die Säulen
sind oben durch eine feststehend· fravers· 4 verbunden, an dem sich der Stempel 5 befindet» der ebenfalls festeteht. Mit dem
fisch bewegt sich vertikal der das Preßgut aufnehmend· lezipient β, der von dem Arm 7 gehalten wird und um die, in der Zeichnung
rechts befindlichen Säule 1 schwenkbar ist.
Der Stempel 5 ist hohl ausgebildet und enthält vorzugsweise mehrere Werkzeuge zum gleichzeitigen Pressen mehrerer Adern. In dem
Ausführungsbeispiel weist d«r Stempel den in fig. 2 dargestellten Querschnitt auf» d.h. ringförmig» voll ©der auch geschlitzt»
Jenachdem, wie das entstehend« Rohr abgeführt wird. Der Querschnitt des Stempels kann auoh massiv mit zwei oder mehrfachen Ausfräsungen
ausgebildet werdefc» wie er in 0.9Ά fig. 5 und 4 veraasehaulicnt let.
In dem Hohlstempel 5 der flg. 5 1st «In Werkzeughalter 8 angeordnet» der zugelich zur Zuführung unterteilung des füllmittels dl «nt
Der HdLter 3 1st zur Aufnahm· von dr«l Werkzeugen 9 vorgesehen, durch die das Rohr erzeugt wird» Unterhalb der Werkzeuge werden
düsenartig ausgebildet· Borne 10 angeordnet» durch dl· das füllmittel für die Herstellung gefüllter Rohre zugeleitet wird, und zwa
kann es vorteilhaft in der Weis· geschehen, daß von einem über der Strangpresse angeordneten Behälter «in Zulauf 1t durch den Hohlste»
pel führt» der an die zentrale Bohrung 12 dee Baiters 3 aoges&Lossen wird. Ton hler verteilt sieh dl· weiter· Zuführung zu den
einzelnen Msenkörpern 10, wie aus dem Querschnitt der Fig. 6 ersichtlich ist. Der unter· Seil des Halters 3 und die Düsenkörper
10 sind zur Verringerung des Widerstandes nach strömungstechnischen Gesichtspunkten» d.h. tropfenförmig ausgebildet·
Der um die Ääule 1 drehbar· Ατά ist doppelseitig bezw. mehrfach
ausgebildet. So trägt beispielsweise der Arm 1? ebenfalls einen Besslplenten (nicht dargestellt)» der zu dem Eezipienten I um
130° versetzt 1st. ler Arm kann auch dreifach ausgebildet sein* Bas Scnibaken der Se ai pi ent en unter den Stempel geschieht auf dem
fisch 2, der entsprechend verlängert werden kann.
Bie Arbeitsweise der Yorrichtuag gemäß der Erfindung geschieht wl· folgtt
ITa oh. füllen des Re zip! ent tn § mit dem Preßgut wird er unter den feststehenden Stempel § geschwenkt und durch eine Yorriohtang
festgestellt« Alsdann wird der fieaipienW^en Ϊ is cn und den Kolben 5 fertikal dem Stempel und damit den foragebenden
Werkzeugen entgegengeführt* wodurch das fortlaufend« lehr erzeugt wird· Zugleich läßt man das Füllmittel aus den Düsenkörpern
10 entweder durch die «igen« Schwerkraft oder duroh IJnterdrueksetzen austreten· Der Füllmittelstrom bildet ta Terbindung
mit dem Düsenkörper den Dorn für das zu erzeugende Bohr und füllt dieses sogleich. Sie gefüllten Bohre treten ent*
weder aus den Schlitzen 14 des Stempels aus oder Ale wurden erst bis über die traverse 4 geführt und dann umgeleitet und
aufgewickelt. Bas Füllmittel läuft na oil Art einer Fontaine in das duroh die formgebenden Werkzeuge eben erzeugte fiohr ein.
Beim fortgeschrittenen Prozess saugt das gefüllte und damit geschlossen wirkende Rohr das Füllmittel förmlich naoh, wodurch
ein einwandfreies Füllen zugleich mit der Rohrherstellung und ein Heruntergehen auf wesentlich geringere Bohr durchmesser als
biher möglich 1st· Während des Preßvorganges kann der zweite Rezipient gefüllt werden» womit Zeitverluste vermieden werden.
Ss ergibt sieh dadurch der weitere Torteil, daß die Wärmeregulierung einfacher und besser gestaltet werden kann· Z.B.
kann sieh über dem freien Hezipienten ein stempelartig ausgebildeter Heizkörper befinden, der während des Preßvorganges
durch das Hochgehen des Hezipienten in das Füllgut eintaucht. Man erzielt damit eine wirksame Innbeheizung·
Me erfindungsgemäße Yorrlohtung kann zur Herstellung nur einer gefüllten Ader* aooh vorteilhafter mehrerer Ader» zugleich
durchgeführt werden· Xn Verbindung mit einer solchen Anordnung der Strangpresset bei der der Hezip!ent dem Stempel mit dem
formgebenden Werkzeug entgegengefahrt wird» wird duroh das Free sen mehrerer Adern eine wesentliche Druckersparnis erzielt· Dadurch
hat man die Regulierung des Druckes am Anfang und Bnde des PreÄessvorganges besser und leichter in der Hand als bisher.
Der Erfindungsgegenstand bietet aber auch eine bessere Möglichkeit der Segulierung der Wärme dee Freigutes· Baduroh wird die
sicher laufend« Bier stellung eines einwandfreien Erzeugnisses wesentlich gefördert·
Claims (3)
- Anspruch« ·1· Strangpress· zur Heret«llung vom mit auch im kalten Zustand plastischen Werkstoff en gefüllten lohren, insbesondere von einem mit einer oder mehreren Bohrungen versehenen» in den Bohrungen mit llaßmittel gefällten lötdraht, mit «inem Ireßkol&en und einem das Preßgut aufnehmenden lezipienten» dlt gegeneinander ein· Belativbewegung ausführen, dadurch gekennzeichnet» daß das fermgefcende Werkzeug für dl· Bildung des gefülltem Hohrea und dl« Zuführung des Füllmittels unmittelbar in dem frelkolfcea angeordnet sind·
- 2. Strangpresse naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß der Äeaipient beweglich und d#r Preßkolben feststehend höhl ist» wobei letzterer in seiner Bohrung an dem in den Hezipienten eingreifenden Ende «ine mit einer Matrize versehen· y die Bohrung abschließende Hatte (S) aufweist und der Stempel ein von außen in die Bohrung eintretendes Zuführungsrohr (11) fmr das füllmaterial besitzt, das durch die »latte {&) hindurchgeführt und auf der dem leziplenten zugekehrte Seite um 130 umgelenkt ist und dessen Ende düsenförmig ausgebildet ist und koaxial mit der Matrize bis in die Matrizenöffnung hinein·» reichte
- 3. Strangpresse« nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet» daß in der !latte (3) zwei oder mehr er« Matrizen mit entsprechenden yüllanordnungen (10) vorgesehen sind*4· Strangpress· nach Anspruch 1 und 2» dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (5) über der Ilatte (β) ringförmig ©d*r ringförmig geschlitzt ©der massiv mit zw·!- oder mehrfachen Ausfrädungen ausgebildet ist.S. Strangpress· naoh den Ansprüchen 1 bis 2» dadurcÄ gek*nna*ielL~ net, daß der IHillmittelbehalter in einer zur Brip»iehung des erforderlichem Draokes ausreichenden Höhe über dem feststehenden Stempel (S) angeordnet 1st.Strangpresse nach dta JLnepriichen f Me 5, gekenn ze lohnet durch mehrere Eezipienten für das gleiche Werkzeug bezw. den gleichen Stempel i& schwenkbarer Anordnung.Strangpresse iiach den Ansprüchen 1 bis 6t gekennzeichne^urcsli. «ine Heizung» vorzugsweise elektrischer Art* im Stempel und im Rezipienten.
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