DEP0007623DA - Tragbahre, insbesonder für den Gebirgsrettungsdienst - Google Patents
Tragbahre, insbesonder für den GebirgsrettungsdienstInfo
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Description
Jr. Ing. E. HOFFMANN
PATENTANWALT
MÖNCHEN 22 Br.maa.Eritz Boretsch in Horn "bei
WlDENMAYERSTRASSE 34 -
telefon20095 TragTaahre, insbesondere für fLen.Gßbirgsrettungsdienst ·
Die Erfindung "bezieht sich, auf die Ausbildung einer Tragbahre aus seitlichens durch/luerstangeh -verbundenen Längs-•trägern,.
die Insbesondere für den. .Rettungsdienst im Gebirge geeignet ist, Sine solche Tragbahre soll bei hohen Anforderungen
an Ihre Festigkeit und Steifigkeit leiolit an Gewicht, einx'ach, au'1
transportieren und daher möglichst auch zerlegbar seinePerner tms der Verwundete sicher auf. der "Lahre liegen, auch wenn diese über
unebenes Gelände oder steile Hänge getragen oder geschleift oder die Trage gar'abgeseilt wird· BIe nach der ülrfindung ausgebildete"·
Tragbahre entspricht diesen Anforderungen in hohem Hass© und go™ wahrleistet darüber hinaus ^n it ere Vorteile, die sich aus der: fol
ßenden. Besohieibung des Brfindungsgegenstancles ergebene
Ini'WeaentliGheri ist dies dadurch erreichts dass dio beiden Längsträger der lianre von je avei oder lueUr übereinander·=
liegenden j veraohiedan stark gebogenen.Stangen oder Kohren gebilflet werden, die an ihren F, η do η auearnmenlaufön und daawiachen durc
eine odor mehrere ntraben untereinander verbunden* sind» Die Länge·' tlager sind also nach dor lft von Bindern odor- ü-itterträgsrn ausgebildet
pwas bei1 hoher Festigkeit,eine lelohte Bauausführung^ zel·'
aus. verhältnisfflässig dünnen Stahlrohren oder aus.Leiohtmetallrohreß ge/stattet· Diese sind awaofcnässig aus aval oder mehr Teilen.
ausamEensstzbar, um die leere Trage verlegen und beim Aufstieg leichter transportieren· au können· Zu diesem ίΐ/eck können z.B.die
zwisGhen den Stangen oder- !Rohren der Längsträger liegenden Quer« streben als Verbindungsglieder für die BahrenteSIe ausgebildet
seins etwa in der Weise, dass die-Stangen beaw. Bohre der einen. Hälfte des Längsträgers durch eine rohrformige Querstrebe verbunden sind j in welche eine P-tange oder oln Tiohretüok eingeschoben,
werde-n kann, das die Querverbindung der Stangenenden der anderen Hälft© des Längsträgers bildete
An ö.ea iäüäsn der längsträger "sind Handgriffe verstellbar angelenkte die in verschiedenen aufwärts and abmrts gerieute«=
ten ¥inkelstellungen.durch" Kasten feststellbar unä srweetaaässig auch gans an die längsträger asiiegbar sind* In. abwärts geriGiife·'»
ter Stellung dienen die Griffe als Standfüsse der Bahre*.
lur die Aufnahme des Verwundeten dient in "bekannter Weise eine swisehen de& längsträger^ ausgespannte Stoffbahn« Die
Beine des Verwundeten werden auf eiasr verstelllaarsn Ihiestütss gelagertjo Zu diesem Zweoic ist eine in verschiedenen AToständes
eiöleg"bare Knierplle 'bekannt geworden«, Demgegenuter "besteht die herstellbare Kniestützs "bei dem Gegsnstaad der lrfiEcLufcg aas '
swsl-gsleafeig Eiteinaüder verTsundensa Eotirpaarens ?on dsnea.das eine Paar um eine ^uerstange der Bahre scfciWenkfbar und das andere
Paar mit seinen. Enden an Stegen in,verschiedenen Stslltmgea fest» stell'bax ist., Bas sii dea Ol)ersctieni:ela parallele Paar oder a&ch,
Wide Bohrpaare könneflp z^Bedurcii teleskopartige AusTaildungj auf ¥ersGhijedese Längsn einstellbar seiD.« Diese Sinrichtimg der Trag*
liahre gsstattet«, "bei Ober- oder Untersohenkel"brüchen die Knie» stütze aur Extension der G-lisder "bei Anlegung von Streckverbänden·
au "benutseiie
.Infolg© der mehr oder weniger aacte untea getogenea Ausfahrung der Längsträger und der Anordnung der ^isakiigen Kniee-
stütze ist ein flaches Liegen des Verwundeten vermiedene, das die Gefahr des .Abgleiteas von der Sahrs erhöhen würde= .Vielmehr
-findet sieh der Verwundete ^in einer ißehr sitzenden -Stellung.
Die Bahre ist nicht nur von zwei" Personen an den nach der Geländeform verschieden einstellbaren Handgriffen tragbar,
sondern; kann notfalls auch von einer Person schlittenartig auf den as stärksten oach isaten durchgebogenen Bohren über das Gelände
geschleift werden«, Us; die Träger zu entlasten« sind ferner
aa verschiedenen Stellen der die längsträger bildenden Bohre Mittel sur Befestigung eines Ba&lagers .oder. ein,er mit s^ei Sädsra
besetzten Achse vorgesehen«, Das-Bad ..bezv?» die Badachsa können wahlweise am· Kopf ende, as jfussen&e und enternder Mit te der .Ba,h3?s
angebracht werclfiii.^,^^ i^ju^ttl*** -^Wv^'eW. $&»*
¥eltere Hertaaai© -Loiitil" der Srfindung^rgeben aus der folgendea EesGhrei"bühfi des in der Zeichnung dargestelltes
Aüsf'Ihrunsste ispisl sa
•®4g«l ist eine Seitenansicht ..der auf" dein Jäoden abgestelltes TragtiahTB, die in ihrer Iängsmi-tteletene geschnittoa ist,-
5^.e2 ist der ö-rundriss hiarau·
KigoS 2Sigt in. grösserem. üassta'D die ITerbindungsstelle der aas zwei Hälften susaEüüensetzibaren längstragsr,teilweise la-Schnittο
SiS.4 ist eia Querschnitt nach Linie -A-B in ^rg^Se IXgM. -S4ga5 ist die Seitenansicht des feststellbaren Gs
das die Handgriffe mit den Längsträgern verbindet·.
ist der Grundriss zu 54§«5β Ms Ll zeigen verschiedene i ten der Tragbahre mit una ohne Sääsr in schesatlsaben Darstellungen»
Die beiden längsträger der'Bahre bestehen bei dem geaeichceten Äusföhrungsbeispiel aus je zwei verschieden stark
gebogenes Sts.hlro.iireny von denen ^saivchl das obere als auch das untere aus Je zwei' Hälften 1 und Z be3we 3 und 4 zusammensetzbar
ist* Sie oberen und die unteren BohrteiIe laufen sowohl am Köpfende als auch am Aussende äsr längst-räger Id ITinlcelStücken 31
zusaüjoien· In der üLitte der längsträger sind dis Eohriiälftea 1 und- 3 durch eine rohrförmig^ Querst rebe 5 miteinander Verbundes^
die oben offen ist und siaen 2ä,ngssciiliiis 11 aufweist· In diese ■
Querst rebe ist das rechtwinklig nach unten abgebogene Ende 10 ■ des Bohrss 2 von oben, einsteckbar,.. !Das Erde 10,ist durch eiae :
Lasche IS starr mit dem Ende des Bohres 4 verbunden., sodass■aceh der Bahrteil 10 als eine ifcuerstsei» wirkt· Auf diese ' Weiss kann
'die Tragbahre leicht in. zwei Hälften, serlegt werden» In siisaai» msnsebautes. Zustand werden.die Teils durch einen, iluerriegel ge»
sichert., der ζ,Β» von der Schraube 1-3' gebildet w erden kann, deren. Bolzen durch die Wandungen beider ouerstreben 5 und 10 greifte
■ Die-beiden längsträger der Bahre sind durch, rohrför-' Diige Ciuerstaagen 65 ? und 8 und 9 miteinander verbunden.,- von öeaea
die aia Kopfende liegende Stange 6 bogenförmig ausgebildet ist» Mi · der. von den Winkelstücken Sl gebildeten Indan der lAingsträger siad
vier Handgriffe 22 angelenkte die paarweise durch je eine ^uers-t-m-"ge E5 miteinander verbunden sind«. Die Gelenke sind so ausgebildet f
dass die Handgriffe in verschiedenen aufwärts und abwärts eeriehteten Winkelstellungen doroh. Saetea 24 feststellbar siüäs die
Binviirlcuag v©n Federn. 52 iii mdiale Iuccchr.ib 25 an Scheiben öler Buch ssb einspringen, die mit den Handgriffen. 22 Verbundes.
^
f
lter CTDericörp&r des Verwundeten liegt auf einer 'zwischen den Stangen I5 6 und 7 ausgespaantens in der Zeichnung nicht S.-sr=
gestellten Stof.-.'bahn. Die Beine ruhen auf einer iTinklig verschieden einstellbaren Kniestütze, die im wesen.«liehen voa den ebenfalls
mit Stoffbahnen bespannten Bohrpaaren 15 und 16 gebildet, wir α» Die Sohre 13 sind an der Querstange 7 schwenkbar gelagert, durch deE
Bügel 17 starr miteinander verbunden .und enthalten je ein aussl&hbares und dürc:h jileGsnbuch-ea feststellbares Bohr 14. Die Bohre 14
sind ait des anderen Eohrpaar gelenkig verbunden«. Bieses besieht 1 I)Si dea gezeichneten .Ausfiihrungsbeispiel ebenfalls aus teleskopar*
tig ausziehbaren Bohren 15''und IS9 von denen die letzteren durch.
den Bügel 18 starr miteinander verbunden sind.. Zsr/ischen den q,uer~ stangen 8i^md 9 der Baiire sind mei mit .mehreren Lochungen SO
versehene Stege 19" ange"braehts in welche die stiftförmigen En&efi der Bohre 16 eingreifen, Durch Umstecken dieser Enden kann. die
Winkelstellung der Kniestütsse nach, funseh ?eräaäert werden, väisp reaa dia Länge der sum O"bersehenkel "besw» sum UnterscaeDkel des ■
Verwundeten parallelen Teile der Stütze durch, ausziehen und 3?est» stellen der ausziehbaren Bohre 14 und IB verstellt werden teaaiu
Fahrend die Bahre in J£g Λ und 2 mit nach an tea ge» seüveckten Handgriffen■S2 auf dem BcÄen steht, ist aus Ε4β·7 die
waesrecate Stellung der iiandgriffe 22 "beim Tragen der .Bahre er-» kennbar· Die Handgriffe können "beim Gehen über abschüssiges oder
uneTK-Dss Gelände auch andere ITinkelst^lLungem au den Üängsträgera eier. Bahre eiD.aebaen«, Die dem Sitzen nahetcomr.iende Lage des Versraadeten
auf der Eahre gestattet ohne weiteres auch ein Abseilen der Bahre-c, nie in F^8Il schetnatiscä angedeutet©
Zdp Entlastung der Träger können Säder an der Bahre angebracht werden» Su diesem Sweok sin,d Augenlaschen 26 an mehreren
Stellen der Bohre 3 und 4 angebracht;., an denen SoB* die Lagerung einer mit zwei Bädern 50 "besetzten Achse 29 "Defestigt werden
kann» Eiernaoh kann die Bakre als zweirädriger Karren fefahres ψ Tjerdeiu ΐ/ie in Pa@*9 angedeutet '9 v/o"bei die Karrenachs-s wahlweise
unter der litte der Eahre oder unter dem Kopfende oder unter dsm Tfussende liegen ks,nn. Statt einer mit zwei Badern "Besetzten Achse
29 kann auch ein einzelnes Bad £7 unter üer Bahre angstr&cht werden, dessea Lager "durch. Finlcelstrefoen S8 gegen die beiderseitigen
längsträger der Eahre abgestützt ist» Die Eahre wird hieräuroh in einen einrädrigen Karren umgewandelt, viöbei das KarrenracL \Λβ-äeruis
an verschiedenen Stellen der Bahre angelsracht werden kagm5 ■("ie aus 5Pige8 ersichtliche, Befindet sich das Karrenrad z.B« am
Claims (1)
- !Fassende.* so kann der Verwundete mit dem Gesicht n&Gh vara gefahren werden» Schliesslich is foes' möglich, unter der Trag-"bahre sowohl eine mit zwei !Rädern, SO besetzte- Achse 29 als auch. ein einzelnes Bad 27 mittels Streben. 28 su befestigen, wie in Pä-g.lö dargestellt» -in diesem PalIi: kann die Tragbahre als AnhäO Nger von einem jrahrracL9 einem iaot^rrad oder Kraftfahrzeug gessogen t/erden·1«) Tragbahre aus seitlicher.^ durch Qiaerstangeo verbundenen Längsträgerrij insbesondere für den Geblrgsrettungsdieast, dadurch geke-ßnzeichnets äass ihre Längsträger von je awei oder mehr übereinander liegendem verschieden stark gebogenen Stangen oder Bohren gebildet werden 9 die an den Μ susam^enlaufea .und üaai'äschea durch eine euer mehrere streben verbünden sind*2o) Tregbaare nach Anspruch I9 dadurSb gekennzeichnet9 dass die Bahre mit einer winkelförmigen.verstellbaren Kniestützs und mit an den Enden äer längsträger verstellbar angelenfcteri Eandgriffes versehen ist«3«) Tragbahre nach den Ansprüchen 1 oder 2P dadurch geksnnEseiea-QBt9 dass die die Längsträger bildeaden Stangen oösr Bohr® aus mindestens m&i Teilen zusammensetzbar SiHd04«) Tr'acbahre nach iDspruca S, dadurch ssl;ennzeichaets dass 'öle sriseaen den be idea-Stangen oder Bohren jedes Längsträgers liegfinden Querstreben als Verbindungsglieder für die Teile der Bahre ausgebildet sind«.5«) Tragbahre nach den Ansprächen 3 und 4? dadurch gekennzeichnet dass die Stangen oier Bohre der einen Hälft© des längsträger durch eins rohrföra&ge QusrstreTse verbunden sind/in -sielehe ·eise Stange oder eis Bohrstück eins eh letter 1st» das die Querverbindung der Stangen- oder PofarencLen der anderen Hälf-%e des Längsträgers JbilClet*6·.) Tragbahre nach den -Ansprüchen 1 Ms 5? dadurch, gekennseiebnet, dass die verstellbare Kaiestütz© aus gelenkig miteinander Yerb^lenen-Botiypaarea teste tit, ?od denen dss- eine Paar'ium eins Querstange der Bahre schwenkbar und das a&äsm Paar mit seinen Badengnfeternmär-crg an-Stegen in ?erseäiedenea St©Uiihgefi' •fesustelllsar ist«,7a) 1?ragl3a!are nach Ansprach 6g dadcrch gekennselch.net, dass das au den' Oberschenkeln parallele Bohrpaar· oder "beide Bohrpaa** res SsB« durch, teleskopartige iusbildang^ auf verschiede» Längett einstellter sind«-8») Tragbahre nach den Ansprüchen 1 "bis I9 dadurch .ge^ennzaicönet, dass die an den-Enden der Längst"äger angelenkten Handgriffe in verschiedenen aufwärts und abwärts gerlohteteii ■finkelstsilangen durch Basten ^feststellbar und zpeckiaässig auch, ganz as die Längsträger anlegfear sind«9») Tragbahre nach, den Ansprüchen 1 "bis &* dadurch getennsssiofeaetj> dass asa verschiedenen Stellen der Längsträger Mittel zwc Befestigung eines Bades oder einer mit aw:*'! Bädern. 1)6° setzten Achse vorgesehen sind*10») Tragbahre nach Anspruch 9, dafl-üroa geksnnzeiohneti, dass das Bad tmd/oäer die Badachse wahlweise am .iCopfande, am l?uss~ eafl.© und unter der Mitte der Bahre anbriDgtar.
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