DEP0006986DA - Filterkammer - Google Patents
FilterkammerInfo
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Description
Die Filterkammern in Filterpressen, wie sie in der Zucker-, Hefe- und Stärkeindustrie sowie auch in der chemischen Industrie verwendet werden, sind bisher stets aus Gusseisen hergestellt worden. Das hatte zur Folge, dass diese Kammern und auch die zugehörigen Hohlrahmen ausserordentlich schwer ausfielen und somit zum Einsetzen dieser Teile in die Presse und zum Herausnehmen aus der Presse besondere Hebezeuge erforderlich waren. Ausserdem hatten dies Filterkammern und Hohlrahmen den Nachteil, das sie sehr leicht unter dem grossen Druck vorsprangen und dadurch die Presse ausser Betrieb setzten.
Alle diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, gemäss welcher die Filterkammern sowohl als auch die Hohlrahmen aus Stahl, insbesondere aus SM-Stahl hergestellt werden. Dadurch wird das Gewicht dieser Teile wesentlich verringert, so dass sie schon von einem Mann, höchstens aber von zwei Mann, gehandhabt werden können, ohne dass ein Hebezeug dazu erforderlich ist. Ausserdem können in einer Presse viel mehr solcher Kammern und Hohlrahmen untergebracht werden, so dass die Gesamtfilterfläche bei gleicher Grösse sich bis fast 40 v.H. vergrössern lässt. Schliesslich können auch etwaige Verbiegungen durch Nachrichten wieder ausgeglichen werden.
Jede Kammer erhält an Stelle der üblichen Rippen für die Auflage der Filtertücher ein profiliertes Stahlblech, das mit dem Kammerrahmen verschweisst wird. Die Tücher lassen sich einwandfrei aufspannen und ergeben auch eine genügende Dichtfläche. Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen Filterkammer, und zwar in
Bild 1 in Ansicht und in
Bild 2 von oben gesehen, beides in kleinerem Massstab.
Bild 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A des Bildes 1 und
Bild 4 ein Schnitt nach der Linie B-B, die beiden letzteren in grösserem Massstab.
Der Rahmen a ist aus blankgezogenen SM-Stahl durch Schweissung hergestellt, und seine untere Leiste b ist mit einer eingeprägten Nute c für den Ablauf der filtrierten Flüssigkeit versehen. Der Ablaufstutzen d wird angeschraubt, um die Nute c bequem nach Abnahme des Stutzens reinigen zu können. Die Augen e für den Zufluss der Flüssigkeit werden angeschweisst, ebenso die Tragfläche f. In den Rahmen ist eingeschweisst ein wellenförmig profiliertes Blech g, auf das sich die Tücher von beiden Seiten auflegen.
In gleicher Weise werden auch die Hohlrahmen, zwischen die die Filterkammern gehängt werden, aus SM-Stahl zusammengeschweisst.
Wie gross die Gewichtsersparnis ist, lässt sich daraus erkennen, dass beispielsweise das Gewicht einer gusseisernen Kammer von 1000 qcm Fläche etwa 315 kg beträgt, während die Kammer, aus Stahl hergestellt, gemäss der vorliegenden Erfindung, nur etwa 35 kg wiegt.
Claims (4)
1. Filterkammer für Filterpressen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen der Kammer aus Stahlstäben zusammengeschweisst ist.
2. Ausführungsform der Filterkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Leiste mit einer einigen Nut für den Ablauf der filtrierten Flüssigkeit versehen und seitlich der Ablaufstutzen angeschraubt ist.
3. Ausführungsform der Filterkammer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auflage der Filtertücher in den Rahmen ein wellenförmig profiliertes Stahlblech eingeschweisst ist.
4. Ausführungsform der Filterkammer nach den vorhergehenden Anspruechen, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Hohlrahmen der Filterpresse aus Stahlstäben zusammengeschweisst sind.
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