DEP0005997DA - Schraubzwinge - Google Patents
SchraubzwingeInfo
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Description
Die Erfindung hat Verbesserungen der bekannten Schraubzwinge zum Gegenstand, die sich aus drei Hauptbestandteilen, der Längsschiene und dem oberen und dem unteren Querarm, zusammensetzt. Diese Hauptbestandteile waren bisher in der Regel je einteilige Stücke; insbesondere die Längsschiene bestand aus einem Flachstab rechteckigen oder etwas davon abweichend profilierten Querschnitts. Wachsend mit der Zwingengrösse und dem auszuübenden Einspanndruck waren diese Teile massiv und stark bemessen und infolgedessen ziemlich schwer.
Das neue nach der Erfindung besteht darin, dass von den genannten drei Hauptbestandteilen ein, zwei oder alle drei Teile je aus zwei oder mehr in der Regel parallelen Stäben bestehen, von denen mindestens je zwei in der Zwingenebene, d.h., in der Beanspruchungsebene liegen.
Die dadurch erreichten Vorteile sind im wesentlichen folgende: Eine ganz erheblich günsti8gere Materialausnutzung und daher ein geringeres Gewicht der Zwinge und
eine erhebliche Erhöhung des Widerstandsmomentes und dementsprechend eine grössere Steifigkeit und eine erhöhte Belastbarkeit. Durch Änderung des Abstandes der parallelen Stäbe in der Beanspruchungsebene kann bei gleichbleibendem Stabquerschnitt sowohl die Spannung als auch die Durchbiegung beliebig niedrig gehalten werden.
Hinsichtlich weiterer Merkmale der Erfindung wird auf die nachstehende Beschreibung und die Ansprüche verwiesen.
Einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen in Ansicht verschiedene Ausführungsformen,
Fig. 3 stellt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Figur 1 dar,
Fig. 4 und 5 entsprechen in der Darstellung der Figur 3 und veranschaulichen weitere Ausführungsformen,
Fig. 6 zeigt in grösserem Masstabe gezeichnet eine Querschnittsgestaltung der Stäbe.
Gemäss Figur 1 sind der obere Querarm 1 mit dem Druckstück 2 und der untere verschiebbare Querarm 3 mit der Druckspindel 4 unverändert gelassen. Dagegen ist die Längsschiene nach der Erfindung durch zwei parallele Stäbe 5 gebildet, die einen Abstand a aufweisen und die in der Zwingen- oder Beanspruchungsebene nebeneinander liegen. Diese Stäbe von beispielsweise rundem Querschnitt sind oben durch ihre feste Verbindung mit dem Querarm 1 und unten durch irgend ein kleines Querstück 6 untereinander festverbunden. Die Stäbe 5 erstrecken sich durch zwei parallele Bohrungen 7 durch den verschiebbaren Querarm 3. Erwähnt sein, dass das Widerstandsmoment der Längsschiene 5, 5 mit der Vergrösserung des Abstandes a wächst.
Die Stäbe 5 können einen runden, ovalen, eckigen oder anders gestalteten Querschnitt besitzen. Beide Stäbe können von gleicher oder verschiedener Stärke sein. Letzteres ist in Figur 2 bei der Längsschiene 5, 5' dargestellt.
Die Figuren 4 und 5 zeigen beispielsweise die Bildung der Längsschiene durch drei oder vier parallele Stäbe 5.
Die schon erwähnte Figur 2 lässt ferner die Anwendung der Erfindung auf die Querarme erkennen. Der obere Querarm besteht aus den beiden parallelen Stäben 8, deren Enden in dem Blockstück 9 der Längsschiene einerseits und in dem Druckstück 10 andererseits starr festgelegt sind. Bei den Querarmen kann auch auf die Parallelität der Stäbe verzichtet werden, wofür der untere Querarm in Figur 2 ein Beispiel zeigt. Dort sind zwei spitzwinklig verlaufende Stäbe 11 nach Art eines Auslegers mit ihren Enden in das Spindelstück 12 und in den Schieber 13 fest eingespannt. Alles was oben über die Stärke und die Anzahl der Stäbe gesagt ist, das gilt auch von den Stäben 8 und 11. Erwähnt sei noch, dass bei Parallelanordnung dieser Stäbe das Druckstück 10 und das Spindelstück 12 auch verschiebbar auf diesen Stäben angeordnet sein können. Auch könnten diese Querarmstäbe in ihrer Längsrichtung gegenüber der Längsschiene verschiebbar sein; sie könnten in dem Block 9 und dem Schieber 13 seitlich an den Längsschienenstäben vorbeigehen. Bei der Vierfachanordnung der Stäbe 5 nach Figur 5 könnten die Querarmstäbe 8 in der Mitte zwischen zwei Stabpaaren 5, 5 hindurchgehen. Die freien Stabenden wären auch hier starr miteinander zu verbinden.
Um das erforderliche Verklemmen des unteren Querarms oder eines sonst verschiebbaren Teils auf parallelen Stäben zu gewährleisten, gibt man den Rundstäben den beispielsweise in Figur 6 dargestellten Querschnitt, der durch Ziehen leicht zu erreichen ist. Der einzelne Stab 5 weist auf beiden Schmalseiten, die der Richtung und der Gegenrichtung des Querarms zugekehrt sind, schmale parallele Abflachungen 14 und auf den beiden dazu rechtwinkligen Seiten breitere Abflachungen 15 auf, so dass für eine einwandfreie Festklemmung die verbliebenen Zylindermantelstreifen 16 zur Verfügung stehen. Die Durchbrüche in dem Querarm können aus gewöhnlichen Bohrungen 7 bestehen; die Hohlräume zwischen der Bohrungswandung und den Abflachungen 15 können durch Pressung in den eingezeichneten Pfeilrichtungen durch den Werkstoff des Querarms ganz oder teilweise ausgefüllt werden.
Als Werkstoff für die neue Zwinge kommt vorzugsweise Stahl in Betracht.
Claims (6)
1) Aus Längsschiene und Querarmen bestehende Schraubzwinge, dadurch gekennzeichnet, dass von ihren Hauptbestandteilen (Längsschiene, oberer und unterer Querarm) ein, zwei oder alle drei Teile je aus zwei oder mehr in der Regel parallelen Stäben bestehen, von denen mindestens je zwei in der Zwingenbeanspruchungsebene nebeneinander liegen.
2) Schraubzwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe an ihren Enden starr miteinander verbunden sind.
3) Schraubzwinge nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe eines Hauptbestandteils verschieden starke Querschnitte besitzen.
4) Schraubzwinge nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Querarmstsäbe nach Art eines Auslegers spitzwinklig verlaufen.
5) Schraubzwinge nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass Stäbe runden Grundquerschnitts parallel zur Zwingenebene mit parallelen Abflachungen versehen sind.
6) Schraubzwinge nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe nach Anspruch 5 auch auf den beiden anderen, zu den ersteren rechtwinklig liegenden Seiten mit parallelen Abflachungen versehen sind.
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