DEP0005915DA - Bremseinrichtung - Google Patents
BremseinrichtungInfo
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Description
Bei Einrichtungen zur Aufnahme oder Wiedergabe von Schalleindrücken auf vorzugsweise bandförmigen Tonträgern, insbesondere bei der magnetischen Tonaufzeichnung, ist es erforderlich, dass der am Tonträger wirksame Zug am abgezogenen Teil während des ganzen Betriebsvorganges weitgehend konstant bleibt. Bei den heute verwendeten Anordnungen wird die Bremsung elektrisch oder mechanisch an der Vorratsrolle vorgenommen. Da sich der Durchmesser der Vorratsrolle und damit der für die am Tonträger wirksamen Abzugskräfte massgebende Hebelarm während des Betriebes ständig und erheblich verändert, sind die Zugkräfte am Tonträger bei konstanter Bremsung der Vorratsspule dauernder Veränderung unterworfen. Nach vorliegender Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass zwischen der Vorratsspule (1) und dem Tonsystem (2) - neben oder an Stelle der bekannten Ausgleichseinrichtung mit Schwungmasse - eine Bremsrolle (3) mit konstanter, einstellbarer Bremsung verwendet wird.
Die Bremsung der Vorratsspule jedoch wird zweckmässig auf einen Wert eingestellt, der niedriger ist als der betriebsmässig durch die Bremsrolle erzeugte. Da die Drehzahl und damit auch die eingestellte Bremskraft der Bremsrolle bei konstanter Geschwindigkeit des Tonträgers (4) ebenfalls konstant ist, bleibt der am Tonsystem wirksame Bandzug unabhängig vom Durchmesser der Vorratsspule. Dieselbe Einrichtung ist sinngemäss für band-, faden- oder drahtförmige Tonträger anwendbar.
Die Bremsung kann mechanisch, z.B. durch Friktionsbremsung, elektrisch oder permanent magnetisch durch Wirbelstrombremsung erfolgen. Sie ist in jedem Falle einstellbar vorgesehen.
Damit die Bremsung beim Rückspulen des Tonträgers nicht wirksam wird, kann die Bremsrolle beim Rücklauf mit einem Freilauf versehen sein. Bei elektrischer Bremsung kann z.B. zur Erzielung eines Freilaufes sinngemäss auch die Bremsspannung abgeschaltet werden.
Im Beispiel ist die elektrische Bremsung ausgeführt, wobei eine rotierende Metallscheibe (5), z.B. aus Kupfer, durch einen elektrisch erregten Magneten (6) durch Wirbelstrombildung gebremst wird. Die Einstellung der Bremskraft erfolgt über den Regler (7). Der Freilauf beim Rückspulen erfolgt durch Unterbrechen des Stromes durch den Schalter (8).
Da die Zahl der Umdrehungen der Bremsrolle abhängig von der Länge des abgezogenen Tonträgers ist, kann die Bremsrolle auch direkt oder indirekt auf einen Meterzähler oder eine ähnliche Registriereinrichtung arbeiten. Sie kann z.B. durch ein Kontaktsystem (9) auch als Geber von Steuerimpulsen für eine Fern-Meteranzeige ausgebildet sein und kann ausserdem eine stroboskopische Teilung besitzen.
Um einen Schlupf des Tonträgers auf der Bremsrolle zu vermeiden, besteht dieselbe ganz oder teilweise aus einem Material geringer Gleitfähigkeit oder ist mit solchem Material (z.B. Gummi) ausgelegt. Der Umschlingungswinkel des Tonträgers um die Bremsrolle wird möglichst gross gewählt. Die Schwungmassen der Bremsrolle dagegen sollen klein gehalten werden.
Für manche Verwendungszwecke werden auch Anordnungen benötigt, bei denen die Geschwindigkeit des Tonträgers stetig oder in Stufen veränderbar ist. In diesen Fällen ist die an der Bremsrolle wirkende Bremskraft in Abhängigkeit von der Tonträgergeschwindigkeit in bekannter Weise selbsttätig regelnd so eingerichtet, dass die am Tonsystem auf den Tonträger wirkenden Zugkräfte auch bei wechselnder Geschwindigkeit praktisch konstant bleiben.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Erzielung eines konstanten Zuges von draht-, faden- oder bandförmigen Tonträgern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Vorratsspule (1) und dem Tonsystem (2) eine Bremsrolle (3) mit konstant eingestellter Bremswirkung angeordnet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsrolle gewichtsarm und mit geringer Schwungmasse gestaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Laufbahn des Tonträgers auf der Bremsrolle aus einem Stoff geringer Gleitfähigkeit besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremskräfte an der Rolle stets grösser als an der Vorratsspule eingestellt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsung der Rolle wahlweise mechanisch, elektrisch oder magnetisch erfolgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Vorschub des Tonträgers abhängige Drehung der Bremsrolle direkt oder über Leitung auf einen oder mehrere Meterzähler oder ähnliche Registriereinrichtungen arbeitet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsung nur in einer Bewegungsrichtung des Tonträgers wirksam ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsrolle mit einer stroboskopischen Teilung versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil, z.B. der Kopf, der Bremsrolle aus einem transparenten Stoff besteht, der eine Beleuchtung der Stroboskop-Teilung von innen her zulässt.
10. Abgeänderte Ausführung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnungen mit veränderbarer Geschwindigkeit des Tonträgervorschubes eine von der Tonträgergeschwindigkeit abhängige selbsttätige Einstellung der Bremskräfte an der Bremsrolle derart erfolgt, dass der am Tonträger wirksame Zug bei allen Geschwindigkeiten gleich bleibt.
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