DEP0005058DA - Spritzgießmaschine. - Google Patents

Spritzgießmaschine.

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Publication number
DEP0005058DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection molding
molding machine
recess
ejector
guide block
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Farrenkopf
Original Assignee
Sommer, Fritz, Dr.-Ing., Nachf., Lüdenscheid
Publication date

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Description

f*J
den I?»September 1948 Diess.:Tr. 3579/43
Firma H-Farrenitopf ,Fachunternennen für 5pritzgiessmaschinensFürnb©rgs
-——__-_______ Haakestrasse 56.
Spritzgtessmaschine.
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Spritzgiessmaschine insbesondere eine solche mit Handantrieb= Ss handelt sich um ?,Iaschinen8 weiche eine einstellbare Auswerfervorrichtung besitzen,
3ei bekannten Spritzgiessmaschinen wird die Schliesskraffc1 des iOitriebsgliedes z.3. eines üzaenters auf die den Formenträger alt dsn beweglichen rormenteil aufnehmende Druckplatte durch eine roiirföraige Druckstange übertragei, welche in einem lühram, sboclc versohiebllch gelagert ist, Innarialb dieser, in der Scliliesa=· drucklinie liegenden Druclcstange ist der Auswarferraixmen bewegbar angebracht, der in seiner Bewegung durch einen ihn durchsetzenden Feststift begrenzt ist and der zwei Sinstellbolzen trägt, welche den von Hahnen zurückzulegenden TJeg zu regeln erlauben,»
Srfahruncsgeaäss ist es nun häufig notwendig, die" Einstellbolzen des Auswerferrahmens zu verstellen. Bisher muss dazu eine Liehrzahl von Eauteilen gelöst und abgenommen werden, um den Auswerfer zugänglich zu machen. Ttfach dessen Einstellung müssen die abgenommenen Teile dann v/ieder aufgebracht und befestigt werden. Die Regelung der Auswerfervorrichtung bedingt daher bislang eine Flehrsahl umständlicher und zeitraubender Llassnahmen. Ausserdem führt sie zu misslichen Arbeitsunterbrechungen. 3s ist somit nur eine beschränkte Anzahl von ?ormlingen in der Zeiteinheit herstellbar*
Hier schafft die Erfindung dadurch Abhilfe, dass der Führungsbock mit einer offenen Ausnehmung versehen ist, durch welche die Austrerfervorrichtung zwecks Terstellung zugänglich 1st» Zweckvoll ist die Auswerfervorrichtung in, eine mittige, den Führungsbock In Längsrichtung durchsetzende nach oben offene Ausnehmung vsrschieblich eingesetzt» In jedem der beiderseits davon befindlichen,erhöhten JFührungs» bockteile kann dann eine Druckstange beweglich gelagert sein, sodass also die Sehliesskraft des Antriebsgliedes auf die Druckplatte des beweglichen Fonaenteils mithilfe zweier in einer horizontalen Ebene gleichweit von d<er Sehliessdrucklinie entfernten Braskstangen übertragen wird«
Wenn es sich um eine Au«rfervörriehtung handelt, die aus einem länglichen von einem Anschlagstift durchsetzten beiderseits mit verstellbaren Wegbegrenzungsbolzen versehenen Rahmen besteht, so ist dieser Rahmen mittels auf dem Bode« «Wer Ausnehmung aufruhenden Gleitfüssen bei seiner Bewegung geführt* Yorzugsweise ist dabei die Ebene des Auswerferrahmens horizontal und dieser von einem senkrechten Anschlagstift durohsetztsder an einem die Ausnehmung überquerenden Haltesteg befestigt iste
Bei einer derart ausgebildeten Spritzgiessmaschine kann die Auswerfervorrichtung oh» Arbeit.sunterbrechung eingestellt werden. Die Sntfernung und nachträgliche Wiederanbringung von Has eh inenteilen ist entbehrliche, Es ist somit eine erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit erzielbar, also eine grössere Stückzahl von Formungen In der Zeiteinheit erzeugbar« Die Erfindung führt demnach zu/ rationellere*1 Arbeitsweise und verbillig» ten Gestehungskosten der Spritzgiesserzeugnisse.
Sin® weitere vorteilhafte- Folge dar IP^finduag liegt darin* dass mehrere Druckstangen für die Uebertxagung der
Sciilissskraft auf das bewegliche Formteil anwendbar 3ind„,iS ist infolgedessen ein dichter Terschluss äer Formenteile auch dann gewährleistet, wenn der Sprengdruck nicht genau in der Schlies sdrucklinie sondern einseitig wirkt. Die G-efahr, dass die Formenteila aufklapfsn, somit Spritsgut, während des Gpritzrorgaögs auszutreten ist also hintangeüalten,,
3in Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht die Zeichnung in schenatischer Darstellung. ::s ist
Fig» 1 eine Seitenansicht einer Spritzgiessmaschine mit Eand-, antrieb bei teilweisem Längsschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht dazus
Fig» 3 die Schliess» und Ausvierfervorrichtung in vergressertei Darstellung im Längsschnitt,
Fig. 4 eine Draufsicht dazu.
Die Tragfüsse a und die Längsbalken b bilden den Ständer der Liaschine. Auf diesen ist der Ofen c angeordnet. Ausserdem nimmt der Ständer den Support d auf, welcher die Schliess- und Auaerfer-■yorricntung trägt. Dieser Support ist in drei Richtungen verstellbar.
Die 'Schliessvorrichtung besteht aus dem mittels des Handgriffs e zu betätigenden Exzenter f und den beiden Druckstangen q9 welche an der Druckplatte ο engreifen, die den Formenträger t mit dem beweglichen Formenteil u aufnimmt. Das andere Formsnteil ν ist an dem Träger w angebrachtsder auf dem Schlitten χ sitzt} welcher unter Wirkung der Feder y steht.
Die beiden Druckstangen q sind in einer horizontalen Ebene angeordnet, in velcher die strichpunktiert angedeutete Senilessdruckllnie ζ verläuft. Sie sind symmetrisch zu dieser Linie gelegen Zwischen jöe der beiden Druckstangen q und des .Exzenter f sind
ziiei Gelenke eingeschaltet, zwischen welchen sich ein -rerstellschiess befindet,, Dieses besteht aus der Schlossmutter πι and den beiden Schraubbolzen 1 und ns von welchen ler eine mit Linksgewinde,dar andere mit Rechtsgewinde versehen ist. oinng^mäss ist das Muttergewinde der Schlossmutter m einerseits linksgängig anderseits rechtsgängig» Während aer eine Schraubbolzen η an dem Gelenkteil ρ angreift und daran mittels der Sicherungsmutter ο festgelegt istj ist der andere ochraubbolzen 1 mit der Gelenkpfanne i verbunden,, welche auf dem ^uerbolzen h des Exzenters f drehbar ist, welcher ein abstehendes Lagerauge g für diesen Bolzen aufweist.
Die beiden Oruckstangen sind in dem auf dem Schlitten χ befestigten Führungsbock r längsverschiablich gelagert* Dieser niiHiüfc aie Ausverfervorrichtung auf. Diese besteht aus dem Rahmen I9 reicher in die mittige Ausnehmung 2 des Führungsbockes eingesetzt ist. 3p ist auf dem Boden dieser Ausnehmung mittels seiner beiden nach unten ragenden Tleitfüsse bei seiner hin- und hergehenden 3evegung geführt. 3r vreist die beiden Einstellbolzen 4 und 5 aufs deren letzterer in d^n Zapfen 6 übergeht, der die Aa^v-orfsrplatte 7 mit dem Aus?;erferstift β trägt» Durch den Längsschlitz 9 des Auswerferrahmens greift dar senkrechte Anschlagstift 10 hindurch, der oben in einem Quersteg 11 des Führungsbockes sitzt.
1st klar, dass der Auswerfer bei dieser Hasch ine von oben her frei zugängig ist. Es können die Yerstellbolzen 4 und zur Einstellung des richtigen Bev/egungsboreichs des Auswerferrahmens eingestellt werden, ohne dass irgendwelche Teile entfernt zu ¥^erden brauchen, 3s ist insbesondere keine beeinflussung der Druckstangen erforderlich, wie dies bisher bei den bekannten
3pritzgiessmaschinen der Pall Ist.
Die Srfindung ist nicht auf das gezeichnete AuÄihrungsbeispiel beschränkt» 3Ie 13t auch anwendbar, wenn der Auswerfer anders ausgebildet ist. Selbst dann9 wenn nur eine Bruckstange Verwendung findet $ deren Aohse mit der Schliessdrucklinie zusammenfällt ? ist die Erfindung geeignet. In diesem Falle ist der Auswerferrahmen in der rohrförmigen Druckstange untergebracht* Dann ist im sinne der Srfindung sowohl der Lagerbock als auch die Druckstange mit einer Ausnahmung und zwar vorzugsweise seitli eh zu versehen^ welche das,Einführen eines Werkzeugs zum Einstellen der Tersteilbolzen des Auswerferrabmens ermöglicht«

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    χ·) Spritzgiessmaschine insbesondere solche mit Handantrieb, -'/eiche eine einstellbare Auswerfervorrichtung besitzt ,welche in einem Führungsbock verschieblich ist, der die^chliesskraft übertragende Druckstange aufnimmt, dadurch gekennzeichnet,dass der Führungsbock mit einer offenen Ausnehmung versehen ist-durch welche die Auswerfervorrichtung zwecks Verstellung frei zugänglich ist.,
    2„) Spritzgiessmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet $ dass die Auswerfervorrichtung in eine mittige9 nach oben offene Ausnehmung des Führungsbockes verschieblich eingesetzt ist*
    3«) Spritzgiessmaschine nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet j, dass in jedem der beiderseits der Ausnehmung befindlichen erhöhten Führungsbockteile eine Druckstange längsbeweglich gelagert ist«
    4*} Spritzgiessmaschins nach Anspruch 1 mit einer Auswarf ervorrichtungg die aus einem länglicfcswon einem Anschlagstift durchsetzten,, beiderseits mit verstellbaren Wegbegrensungsbolzen versehenen Rahmen besteht8 dadurch gekennzeichnets dass der Auswerferrahmen mittels auf dem Boden der Ausnehmung aufruhenden Gleitfüssen bei seiner Bewegung geführt ist* 5«) spritzgiessmaschine nach Anspruch 4„ dadurch gekennzeichnet s dass die Ebene des Ausfferferrahmens horizontal ist und diesen ein senkrechter Anschlagstift dniradgreift, der an einem die Ausnehmung überquerenden Haltesteg sitzt«.

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