DEP0004878DA - - Google Patents
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Description
Dipl.-lng. Hubert Elsen D&sseldorf , den 28· April 1948
Fernsprecher 6 2924
ρ 48 78 II/ 63g _D_
515
Fahrrad- und Motorradsattel.
Herbert Franke - Siegen i» festf· - Frankfurterstr« 7
Die Erfindung "betrifft einen Sattel für Fahr- bzw·
Motorräder. Derartige Sättel bestehen bekanntlich aus einem
Sattelgestell mit aufgelegter Satteldecke, die aus Leder, Stoff oder Ckumai bzw. gummiartigen Werkstoffen sein kann· Insbesonde
haben aloh die aus Gummi oder guraaiartigen ?/erkstoffen hergestellt
Satteldecken als zweckmässig erwiesen, da sie infolge ihrer Elasti*
zität sich der Körperform besser anpassen und einen besseren Sitz
ergeben· Man hat auch Satteldecken aus gummi oder gutamlartigen
Werkstoffen mit Gewebeeinlage gefertigt,um die Haltbarkeit derartiger
Sättel zu erhöhen·
Is hat sich Jedoch gezeigt, dass infolge der relativ hohen
Beanspruchung der Satteldecke duroh die beim Fahren auftretenden
Druck- und Zugbeanspruchungen schon nach verhältnismassig kurzem Gebrauch im vorderen Teil der Satteldecke, der sogen· Sattelnase,
Bisse auftraten, welche die Satteldecke unbrauchbar machten. Der
Grund hierfür liegt in der Befestigung des vorderen Teiles der Sattelnase am Sattelgestell, wobei nach der bisherigen Befestigungsart
die Sattelnase seitlich durch Bieten oder dergl· am Sattel
gestell befestigt wurde. Hierdurch traten nicht nur - βτ-
^räiMa*en Druck- und Zugbeanspruchungen Sandern auch erhebliche Torsionskräfte
auff soldass ein Einreissen der Satteldecke nicht zu
vermeiden war« Man hat "bereits versucht, dieses Sinreisaen der
Sattelnase zu verhindern, indem man die Settelnasenwand seitlich
verstärkte. Jedoch aeigte sich auch hier der glelohe Fehler,
die verstärkte Sattelnasenwand riss unter der Wirkung der beim
Gebrauch des Sattels auftretenden Kräfte seitlich ein. Es ist daher
notwendig, die Ssttelnasenwaud von diesen auftretenden Zug- und Tornf
sionskräftenfi;uV»ntlasten, um die dargelegten. Haohteile zu vermeiden·
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das vordere
Ende der Sattelnase durch einen einvulkanisiertan Verstärkungslageteil
aus Gummi oder guminiartigen Stoffen ausgefüllt ist» der
/Druck- und Zugkräfte aufnimmt und sowohl zur Befestigung der
Pundameatschienen des Sattelgestelles als auch als Widerlager für
die Streckfeder, des Sattelgesteiles dient.
In den Verstärkungsteil der Sattelnase ist ein quer eur Längsrichtung
des Sattels angeordneter Bolsea einvulkanisiert, der gegen
Verdrehung durch Längsriefen gesichert 1st und stur Befestigung dear
Fundamentschienen dient. Jedoch kann dieser Befeatigungsbolasen ohne
Vulkanisation in eine Durchbohrung des ¥erstärfcungsteilesyder Sattel
nase nachträglich eingesetzt werden,
Zur Heranführung der Fundamentschienen an den Befestigungabolzen
sind in dem Verstärkungsteil entsprechende Aussparungen vorgesehen,
die entweder schon bei dem Vulkanisationeproaess vorgesehei
sein oder später eingearbeitet werden können.
Zwecks Verbindung der Fundamentsohienen mit dem JBefestigungs—
bolzen sind die Enden der Fundamentschienen entweder durchbohrt ode:
gabelförmig gestaltet.
Damit nun durch die gegen den Verstärkungsteil druckende
Streckfeder keine Beschädigung des Verstärkungsteiles eintreten
kann, ist an die Fundamente cliiene ein Widerlager für die Streckfeder
angeleakt, das gegen den Verstärkungsteil anliegt·
Es ist auch zweokmässig, eine den Verstärkungstell in Längsrichtung
rt^yefeK der Sattelnase durchsetzende Spannschraube vorzusehen,
die an die Pundataentschiene derart angelenkt ist, dass
durch Anziehen der Im vorderen Ende der Sattelnase angeordneten Spannschraubenmutter die Sattelnase bzw. der die Druck- und Zugkr&fte
aufnehmende Verstärkung«te11 fest gegen die Fundamentschiene
gedrückt wird. Dieso Ausfiihrungsform der Befestigung des
Sattelnasenkopfes ist besonders zweckmfissig, wenn die Fundamentschienen,
rie oben dargelegt, an ihren Enden gabelförmig gestaltet sind, weil dann durch die Spannschraube ein Abgleiten der Fundamentsohiene
vom Befestigungabolzen verhindert wird. Will man aus
irgendwelchen Gründen es vermelden, den Befestigungsbolzen in den
Verstärkungstell einzuvulkanisleren oder nach Durchbohrung des
Varstärkungsteiles ihn in diese Bohrung einzuführen, so kann der
Befestigungsbolzen vor dsm Aufbringen der Satteldecke mit den
Fun (lamentschienen fest verbunden werden. In diesem Falle weist der
Verst^rkungsteil lediglich an Stelle einer Durchbohrung für den
Bolzen nur eine halbrunde Aussparung auf, gegen die der Bolzen anliegt. Zur Schonung des Guramie kann in diese halbrunde Aussparung
eine halbrunde Lagerschale einvulkanisiert sein. Auch bei dieser
Ausffihrrmgsform ist die Verrenkung der im Sattelnasenkopf gelagerte
ten und an der Fun&araentsohiene angelenkten Spannschraube sweckmäf?sig,
weil hierdurch Bolzen und Verstärkungsteil bündig gegen
einander gedrückt werden.
Znr Erläuterung der Erfindung und ihrer ?virkungsweise sind
in der Zeichnung einige der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und es bedeuten:
Abb. 1 Sattelnase mit Verstärkung teil von
unten gesehen,
Abb. 2 · .... Sattelnase mit Verstärkungsteil in
Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 ..... eine andere Lagerung der Fundament-
sohienen Im Verstärkungsteil,
Abb« 4 · · · · · Befestigung des Kopfes der Sattelnase
mittels Spannschraube, in Seitenansicht,
Abb. 5 ..... Befestigung des Kopfes der Sat*elnase
mittels Spaanschraube, Ansicht von vorn,
Abb« 6 . · . . . verschiedene Ausführungsformen des Widerlagers für die Streckfeder.
Gemäss Abbildung 1 und 2 ist der vordere Teil 1 de» aus Gummi oder gummiartigem Werkstoff mit oder ohne Gewebeeinlage
bestehenden Sattels mit einem ebenfalls aus Qhammi oder dergl. bestehenden
Verstärkungsteili Ü sfctt$p*!fi<^ ler entweder mit dem
Sattel zugleich in einem einzigen Vulkaniaierun^sprosess hergeestellt
oder nachträglich in den fertig gepressten Sattel β^vulkanisiert
ist. Es sind lediglich zwei kleine Aussparungen 6 zur
Aufnahme der !fundamentschienen S des Sattelgestellos vorgesehen.
Ein Bolzen 5, der sxfeKaäax in den Veratärkungsteil 2 entweder
einvulkanisiert oder in eine Bohrung eingesetzt ißt, dient zur
Verbindung des Verstarkungsteilea 2 mit den Fundamentschienen.
Pie Stfceckfeder 4 des Sattelgestelles drückt unter Tirlschertfügung
des an die Fundamentsohiene angelenkten Widerlagers 7 gegen den
-"3
oberen Teil des Verstärkungsteiles 2. Ea werden Somit alle Druck-Zug-
und Torsionskrafte unmittelbar auf den Verstärkung teil übertragen
und die Satteldecke von diesen entlastet.
Ohne dass an dem grundsätzlichen Erfindungegedanken etwas
geändert wird, kann gemäss Abbildung 3, 4 und 5 die Verbindung des Verstärkungsteiles 2 mit den Fundamentschienen 3 auch ohne
Durchbohrung des Yerstärkungsteilea "bzw. auch ohne Sinvulkanisleruog
das Bolzens 5 erfolgen· Hierbei wird der mit den "beiden
Fundaments chlenen 3 fest verbundene !Bolzen 5 in einer halbrunden
Aussparung des rückwärtigen Teiles des Verstärkungestüokes 2
gelagert bzw. gegen dies© Aussparung gedrückt. Zur Schonung des
ßunmls ist es zweckmisslg, diese Aussparung mit einer einvnlkani—
sierten Lagerschale 10 aus Metall auszukleiden· Damit oma nicht
die Sattelnase aus dem Sattelgestell herausgleiten kann, ist
eine Spannschraube 8 vorgesehen, welche einerseits an die Pundamentschienen
S angelenkt ist und andererseits das Eopfstüok der
Sattelnase in deren Längsrichtung durchsetzt· Durch Anziehen der
Spfinnschraubenrautter 9 wird eine mar elastische, Jedoch feste
Verbindung des S&ttelgestelles mit dem vorderen Teil der Satteldecke
ersielt. Die V^rMndung ÄEanÄs des hinteren Teiles der
Satteldecke mit· dem Sattelrahmen erfolgt in an sich bekannter
Weise, da hier derartige Kräfte^ wie "bei der Sattelnase nicht
in data gleichen Masse auftreten, und somit auch keine Gefahr einer
voraeitigen Zerstörung der Satteldecke an dieser Stelle besteht.
In IiVbilduüg 6 sind einige Formen des Widerlagers 7 für die
Streckfeder 4 gezeigt, das.,, wie bereits oben errähnt, an die
Fundamentschienen angelenkt ist.
Claims (8)
1) fahrrad- und Motorradsattel aus Gummi oder gunmiartigen Werkstoffen
mit oder ohne Gewebeeinlage, dadurch gekenngelchnat.
dass das vordere Ende der Sattelnase (1) durch einen elnvulkanlsierten
Verstärtoongst«il (2) aus Gummi oder gummiartlgen
Stoffen ausgefüllt ist, der alle3\ .". yliruok- und Zugkräfte
aufnimmt und sowohl eur Befestigung der Fundamentschienen (S)
des Settelgestelles als auch als Widerlager fftr die Streckfeder (4) dient.
2) Fahrrad- und Motorradsattel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet«
dass in den Verstärkungsteil (Z) der Sattelnase ein
zur Befestigung der Fundamentschiene (3) dienender, mit Längsrief elung gegen Verdrehwag- gesicherter Bolzen (5) einvulkanislert
ist«
3) Fahrrad- und Motorradsattel, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der zur Befestigung der Fundamenteohiene (3)
dienende, mit LängsrllSfelung oder dergl. gegen Yerdrehw^ gesicherte^
Bolzen (5) in eine Durchbohrung des Verstärkungstöiles
{2) der' Sattelnase nachträglich eingesetzt let.
4) Pahrrad- und Motorradsattel nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet .
dass der Verstärkungstöil (2) entsprechende Aussparungen
(6) für die Aufnahme der Baden der Fundamentschiene
{3} aufweist·
- II -
5) Fahrrad- und lfotorradsattel nach Anspruch 1-4, dadurch ^ekennaelohnet
J dass an die Fundamentschiene (S) ein Widerlager
(7) fftr die StreoMfeder (4) angelangt ist, das gegen den Yer~
stärteungsteil (2) anliegt·
6) fahrrad-- and Motorradeattel nach Anspruch 1-5, daflaroh gelcennge lohnet,
dass die Enden der Fundamentschiene (3) zar Verbindung
mit dem Bolzen (5) entweder durchbohrt oder gabelförmig
gestaltet sind.
7) Fahrrad- und Motorra&sattel, nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet»
dass eine den Yerstärkungsteil (2) in Längsrichtung
der Sattelnase Aur ehe etaende Spanns chrauTss' (8) vorgesehen
ist, die en die Fundamenteohiene (S) derart angelenfet ist, dass
durch Ansiehen der im vorderen Ende der Sattelnase angeordneten Spannschraubenmutter (9) die Sattelnase bzw· der die Brucfe-
und Zugkräfte aufnehmende VeretärkungBteil (2) fest gegen die
Fundamentschiene (5) gedrückt wird»
8) Fahrrad- und Motorradeattel, naoh Anspruoh 1 und 4-7, dadurch
, dass an der räokwirtigen Seite des Veretärtamgs·
teiles (2) eine oalbnmde, gegebenenfalls metallisch ausgelegte
Aussparung vorgesehen ist, die zur Lagerung dee an den Fundament
schienen (5) "befestigten Bolaens (5) dient·
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