DEP0004450MA - Anhängevorrichtung für an Zugmaschinen anzuhängende Bodenbearbeitungsgeräte - Google Patents

Anhängevorrichtung für an Zugmaschinen anzuhängende Bodenbearbeitungsgeräte

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DEP0004450MA
DEP0004450MA DEP0004450MA DE P0004450M A DEP0004450M A DE P0004450MA DE P0004450M A DEP0004450M A DE P0004450MA
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DE
Germany
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coupling rod
rod
parallel
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crossbar
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English (en)
Inventor
Heinrich Kiesdorf Pump (Holst.)
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Description

PA/07013*111150
Patentanwalt
)ipi.-!ng. A. Berglein
4amburg 1, Große Allee 18 Tel.: 24 44 67
Anhängevorrichtung für an Zugmaschinen anzuhängende Bodenhearbeitungsgeräte.
Die Erfindung betrifft eine Anhängevorriohtung für an Zugmaschinen anzuhängende Bodenbe arbeitungsgeräte mit beweglichem Kupplungsgestänge zur Seitenverstellung des Bodenbearbeitungsgerätes zur Zugmaschine. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art, welche namentlich für Pflüge hinter Zugmaschinen Torgesehen wurden, sind entweder zu umständlich bz'v. m schwierig im Aufbau und in der Handhabung oder unzureichend in ihrer Wirkungsweise in Bezug auf ihre Seitenverstellung und die häufig notwendige Verstellung der wirksamen Furchenbreite.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile und die Schaffung eigner möglichst einfachen und leicht zu handhabenden Vorrichtung, welche Seitenverstellung des Bodenbearbeitungsgerätes und namentlich bei;pflügen Verstellung der wirksamen Furchenbreite während der Bearbeitung des Bodens vom ZugmaschinensitE ohne Schwierigkeit und Unterbrechung der Bodenbearbeitung zuläßt. Erreicht wird dies dadurch, daß bei einer Vorrichtung der oben erwähnten Art das Bodenbearbeitungsgerät mit einer drehbeweglich an einer Kupplungsstange für die Zugmaschine angebrachten Querstange verbunden ist, welche zusammen mit der Kupplungsstange, einem parallel zu dieser verlaufenden und einem parallel zur
Queretaage verlaufenden Verbiadangaglied ein Gelonkviereak bildet,,das durah ei m Si na te llvorriohtung vom ZugmaschineafUhreraitE versteilt werden kann. Dabei besteht das parallel zu der Querstange verlaufende Verbindungsglied aus einem an der Kupplungsstange quer zn dieser starr angebrachten Arm and einem daran verstellbar angeordneten Bewegungaglied, welches mit dem parallel zur Kupplungsstange verlaufenden Verbindung^ lied drehbevieglich und verstellbar verbunden ist. Als Bewegu ng s gl ied an de m s»t arre η Qu er arm ist ein an diesem drehbeweglich gelagerter Handhebel mit Feststellvorrichtung und mehreren Vsrbindungae telIen für das parallel Eur Kupplungsst ange verlaufende Verbindungsglied vorgesehen, fitere Einzelne! ten der Erfindung εind in der naohfolgenden Beschreibung und der zugehörigen Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnjjng ist ein Ausführunggbeiapiel des Gegenstandes der Erfindung, wie m namentlich für einen einOder mehrsobarigen Anhllngepflug mit Zugmaschine verwendet werden kann, schematisoh dargestellt. Es zeigt Abb« 1 die wesentlichen Teile der Anhängevorrichtung
in perspektivischer Darstellung, Abb. 2 eine schematiche Wiedergabe der S ins to 11 verriebt ungs teile in verschiedenen Stellungen der mit dem Bodenbearbeitungsgerät verbundenen Querst ange, der Kupplungsstange und den anderen Teilen des Oelenkviereoks der Vorrichtung. In Abb. 1 ist 1 die Kupplungsstauge mit dem Haken 2 mm Kinhaken in die Knpplungsose an der Zugmaschine. Am anderen ISnde der Kupplungsstange 1 ist bei 3 eine Querst enge
in einer Horizontale bene drebbewegl ich eingebracht, welche mit dam Bo de nbe ar be i t ungs gerä t, wie a.B. einem ein- oder menrsoharigeη Anhängepflug, durch Sollen 5 oder dergl. verbujJÖeji-i^W^ie^Bexe^ de^abe** beii;u ögs|äpri£$ej&ran
starrer Querara 6 befestigt, an deasem freien Ende ei» in einer senkrechten Ebene parallel aur KnpplungBstaige 1 um einen Drehzapfen 7 schwenkbarer Handhebel 8 zwischen Führungs-Bogenaegmenten 9 und Io angeordnet ist. Das Segment 9 ist als Zahnsegment mit Zähnen 11 ausgeführt, in welohe eine τόπι Handgriff 12 mittels Handhebel 13 und Gestänge 14 von einer Feder Ii) beeinflußte Klinke 16 eingreift. Am unteren freien Snde des Handhebels 8 sind in Abständen Bohrungen 17 zur verstellbaren dreh beweglichen Befestigung einer Verbindungast auge 18 angebracht» Bie Stange 18 ei ebenfalls in Abständen angebrachte Verbindungslocher 19 für Verbindur%sbolsen Solist beispielsweise um 9o° verwunden und mit dem anderen Ende an der Querstange 4 mittels Bolzen 21 oder dergl. drehbeweglich verbunden. Zum Ausgleich des Höhenunterschiedes «wischen dar Verbindungsstelle 21 mit der Querstange 4 und der Verbindungsstelle 2o mit dem Handhebel 8 ist die Verbi ndungsstange 18 nach oben durchgebogen oder eingeknickt. Bei entsprechender IlÖherlegung des Drehsapfens 7 kann die Verbiadungsstange 18 auch gerade ausgeführt werden. Die Kupplungsstange 1 zwischen dem ^uerarm β und dem Drehpunkt 3, der «wischen den Drehpunkten 3 und 21 liegende Teil*
der Querstange 4, die Ve r bindungas t m ge 18 and der et a1 re Qiierarffl β ait dem unterhalb des BrabEapfens 7 liegenden Teil des Handhebels Q bilden ein Gelsakriereot9 welches duroh Sohwenksn des Hsndfeebela 8 verstellt werden kann, wie dies in Abb, 2 scbematisch wiedergegeben ist.
4er_Jilij^te~4er-4kMi^ , wie z.B. Pflugaohare
eder-d'^1 ''W\mWrm^f^^wr^i^^"^^^^A^Mm^ 8 auf dem BodensegEient 9 und demit des Gelenkviereoka die Kupplungsstange 1 und die querstange 4 immer so ein, daß die ^uerstange 4 stets ihre Lage senkrecht ζ tr Zugriohtung beibehält. In normaler Stellung des Bo de nbe ar bs itungsger ätes aur Zugmaschine verläuft die Uuerotange 4 senkrecht aur Kupplungs-
• wänrencT stange 1, die dann die äugrichtung einnimmt. Irfolgt ¥®$es£der Bodenbesrteitang eine Verstellung dos Handhebels 8 vom Führersitz der Zugmaschine, nach rückwärts, so bewegt sich dessen unteres Sncüe nach vorn und die Querstanre 4 nimmt auf der Seite des Gelenkvierecks einen kleineren Winkel als So0 aur Kupplungsstange 1 ein.. Das Bodenbearbeitungsgerät wie z.B. ein Pflug,bewagt sich dann in Beaug auf die Zugmaschine nach links, wie dies in Abb. 2 In strichpunktierten Linien angedeutet ist. Die wirkssa© Furohenbreite wird dabei vergrößert. Wird der Handhebel 8 während dar Bodenbearbeitung vom Führersita der Saugmaschine nach vorn bewegt, so bewegt sich s ein unterhalb des Drehsspfens 7 liegender Teil nach hinten. Die Querstange 4 vergrößert, dann auf der Gelenkviereokseite ihren Winkel zur Kupplungsstange 1 und das Bodenbearbeitungswerkzeug, wie z.B. die Pflugschare, bewegen s ich nach rechts. Die wirk-
asms Furcheu-breite wird d©bsi Terkleinwrt. Die Kupplungsstange 1 ist im ersten Fell aus der Sagriofitung nach licks und is ζ we !tea Fall aus der Zugrioiitung naoh rechts in eine SoiirSg-Isge zur Zugrichtung geschwenkt worden, während die Querstange 4 bei dar Badenbssrbaituag imoier -die senkrecht zur Zugrichtung verlsuafende Lage beibehält oder nach jeder herstellung des Ge-IenkTierecks und damit ihres liakels zur Kupplungsstange 1 wieder in diese zurückkehrt.
Bei Anwendung CBr erfindungsgeaäßen Anhängevorrichtung für Anhängepflüge mit Zugmaschine läuft ein Seitenrad oder ein Zeitenradpaar der Zugmaschine und ein Seitenrad des Anhängepfluges Immer in der vorher hergestellten Aoherfurone, während das nachfolgende einzelne laufrad des Anhängepfluges in der neu hergeetelHea Aokorfurohe läuft. Des dew. die Pflugschare laufen normalerweise neben der vorher hergestellten Ackerfurche und werfen dieLc au. Je nach der Seitenverstellung der Pflugschare aur 2iugoi sä chine durch Veränderung der Lage des oben beschriebenen Gfilenkviorecks können die Pflugach are mm Teil in die vorher hergestellte Aoksrfurche hineinbewegt oder von dieser »ehr oder weniger entfernt worden, um so die wirksame Gesas tfurche nor ei te des Pfluges zu verkleinern oder m vergrößern, wie dies "beim Pflügen auf Hängen oder anderen ans be nan Landstrichen häufig notwendig ist. Die Veränderung der wirksamen Furchenbreite wird dann während des Pflügens vom Führersitz der Zugmaschine durch Bedienung des Handhebels 8 durchgeführt. Das Gelehkvicrack erleichtert die Veretcllung des Handhebels und der übrigen beweglichen Teile wesentlich, zumal die
Sofc aimer- oder Ge leiiks telle η leioiit geschmiert und stets leichtbeweglioh gehalten werden können, und durah günstige Habe!übertragung die am Handhebel 8 aufzuwendenden Kräfte eeiir gering bemessen werden können.
/Da die Verbindungsstelle der Kupplungsstange 1 mit der Queratange 4 in Zugricbtung immer etwa Tor der Mitte der Bode nbearbe it ungswerkzeuge, wie z.B. Pflugschare oder dergl,?Btt liegen kommt, stellt sich bei /erstellung des Hsndhebelel·
bunden ist. Me Befestigung des Bodenbaarbe itungsgeräte« und der Kupplungsstange 1 an der Uuerstenge 4 erfolgt in der Weise, daß der Verbindungspunkt der Kupplungsetenge 1 mit der Querstange 4 in Zugriohtung immer etwa vor der Mitte der Bodenbesrbeitungswerkzeuge liegt. An der Kupplungsstange 1 ist ©in · . » «jf

Claims (7)

.7- PA ? Γ:- 7013 -13.1 ö. 5 0 Patentansprüche:
1) Anhängevorrichtung fiir an Zugmasobinen anzuhängende Bodenbearbeitungsgeräte mit beweglichem Kupplungsgestänge zur Seitenverstellung des Bodenbearbeitungsgerätes zur Zugmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenbearbeitungsgerät mit einer drehbeweglich an einer Kupplungsstange (1) für die Zugmaschine angebrachten Querstange (4) verbunden ist, welche zusammen mit der Kupplungsstange (1), einem parallel zu dieser verlaufenden Verbindungsglied (18)und einem parallel zur Querstange (4) verlaufenden Verbindungsglied C6,8) ein Gele nkvie reck bildet, das durch eine Binstellvorrichtung vom Zugmaichinenfiihrersitz verstellt werden kann.
2) Anhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das parallel zur Querstange <4) verlaufende Verbindungsglied aus einem an der Kupplungsstange (1) quer zu dieser starr angebrachten Arm (B) und einem daran verstellbar angeordneten Bewegungsglied (8) besteht, welches mit dem parallel zur Kupplungsstange (1) verlaufenden Verbindungsglied (18) drehbeweglich und verstellbar verbunden ist.
3) Anhängevorrichtung nach Anspruch 2, daurch gekennzeichnet, daß al3 Bewegungsglied (8) an dem starren Querarm (6) ein an diesem drehbeweglich gelagerter Hebel (8) mit Feststellvorrichtung (9-16) und mehreren Verbindungsstellen (17) für das parallel zur Kupplungsstange (1) verlaufende Verbindungsglied (18) vorgesehen ist.
4) Anhängevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haiidhebel (8)zwischen zwei parallel zur Kupp-
lungsstaage {l) verlaufenden iiogensegiaeulen (SiIo) geführt Ist3 von denen das eine als Jkhnaegsient (0) fur die vom Handgrifi (IE) des Handhebels (8) au betätigende federnde Klinke (16) der FestateilvorriGbtung (9-16) ausgebildet ist.
5) Anhängevorrichtung nwh Ancpruoh 1, λ' oder 3, dato oh geken-nseichnet, daß das "Verbin:iungsgl ied (10) awisohen Handhebel (8) und beweglicher Quarstauge (4) um einer Stange (ISj besteht, die mit einem Sade en der Queratange
(4) enge lenkt ist und m anderen lud« mehrere VerbindungsT stellen US) far die Gelentverbindang mit dem Handhetel (8) aufweist«
6) Anhängeoorrichtung naoh Anspruch 5, daduroh gekennseichnet, daß die Verbindungastaage (10) zwischen dem in einer senkrechten, parallel j&ur Kupplungsstange (1) verlaufe nden Sbene schwenkbaren Bandhebel (8) und der vorzugsweise in der Horizontalebene schwenkbaren Querstange (4) verwanden und bei einem Iibhenunterschied ihrer Verbindungsstellen (2o, 21) mit dem Handhebel (8) und der Querstange (4) nach oben durchgebogen ist·
7) Anhängevorriohtung neon Anspruch 1, dadurch gekemaze iühnet, daß die an der Kupplungsstange (1) drehbeweglich angebrachte Querstsnge (4) als aweiariaiger flebel auagebildet ist, dessen na dem Gelenkviereok feehöriger Hebelarateil zwi* soheη den Be fe s t igungapunkten (δ) des !Bodenbearbeitungsgerätes an der Querstange (4) liegt.

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