DEP0004441DA - Handharmonika - Google Patents

Handharmonika

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Publication number
DEP0004441DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
rail
bellows
ate
bass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Jöllenbeck-Oerken Pott
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Individual
Original Assignee
Individual
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Description

Patentanwalt Ernst Haigis Fernsprecher N7"T^2 ■■■"■■ Po.tschedc-Konto, Amt Hannover Nr. 68928 Bank-Konto, Commerz- und Privat-Bank, Bielefeld Bielefeld, den
' ""m Stoenhorststr. 20 - Beke OoMtaefc
Werner P & t t t Jö'Uenbeck-Qerken, Hetdbrede
Bind &m*&it$ mit Klaviertasten auf ®$r Diskantseite und Knopftasten auf der Saßseite mtsgestettete Zieh- bzio. HanoharmaniXas behannt. Me Hanähamontha wurden dabei einerseits mter Zuhilfenahme eines etnseitig angeordneten Riemens so über der Schulter 08tmgm, daß nur ate ma* Bedienung dm* Diskanttastatur erforderliche Bma der apielenden Person Entlastung mfvftr imd chend frei bewegt werden kanntet andererseits oermöge eines auf der Baßseite mrhandenen Wrzeren AbstQtzrtemena neben der Bedienung am* Knopf tastatur durch die Finger der linken Hand gleichzeitig auch am Auseinanderziehen und Zusammendrücken am MlQm durch die linke BuM ermöglicht werden mußte* Me linke Bind wurde hierbei ni&M ram Überlastet, mis sieh durch vorzeitige Ermüdung der musizierenden Person bemerkbar machte, sondern die Bewegungsfreiheit der Finger außerdem stm* gehemt.
Diese Mängel zu beseitigen, ist Zweck der Erfinamg, und es mr& dim dadurch erreicht* daß die HanäharmonUa mit Armtützen versehen wird, die am Ausetnanderztehen und Zusammendrücken dm Balges durch den unteren TeU der ö&er* arme ermöglichen.
Mb beigefügte Zeichnung läßt am mp&mtmtd air beispß. erkennen, Bs zeigen:
Abb, 2 Hm Mundharmonika oon mmm gesehen, Abb, 2 dieselbe Im Querschnitt,
5 äis Anwämng u$r Armstützen m derselben una 4 ein besonderes Ausführungsbetspiel der fmtatut in Seltenansicht um größerem Maßstabe,
M am* Bmafmrmmtnet α sind ü%@ Armstützen f angeordnet, dt& mseofmäßig ffepQlatert etnä* M &m§ um Balg in um* Mitte te&lmämt Mmm b Ut ein fragrimm q befmttgU Außm*um ist ein NacXenrtemn 4 mrgm&fmn, am* in Verbindung mt einer $φίβη* ® am fragm am* Handharmonika in
Die Armstützen sind zweckmässtg an der Hintemoand der beiderseitigen Tastaturen verstell- und feststellbar angeordnet und bestehen beispw9 aus mit Führungsschlttzen versehenen Leisten, an deren Enden sich Hing- pder sprtngrtngartig ausgebildete Formstücke befinden, wobei die Leisten im Bereiche ihrer Führungsschlitze jm mit Flügelmutterfäsgestattete/ächraubbolzen längs verschiebbar sind.
Die Verstellbarkeit der Armstützen ist erforderlich, um dieselben der jeweiligen Armlänge der das Instrument spielenden Person (also beispw, bei Jugendlichen mit kürzeren, bei Erwachsenen mit längeren Armen) anpassen zu können.
Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforder Str. 10
Als Trag-' **». Auf stützmittel für die Diskant~ und Baßsettenteile der Handharmonika gelangt^ vorteilhaft/ eine U-Schiene e zur Verwendung, die nach oben off en liegend am rückwärtigen Schenkel des Rahmens b, undjzwar unterhalb
desselben, befestigt ist und in welcher diesSulunt- und Baßseitenteile tragendeytfollen g laufen. Durch die auf solche Weise, unter Beachtung einer gleich, massigen Eigengewichtsvertetlung, zu tragende Handhamonika erfährt nicht nur die rechte Hand der spielenden Person weitgehendste Entlastung, sondern es wird jetzt auch die linke Hand in gleich guter Weise entlastet, die Handhamonika lässt sich infolgedessen nunmehr auch auf der Baßseite ohne weiteres mit Klaviertasten versehen.
Der den Balg af unterbrechende Rahmen b soll mit einer auswechselbaren Zwischenwand bf ausgestattet sein, welch letztere den Luftraum der Harmonika unter teilend,mit entsprechenden Durch!0chungen b" versehen,/leine Veränderung der Lautstärke der Diskant" oder Baßseite ermöglicht. Die Zwischenwand muss dabei luftdicht eingesetzt bzw, eingeschoben werden können, weshalb die zur Aufnahme der Zwischenwand in dem Innenrahmen vorhandene^ Führungsnut mit einer entsprechenden Einlage aus abdichtmdem Material (beispw. Gummi) auszustatten ist· f
i&rjür die Zwischenwand im Malmen vorgesehene EinfuhrschlitzTmrch eine Verschlußleiste o.dgl. luftdicht verschltessbar zu machen. Die Zwischenwand kann von unten oder oben, aber auch seitlich,herausziehbar sein. Im ersteren Falle ist jedoch erforderlich, dieselbe am Herausfallen, betspw. durch seitlich einsteckbare Stifte btrf, zu sichern. Um die Zwischenwand aus dem Rahmen bequem heraus? iehen zu können, soll dieselbe eine Gretfletste bf//f, Rille o.dgl., besitzen, oder der sich am Rahmen befindliche Einführschlitz für die Zwischenwand ist leicht versenkt, damit ein Herausragen und damit eine Behinderung durch dieselbe verhindert wird.
Um ferner zu vermeiden, ä*m, wie dies beim Greifen von
Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforder Str. 10
Als Trag- &&& Auf stützmittel für die Diskant- und Baßseitenteile der HandhamoniJta gelangt^ wrteilhaftß&m4^ eine JJ-Schiene e zur Verwendung, die "nach oben offen liegend am rückwärtigen Schenkel des Rahmens S5 vnd(izwar unterhalb desselben, befestigt ist^und in welcher diT^skant- und Baßseitenteile tragende/Rollen g laufen,, Durch die mxf solche Weise, unter Beachtung einer gleich, massigen EtgengewichtsOerteilung, zu tragende Mundharmonika erfährt nicht nur die rechte Hand der spielenden Person weitgehendste Entlastung, sondern es wird jetzt auch die linke Hand in gleich guter Weise entlastet* Die Handharmonika lässt sich infolgedessen nunmehr auch auf der Baßseite ohne weiteres mit Klaviertasten versehen»
Der den Balg a' unterbrechende Rahmen b soll mit einer auswechselbaren Zwischenwand bf ausgestattet sein, welch letztere den Luftraum der Harmonika unterteilend ,mit entsprechenden Durchlo chung en bf/ versehen ,/leine Veränderung der Lautstärke der Diskant- oder Baßsette ermöglicht« Die Zwischenwand muss dabei luftdicht eingesetzt bzw» eingeschoben werden können, weshalb die zur Aufnahme der Zwischenwand in dem Innenrahmen vorhandene^ Führungsnut mit einer entsprechenden Einlage aus abdichtendem Material (beispw* Gummi) auszustatten ist«
[Anstelle MUMagunm einer durchloohten Zwischenwand ist es natürlich ohne weiteres möglich* solche gänzlich fortzulassengwöoei dann allerdings der Einführ sohl ttz der Zwischenwand luftdicht abzw* sohl teßen ist* ^dj^ ,,
Durah Einsetzen einer nicht durMöqherten^iM^eschloss Wand lassen sieh dagegen die Tön^fe auf uer Biskant oder Jafi seite verstärkt oder abgeschwächtt je naoJt musikalischer Notwendig kett herOorhringen.was in Klanglicher Beztehung mn größter Bedeutung ist*·*
besitzen, oder der sich am Böhmen befindliche Einführschlitz für die Zwischenwand ist leicht versenkt, damit ein Herausragen 6βΦ-4&&Ηΐ8β&$ und damit eine Behinderung durch dieselbe verhindert wird.
Um ferner zu vermeiden, u&m, wie dtes beim Greifen von
Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforder Str. 10
Baßtönen bisher der Fall ist} ein oder mehrere Oktaven überspringen zu müssen, lässt sich jetzt auch auf der Baßseite eine zweite Tastatur anbringen, die bei entsprechender Verbreiterung des Griffbrettes durch stufenförmige Anordnung der Tasten, ähnlich wie dies aus AbI)9 4 der Zeichnung^ in welcher vier Tasten übereinanderliegend hervorgeht, erreicht werden kann»
Die besondere Ausbildung der Hundharmonika lässt jetzt much eine beiderseitige Anbringung der Ab Stellregister, also sowohl auf der Diskant- als auch Baßseite zu*
Eine in Sinme der Erfindung ausgebildete Eandhar%onika gewährleistet nicht nur eine bequeme, zwanglose und übersichtliche Handhabung der Tastaturen, sondern sie ennögLicht vor allem erstmalig, mxch eine bedeutendere Erweiterung der Klangfülle hm· des Tonumfangs9 bM^^gnge&€QM
Der Musiker kann jetzt im Gegensatz zu früher, wo er an die Dur-, Moll- und Septima-Akkorde gebunden war$ alle Töne spielen»
Ebenso lassen sich nunmehr auch alle für Piano geschriebene Noten verwenden, während bekanntlich bisher die Baßnoten speziell für Handharmonika geschrieben werden mussten»
Handharmonikas gemäss der Erfindung genügen ollen Anforderungen von Orchßßtß/rn aller Art9 da praktisch eben sämtliehe Akkorde ßmmwmi sind? die nach einer für das Orchester geschriebenen Partitur vorhanden sein müssen. Äusserdem sind Hanüharrtionikas nach der Erfindung einfach und billig in der Herstellung.

Claims (5)

  1. Patentanwalt Ernst Haigis
    Postjchedc-KonlOi Amt Hannover Nr. 68928 Bank-Konto: Commerz- und Privat-Bank, Bielefeld
    Bielefeld, den 12+
    Lfd. Aki..575?/4$. Stapenöorstetr. 20 - IeIe GoWta»
    PuttntQneprUehe:
    L·) Bandhamonika, g&kmwmiefimt durch Armstützen, ate am Auseinand&rziehen und ZusamenarücKen ms Balges durch den unteren T§U $&r Oberarme ermöglichen*
  2. 2.) BandharmonlKa nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Tragriemen, der an einem am Balg in am* Mitte t&t*- !enden Rahmen Mfmtigt ist·
  3. 3·} Han&iarmontlta nach Anspruch Jt oder 2* gekennzeichnet durch Klaviertasten mtf der Baßselte*
  4. 4b) BmaharmnXna nach Anspruch 2 ~ 3, dadurch geHennzetcfinet, daß die Artnstützen ff) an am* Mnterwand der beiderseitigen Tmtmtwm mrsteli*» wtä fmt®t$Z2bmr mgemtämt stm*
  5. 5.) IktndharmnVia nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß au Armstutzen mm Leisten mit Führungssehlttxen bmt@hm9 m ®&rm mam #<öä ring- οώβτ spttneringwrttg ausgebildete, W0ft@t3.tmft mtt Innenpolsterung versehene, Formstücke befinden, und daß Me Leisten durch Schratöbolxen mt Flügelmuttern zm Festklemmen der Leisten geführt werden.
    S.) Handharmontka nach AmprwM I ~ 5* dadurch gekennzeichnet, mi in am Rahmen 0) eine Zülscherwand^mit Löchern oder ohne W(Mv einschiebbar ist.
    %) mndharmontka nach Anspruch 1 · 6,dadurch gekennzeichnet, äaß mm Abstützen, sowohl des MsHmU als auch Saßteils aim der Seitenteile, ein Nackenriemen (d) eine Schiene (0) ode dergl. ixtrhanden ist·
    S.) HanOharmonika nach Anspruch I ~ % dadurch gekennzeichnet, daß eis Tragschiene eine nach oben offen liegende U-schiene dient, die m rBetegärtigm Schenkel am mhmens
    und mm* unterhall· desselben hofmtigt ist, und Pt mlcH&r die ate Diskant- und Baßaettenteile trogmtäe MXIm (g) fmu
    %) Bandhamoniha nach Anspruch 1 bis 8, geX#nn&etufowt§ darch eine Tastatur mit (fret und mßhr
    Tastmreihm*

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