DEP0004319BA - Kohleelektrode für Lichtbögen. - Google Patents
Kohleelektrode für Lichtbögen.Info
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Description
Vinzenfiussfr. 3pt EA. 1 9 4 3 4 7
2„September 1949
32 2161
Ringsdorff-Werke GmbH
Mehlen /Rhein
Mehlen /Rhein
Es ist "bekannt, den elektrischen Lichtbogen durch eine Blasspule, deren Windungen die Lichtbogenelekträde konaxial umgeben,
in seiner Richtung zu stabilisieren. Die Streulinien des in der Spule axial gerichteten Magnetfeldes wirken in
ihrer Gesamtheit so auf den Lichtbogen ein, dass dieser axial gerichtet wird mit einer solchen Steifigkeit, dass andere in
der Umgebung des Lichtbogens vorhandene schwache Magnetfelder ihn nicht merklich ablenken,, Yon dieser sogenannten Blasspule
macht man z,B, beim Lichtbogenschweissen mit Kohleelektyetösn Gebrauch«,
Erfindungsgemäss i&s-st bei einer Kohleelektrode für Lichtbögen /eine^Strombahn erhöhter Leitfähigkeit /Sin Strom i-iä-etaa?
HöiLe=_da»/6berfläche/in einer Schraubenlinie um den Kern lcreisenV Dadurch erzielt man die gleiche Ifirkung^- wie durch eine
Blasspule, ohne dass man eine solche Blasspule anzubringen brauchte Yon besonderem Torteil ist die Erfindung bei solchen
Bogenlichtkohlen,. die eine Metallhaut tragen, denn diese Metallhaut ist eine auf der Oberfläche liegende Schicht
erhöhter Leitfähigkeit, sodass es zur Durchführung der Erfindung lediglich notwendig ist, dafür zu sorgen, dass diese
Metallhaut sich schraubenförmig um die Elektrode windet,,
Abgesehen von der Ersparnis einer "besonderen Blasspule hat die Erfindung "beispielsweise für Kohleelektroden, die "beim
Lichtbogenschweissen "benutzt werden, den Vorteil, dass der Raumbedarf für die Blasspule entfällt. Es ist dadurch möglich, die Elektrode mit Blaswirkung auch an schwer zugänglichen
Schweißstellen zu verwenden. Wenn es sich um Kohleelektroden für eine Bogenlampe handelt, wie sie beispielsweise
für die Lichtbildpro3ektion verwendet werden, dann ergibt sich der weitere Vorteil, dass in den Strahlengang keine
sohattenwerfende Blasspule gebracht wird, die den nützlichen Lichtfluss verringern würde.
Zur Herstellung einer Elektrode nach der Erfindung gibt es verschiedene Vege; ζβΒβ kann die Elektrode in Schraubenwin«·
dungen von einem Draht umfasst sein« Damit dieser sich nicht löst» ist dieser Draht zweckmässigerweise in die Overflache
der Kohleelektrode eingebettete
Bei Elektroden mit einer Metallhaut ist es möglich, aus dieser Metallhaut Schraubenlinien auszusohleifen oder auszufragen.
Es ist auch möglich, von vorn herein diese Metallhaut als schraubenförmig gewundenes Band auf der Kohleelektrode
zu erzeugen, Ivlan kann die Metallhaut galvanisch erzeugen und vor der G-alvanisierung eine schraubenförmig verlaufende
'(iindung auf der Oberfläche durch eine isolierende Schicht abdecken, sodass auf dieser Windung kein Metall niedergeschlagen
wird«, Die Abdeckung kann beispielsweise aus einem Fett oder einem Lack bestehen; eine derartige Abdek—
kung kann ohne Nachteil auf der Elektrode verbleiben« LIan kann auch oine abnehmbare Abdeckung verwenden, zeB, eine paraffiniorte
oder eine gewachste Schnur oder eine Gummischnür, die
sich elastisch in Schraubenwindungen im die Elektrode legen lässt, "bevor diese in das Galvanisierungsbad gebracht wird.
Hachher lässt sich diese Abdeckung v/i θ der entfernen« Ein anderes Herstellungsverfahrsn besteht darin, dass die Metallschicht
aufgespritzt "wird und zwar gleich in Schraubenlinienbahn»
Für die Strombahn sind solche Metall geeignet, die nicht einen zu niedrigen Schmelzpunkt haben, damit die Metallwindung
erst in der Spitze oder in der unmittelbaren Iahe der Elektrodenspitze schmilzt. Die richtige Blaswirkung verlangt
eine bestimmte Ataper ©windungszahl je Längeeinheit,» Diese kann man durch eine entsprechende Dicke der Metallwindungen
einerseits und durch die Steilheit, dehe durch die Windungszahlen
je Längeeinheit andererseits erreichen. Durch die Bemessung der Metallwindungen kann man den Stronianteilj
der in den Metallwindung .ή fliesst, bestimmen.
Zur Erläuterung der Erfindung dient eine ligur, die ein Beispiel für eine Kohleelektrode nach der Erfindung wiedergibt.
Es ist dies aber nicht die einzige Ausführungsart einer Elektrode nach der Erfindung.
Die Elektrode hat eiiieh an der Spitze 1 heraustretenden Eern aus Kohle. Dieser ist umkleidet mit einer Metallhaut 2e
In diese Metallhaut ist eine schraubenförmige Linie 3 derart nachträglich eingearbeitet odor von vorn herein bei der Herstellung
der Metallhaut ausgelassen, dass ein Strom, der durch die Biet allhaut von der Einklemmstelle am Ende der Elektrode
bis sur Spitze fliesst, den Elek&rodenkern umkreisen muss. Es ergibt sich dadurch ein axiales Magnetfeld, welches
auf die Richtung des Lichtbogens die Wirkung einer Blasspule hat,
Claims (1)
- BtI 9 43 4 7A η s υ r ü ο h euc „ Eohleelektride für Lichtbögen, ^dadurch gekennzeichnet, dass eine Strorabahn erhöhter Leitfähigkeit |€en°*BtroH*^a-4©^ ifsfee^-Äer ©TDerflachet in einer einfachen oder mehrfachen Schraubenlinie um den Kern kreisen lässt,2β Kohleelektrode nach Anspruch 1 nit einer Metallhaut, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallhaut eine Schraubenlinie bildet^3ο Kohleelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Draht in Schraubenwindungen in die Oberflächenschicht der Elektrode eingebettet ist,"Verfahren zur Herstellung einer» schraubenförmig gestalteten Metallhaut auf einer Elektrode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein nicht zu metallisierender, schraubenförmig verlaufender Streifen auf der Metallfläche der Elektrode durch eine isolierende Adeckung vorgezeichnet und dann die Motallhaut galvanisch aufgebracht v/ircLc Verfahren
tnach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vor der G-alvanisierung auf gebrachte, isolierende Abdeckting aus einem I^ett, aus Lack oder aus einem abnehmbaren, vorzugsweise elastischen Band, z„Be einem Gummiband, bestehteββ Verfahren zur Herstellung einer Elektrode nach Anspruch 2? dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenlinie nachträglich aus einer Metallhaut herausgearbeitet wird.7* Kohleelektrode mit einer Metallhaut nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallhaut aus ei&eBW3sa?-»aaa?-4?e^ Skbußime&Z'enn-@n-~Me-iiSä^t=-O'a^e einer Metall—Legierung Tde— steht«
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