AT125884B - Elektrische Glühlampe mit einem dem Glühfaden parallel geschalteten Widerstand. - Google Patents

Elektrische Glühlampe mit einem dem Glühfaden parallel geschalteten Widerstand.

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AT125884B
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incandescent lamp
bronze
tungsten
electric incandescent
discharge tube
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Inventor
Johannes Antonius Maria Liempt
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Philips Nv
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Glühlampe mit einem dem Glühfaden parallel geschalteten Widerstand. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in der Dicke der Schicht einen grossen Einfluss auf den Wert der   Durehschlagsspannung     ausübt und zu   gleicher Zeit die dünne Schicht mechanisch schwach ist, was zu ungleiehbleibenden Durelhsehlagswerten 
 EMI2.2 
 mit w die Valenz und mit M' Wolfram, Molybdän, Vanadium bzw. Rhodium bezeichnet sind. Vorzugsweise hat n die Werte 1-7. 



   Der Wert der Durchsehlagsspannung hängt von der Dicke der Schicht, der Wahl von   M'und     1\1   und der Art der Bronze ab. Die Dicke der Bronzeschicht gemäss der Erfindung, bei der bei niedriger Spannung Durchschlag eintritt, ist bereits ziemlich bedeutend, und darin besteht insbesondere der Vorteil der Erfindung, denn kleine Differenzen der Schichtdicke haben keinen oder nahezu keinen Einfluss auf den Wert der Durehschlagsspannung. Ferner ist die Bronzeschicht sowohl in mechanischem als auch in chemischem Sinne sehr   beständig.   



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung kann die Bronzeschicht auf einen Leiter aufgebracht sein, der die   Zuführungsdrähte   verbindet. Auch können die beiden   Zuführungsdrähte   bzw. ein Zufiihrungsdraht ganz oder teilweise mit einer Bronzeschicht   überzogen   sein, wobei ein dem   Glühkorper   parallel angeordneter Leiter, der die Zuführungsdrähte verbindet, mit der Bronzesehieht in Berührung ist. 



  Ferner kann der Widerstandsstoff innerhalb bzw. ausserhalb des Sockels oder des Kolbens angeordnet sein. 



   Bevor diese Bauanordnungen näher erläutert werden, werden   zunächst   einige Verfahren beschrieben, gemäss denen eine Bronzeschicht, z. B. eineWolframbronzesehicht, erzielt werden kann. Zu diesem Zweck kann ein Wolframdraht bzw. ein Wolframband durch eine saure Wolframatschmelze hindurchgeführt werden. Dabei entsteht eine sogenannte gelbe Bronze und erfolgt eine Reaktion, die aller   Wahrschein-   lichkeit nach der folgenden Formel entspricht : 
 EMI2.3 
 
Ein anderes Verfahren besteht darin, dass der Wolframdraht bzw. das Wolframband bei der Elektrolyse einer sauren Wolframatschmelze als Kathode benutzt wird, wobei eine Reaktion   erfolgt,   die der Gleichung 
 EMI2.4 
 entspricht. Dieses Verfahren kann auch in Kombination mit dem vorgenannten Verfahren angewendet werden.

   Gegegebenenfalls können bei genannten Verfahren nichtübergeführte Salzreste noch zu Bronze reduziert werden, z. B. mit Wasserstoff. Auch können   gute   Ergebnisse erzielt werden, wenn man ein saures Wolframat auf einen Wolframdraht bzw. auf ein Wolframband aufbringt und darauf durch Reduktion, z. B. mit Wasserstoff, zu Bronze reduziert. Bei diesem letzten Verfahren und bei der vorgenannten 
 EMI2.5 
 Wolfram besteht, z. B. auf einem Kupferdraht, Nickeldraht oder   Nickeleisendraht   der mit einem Kupfermantel versehen ist. 



   Statt eines Wolframdrahtes bzw. Wolframbandes kann auch ein mit einer Wolframsehieht versehener Molybdändraht bzw. ein Molybdänband benutzt werden. Bei Verwendung eines Molybdän-   kernes lässt sich nämlich   ein   duktilerer   Stoff als mit Wolfram allein erzielen, was z. B. beim Herstellungsverfahren der Lampe vorteilhaft ist. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung dargestellt. 



   In Fig. 1 ist mit 1 der Kolben einer elektrischen Glühlampe bezeichnet, der mit dem Füsschen 2 
 EMI2.6 
 eingeschmolzen sind. 



   Ferner ist in dem Kolben ein Glühkörper 6 vorgesehen, dem ein mit einer Wolframbronzeschicht versehenes Kupferband 7 parallel geschaltet ist. 



   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Zuführungsdrähte 4 und 5 der in Fig. 1 dargestellten Lampe mit der auf dem   Kupferband 7 befindlichen Wolframbronzeschicht 8   in   Berührung   sind. 
 EMI2.7 
 



   Eine andere   Ausführungsform   der Erfindung ist in den Fig. 4 und   5   dargestellt. 



   In Fig. 4 ist mit 9 ein Kolben bezeichnet, der mit einem Fiissehen 10 verschmolzen ist. das eine Quetschstelle. 11 aufweist, in welche die   Zufiihrungsdrähte   12 und   1 ; ; eingeschmolzen   sind. Der Kolben 
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 versehen. Ein Nickelstreifen 16 verbindet die   Zufuhrungsdrähte     1. 2 und 1. 3   und ist dem   Glühkörper 11   parallel geschaltet. 



   Aus Fig. 5 ist ersichtlich, wie der Niekelstreifen 16 mit dem   ZufÜhrungsdraht 12 und   mit der 
 EMI3.1 
 Zuführungsdraht 13 kann wenigstens teilweise aus Wolfram, Kupfer bzw. Nickel bestehen. Statt Wolfram kann auch ein Molybdändraht verwendet werden, auf den Wolfram aufgebracht ist und der mit weniger Bruchgefahr aufgebracht werden kann und mit weniger Bruchgefahr als ein reiner Wolframdraht gebogen werden kann, da, wie bereits gesagt, der Molybdänkern sich sehr gut biegen lässt. 



   Zur   Erzielung einer Durchsehlagsspannung,   die zwischen 20 und 100 Volt für Gleichstrom bzw. 



  Wechselstrom liegt, hat sich die sogenannte blaue Wolframbronze, der wahrscheinlichen Zusammensetzung Na2W3O9 bei einer   Schichtdicke   von 40 bis 60  , als besonders geeignet erwiesen, wobei darauf hingewiesen sei, dass eine dieser Durchlagsspannung entsprechende Schicht von Al2O3 so dünn ist, dass sie mit dem blossen Auge kaum wahrnehmbar ist. 



   Obwohl die Anmelderin sich nicht an bestimmte wissenschaftliche Auffassungen zu binden wünscht, sei   schliesslich   ganz allgemein noch bemerkt, dass der Wert der   Durchschlagsspannung   in dem Masse als die Bronze mehr sauer ist und ferner mit der Dicke der   Bronzeschieht   zunimmt. 



   Wesentlich ist die Tatsache, dass die   Durchsehlagsspanllungen   von Bronze konstanter als die der bisher bekannten Widerstandsstoffe sind, deren Leitfähigkeit von der   Spannung abhängig ist.   
 EMI3.2 
 besteht, die mit Widerstandsstoff 19 und 20 bedeckt ist. Durch Einklemmen zwischen zwei Polen kann dieser Widerstand in einen Stromkreis eingeschaltet werden. In den Fig. 7,8 und 9 ist ein Ausführungbeispiel dargestellt, bei dem der Widerstand dem Gliihkörper einer elektrischen Glühlampe parallel geschaltet und an der Aussenseite des Lampensockels angeordnet ist. Fig. 7 ist eine Ansicht, Fig. 8 eine Lntersicht und big. 1 eine Teilansicht. 



   Mit   Mit   ist der aus Isolierstoff bestehende Kontaktteil einer   Edisonfassung   bezeichnet, auf der die metallische Schraubenhülse 23 angeordnet ist. Diese Sehraubenhiilse ist mit der mit einer S-förmigen 
 EMI3.3 
 körper der Lampe parallel geschaltet ist. Es versteht sich, dass der Widerstand gemäss der Erfindung im allgemeinen auch dort benutzt werden kann, wo es sich empfiehlt, andere elektrische Geräte als   Glüh-   lampen bzw. Entladungsröhren in Reihe zu schalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektrische   Glühlampe   bzw.   Entladungsröhre   mit einem dem Glühdraht parallel geschalteten Widerstand, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstandsstoff aus einer Bronze der allgemeinen   iii.   chemischen   Formel '- (M'O :,) n   + 1 (n = 1-7), besteht, in der mit M ein Alkali-bzw. Erdalkalimetall w bzw. ein Gemisch dieser Metalle, mit w die Valenz und mit   M'Wolfram, Molybdän, Vanadium   bzw. 



  Rhodium bezeichnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre nach Anspruch 1, bei der der Widerstandsstoff innerhalb des Sockels bzw. des Kolbens angeordnet ist.
    3. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre nach Anspruch 1, bei der der Widerstandsstoff ausserhalb des Sockels angeordnet ist.
    4. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter aus Wolfram und der Widerstandsstoff aus einer Wolframbronze besteht.
    5. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter bandförmig ist.
    6. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zuführungsdrähte bzw. ein Einführungsdraht ganz oder teilweise mit einer Bronzeschicht versehen ist, während ein dem Glühkörper parallel angeordneter Leiter. der die Zuführungsdrähte verbindet, mit der Bronzeschirht in Berührung ist. EMI3.4 dass der mit Bronze überzogene Zuführung-'draht aus Wolfram besteht.
    8. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre nach Anspruch 4, 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Bronze überzogene Leiter bzw. die Zuführungsdrähte aus Wolfram bestehen, das auf einen Molybdänkern aufgebracht ist.
    9. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch sekeinzeichnet, dass der die Zuführungsdrähte verbindende Leiter einen Widerstand hat, der dem Widerstand des Glühkörpers genau bzw. ungefähr entspricht. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2
AT125884D 1930-09-12 1930-10-18 Elektrische Glühlampe mit einem dem Glühfaden parallel geschalteten Widerstand. AT125884B (de)

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