DEP0003472BA - Behandlungs-Elektrode für Kurzwellen-Therapie - Google Patents
Behandlungs-Elektrode für Kurzwellen-TherapieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Behandlungs-Elektrode für Kurzwellen-Therapie, bei der die beiden für die Bahandlung erforderlichen Kondensator-Platten in einem gemeinsamen Isolierkörper untergebracht sind.
Bei den bisherigen Behandlungs-Methoden wurden die Kurzwellen-Energie dem Körper des Patienten durch zwei (oder mehrere) Kondensator-Elektroden zugeführt. Jede dieser Kondensator-Elektroden besteht aus einem starren oder flexiblen Metallkörper (z.B. Blech oder Draht-Gewebe), der allseitig von einem starren oder flexiblen Isolationskörper (z.B. Glas oder Gummi) umgeben ist.
Bei der vorliegenden Erfindung wird für die Kurzwellen-Behandlung nur eine einzige Elektrode verwendet, bei der die beiden für die Stromzuführung erforderlichen Isolierkörper eingebettet sind.
Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Behandlungs-Elektrode für Kurzwellen-Therapie.
Fig. 1a zeigt die Behandlungs-Elektrode im Grundriss.
A ist der schlauchförmige Isolierkörper, der beispielsweise aus Gummi besteht. In ihn eingebettet sind die beiden metallischen Teile D und E, die entweder aus schmiegsamem Metall oder Draht-Gewebe oder ähnlichem bestehen oder in Form eines metallischen Belages auf der Innenseite des Schlauches aufgebracht sind. B und C sind die isolierenden Umhüllungen der Zuführungskabel F und G. H und J sind zwei einpolige Stecker, mit deren Hilfe die Behandlungs-Elektroden an das Kurzwellen-Therapie-Gerät angeschlossen sind.
Fig. 1b zeigt einen Längsschnitt durch die Behandlungs-Elektrode. Die Buchstaben entsprechen denen der Fig. 1a.
Fig. 1c zeigt einen Querschnitt durch die Behandlungs-Elektrode. A ist der schlauchförmige Isolierstoff-Körper und D der metallische Innenkörper bzw. Belag.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Elektrode besteht darin, dass bei der Kurzwellen-Behandlung nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Elektrode anzulegen ist. Besonders vorteilhaft wirkt sich die neue Elektrode bei der Behandlung großer Körperpartien aus (z.B. Ober- und Unterschenkel-Behandlung bei Ischias-Erkrankungen), wobei die Elektrode in mehreren Windungen um die zu behandelnde Körperpartie herumgewickelt wird.
Es ist für die Erfindung gleichbedeutend, ob die Behandlungs-Elektrode durch zwei getrennte Zuführungskabel, wie in Fig. 1a und 1b dargestellt, oder durch ein gemeinsames Doppelkabel mit dem Kurzwellen-Therapie-Gerät verbunden wird.
Claims (5)
1. Behandlungs-Elektrode für Kurzwellen- und Ultrakurzwellen-Therapie, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden für die Stromzuführung erforderlichen Kondensatorplatten in einem gemeinsamen Isolierkörper untergebracht sind.
2. Behandlungs-Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper aus einem runden oder flachen Schlauch besteht, in dessen Innenraum von beiden Seiten her je eine Metall-Elektrode hineinragt, ohn dass in der Mitte eine Berührung stattfindet.
3. Behandlungs-Elektrode nach Anspruch 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall-Elektroden aus metallischen Belägen bestehen, die auf die Innenseite des den Isolierkörper bildenden Schlauches aufgebracht sind.
4. Behandlungs-Elektrode nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schlauchförmige Elektrode so biegsam ausgebildet ist, dass sie in einer oder mehreren Windungen um den zu behandelnden Körperteil des Patienten herumwickelbar ist.
5. Behandlungs-Elektrode nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elektroden zwei getrennte Einzelkabel oder ein gemeinsames Doppelkabel zur Verbindung mit dem Kurzwellen-Therapie-Gerät besitzen.
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