DEP0003435BA - Vereinfachter Schaltungsaufbau, insbesondere von Empfangsgeräten der Fernmeldetechnik - Google Patents
Vereinfachter Schaltungsaufbau, insbesondere von Empfangsgeräten der FernmeldetechnikInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Vereinfachung der Schaltarbeiten bei der Verdrahtung insbesondere von Empfangsgeräten der Fernmeldetechnik, vorzugsweise von Rundfunkempfangsgeräten. Diesbezüglich sind bereits Verdrahtungen verschiedener Arten bekannt geworden. Ausser der bisher überwiegend verwendeten Verdrahtung der einzelnen Bauelemente mittels Schaltdraht, sind dies sogenannte starre Verdrahtungen, zu denen neben der elektrischen Verbindung der Bauelemente mittels gestanzter Metallstreifen auch unter Verwendung von Metallfarbe aus eine Isolierstoffplatte oder Glaskolben der Entladungsröhren gedruckte bzw. gespritzte Leistungen gehören. Hierbei können Bauelemente der üblichen Form auf der Platte befestigt bzw. auf die aufgebrachten Leitungen aufgelötet werden. Widerstände können auch mittels Widerstandslackschichten in Form von Zickzacklinien oder geraden Linien je nach Widerstands- oder Belastungswert auf die isolierende Unterlage aufgetragen werden; auch Induktivitäten und statische Kapazitäten können durch Aufspritzen hergestellt werden.
Die vorliegende Erfindung will eine Vereinfachung der Schaltarbeiten dadurch erzielen, dass anstelle von als Bauelemente in bestimmten Stromwegen vorzusehenden Widerständen diese Stromwege selbst mit einem dem zu ersetzenden Widerstand entsprechenden Widerstandswert in der Verdrahtung des Gerätes Verwendung finden.
Es ist für die Anwendung dieses Lösungsgedankens nicht Voraussetzung, dass die Schaltarbeiten mittels Schaltdraht oder unter Anwendung starrer Verdrahtungen durchgeführt werden. Der erfindungsgemässe Gedanke kann bei jeder dieser Schaltmethoden Anwendung finden. In jedem Falle trägt er zur Vereinfachung der Schaltarbeiten bei. Besonders vorteilhaft wirkt es sich natürlich aus, wenn er bei Verdrahtungen benutzt wird, die im Rahmen der starren Verdrahtung gedruckte oder gespritzte Schaltungen in Anwendung bringen, da hierbei die Stromwege, welche sonst Widerstände als Bauelemente enthalten, mittels entsprechender Widerstandsfarbe und/oder entsprechender Formgebung gedruckt oder gespritzt werden können.
Zur Erläuterung der Erfindung soll von einer einfachen Empfangsschaltung ausgegangen werden, wie sie als Beispiel in der Figur wiedergegeben ist. Bei dieser netzgespeisten (NA) Empfangsschaltung sind die einzelnen Röhrenstufen widerstandsgekoppelt. Führt man die Verdrahtung mittels Schaltdraht durch, so werden die einzelnen Bauelemente der gezeigten Schaltung durch Herstellung von Lötverbindungen an den Stellen 1 - 46 miteinander verbunden. Bei Anwendung beispielsweise gespritzter Verdrahtungen können Bauelemente W(sub)1, W(sub)2, W(sub)3, W(sub)4, W(sub)5, W(sub)6, W(sub)7 und W(sub)8 mittels Graphitfarbe zwischen den mittels metallischer Farbe hergestellten Stromwegen aufgetragen werden. Es können auch die Induktivitäten zwischen den Lötstellen 1-2 und 5-6, sowie die statischen Kondensatoren zwischen den Lötstellen 7-8, 17-18, 27-28 und 37-38 durch Aufspritzen hergestellt werden. In Anwendung der vorliegenden Erfindung werden nun die Bauelemente W(sub)1 - W(sub)8, welche teils Heiz- und teils Kopplungswiderstände darstellen, nicht als selbstständige Bauelemente in die Schaltung eingesetzt, sondern ihr Widerstandswert wird auf den jeweiligen Stromweg übertragen, so dass also beispielsweise anstelle des Widerstandes W(sub)1 der Verbindungsweg 10-12-16 durch einen Widerstandsdraht mit entsprechendem Widerstandswert ersetzt oder bei gedruckter bzw. gespritzter Schaltung durch einen mittels Widerstandsfarbe entsprechender Zusammensetzung hergestellten Stromweg dargestellt wird. Das gleiche gilt für die Bauelemente W(sub)2 - W(sub)8, wobei beispielsweise zum Ersatz des Widerstandes W(sub)2 der Stromweg 13-14-15-16 und anstelle der übrigen Widerstände die jeweils in Frage kommenden Stromwege mit dem entsprechenden Widerstandswert in die Schaltung, sei es als Widerstandsdraht oder als gespritzte oder gedruckte Widerstandsleitung eingesetzt werden. Man erkennt schon aus diesen kurzen Hinweisen, dass neben einer Ersparnis dieser Bauelemente auch hinsichtlich der Lötarbeiten
erhebliche Vereinfachungen eintreten, da ein grosser Teil der in der Figur gezeigten Lötstellen in Wegfall kommt. So fallen beispielsweise auf dem Verbindungsweg 13-14-15-16 die Lötstellen 14-15 fort, während die Lötstellen 13-17 unter Umständen nur noch eine Lötstelle bilden, da durch den als Bauelement wegfallenden Widerstand W(sub)2 der räumliche Aufbau gedrängter erfolgen kann. Ähnliche Ersparnisse ergeben sich auch an anderen Schaltstellen.
Claims (1)
- Verfahren zur Vereinfachung der Schaltarbeiten bei der Verdrahtung von Empfangsgeräten, insbesondere Rundfunkempfangsgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle von als Bauelemente in bestimmten Stromwegen vorzusehenden Widerständen diese Stromwege selbst mit einem dem zu ersetzenden Widerstand entsprechenden Widerstandswert in der Verdrahtung des Gerätes Verwendung finden.
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