DEP0003321DA - - Google Patents

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DEP0003321DA
DEP0003321DA DEP0003321DA DE P0003321D A DEP0003321D A DE P0003321DA DE P0003321D A DEP0003321D A DE P0003321DA
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V'TTE Stichwort: "Kxeuzprofi!stempel"
oberiiauxn /.^-
S. Oktober 1946
Vt/Ka
509
Grubenstempel.
Die Erfindung bezieht eich, auf einen jsehrteiligen eisernen Grubenstempel mit mehreren um den Innenstempel angeordneten Keilkörpern. Der Innenstespel besitzt ein kreuz- oder sternförmigea Profil und eignet eich besonders zur übertragung hoher Drucke, wie »ie z,Zt. im Bruchbau sehr häufig auftreten.
Es sind Stempel bekannt, bei denen mehrere Keilstücke um einen rohrförmigen Innenetempel herum angeordnet sind. 13m je do oh bei dieser Art Stempel eine gleiciuaäasige Druckverteilung zu erreichen, ist eine genaue Bearbeitung der anliegenden runden Flächen notwendig, was einerseits den Stempel wesentlich verteuert, andererseits für den rauhen Bergwerksbetrieb ungeeignet ist. Ferner sind Stempel bekannt, bei denen ein kreuaförmiger Innenstempel in vier den Unterstempel bildenden Winkeleisen gleitet. Der notwendige Reibungswiderstand wird dabei durch ein© Schelle er&eugt. Ein anderer bekannter Stempel benutz t als Innensteffipel ein T-ähnlichea Profil, dessen Schenkel ^e einen Winkel von 120° einschlieseen und schweisst in die Winkel gleichscnenkliciie Ittllstäeke, um so su ebenen Anlagefläehen su gelangen. Diese Stempel werden umrerhältnismäsaig schwer und sind in ihren Schlossteilen zu ausladend.
Eie Erfindung will einen Stempel verwirklichen, an welchem die durch den Oebirgsdruek hervorgerufenen Kräfte durch Reibungskräfte aufgenommen werden, wobei diese am Stempel im wesentlichen Hormalkräfte hervorrufen und die dabei unvermeidlich auftretenden
Horlzontallcr&fte aöglieiiet gering gehalten ir*r<L«a, »ο Sas· 41« Reituagsfctjrper durch aögliohet »ehimehe Sahloaebänaer gehalten werden könne». Gleichzeitig soll damit der Vorteil ersl«lt werden, «la·
auefcrageade Sctloeetonetruktloii «tt v*v*£.f£l4*» chea.
2ur Löaung di»eer Aufgabe Bleut dl« einen mehrteiligen eieernen aratoeoeteopel «tt reren um dem Innenateiapel ang© ordne te».
bei de» dl» einzelnen Keilltörper eelbetfae»»«jid sind, im ZussÄffie»wirkea mit eineffi oder mehrei-ea. ag*· deren Keil^örpern Jedoeti eine niciitgelbeth»B»«cde Ceilnelgiurig ergeoea, eo daco der Steapel bei JJruekaufnahae verhältniemäeeig starr let, unter hoher Laet leioht geraubt wer4ea kann. Innen« tecrpe!profil benutzt 41« ErXiüdiuig etn proiil, la deren Wlnlcelöffaasten inaere Iteil)tÖrp«r mögliohat tief eliwiringen, also iiaefa ao»een weal« vorstehen, Be ergibt sieh derama eugleloh die Möglichkeit, infolge der Auejautaung der groeae KeibxaieBkräfte voa allen Seiten am Innenetempel zu er sengen. Me S,ellicörper yon ein«« Schloeebai»! gehalten, da» mit einer iöeevorrichttLag, vorztigewelee einem unterhalb 4·« •«β angeordneten
konstruktion hält «lea dadurch sehr oene im lemea-Btempslprofil und ti· Kräfte werden
das Profil heru« verteilt. Die ätteeeren Eell« dea Schloesband weisen auf ihrer üatoreeit· chen auf, die auf ent epr sehenden Löeerorriehtung atcfliegen. Letzter· ruht aiii, eine* am Ausseas-teaipel befestigten ileaech, der «of der Sxirneeite de© Aueeenatöitpels dera* teefeettgt i*tt dass tr Kwiechen dem iCreuzecheakeIn des Innanatempel* in den IanenratuE des AosaenateffipelprolMle vorspringt unl dabei gleichaeitie tie imierea und aus»er«B. Keilkörper gegen axiale Bewegung eiohert* Si» Eeil korper ku&xten 3.E. die in den iimearauai aea Ausaen-
stempeis vorspringenden Flanschteile mit einer hakenartigen Verlängerung umfassen. Bas kreuzförmige Innensteapelprofii weist an seinen äusaeren Schenkelenden Werkstoffanhäufungen auf, um seine Biegesteifigkeit zu erhöhen. Ausserdem werden die nach innen verlegten CKLeitflachen vor Beschädigungen geschützt.
In den Abb. sind Ausfflhrungsbeispiele des Erfindungsgegenstan&es dargestellt. Es seigern
Abb. 1 einen Ausschnitt aus einem Längsschnitt durch eine Ausfiihrungsfara gemäss der Erfindung»
* 2 einen Querschnitt nach der linie XX - XI
der Abb· 1,
" 3 einen Ausschnitt aus einem Längsschnitt durch eine weitere Aus führung gform gemäß der Erfindung.
In den Abb. bezeichnet 1 den kreuzförmigen Innenstempel, der in dem Auaaenstempel 2 gleiten kann. In die Winkel Off sangen des Innenstempels legen sich die inneren Seilkörper 3, die sich andererseits auf den Kellkörper 4 (Abb.1) bsw. auf die schräge Schloßbsndflache 5 (Abb.3) abstutzen. Diese Keilkörper 3 sind als Si ns el körper selbsthermaena, während äie la Zusammenwirken mit ein oder mehreren anderen Keilkörpern s.E. V nicht selbsthemmend wirken. Bs kommt der in Abb. 1 mit ^c bezeichnete Winkel sur Wirkung·
Die äuaseren Keilkurper 4 nehmen gemäss Abb. 1 das oder die Schlossbänder 6 in Muten 7 auf, um eine gegenseitige Führung zu sichern. Auf der unteren Fläche der Keilkörper 4 bzw. nach Abb. 3 auf der Unterseite des SciiloBsbandes 15 sind kellige Socken 8 angeordnet, die auf Kellstlieken 9 des Keilringes aufliegen. Der Seilring 10, ä&r drehbar ausgeführt ist, gleitet auf einem Flansch 11, der am Auasenstempel befestigt ist. Dieser Flansch 11 reicht zwischen den Kreuzsehenkeln des Innensterßpels in das Aus sen-
Stempelprofil hinein und bildet dort Vorspränge 12, die den ülutschtfag der Keilstücke 3 begrensen. Die Begrenzung k na 2.3. durcii hakenartige I-ortsätse üer Seilkorper 3 erfolgen, in dem diese Portsätse die Vorspränge 12 locker umgreifen. D*uait sind die Keilkörper 3 in ihrer Höhenlage zum Innenstempel festgelegt, behalten «Ta er in vraager echter Richtung iiire notwendige Beweglichkeit.
Soll der Stempel gesetst werden, so ■wird der Keilring 10 um ein Stuck gedreht, s.B· durch Schläge auf an dem Seilring vorgesehene Schlagnocken oder Aussparungen 14, in welche Hebel, Schlüssel o.dgl. eingesteckt werden können. Durch die Drehung des Keilringeö 1ü wird über die Keilfläche 9 und B das Keils tliek 4 samt Schlosering β get oben. Eies verursacht ein Anpressen des Keilstilckes 3 in die Schenkelöf nungen des Innens temp eis 1 , der sorait feßtgenalten wird. Kiamt der Stempel Druck auf, so wird dieser im wesentlichen über die Keilstücke 3 auf den 0at@rstenpe.l Übertragen· Die dabei auftretenden Horizontalkräfte sind derart gering, dass sie von schwachen Schlossbändern aufgenommen werden« Beim i-jiuben viird der tieilring 10 um ein kleines €tUok surückgedreht, wodurch i?iederua die Seilflachen 9 und 8 aufeinander abgleiten und dadurch d§s Keilstück gesenkt wird. Pt; bei diesem Vorgang sHmtliche um den Innenstempel herum angeordnete Keiletiicke 4 gleichzeitig frei werden, kommen die nichtiselbsthenimenden !ieigungen, „"inkel fv , aur "irkuag, so dass ein leichtes Rauben, jaöglicü ist. Infolge dea "bseakans der „!eilst(icke 4 ksSntisn sich die leilettlcke 3 waagerecht ^ersehisösn uiiä geben damit den Innenstempel frei*
Bei dem stempel nach ibb» 3 sind die Keilstüoke 4 aalt den Schlossbändern C durch ein entsprechend geneigt angeordnetes Schloübaad 15 ersetzt. Die übrige bauweise dieses Ausfünrungabeispieles kenn in ähnlicher veise ρ rfie in Abb. 1 d" rgestelltj erfolgen.-

Claims (8)

GUTEHOFFNUNGSHjTTE OBERHAUSEN AKTIENGESELLSCHAFT Stichwort: ·' Kreuzprofilstempel" Vt/Br Oberhuusen, den 23· September I949 509 Register-Nr. ρ 33521 ( Heue) Patentansprüche:
1. Zweiteiliger Grubenstempel mit um den Innenstempel paarweise angeordneten Keilkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich selbst hemmenden Keilkörper ( 3» 3*) eines Paares zusammen einen Keilwinkel (in) von nichtselbsthemmender Keilneigung einschliessen, der beim Rauben durch Freigabe ihrer Gegenflächen zur Wirkung kommt,
2· Grubenstempel nach Anspruch 1, mit kreuz- oder sternförmigen Innenstempeln, d adurch gekennzeichnet, dass die Keilkörper (3) in die Winkelöffnungen des Innenstempelprofils mit Efutenreibung eindringen uad mit dem Aussenstempel (2) waagerecht beweglich verbunden sind,
3· Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilkörper (3,4) von einem Schlossband ( 6#15) Sehalten werden, das mit einer Lösevorrichtung» vorzugsweise Keilring (lO) zusammenwirkt ·
4· Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die lösevorrichtung unterhalb des Schlossbandes angeordnet ist«
5« Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, diass das Schlossband (I5) auf seiner Unterseite Keilflächen (8) aufweist, die auf entsprechenden Keilflächen (9) der Lösevorrichtung aufliegen.
6. Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Lösevorrichtung auf einem am Aussenstempel befestigten Plansch (11) ruht«
7. Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet» dass der Plansch (11) auf der Stirnseite des Aussenstempels (2) derart befestigt ist, dass er zwischen den Kreuzschenkeln des Innenstempels (1) in den Innenraum des Aussenstempelprofils (2) vorspringt und die Keilkfirper (3) gegen axiale Bewegung sichert·
8. Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Keilkörper (3) den in den Innenraum des Ausseistempelprοfiles (2) vorspringenden Flanschteil (12) mit einer hakenartigen Verlängerung (13) umfassen,
9» Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Aussenstempel (2) verbundene Verlängerung (I5) des Keilkörpers (3) sich nur Über einen Teil der Eeilkörperbreite erstreckt·
10« Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, dass das kreuz- oder sternförmige Innenstempelprofil (l) an seinen äuseeren Schenkelenden Werkstoff anhäuf ungen aufweist»

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