DEP0003296DA - Einschaltschutzschaltung für netzgespeiste Elektronenröhren - Google Patents
Einschaltschutzschaltung für netzgespeiste ElektronenröhrenInfo
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Description
Bei Elektronenröhrenschaltungen, die als Netzgeräte betrieben werden, ist die Spannung des Netzteiles beim Einschalten des Gerätes in der regel wesentlich höher als im Betriebszustand. Das liegt daran, dass infolge der Trägheit der Elektronenröhren die eigentliche Belastung erst im Laufe der Zeit eintritt.
Um eine Zerstörung von Schaltorganen oder auch der Röhren selbst zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, Schutzmittel zu verwenden, die die volle Spannung erst nach einer gewissen Zeit, z.B. nach der Anheizzeit der Elektronenröhren, anzulegen erlauben. Man kann hierfür Thermokontakte verwenden. Eine andere Lösung besteht darin, Relais anzuordnen, die in besonders verzögernd arbeitenden Kreisen liegen und erst nach einer bestimmten Zeit den betriebsmäßigen Zustand herstellen.
Derartige Anordnungen bekannter Art haben den Nachteil, dass die Umschaltung des Betriebsstromkreises in Abhängigkeit von der Natur des Schutzmittels, also nicht etwa vom Betriebszustand der zu schützenden Röhre, erfolgt. Sie haben sich deshalb in der Praxis nicht bewährt.
Die vorliegende Erfindung löst das beschriebene Problem unter Vermeidung der beim Stande der technik gegebenen Nachteile dadurch, dass der Betriebsstromkreis der Röhre durch Einrichtungen umgeschaltet wird, die in Abhängigkeit vom Emissionsstrom der Röhre zur Wirkung kommen.
Vorteilhaft wird zu diesem Zweck ein im Stromkreis des Netzkreises liegendes, unabhängig von der Röhre vormagnetisiertes Relais verwendet. Dieses Relais wird dann in Abhängigkeit vom
fließenden Emissionsstrom eingeschaltet und auch nach Umschaltung der Betriebsstromkreise vom Emissionsstrom gehalten.
In der zeichnung ist der Erfindungsgedanke beispielhaft veranschaulicht.
An den Klemmen 1 und 2 wird die Spannung aus dem Netzteil entnommen. Ein Relais 3 ist über die Widerstände 4 und 5 mit seinem Kontakt 6 angeschlossen. Die Röhre 7 wird von den Klemmen 8 und 9 des Heizfadens 10 aus geheizt.
Legt man an ein derartig geschaltetes Gerät Strom, so fließt nach einer gewissen Zeit durch die Röhre 7 ein Emissionsstrom, der den Strom durch das Relais 3 verstärkt. Das infolge des Stromes durch die Widerstände 4 und 5 vormagnetisierte Relais spricht nun an, sodass der Kontakt 6 geöffnet und der Belastungswiderstand 5 abgeschaltet wird. Das Relais ist dabei so zu bemessen, dass es sich durch den Emissionsstrom auch ohne Strom durch den Widerstand 5 hält.
Das zum Schutze der Röhre dienende Relais kann in Verbindung mit einem Kondensator als alleiniges oder weiteres Siebglied benützt werden. Auch wäre es möglich, das Relais in den Kathodenstromkreis der Röhre zu verlegen.
Claims (5)
1. Einschaltschutzschaltung für netzgespeiste Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, dass sie bei Erreichung des endgültigen Betriebszustandes der Röhre durch Einrichtungen selbsttätig abgeschaltet wird, die in Abhängigkeit vom Emissionsstrom der Röhre zur Wirkung kommen.
2. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Emissionsstrom der Röhre ein Relais zur Wirkung gebracht wird.
3. Schutzschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais im Siebkreis des Netzteiles liegt und unabhängig von der Röhre vormagnetisiert wird.
4. Schutzschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais vom fließenden Emissionsstrom gehalten wird.
5. Schutzschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais im Kathodenstromkreis der Röhre angeordnet ist.
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