DEP0003250DA - Holzhohlplatten zur Herstellung von Türen, Tischplatten, Möbelteilen u. dgl. - Google Patents

Holzhohlplatten zur Herstellung von Türen, Tischplatten, Möbelteilen u. dgl.

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Publication number
DEP0003250DA
DEP0003250DA DEP0003250DA DE P0003250D A DEP0003250D A DE P0003250DA DE P0003250D A DEP0003250D A DE P0003250DA
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DE
Germany
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hollow
production
doors
wood panels
rods
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Bernhard Hirschfeld
Original Assignee
J. Brüning & Sohn AG., Lüneburg
Publication date

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Description

Dr. rer. nat, Friedrich Vollmer Hs8t burg, den 7 . ■ :> e; tenher 1948
Dr,Paul Lewino Glockengiesserwall 1
Patentanwälte
Dr .V./I·
Anmelden Firma J. Brüning & Sohn A«-G. ,Lüneburg
Holshohlplatten zur Herstellung von Türen, Tischplatten, Möbelteilen Uedgl«
Der lohe Holzvsrbrauch bei der Herstellung starker Sperrplatten (sogenannte Tiscirlerplatten) hat aus Gründen der heute mehr denn je notwendigen Holzersparnis die Entwicklung von Hohlplatten in den verschiedensten Konstruktionen sehr gefördert» Bei den bekannten Mittel« lagen solcher Platten werden in mehr oder weniger grossem Äötand voneinander Stäbe oder Stäbchen in die Rahmen eingelegt, und zwar in der Hauptrichtung parallel zu den Längsseiten des Rahmens a Diese Eonstruktion/EaTaen Nachteil, dass die überfurnierten Deckflächen9 besonders wenn sie poliert oder lackiert werden, im späteren Gebrauch meist den Verlauf der Einlagen sichtbar werden lassen, weil die Art der Einlagen dem Arbeiten der aufgeleimten Absperr- und Deckfurniere bzw* Sperrplatten nicht genügend Rechnung trägt«
Ss- wurde nun gefunden, dass man diese Kachteile vermeiden kann8 wenn man die Stäbchen durchgehend diagonal in den Rahmen einlegt und hierbei Stäbchen aus Purnierstreifen von etwa 4 mm Stärke verwendet« Es hat sich hierbei als zweckmässig erwiesen, die Abstände der ein-"bezw.Hohe seinen eingelegten Stäbchen voneinander etwa der Stabchenbreite-zSn— zupassen» Um die Furnierstäbchen einfach in die Rahmenhälzer einsetzen zu können, werden die Rahmenteile auf ihren inneren Seiten vor dem Zusammenbau mit Sägeeinschnitten versehen, die in eineoiWinkel von 45° verlaufene Dieser Arbeitsgang wird vorteilhaft mit Hilfe eines unter 45°schräggestellten Sägemotors über ein ganzes Paket von Rahmenhölzern ausgeführt^ wobei der Sägemotor automatisch mit einer Spindel über das auf einem Laufwagen liegende Räamenhölzerpaket gezogen und der Wagen nach jedem Schnitt um je eine Abs tandsbreite weiter transportiert werden kanne Ss kann aber auch der 'Sägsmotcr sum. Rahmeripaket .r entsprechend verschoben werdene Die fertiggestell·· te Mittellage wird dann in üblicher Weise mit Absperrfurnieren oder Sperrplatten verleimt, wobei der Gesamtpressdruck der Leimflache 9 der Mittellagenflache entsprechen muss«
Bei den auf diese Weise hergestellten Hohlplatten werden alle 'echselncöi aufgeleimten Furniere in kurzen Abständen in Richtung ihres/Fas er— v^ -laufes gestützt bzw. gehalten. Die diagonal su den aufgeleimten Absperr- und Deckfurnieren bzwe Sperrholideckplatten verlaufenden
Stäbchen fangen in kurzen Aba tändln die Wuchs- und Veriverfun^skräfte. sämtliche? Purnierlagön über deron ganz ο Breite und Länge diagonal abe Dadurch wird gegenüber den bekannten Konstruktionen der Vorteil erreicht, dass der sich senkrecht innerhalb der Plattenebene zur Faaerrichtung auswirkende Breitenschwund bzw. die Breitenausdehnung nicht die oben erwähnten Nachteile zur Folge hat»
Die beigefügten Zeichnungen zeigen als Ausführungsbei^iel eine nach der Erfindung hergestellte Sperrholzhohl tür mit beiderseitig aufgeleimter Sperrplatte von 4 Mß Stärke sowie" eine üchrankaeite, die beiderseitig nur mit einem Ahsperrfurnier nebst Edelholzauflagefurnier versehen ist« Ss zeigern
3?ig» 1 die Ansicht auf eine Schrankseite (teilweise ohne obere Deckplatte);
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Pig» 1 (etwas vergrössert)9
7?ig» 3 die Ansicht auf eine Hohl tür (teilweise ohne obere Deckplatte ),
Pig. 4 einen Schnitt nach C-D der Fig* 3*
Der Rahmen ist aus vollen oder zusammengeleimten Rahmenhölzern I,2j3s4 zusammengesetzt, die vor ihrem Zusammenbau auf der inneren Seite in einem Winkel von etwa 45° mit Sägeeinschnitten 5 versehen sind· Die einzelnen Schlitze werden in einem jeweiligen Abstand entsprechend der ungefähren Breite der vorgesehenen Stabeinlagen so angebracht, dass in die Schlitze des zusammengesetzten Rahmens die etwa 4 mm starken Furnierstreifen 6 eingelegt werden könnene
Zur Herstellung von Hohltüren werden nach dem Einlegen der Furnierstreifen 6 in Höhe der später anzubringenden Türschlösser zweck— massig auf beiden Seiten zwischen die Stäbchen Holzklötze 7 eingelegt« Hierauf werden auf den beiden Seiten der auf diese Y/eise hergestellten Mittellagen 8 in üblicher Weise je nach Bedarf die gewünschten Decklagen aufgeleimt, z.B. nach F&g« 1 und 2 die Absperrfurniere 9 mit Edelfurnierlage IO und nach Fig. 3 und 4 die Sperrholzplatten He
Die nach der Erfindung hergestellten Hohlplatten lassen sich mit ausgezeichnetem Ergebnis zur Herstellung von Türen, Möbelns Tischplatten usw. verwenden. Sie ermöglichen eine erhebliche Holz— oinsparung unter Vermeidung der bei den bekannten Hohlplatten auftretenden Nachteile«

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1β) Holzhohlplatten zur Herstellung von Türen, Tischplatten, Möbelteilen Oedgle mit als Mittellaßen in eine Rahcienhollkonstruktion eingelegten Stäben, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabeinlagen (6) durchgehend diagonal verlaufen.
    2e) Holahohlplatten nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabeinlagen aus etwa 4- mm etarken Purnierstreifen bestehen»
    3„) Holzhohlplatten nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände der einzelnen Stäbchen voneinander etwa /b"esw. Höhe ihrer Breite->entsprjfChJt·*
    4e) Holzhohlplatten nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzelehnet9 dass die Innenseite der Rahmenteile (192,3,4) vor dem Zusammenbau mit Sägeeinschnitten (5) zum Einlegen der Stäbe (6) versehen® aindf wobei die Sägsschnitte in einem Winkel von etwa 45° verlaufen»
    5«) Holzhohlplatten zur Herstellung von Hohl türen nach den Ansprüchen 1—4? dadurch gekennzeichnet! dass auf einer oder beiden Seiten der Mittellage in der Höhe der späteren Türschlösser vor dem Aufleimen der Deckplatten zwischen den Stäbchen (6) Holzklötze (7) eingelegt sind«,

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