DEP0003221BA - Strömungsmesser für Flüssigkeiten, insbesondere Hauswärmemengenmesser - Google Patents
Strömungsmesser für Flüssigkeiten, insbesondere HauswärmemengenmesserInfo
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Description
1 32 Fall_833
Landis & Gyr A.G., Zug (Schweiz).
Jfcuekme-ssvorrieh-tung insbesondere für Hauswärms&ählep-.
Im Gegensatz zu Industriewärmezählern aind Hauswärmezähler in praktischer Ausführung nicht bekannt. Die praktische
Verwendung als Hauswärmezähler setzt entsprechende Grosse, Gewicht und Preis, neben technischer Vollkommenheit und Zuverlässigkeit
voraus. Trotz sehr vielen Versuchen ist es bis jetzt nicht gelungen, eine entsprechende Konstruktion heraus
zu bringen, weil eine zweckentsprechende Mengenmess- ,bs»·« ; Druckmessvorrichtung fehlte1. Besonders bei Schwerkraftheizungen
liegen die Betriebsbedingungen derart ungünstig, d.h. die ümtriebskräfte des Heizmediuras sind so gering, dass mit denselben
eine längenmessvorrichtung nicht betätigt werden kann. Die bekannten Flügelradmesser erfordern einen zu grossen
Druckabfall in der Heizleitung, um sie verwenden zu können. Mengenmesser mit Staugerät in ^orm von Schwimmerapparaten
sind für kleine Differenzdrücke ungeeignet und wären auch s©na*t zu teuer und zu schwer. Auch die bekannten Ringwaagen
sind bei den erforderlichen kleinen Dimensionen speziell für Schwerkraftheizung ungeeignet. Spezielle Ringwaagen kommen
wenigstens in den Bereich des Gewünschtens ohne aber restlos zu befriedigen. Mehr,erreicht als mit einer speziellen Ringwaage,
wird mit Tauchglockenkonstruktionen. Auch derartige Einrichtungen befriedigen jedoch nicht restlos, obwohl bereits
Tauchglockeneinrichtungen bekannt geworden sind, die aa~4ie besonderen Ansprüche bei Hauswärmezähler weitgehend angepasst
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Druckmessvorrichtung, die sich dadurch auszeichnet, dass eine zylindersektorförmige
in einem Gefäss um die Zylinderachse drehbar
angeordnete Tauchglocke vorgesehen ist, die auf eine Zähleinrichtung wirkt, wobei das Innere der Tauchglocke uaet das
umschliessende Gefäss «tera? Messleitungen
iy^^ sind» beispielsweise =a±t- ■
In der Zeichnung ist schematisch eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Darin bedeutet 1 eine zylindersektorfö'rmige Tauchglocke, die über einen Arm 2 mit einer Achse 3 fest verbunden ist.
letztere ist in einem die Tauchglocke 1 völlig umschliessenden Gehäuse 4 drehbar gelagert und ragt auf der vorderen Seite
des Gehäuses 4 aus demselben heraun. Der untere Teil des Gehäuses 4 ist mit einer Sperrflüssigkeit 5, wie Wasser, OeI usw.
ausgefüllt, während der übrige Teil des Gehäuses, sowie der obere innere Teil der zylindersektorförmigen Tauchglocke beispielsweise
mit luft angefüllt ist. In das Gehäuse 4 sind unten und oben je eine Messleitung 6 bzw. 7 eingeführt, wobei die
untere Messleitung 6 in das Innere der Tauchglocke 1 soweit hineinragt,dass sich ihr freies Ende oberhalb des Spiegels 8
der Messflüssigkeit befindet. In jeder der beiden Messleitungen ist ein Gefäss 9 bzw. 10 eingefügt und beide Leitungen stehen in
Verbindung mit einer Heizleitung 11 und zwar so, dass die Messleitung 6 vor und die Messleitung 7 fiSi@fa- einem in der Heizleitung
11 eingebauten Staugerät 12 angeschlossen sind. In der Heizleitung 11 fliesst in der angegebenen Pfeilrichtung
ein flüssiger Wärmeträger. Die durch denselben übertragene Wärme menge wird νβ«8Ϊ%Φβ1·θΦ-dea? beschriebene^' Einrichtung gemessen,
wobei einerseits die Verdrehung der Achse 3> die -in Punktion derüurchf lussge schwindigke it des Mediums e##©ig-t, als erste Vari
able und anderseits die Temperaturdifferenz, die an der Vor- und Rücklaufleitung der Heizanlage ermittelt wird, als zweite
Variable auf ein an sich bekanntes Messyatem 13? welches ein Multiplizier- und Integriergetriebe umfasst, einwirken, Die
Mittel für die Messung und Auswertung der Temperaturdifferenz, sowie das Messy st ein 13 wurden in der Zeichnung nicht näher angegeben,
da sie für das Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind. Die Durchführung der Achse 3 aus dem Gehäuse muss selbstverständlich
gasdicht sein. Dazu dient z.B. eine Fettkammer 14· Die durch die beschriebene Einrichtung ermittelten Wärmemengenwerte
v/erden durch ein Zählwerk 15 zur- Anzeige gebracht». Die Richtkraft für das Mengenmessystem wird durch eine Feder 16 er-,
zeugt, die mit ihrem unterem Ende an einem auf der Achse 3 fest angeordneten Hebel 17 angreift, während ihr oberes Ende mit einem
festen Punkt verbunden ist.
In der Zeichnung ist die Tauchglocke 1 in ihrer Ruhelage gezeichnet, d.h. für den Fall, dass in der Heizleitung 11 der
Wärmeträger nicht( flieest. i&e· Flüssigkeitsniveau in den beiden Gefassen 9>
10 «iM in diesem Falle gleich hoch. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist weisen diese Gehäuse vorteilhafterweise
eine Erweiterung auf. Die Verhältnisse sind aus Gründen der Temperaturkompensation so gewählt, dass in der Ruhelage der Glocke
das mit Luft erfüllte Volumen oberhalb des Niveausdes Gefässes in der Messleitung 6 und Tauchglocke 1 gleich ist demjenigen
oberhalb desfi Niveau?im Gefäss 10, in der Messleitung 7 und Gehäuse 4· Das Gefäss 10 weist demzufolge ein kleineres Volumen
auf, als das Gefäss 9. In der Zeichnung sind die beiden Gefässe 9 und 10 im Verhältnis zur Tauchglockeneinrichtung verzerrt,
d.h. zu klein gezeichnet.
Der von Staugerät 12 erzeugte Differenzdruck wird auf die Gefässe 9, 10 einerseits und auf die Tauchglocke anderseits
gesetzmässig verteilt. Die gezeichneten Erweiterungen in den Gefassen 9» 10 bewirken beim Ausfahren aus der Ruhestellung eine
andere Druckverteilung auf Gefässe und Tauchglocke als im oberen Messbereich. Bei einem zylinderförmigem Gefäss würde einer bestimmten
Niveauverschiebung eine entsprechende Verdrehung der Tauchglocke bewirken. Es ist leicht einzusehen, dass demgegen-
über durch die Erweiterung aus volume tr i sehen Gründen eine grössere Verdrehung der Tauchglocke erfolgt. Aus der Ruhelage
heraus wird daher fast der ganze Druck des Staugerätes auf die Tauchglocke übertragen, die damit gezwungen wird eine grössere
Verdrehung auszuführen, als ohne die Erweiterungen in den Gefässen 9 und 10.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist nun die folgendes
Strömt beispielsweise Wasser oder ein anderes Heizmedium in Pachtung des Pfeiles durch das Staugerät 12, welches in der
Leitung 11 eingebaut ist, so tritt zwischen den beiden Gefässen 9 und 10 eine dynamische Druckdifferenz auf. Dadurch steigt das
Wasserniveau im Gefäss 9 beispielsweise vom eingezeichneten Niveau O/o auf 100^, während das Wasserniveau im Gefäss 10 von Ofo auf lOOfc
absinkt. Ein steigendes Wasserniveau im Gefäss 9 bewirkt eine Kompression des Gases in der Leitung 6, also auch unter der Glocke
1, während das Absinken des Wasserniveaus im Gefäss 10 eine Verkleinerung des Gasdruckes oberhalb der Glocke 1 im Gehäuse 4 zur
Folge hat. Dadurch entsteht zwischen der Unter- und Oberseite der Glocke ebenfalls ein Differenzdruck und zwar in dem Sinne, dass
die Glocke 1 nach oben gedreht wird. Diese Drehung überträgt sich auf die Achse 3 -baw-i auf den Hebel 17. Die Drehung der Achse 3
wirkt auf das Zählwerk 15 des Messystemes 13 ein und beeinflusst in an sich bekannter Weise das Zählerresultat. Bei Wärmemengenzählern
muss noch die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklaufleitung auf das Wiessystem 13 übertragen werden, welche Temperaturdifferenz
mit der Menge des Heizmediums, die durch die Tauchglocke in der beschriebener Weise übertragen wird, multipliziert
wird. In der Zeichnung ist die Temperaturmessvorrichtung nicht dargestellt worden, da sie für die Erfindung nicht wesentlich
ist. Die auf die Tauchglocke 1 wirkende Wirkkraft entspricht nach dem Ausführungsbeispiel der auf die Tauchglocke 1 wirkenden
Druckdifferenz. Die Richtkraft, d.h. die Gegenkraft die der
Wirkkraft das Gleichgewicht hält wird derart gebildet, dass die aus der Sperrflüssigkeit 5 auftauchende Tauchglocke 1 an
Auftrieb verliert, während die Feder 16 an Spannung ebenfalls verliert. In der Nullstellung der Tauchglocke 1 ist die Feder
16 so vorgespannt, dass die Glocke in der Sperrflüssigkeit gerade schwimmt, also unten nicht aufliegt; bei 100$ ist die
Feder hingegen entspannt, so dass die Wirkkraft nur dem Gewicht der nunmehr fast gana ausgetauchten Tauchglocke das Gleichgewicht
hält.
Die beschriebene Einrichtung hat den Vorteil, dass die Bewegungsübertragung von der Tauchglocke auf das Messystem
vollständig zwangsläufig erfolgt, was sich bezüglich des Messgenauigkeit günstig auswirkt. Auch für den Transport der Einrichtung
ist es von grosser Bedeutung, dass die Konstruktion robust ist. Vorteilhaft ist ferner auch, dass mit der beschriebenen
Einrichtung besonders kleine Wärmemengenmesser gebaut werden können.
Wie ersichtlich arbeitet die beschriebene Einrichtung als pneumatischer Messer und kommt daher mit dem Wärmeträger
nicht in Berührung. Bei Weglassung der beiden Gefässe 9, 10 kann die Einrichtung ohne weiteres als reiner Gasmesser Verwendung
finden. Wird ausserdem noch das dann überflüssige Zählwerk 15 fortgelassen, so kann die Einrichtung ausserdem
als Zug- und Druckmesser, z.B. für Rauchgase, benützt werden.
27. Oktober 1948. CM/w.
Claims (1)
1) Str&mraggmeeeer fflr Mtteeigkelten ait einem
ZlifQTmiBQ^yLGksMBBm® l&ebeeonäere als ItoswlJj»»·«- geaiiöaa@rf iatareto gölsenageieiaet» dass In β las» Gefäsa
eine gylinderse&torfurmige, i»a die £ylißde?aQhs@ drehbar«! l'nuchglooke sastoriÄet 1st» die auf eis©
wirkt, tasi dass das Innere der tameh*
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tlaas im jeder rfeseleituag Sefässe vorliea aiaÄ9 ile den Q^iertsohnitt ier ,Ässl^itmigea
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ale äaa Cefiises ums la der la die Ätneiiöiael;© ein-
4) ströfiaiagsaeeeer naeh Anspruch 1, dadttroh ge
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2« «juni 195ϋ/27·v)i:tober
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