DEP0003129BA - Elektrische Beleuchtungsanlage mit Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstofflampen, unter Verwendung der Entladungsröhren zur Signalgebung - Google Patents

Elektrische Beleuchtungsanlage mit Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstofflampen, unter Verwendung der Entladungsröhren zur Signalgebung

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Publication number
DEP0003129BA
DEP0003129BA DEP0003129BA DE P0003129B A DEP0003129B A DE P0003129BA DE P0003129B A DEP0003129B A DE P0003129BA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge
discharge tubes
lighting system
line
ignition
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Siegfried Berlin Rauther
Georg Dipl.-Ing. Berlin Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

SIEMENS-SCHUCKERTWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
PATENTABTEILUNG
BERLIN-SIEMENSSTADT
1 a. ivi&i 1950
Unser Zeichen i'A 13/49 202 T?s/St8ö
Aktenzeichen p 3129 VIirb/74a 3 Verwaltungsgebäude
Elektrische Beleuchtungsanlage mit Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstofflampen, unter Verwendung der Entladungsrohres zur Lichtsignalgebung.
Es ist bekannt, in Grubenbetrieben die mit Glühlampen versehenen Leuchteiij die aiir Strecken- oder Abbaubeleuchtung dienen, zum Signalisieren zu verwenden, indem durch an jeder Leuchte angebrachte Sehalter die Beleuchtung je nach Wahl ein oder mehrmals kurzzeitig sum Erlöschen gebracht wird. Das Bestreben, in Gruben« betrieben als Beleuchtungsmittel Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstofflampen, einzuführen, stößt auf die Schwierigkeit, daß die Entladungsrohren nicht in der für Glühlampen gebräuchlichen Signal .-schaltung verwendet werden können, da die Ent« ladungsröhren in ihrer üblichen Betriebsschaltung bei ihrem Einschalten nicht so schnell aufleuchten wie Glühlampen·
Die Erfindung weist den Weg, Entladungsrohren, insbesondere Leuchtstofflampen, zur einwandfreien Lichtsignalgebung heranzuziehen und damit die Einführung dieser Beleuchtungsmittel in Grubenbetriebe ©der andere Betriebe, in denen Lichtsignale durch sie erzeugt werden sollen, zu erleichtern· Erfindungsgemäß wird zur Lichtsignalg©bung in der die beiden Glühelektroden der Entladungsröhren verbindenden Brücken!eitung ein Schalter, vorzugsweise Relais, vorgesehen, der bei seinem Öffnen das Zünden der Entlaäungsstreeke mit Hilfe eines von einer Drosselspule erzeugten SpannungsStoßes und. bei seinem Schließen das Erlöschen der Entladungsstrecke bewirkt® Bei dieser Schaltimg der Beleuchtungsanlage erfolgt das Erlöschen und Wiederaufleuchten der Entladungsröhren sofort bei der Kommandogabe, so daß ein
einwandfreier Signalbetrieb durch die Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstofflampen, gewährleistet ist· 1st in der Beleuchtungsanlage eise Vielzahl von Entladungsröhren vorhanden» so werden zweckmäßig die Schalter der Brüekenleitungen von einem Stromkreis elektrisch gesteuert» eier vorzugsweise an jeder Entladungsröhre durch-einen Komman&oschalter ein- und ausgeschaltet werden kann· Hiermit ist es möglich, mit sämtlichen Entladungsröhren der Beleuchtungsanlage gleichseitig von. jeder "beliebigen Stelle aus Signale zu geben®
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eier Erfindung dargestellte Das Ausführungsbeispiel zeigt die Schaltung einer Belcäuchtungsanlage mit drei Entladungsröhren I9 insbesondere Leuchtstofflampen· Jede Entladungsröhre ist an ihren Enden mit je einer Glühelektrode 2 versehen« Die Entladungsröhren werden von einem Beta 3 gespeist und sind von dem letz aus durch den Schalter 4 ein·» und ausschalt "bar· In an sich "bekannter Weise ist Jeder Entladungsröhre 1 eine Drosselspule 5 vorgeschaltet, die, wie weiter untun beschrieben, beim Zünden ■ der Satladungs st recke einen Spaainnngsatoß erzeugt und nach, der Inbetriebnahme der Entladungsröhre einen Belastungswiderstand bildet» An jeder Entladungsröhre 1 sind die beiden Glühelolctroden 2 durch eina Brückenleitung 6 miteinander verbunden· In dieser Brüokenleitung ist erfindungsgemäß an'Stelle des bisher verwendeten Glimmzünders ein Schalter 7 angoordnet· Dieser Schalter ist in dem Ausführungsbeispiel ein ReIaIs0 Durch den Schalter 7 karra die Brüekenleitung gasclilosssn und geöffnet warden® la der Beleuchtungsanlage werden die Schalter der Brückenleitungen sämtlicher Entladungsröhren 1 von einem Stromkreis 8 elektrisch gesteuert, der von verschiedenen Stellen aus eingeschaltet warden kann® Vorzugsweise ist die Einschaltmbglichkeit an jeder Entladungsröhre gegeben® Zu diesem.2we.ck sind an den einaalneii Entladungsrohren 1 KoamaiKiö» schalter 9 in Form von Druckknöpfen vorgesehen* Da in Grubenbetrieben die Lichtleitungea über längere Strecken verlegt werden, ist e® für eine einwandfreie Steuerung der in den .Brückenleitungen 6 befindlichen Schalter 7 erforderlich, daß die nicht näher bezeichneten Steuerspulen dieser Schalter gleiche Betriebsspannungen erhaltene Erfindungsgemäß ist dies dadurch erreicht, daß der Steuerstroakreis für die Schalter
der Brücken!eitnngesa β eine F-fö'rmige Leitungsschleife bildet, deren einer Leitungsschenkel über äie Kommandosehalter mit dem einen Leittm^spol und deren anderer LeitungssehöÄkel über die Steuerspulen der in den Brüekenleituagen 6 liegenden Schalter 7 mit dem anderes. Leitungspol der Steuerspannungsquelle 12 verbunden ist© ■
Die Beleuchtungsanlage wird dadurch eingeschaltet, daß der Schalter 4 geschlossen xvird· .Mit dem Einschalten dieses Schalters !suchten noch nicht die Ent ladiiBgs röhren 1 auf· Da sieh die Schalter ? der Brückenleitungen 6 in der Offen». Stellung befinden» muß aum Aufleuchten der Entladungsröhren.1 einer der Kommandos ehalt er 9 "betätigt werden, wodurch sich sämtliche Schalter 7 schließen» Dadurch fließt in jeder Entladungsrohre 1 über die Glühelektroden 2 durch die Brücken»» leitung 6 ein verhältnismäßig hoher Strom, der die G-lühelektroden aufheiat« Wira der Kommandoschalter 9 losgelassen, so öffnen sich die Schalter 7 der Brückenleitungen 6e Dadurch entstehen, mit Hilfe der Drosselspulen 5 Spannungsstöße, die die Ent ladung s stracken der Entladungsrohren 1 zum Zünden bringen. Auf diese Weise werden sämtliche Entladungsröhren der Beleuchtungsanlage' eingeschaltet«, um hub. mit der Beleueh-* tungsanlage signalisieren su können, kann .jeder Kommandoschalter 7 ein oder mehrmals kurzzeitig "betätigt werden· ■ Beim Drücken eines· Konixaandoschalters schließer, sich sämtliche Schalter 7 der Brückenleitungeii S9 wodurch die Sntladungs·* röhren 1 kurzgeschlossen werden· Damit erlöschen die Ent-» ladungsstrecken der .Entladungsröhren· Während des Erlöschens tritt ein erhöhter Strom in d.en Glühelektroden auf, wodurch sie wieder für den darauf folgenden Zündvorgang vorgeheizt werden«. Sobald der Kommandoschalter losgelassen wird, entstehen durch das Öffnen dsr Sehalter 7 wieder Spannungsstöße, die die Entladungsröhren zum Zünden bringen· Das Zünden tritt sofort ein, da die Glühelektroden vorgeheist sind® Auf diese Weise können mit der Beleuchtungsanlage beliebige Lichtsignale gegeben werden· Sollten beim Signalisieren die steuerbaren Sehalter die Brückenleitungen gerade ia der Iahe des Augenbliekswertes lull oder sogar ±m Augeribliekswert lull des Wechselstromes unterbrechen, so kam der Zündspannungsstoß ausbleiben oder nicht die erforderliche Größe

Claims (1)

  1. Zünden der Lampe besitzen* Diöse Erscheinung .wird erfin&ungs· gemäß dadurch weitgehend verhindert9 daß parallel zu der JSnt ladung sr öhre 1 ein Kondensator 10 geschaltet wird. Es ist auch sf/eekmäßigj, zur Erleichterung des Zündens in diesen Fällen In der Mähe der Entladungsröhre einen sich über die Entladungsröhre erstreckenden, metallischen Leiter 11 ans»· ordnen· Dieser in der Zeichnung strichpunktiert angedeutete leiter liana unmittelbar an der Glaswand der Entladungsröhre oder in der Hähe der Entladungsröhre angeordnet seine ?/esentlieh ist9 daß dieser metallische Leiter von einer Elektrode zur anderen reiclitg ohne jedoch leitend an den Elektroden angeschlossen zu sein»
    Io Elektrische Beifeuchtragsanlage mit Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstofflampen, unter Verwendung der Entladungsröhren aur Lichtsignalgebung, dadurch gekeims©lehnet, daß zum Licht«=- signalgeben in der die beiden Glühelektroden (2) der Entladungsrohren (l) verbindenden Brückcnleitixng· (6) ein Schalter (7)^ vorzugsweise ein Relais, vorgesehen ist, der "bsi seinen Öffnen das Sünden der Entladungsstrecke mit Hilfe eines von einer Drosselspule (5) erseugten Spasiiiun^sstüßes und "bei seinem Schließen das Erlöschen dar Bntladungsstrecke bewirtet©
    2® Beleuchtungsanlage mit einer Vielzahl von iüntladungsröhreii nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet9 daß die Sehalter (7) der Briickenleitungeu (6) von eineia Stromkreis (8) elektrisch gesteuert werden» der vorsugsweise an jeder £!ntladungsröhre durch einen Komraandoschalter (9) Gin«· vaiCi ausgeschaltot werden kann«
    3β Beleuchtungsanlage nach .'üispraoh 1 und 2 s dadurch gekennaeichnet, daS dar Gteuerstromkreis (8) für die Schalter (7) der Briiekenleitung (6) eine ü-fiSrinige Leitungsschleife bildet, deren einer Leitungsschenkel über die Kommandoschalter (9) mit dem einen Leitungspol und deren anderer Leitun&sschenkel über die Steuerspulen der in den Brüekonloitungen (6) liegenden Schalter 7 mit dem anderen Leitungspol der Steuorspannungs-(12) verbunden ist»
    4® Beleuchtungsanlage nach Ansprach I9 dadurch gekennzeichnet, daß sur Erleichterung des Ziindeas der Entladungsrohre (1) parallel au dem stüUüj/bsriiii Soiialtar (T) ein Kondensator. (10) 'angeordnet ist,
    5β Beleuchtungsanlage nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß zur.Erleichterung des Ziindens in der Mähe oder an eier iüntladungsröhre (1) ein sich üoer die Entladungsröhre erstreckender isctallischor Leiter (11) angeordnet ist»
    k, / i/-w> i· +.,sä

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