DEP0003014DA - Kondensator - Google Patents

Kondensator

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DEP0003014DA
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DE
Germany
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connecting wires
capacitor according
slots
attached
sheath
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. Stuttgart Schäufele
Original Assignee
Helmut Schäufele & Co., Stuttgart
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf stab- und walzenförmige Kondensatoren. Bei derartigen Kondensatoren werden die Anschlussdrähte bisher in Längsrichtung weggeführt. Bei der Montage werden sie dagegen quer zur Längsrichtung abgebogen. Hierbei kommt es vor, dass die Vergussmasse, in welche die Anschlussstellen eingebettet sind, ausbröckelt oder dass die Drähte innerhalb der Masse vom Wickel abgerissen werden. Es ist bereits bekannt, die Anschlussdrähte innerhalb der Vergussmasse mit Verdickungen, z.B. mit aufgelöteten Scheiben, zu versehen, um die Anschlussstellen von Zugbeanspruchungen zu entlasten.
Gemäß der Erfindung sind die Anschlussdrähte quer zur Längsachse des Kondensators weggeführt. Sie treten also nicht an der Stirnseite, sondern aus der Mantelfläche der Umhüllung aus. Hierdurch wird zunächst der Vorteil erzielt, dass beim Arbeiten an den Anschlussdrähten die Vergussmasse nicht herausbröckelt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind an den Enden der Hülle des Wickelkondensators Schlitze, beispielsweise Längsschlitze, angebracht, durch die die Anschlussdrähte klemmend hindurchgeführt sind. Die Schlitze ermöglichen eine einfache Montage der quer wegzuführenden Anschlussdrähte. Da sie diese klemmend festhalten, tragen sie zur Zugentlastung und Verdrehungssicherung der Anschlussstellen bei.
Es sind Ausführungsformen mit Schrägschlitzen und mit gekrümmten Schlitzen möglich, sowie solche, bei denen an Längsschlitze an deren inneren Enden Querschlitze anschließen, durch die die
Anschlussdrähte klemmend hindurchgeführt sind. Das Einführen der Anschlussdrähte erfolgt dann ähnlich wie bei einem Bajonettverschluss. Bei diesen letzteren Ausführungsformen ist der Gefahr vorgebeugt, dass die Drähte in Richtung der Längsschlitze herausgezogen werden.
Obwohl schon die Ausbildung der Kondensatoren mit quer durch die Hülle abgeführten Anschlussdrähte und die klemmende Durchführung der Drähte durch Schlitze an den Enden der Hülle weitgehend gegen Beschädigungen der Anschlussstellen schützt, kann es vorteilhaft sein, Anschlussdrähte zu verwenden, die innerhalb der Vergussmasse, wie an sich bekannt, Verdickungen aufweisen oder solche, die, wie ebenfalls an sich bekannt, mindestens eine mit dem Draht in einer Ebene liegende Abkröpfung aufweisen. Anschlussdrähte der letzteren Art werden zweckmäßig so eingebaut, dass ein Schenkel einer Abkröpfung an der Innenseite der Hülle anliegt. Während bei in Achsrichtung herausgeführten Anschlussdrähten mit einer solchen Abkröpfung diese nur als Sicherung gegen Drehung wirkt, wirkt sie bei der Bauart nach der Erfindung außerdem als Sicherung gegen Zugbeanspruchung des Anschlusspunktes. Gegebenenfalls kann eine weitere, senkrecht zur ersten abgebogene Abkröpfung oder dgl. In den Schlitz hineinragen.
Besondere Vorteile für den Transport und die Lagerung der Kondensatoren ergeben sich, wenn die, wie beschrieben, quer abgeführten Anschlussdrähte bei der Fabrikation an die äußere Mantelfläche der Hülle nach der Mitte zu angebogen werden. Dadurch wird, abgesehen von der Erleichterung eines schüttelsicheren Einpackens, verhindert, dass die Anschlussstellen beim Transport der Kondensatoren mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind.
Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt die Ansicht der Stirnseite eines erfindungsgemäß ausgebildeten Wickelkondensators, bei welchem die Vergussmasse entfernt ist.
Fig. 2 zeigt denselben Kondensator teils in Ansicht, teils im Schnitt.
Bei dem abgebildeten Kondensator ist in die zylindrische Hülle 1 der Wickel 2 eingesetzt. Die an den Stirnseiten des Wickels verbleibenden Räume sind mit der Vergussmasse 3 verschlossen. Durch diese sind die Anschlussdrähte 4 hindurchgeführt, und zwar gehen sie durch, an den Enden der Hülle 1 angebrachte Längsschlitze 5 klemmend hindurch. Sie sind mit den Anschlusslappen 6 des Wickels 2 verbunden, z.B. verlötet oder verschweißt. Bei dem dargestellten Beispiel besitzen die Drähte 4 eine zwischen der Lötstelle und dem Innenmantel der Hülle liegende Abkröpfung mit den Schenkeln 7 und 8. Die Anordnung ist so getroffen, dass der Schenkel 7 der Abkröpfung am Innenmantel der Hülle quer anliegt, also Zugbeanspruchungen der Anschlussstelle hindert.
Zur Verpackung, Lagerung und Versand werden die Anschlussdrähte bei der Herstellung nach der Mitte zu auf die Hülle heruntergebogen, wie es bei 4' in Fig. 2 angedeutet ist.

Claims (9)

19 Stab- oder walzenförmiger Kondensator, gekennzeichnet durch quer zur Längsachse des Kondensators weggeführte Anschlussdrähte.
2) Kondensator nach Anspruch 1 mit Hülle, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Hülle Schlitze angebracht sind, durch die die Anschlussdrähte zweckmäßigerweise klemmend hindurchgeführt sind.
3) Kondensator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an an den Enden der Hülle angebrachte Längsschlitze an deren inneren Enden Querschlitze anschließen, durch die die Anschlussdrähte zweckmäßigerweise klemmend hindurchgeführt sind.
4) Kondensator nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an den Enden der Hülle angebrachte Schrägschlitze, durch die die Anschlussdrähte zweckmäßigerweise klemmend hindurchgeführt sind.
5) Kondensator nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an den Enden der Hülle angebrachte gekrümmte Schlitze, durch die die Anschlussdrähte zweckmäßigerweise klemmend hindurchgeführt sind.
6) Kondensator nach Anspruch 1 und 2 oder einem der folgenden, bei welchem die Stirnseiten der Hülle durch Vergussmasse verschlossen sind, gekennzeichnet durch Anschlussdrähte, die innerhalb der Vergussmasse, wie an sich bekannt, eine oder mehrere Verstärkungen tragen.
7) Kondensator nach Anspruch 1 und 2 oder einem der folgenden, bei welchem die Stirnseiten der Hülle durch Vergussmasse verschlossen sind, gekennzeichnet durch Anschlussdrähte, die innerhalb der Vergussmasse mindestens eine an sich bekannte, zweckmäßig mit dem Draht in einer Ebene liegende Abkröpfung aufweisen, wobei gegebenenfalls eine weitere, senkrecht zur ersten abgebogenen Abkröpfung in den Schlitz der Hülle eingreift.
8) Kondensator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussdrähte derart angebracht sind, dass bei jedem Draht ein Schenkel einer Abkröpfung an der Innenseite der Hülle anliegt.
9) Verfahren zum Herstellen von Kondensatoren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die quer abgeführten Anschlussdrähte an die äußere Mantelfläche der Hülle nach der Mitte zu angebogen werden.

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