DEP0002868DA - Wasch- und Desinfektions-Mittel - Google Patents

Wasch- und Desinfektions-Mittel

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Publication number
DEP0002868DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ier
sas
sis
organic acid
disinfectants
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dr. Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
Publication date

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Description

Dr. MAX EULE
PATENTANWALT 28. 7. 50
® MÜNCHEN 13
KURFORSTENPLATZ 2
Telefon: 34962 Bank: Bayerische Vereinsbank München, Zweigst. Hohenzollernsfr., Kto. Nr. 453 100 Postscheck-Konto: München 65 3 43
p 2868 IY a / 30 h D.
Feue Unterl.?gen.
Th. Goldsdimidt A. G-» Ohornisehe EsTsrikenf Essen/Ruhr.
" Wasch- υn.d Deainfektloris-^ittel
Gegenstand der Erfindung bilden neuartige und besonders vorteilhaft β wasch- und Desinfektionsmittel*
Ille bisher bekannten und gebräuchlichen Mittel, die zur Desinfektion der Bienschlichen Haut dienen, sind mit einem grossen Na enteil behaftet. Sie werden durch Gegenwart von Eiweiss in ihrer Wirkung stark beeinträchtigt, eine Erscheinung, die vielfach durch Ausfällung gelösten Eiweisses sichtbar wird.
Da die Krankheitserreger meistens von Eiweisshiillen (Blut, Eiter, Auswurf) umgeben sind, die den grössten Teil des angewandten Desinfektionsmittels binden, ist überhaupt die wirkung solcher Mittel auf die Erreger oft sehr in Frage gestellt* Ausserdem wirkt sich die Eigenschaft, an Eiweiss gebunden m werden, nachteilig auf die menschliche Haut aus, da auch das Keratin der Haut mit den Desinfektionsmitteln reagiert und dadurch verändert wird. Die Behandlung der Haut mit solchen Mitteln macht sich daher im günstigsten Falle
durch
durch BfA- aa# Üsgigwesie» der Vbmt9 oft aber toA BiMiasg tem SrytiMsni mi Bkeesea benex3eba%.
Ee warie «■& 41* tfee«»MÄea§e feststellnag geeecat, äs» MQgliciikeiten defür IseetAeaf iiesinfektiensTrdttel usa «Är iiolaej? biisterisider WixdEflaBdtott iarcb 2as®%z ende«!? Stee»« m m beeinflussen, dass die fieaktioa mit Iiwiss «nteaeta^hsn uird, öle antibekterielle fiÄssekeit aber erbslfcea bleibt« »bei e^pb sieh, such aodi 4ie weite» 9 ebenfalls ait TortMl aiüsit«?ü®ss Tatsache, dass es sieb bei den et geossatgsji Zweck und si* erwiüinter Wiikung zuzusetzenden Kitteln um substanzen eit gutem Wbbä- Bad SchsttijiTerroÖgöa handelt» Gemäss äeor Eis f Slidung gelang es so, neuartige rittel au schaffen, die gleichseitig fascia.- und IteeinfektisaKiittel darstellest «sä all« einschlägigen bekannten Atteln wesentlich überlegen eind«
Bi«se Wasch?- uad Besimföktißnsffiittel gestae© te; lÄtjÄsg bestehen aus ste TOi?mss»ei« im Sewiditeerliateie »a «to» 2 : 1 bis 9 : 1 gehalt«»«» niechung von dem als Waedbkoteponente dienenden Salz einer beliebigen anoitfanlachen oder or^nischen Säure mit einer Aninosäure, die neben einem ellphstiednen Rest sit 10 - 16 G Atomen mindestens wraugeweise 3 oder mehr bssis<Äß stiÄsbeff-lito» aaä »iateeferaiii ei» Csrboxyl-Gruppe e»Äält» einerseits und m dem als Deeinfektioa*- koi^neate dienenden Salr einer beliebigen snor^ni sehen eier organiAchen Saure mit einer Aminosäure, die neben «iaäestsae 2 aliphatischen Besten Bit 6-10 G~Ato«en mindestens vor- «ugsweise 5 «ate begisÄe StiAsteff-At©* oaft «lÄeeieas *i»e <&etai?lH£cQppe enthält^ »r^gsweise von. 0<*ylsÄ(smi»-
ätfayl)
ainino&tbyl}» esiooeeeisaiiiire^ärocäiloriä andererseits.
Dleee e^CiaÄBgsgeaies« Wa sab- mfi »sSÄfÄfeieseaittÄ Itee 4äbei asÄ sas rieefeasgem tos&eism, öle «wx ei» 2 «tor geeaatea !©«pe»»*» mlteltei,
Mm äes erfSaÄi^^eiÄeBeii f'isebungen ^ewft Ilegendezi Bfsifteimiteile lasses si* maA mMräbiadenea fefstee» gewinnen. Beaoaäei» geeignet sind sie Wsschkor^ftsente z*B. YeÄiadisigeB fer f ©lgealea Porsreli
in eier S. - Ci6H53 ivtf eäer ÄÄ des Aeetet oder Lsktat dieser Js&M»e§iire»
Di* Ä»e»eets«Bg äer •Vessagsifeii» eis Be«i»fekti©m»- Icsj^asuttt» la mimtet ^mm&m ©be» gmsasfa» Sfeefifte iefc die folgende*
Ocfcyl·di(e«iiK>atnyl ). «efejlesittaesai^ÄiiÄ-^äaÄö^iit
¥17
DlCoetylamlnoäthyl) smiiiüeaalgeiiare-l^dxoeWorld s (CgH^RHeCH2·CH2· )2^i.CE2»€!00H.HCJlf
Biese awl geaasst« stoffe werden, •Us-In for ei* esgewaa»# teÄ ©@ges»i?a?6 i»n Eiweiss la Ihxev «tibÄterfell« Wirkeawlceit geschädigt; gelangen sie aber in mischung vM der #fe*B |^B»».%ea Waachkoi^poneiite er Jxmendungy w tiätt wit Blwlss weder eiae Fällung, mxäi eine Wertminderung s«£.
Ii»
Eine IiQgang der beiden ioajponenten is physiologischer Kbeh- »iilelssaag» die mm einer ml Am. &«smfce%i©a gehalten ist, ä a as sowohl graiapositive wie grassoegatiwe Bakterien tob dieser l&suag SjajseÄelb 5 ^iInaten abgetötet «Ats ist im iteer Wirtoeg willig übereInetitnmend mit einer gleichen Losnngv öle «fest* mit ^fc^eiel^gt«*« Kcräuslj&ojMBg mit ii&ra&BaBdto« Eliiteerua lifirgeateULt ist* Ein unter deaeellÄ leliagtsigea Ätr#ige£üli3?fer Vftxgleicftusrvenndi. mit lefcaiisfe«« «ηβ gebspiBlär lietoßs B©s^etti«eaitfels ergab für il&yl.dimethyl .beaaylacffijoniiJBChlorid üiäMTlm^l^ eines Ä« Alkylawids der Siwetdbyl-
nvKS&or-eu-teesal, öftl |>e-OM.©r-^lea©l im futtseeJÄ starke Wertminderungen bei Gegenwart von Seru»·
Iv sHiCiaftBlang darAgeföferfee msö Btehrwale tägtiefe. wiederholte ^asebMngen der iBinäe mit den erfindungsgefflässen Wasnbr- «Bd Beeinf ektion&raitteln «erden. itaLlsst β #k*«®8tosem mTmmm waA seXÄim näst besonders IaflXiAer Banfe itriliig reiÖÄB vertragen» B1* Beislgiiagjs-» und Sefea^sirlK^ ist eis SÄT git Bn teites, «©äs» «Wh eteA tefteai© Be— «ÄssttMigeE Isicbt «Ä fiilleasaaber ent£ernt •«Meas iföA des Waschen wit dsn erfindiangsgeiBässen Atteln hinterbleibt e«tf der mm1ä mist angenehme« Midbse OeJRSBl* SAÜeeiÄieit aiBd eis weiterer ¥«b&g a* aods die jMntroLe bis säwsäb«» BisüiM sai 63* Völlige &ltteÄiati^eit der erfindungsgemässen !Sittel » ersShnen»
Die Ionbination aller dieser ps^ln» EigeaeAeftea «&Aß& die «^i^feag^ffläe^ f^ittel β ei»® besonders wert-
vollen Fortsearitt is. der Bitwi^liSBg der Besinf®kti©a,s-»
Beispiel«
1» ) 100 Teile der JO $*gen wässrigen Lösaus einer Vertoindimg, ei» 4er Formel
«Bferoriditt werden mit 50 agilen eier 50 M&mi wässrigen Losang einer TerMniaag9 die der Formel
entepridbt, gemischt osä wit 150 Teilen Wcsser verdünnt.
rpBti erhält ein Wascb- 12nd DeEinfektionemittel, das denBeispiel 1 «Dd 2 gesassfeea. "Itteln gleichwertig ist» 2« ) 100 Teile der in Beispiel 1 genannten 1e Loenng
«erden mit 50 !Bellen ier 50 i*ige» LSbs^ «S»r %Äindnag» die der Formel
entspricht, gemiadtit tmd mit Weeser verdünnt, 3» ) Es wird eine Losung Iiergestellt9 die iO % eiaer Iferlsiadtiag der Fersiel
¥l7
1 fi einer Verbindung der Formel
enthält«
Patentansprüche,

Claims (1)

PitiBttasprtüii
1.) W»»efc- und BeEirtfekfcionjs--*±ttel# bestehend sas
ei»«? TOfTOgsweise Is Gewl&tslwMltais « eta© 2 s 1 Me 9*1 geiielteaea risÄaig mm. öem sis WssiÄsispoaeB** äiearataea Sela einer bsli^bigea sas^gsais^ßa «gsaiiseltem Bis» mit elsea? A^aösämre, ils neben eines eliplietie«^«b. lest; mit 10 - 18 O-ItoaBat sieäeefeeae 2., TOrangseeiee J ©a®r «Aap beeisdae stiÄ.stoff-ütome «nd mindesten» eiae Carboxyl-Gxappe enthält,, einerseits und von de« eis Besisfefeti©»- fe0ep©»est® äleeaä« ©sis eimer IeiisMgeB ««ge&istÄ« oder organischen Säure ®£t einer Iffliassissre4 die neben tainde&tens 2 alipbatieehsn Beafeea mit 6 - 10 G-ltee «indeatene JSt mesaigseeias 3 ©ier ^lir basische StiefastoffWltoae 1M aiaiestems ei» Ossbox^l-Üsippe eat&Slt, *ö3?sttgei»ise tob. Oetyl~di(ajaittoät:hyl)^ci^lamiiu>esBlg^X2a^33ydroChlorid oder Di(octylaiBijaoÄtbyl) «wi»«ssigÄM3»-E^tofÄlerM ©aieiereeltfi®
2»} Ws sä- «sä DssiafeMiimsisitfeBl »A lv%ät 1f iuierelt gÄe©JBseidi»t, iass dasselbe aas einer -iechuog besteht, die F*hr si» H Ier genannten Ssnpeaestem enthält.

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