DEP0002719MA - Insbesondere für feuchte Räume bestimmtes Gehäuse für elektrische Installationen - Google Patents
Insbesondere für feuchte Räume bestimmtes Gehäuse für elektrische InstallationenInfo
- Publication number
- DEP0002719MA DEP0002719MA DEP0002719MA DE P0002719M A DEP0002719M A DE P0002719MA DE P0002719M A DEP0002719M A DE P0002719MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- walls
- reinforcements
- openings
- holes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010616 electrical installation Methods 0.000 title claims description 4
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 18
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims description 8
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 2
- 241000538562 Banjos Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein insbesondere für feuchte Räume bestimmtes Gehäuse für elektrische Installationen mit durch Herausbrechen von dünnen Wandungsteilen freilegbaren seitlichen Öffnungen für die Einführung der elektrischen Leitungen. Gehäuse dieser Art werden vielfach zu zwei oder mehreren aneinandergesetzt, um Verteilereinrichtungen beliebiger Grösse zu schaffen. Dabei dienen ihre seitlichen Öffnungen zugleich zum Durchtritt von die aneinandergesetzten Gehäuse miteinander verbindenden Hohlschrauben. Die Gehäuse werden mittels Schrauben an einer Wand o.dgl. befestigt. Die Durchtrittslöcher für die Befestigungsschrauben befinden sich bisher durchweg in seitlichen augenförmigen Vorsprüngen der Gehäusewände. Diese Vorsprünge sind insofern sehr störend, als sie ein dichtes Aneinandersetzen der Gehäuse verhindern. Man muss deshalb entweder an den Gehäusewänden verhältnismässig lange Verbindungsstutzen anbringen oder zwischen die aneinander gesetzten Gehäuse Abstandsrohre einschalten. In jedem Falle nimmt die durch Aneinandersetzen von mehreren Gehäusen gebildete Verteilereinrichtung wegen der grossen Abstände der benachbarten Gehäuse unnütz viel Raum ein.
Bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden Gehäuse ist dieser Mangel beseitigt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Löcher für die zum Befestigen des Gehäuses an der Wand dienenden Schrauben im Gehäuseboden nahe bei dessen Aussenrand angeordnet sind und die Dosenwände bei jedem Loch mit einer dieses umgebenden
Einbuchtung in Form einer senkrechten Rinne oder Nut versehen sind. Wie ersichtlich, ist auf diese Weise erreicht, dass die Befestigungslöcher innerhalb der Grundfläche des Gehäuses liegen, so dass für ihre Anbringung keine seitlichen Augen am Gehäuse mehr nötig sind. Das ermöglicht ein dichtes Zusammenrücken der zur Bildung von Verteilereinrichtungen aneinander gesetzten Gehäuse. Diese können, nötigenfalls unter Zwischenschaltung von Dichtungsringen, unmittelbar mit ihren die seitlichen Öffnungen enthaltenden Wänden oder an diesen vorgesehenen äusseren Verstärkungen aneinander gesetzt werden. Abstandsbuchsen sind ebensowenig nötig, wie lange Stutzen an den Gehäusewänden. Obwohl die Durchtrittslöcher für die Befestigungsschrauben im Gehäuseboden vorgesehen sind, liegen sie nicht im Innern des Gehäuses, sondern infolge der Einbuchtungen der Gehäusewände ausserhalb der letzteren. Es kann deshalb einerseits durch die Löcher keine Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringen, anderseits sind die Befestigungsschrauben durch die Gehäusewände von den im Innern des Gehäuses untergebrachten spannungsführenden Teilen getrennt. Nebenher hat die neue Ausbildung noch den Vorteil, dass die Befestigungsschrauben des Gehäuses bei angebrachtem Gehäusedeckel durch diesen verdeckt sind, wodurch sich ein vorteilhafteres Aussehen des Gehäuses und der aus mehreren Gehäusen gebildeten Verteilereinrichtungen ergibt.
Wenn die Gehäusewände bei den darin vorgesehenen Öffnungen äussere Verstärkungen haben, ist es ohne Vergrösserung des Abstandes der aneinandergesetzten Gehäuse möglich, die die Befestigungslöcher enthaltenden Randteile des Gehäusebodens etwa zu verbreitern, indem sie bis zu den Stirnflächen der Wandverstärkungen vorgezogen sind. Das hat den Vorteil, dass die rinnenförmigen Einbuchtungen der Gehäusewände eine etwas geringere Tiefe erhalten können und demzufolge weniger weit in das
Gehäuseinnere einspringen. Weisen wenigstens zwei gegenüberliegende Gehäusewände zwei oder mehrere nebeneinander liegende Verstärkungen und darin ausgesparte Öffnungen auf, dann kann man die Befestigungslöcher und die rinnenförmigen Einbuchtungen je zwischen zwei seitlichen Öffnungen bzw. Wandverstärkungen anordnen, was den Vorteil bietet, dass die bis zu den Stirnflächen der Verstärkungen vorgezogenen Randteile des Gehäusebodens beiderseits mit Wandverstärkungen in Verbindung stehen und so gegen Beschädigung wirksam geschützt sind.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Gehäuse in Draufsicht mit Deckel,
Fig. 2 eine Draufsicht bei abgenommenen Deckel,
Fig. 3 eine Ansicht von der Rückseite,
Fig. 4 eine Ansicht von der in den Fig. 1 bis 3 linken oder rechten Seite,
Fig. 5 einen Schnitt nach der gebrochenen Linie A-A in Fig. 2, wobei ein Teil eines an das geschnittene Gehäuse angesetzten zweiten Gehäuses in Seitenansicht wiedergegeben ist.
Das dargestellte Gehäuse aus Isolierpreßstoff ist als quadratischer Kasten ausgeführt. Es hat einen an den Ecken abgerundeten quadratischen Boden 1 und vier mit diesem aus einem Stück bestehende Wände 2, 3 sowie einen abnehmbaren Deckel 4. Dieser wird mit vier an seinen Ecken angeordneten Schrauben befestigt und enthält in einer Vertiefung seiner Rückseite einen auf den Dosenrand sich aufsetzenden Dichtungsring 5. Alle vier Dosenwände 2, 3 enthalten durch Herausbrechen von dünnen Wandungsteilen 6 freilegbare Öffnungen 7, die einerseits zum Hindurchführen der elektrischen Leitungen, andererseits beim Aneinandersetzen von Kästen zum Durchtritt von letztere verbindenden Hohlschrauben dienen. Die Öffnungen 7 sind mit einem Innengewinde versehen, sodass darin je nach Bedarf entweder die elektrischen
Leitungen führende Rohre aus Stahl o.dgl. oder aber als Stopfbuchsen ausgebildete Stutzen zum feuchtigkeitsdichten Einführen von Kabeln eingeschraubt werden können. Damit die Innengewinde eine ausreichende Länge erhalten können, sind die Dosenwände 2, 3 bei jeder Öffnung 7 mit einer äusseren Verstärkung 8 versehen, deren Dicke so gewählt ist, dass ihre Stirnfläche entweder mit dem Aussenrand des Deckels 4 abschneidet oder nur wenig darüber hinausragt. Im Beispiel sind zwei einander gegenüberliegende Wände, nämlich die in den Fig. 1 - 3 rechte und linke Wand 2, je mit zwei nebeneinander angeordneten Öffnungen 7 versehen, während die beiden anderen Wände 3 je eine mittlere Öffnung enthalten.
Bei der dargestellten Ausführung weisen die linke und rechte Kastenwand 2 zwischen den darin vorgesehenen Öffnungen 7 je eine Einbuchtung 9 in Form einer senkrechten Rinne von im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt auf. Dadurch kommt auf der linken und rechten Seite ein kleiner Randteil 10 des Dosenbodens 1 auf die Aussenseite der Dosenwände 2 zu liegen. Die Randteile 10 sind, wie aus Fig. 2 und 5 ersichtlich, bis zu den Stirnflächen der Verstärkungen 8 der Dosenwände vorgezogen und dadurch etwas verbreitert. Sie enthalten je ein Loch 11, das zum Durchtritt einer der beiden Schrauben dient, mit denen der Kasten an einer Wand o.dgl. zu befestigen ist. Bei seiner Befestigung setzt das Gehäuse sich mit vier an der Rückseite seines Bodens 1 vorgesehenen Vorsprüngen 12 und 13 auf, von denen zwei, nämlich die Vorsprünge 12, bei den Löchern 11, diese umgebend, angeordnet sind.
Wie ersichtlich, können Kästen der dargestellten Ausführung an allen vier Seiten mit den die Öffnungen 7 enthaltenden Verstärkungen 8 verbunden werden, die durch die Öffnungen 7
hindurchgreifen. Zum feuchtigkeitsdichten Abschluss können Dichtungsringe 14 eingeschaltet werden, die in flache Vertiefungen an den Stirnflächen der Verstärkungen 8 eingreifen. Die Hohlschrauben können an einem Ende einen festen Kopf oder Bund haben, während auf ihr anderes ende eine Mutter geschraubt wird.
Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind mancherlei Abänderungen desselben sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So könnten die Löcher 11 für die Befestigungsschrauben auch an den nur eine Öffnung 7 enthaltenden Wänden 3 neben dieser Öffnung angeordnet sein. Auch hierbei ist es möglich, die die Löcher enthaltenden Randteile 10 etwas zu verbreitern, indem sie bis zu den Stirnflächen der Wandverstärkungen 8 vorgezogen werden. Die dargestellte Anordnung der Befestigungslöcher zwischen zwei Randverstärkungen 8 ist vorzuziehen, weil dabei die über die Kastenwände hinausverbreiterten Randteile 10 des Kastenbodens beiderseits mit Verstärkungen 8 zusammenhängen und dadurch gegen Beschädigung wirksam geschützt sind. Schließlich könnten die Befestigungslöcher 11 und die diese umgebenden Einbuchtungen 9 auch in den Ecken des Kastens angeordnet sein. Die nach der Erfindung ausgebildeten Gehäuse können, statt quadratisch, länglich rechteckig ausgeführt sein un je nach ihrer Grösse an allen Wänden zwei oder mehrere durch herausbrechbare dünne Wände verschlossene Öffnungen haben. Sie können ausser zur Aufnahme von mit Abzweig- und Verbindungsklemmen ausgestatteten Sockeln oder ähnlichen Verteilereinrichtungen auch zur Unterbringung von Sicherungen, Schaltern, Steckvorrichtungen und ähnlichen elektrischen Installatinsapparaten benutzt werden und den darin eingebauten Apparaten angepasste Deckel haben.
Claims (3)
1.) Insbesondere für feuchte Räume bestimmtes Gehäuse für elektrische Installationen mit durch Herausbrechen von dünnen Wandungsteilen freilegbaren seitlichen Öffnungen, die ausser zum Hindurchführen der elektrischen Leitungen auch zum Durchtritt von zwei oder mehrere aneinander gesetzte Gehäuse verbindenden Hohlschrauben dienen können, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Befestigen des Gehäuses an der Wand dienenden Löcher (11) im Gehäuseboden nahe bei dessen Aussenrand angeordnet sind und die Gehäusewände bei jedem Loch (11) eine dieses umgebende Einbuchtung (9) in Form einer senkrechten Rinne oder Nut haben.
2.) Gehäuse nach Anspruch 1, dessen Wände bei den seitlichen Öffnungen äussere Verstärkungen haben, dadurch gekennzeichnet, dass die die Befestigungslöcher (11) enthaltenden Randteile (10) des Bodens (1) bis zu den Stirnflächen der Verstärkungen (8) vorgezogen sind.
3.) Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, bei dem wenigstens zwei gegenüberliegende Wände zwei oder mehrere Verstärkungen und seitliche Öffnungen haben, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslöcher (11) und die diese umgebenden Einbuchtungen (9) der Gehäusewände je zwischen zwei eine seitliche Öffnung (7) enthaltenden Verstärkungen (8) der Gehäusewände angeordnet sind.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102014209504B4 (de) | Elektrischer Verteilerkasten | |
| DE1878229U (de) | Anordnung zur sicherung von schrauben gegen verlieren. | |
| DE2459635A1 (de) | Anschlussockel mit abnehmbarem deckel | |
| DE4222042A1 (de) | Elektrische Abzweigdose, insbesondere für den Installationsbus | |
| DE1125027B (de) | Einfuehrung elektrischer Leitungen in wasserdichte Dosen | |
| DEP0002719MA (de) | Insbesondere für feuchte Räume bestimmtes Gehäuse für elektrische Installationen | |
| DE3611828C2 (de) | Einbaudose für elektrische Installationsgeräte | |
| DE2517467C2 (de) | Abzweigkasten oder Abzweigdose für die Elektroinstallation | |
| DE880160C (de) | Anordnung von Verbindungsklemmen in Abzweig- oder Verbindungsdosen | |
| DE1128505B (de) | Gekapselte elektrische Verteilungsanlage | |
| CH664239A5 (de) | Entlastungskonstruktion fuer leitungen von elektrischen geraeten. | |
| DE102007012187B4 (de) | Vorrichtung zur Durchführung von Kabeln | |
| DE3504726C1 (de) | Abschirmgehäuse für Hochfrequenz-Dünnschichtschaltungen | |
| DE1665190C3 (de) | ||
| DE3738907C2 (de) | ||
| DE2006083C3 (de) | Unterputzsteckdose | |
| DE1880778U (de) | Kraftsteckdose. | |
| DE19508150A1 (de) | Elektrische Dose, insbesondere Verbindungsdose | |
| EP0050244A1 (de) | Lösbare Abdeckung für Klemmleisten | |
| DE1515472C3 (de) | Schutzkontaktkupplung | |
| DE19653319C2 (de) | Elektrische Verbindungsdose, wie Schalterdose, Abzweigdose od.dgl. | |
| DE970989C (de) | Wasserdichter Verteilerkasten fuer elektrische Installationsapparate | |
| DE1981892U (de) | Vorrichtung zum anschliessen elektrischer leitungen. | |
| DE1912962U (de) | Wasserdichte viereckige kabeldose. | |
| DE821144C (de) | Hohlschraube mit Mutter |