DEP0002417BA - Elektrische Leitungsdurchführung druckfester Bauart für gekapselte Geräte und Maschinen - Google Patents
Elektrische Leitungsdurchführung druckfester Bauart für gekapselte Geräte und MaschinenInfo
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Description
Elektrische Leitung sdurchjüihrung druckfest or Bauart für gekapselte Geräte und Maschin*-η*
In explosionsgefährdeten Betrieben, z„£. Bergbaubetrieben, massen die elektrischen Leitungen druckfest in die gekapselten Gerste
und Maschinen eingeführt werdenB Diese druek.f esten Lsitungsdurehführunge.n
haben eitic-n keramischen Körper, durch den ein Leiter geführt ist® Dez keramische Körper ist in einer Schraubhülse
gehalten, die zur Befestigung der Leitungsdurchführung in der Wand des gekapselten G^rüt^s »der der faschine dient«
Die Erfindung befaßt sich mit dem druokfestsn Absehluß des keramischen1
Körpers gegenüber der 13chraubhülsee Urn ein&n solchen Abschluf au srzielsn, war es bisher notwendig, den Umfang des keramischen
Korpers s· genau herzustellen, daß d-.r Zwischenraum zwischen dem keramischen Korper und der Schraubhülse nicht die Abmessungen
überschreitet„ die von den Vorschriften über die druckfesten Leitungdurchführungen als höchst eulässig angesehen w .rden. Da
der keramische Körper beim brennen nicht in einer diesen vorgeschriebenen Abmessungen entsprechsnden Genauigkeit hergestellt
werden kannf so mußte er bisher an seinem Umfang nachgeschliffen w-rden* Ein Ausfüllen des Zwischenraumes svjischen d^m lceraraischen
Kurpe? und der Schraubhülse mit Hilfe vtn Kitt wird nicht als zuverlässig angesehen»
Erfindungsgemäß ist an der druck!esten Leitungsdurchführung in den Zwischenraum zwischen der Sjhraubhülse und dem keramischen
Korper eine Zwischenbdlse aus leic"ht verformbarem Metall, z.B, Aluminium, eingeschoben und eingepreßt„ die durch Ausfüllen
des Zvlsch^nraumes den mit Aufrauhungen oder Vertiefungen versehenen keramischen Körper druckfest gegen die Schraubhülse
abschließt und einen festen Sitz des keramischen Körpers in der ochraubhülse sichert* >c-itere vorteilhafte Einzelheiten
der Erfindung sind bei der Erläuterung der Ausführungsbeicpiele hervorgehoben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
An der druckfesten leitungsdurchführung gemäß der Erfindung ist 1 ein keramischer Körper, der in einfacher Weise über seine ganze
Länge zylindrisch ausgebildet ist» In seinem Innern enthält er einen Leiter 2» Der Leiter 2 trägt an seinem einen Ende einen
Kleirmenkopf 3 zum Anschließen einer Leitung, an seinem anderen Ende ist er mit einem Schraubgewinde 4 und Muttern 5 versehen,
die ebenfalls zum Anschließen einer Leitung dienen» Der keramische Körper 1 ist in einer Schraubhülse 6 gehalten, die zum
Befestigen der Leitungsdurchführung in einer Wand 7 des gekapselten Gerätes oder der Laschine dient. Bach der Erfindung
ist in den Zwischenraum, zwischen der ochraubhülso 6 und dem keramischen Körper 1 eine Zwischenhülse 8 aus leicht verformbarem,
!/.etall, s.B. Aluminium, eingeschoben und eingepreßt» Der keramische Körper ist an der rjtf=lle, an der er sich in der
bchraubhülse befindet, mit Riffelungen oder Vertiefungen 9 versehen«.
Bei dem Ausführungsbsispitsl der Figur 1 ist erfindungsgemäß die Innenwand der Schraubhülse 6 und die Außenwand der Zwisch^nhülse
8 konisch ausgebildet. Die Zwischenhülse 6 sitzt keilförmig in der Schraubhülse und ist in den Zwischenraum zwischen
der Schraubhülse und dem keramischen Körper eingetrieben* Infolge der Selbsthemmung sitzt die Zwischenhülse fest in der
Schraubhülse«, Durch das Eintreiben der Zwisch^snh^lse wird der Zwischenraum zwischen der Schraubhülse und dem keramischen
Körper mit dem leicht verformbaren Metall ausgefüllt«
Bei d^m Ausführungsbeispiel der J1IgUr 2 ist die Innenwand der Schraubhülse 6 und die Außenwand der Zwischannulse 3 zylindrisch
ausgebildet, nachdem die Zwischsnhülse zwischen dem keramischen Körper und der Schraubhülse einges-.tzt ist, wird sie an ihren
Stirnseiten, an denen sie, wie die gestrichelten Linien aeigen, über die Schraubhülse hervorragt, stark unter Druck gesetzt»
Durch diese Stauchung wird nicht nur ein selbsttätiges Losen der Zwischenhülse aus der Schraubhülse verhindert, sondern auch
der Zwischenraum zwischen der Schraubhälse und dem ceramischen Korper, insbesondere an seinen Stirnseiten dicht mit dem verformbaren
Metall der Zwischenhülse ausgefüllt« Bei dem Stauchen erhallten die Stirnseiten der Zwischenhülse,, wie das Ausfüh^xungsbeispiel
zeigt, die Form -von Nietlcöpfen, wedurch ein Lösen der Zwischenhülse aus der Schraubhülse völlig verhindert ist.
An der druckfesten Leitungsdurchführung gemäß der Erfindung wird infolge der Ausfüllung des Zwischenraumes zwisch;n der
Schraubhülse und dem keramischen Körper mit Hilfe des verformbaren Metalles ein nachträgliches Schleifen des keramischen Körpers
nach seiner Herstellung vermieden» Die bei dem Brennen des keramischen Körpers sich ergebenden Ungenauigkeiten werden durch
die aus verformbarem Metall bestehende Swischenhülse ausgeglichen» Auf diese X'eise wird ein dauerhafter, zuverlässiger druckfester
Abschluß zwischen der Schraubhülse und dem keiamischen Korper erzielt« Durch das Eindrücken der Zwischenfeülse im den Zwischenraum
zwischen der Schraubhülse und dem keramischen Körper erhält zugleich der keramische Körper einen besonders festen Sitz
in der Schraubhülse, der sich auch bei großen iüxplosionsdrüoken im Irmexn des Gerätes nicht lockert*
2 Figuren
3 Ansprüche
Claims (1)
- Ι» Elektrische Leitungsdurchführung druckfest er Bauart mit -.in'. i"i einer Schraubhülse sitzenden keramischen Körper für gekr Gerate und Maschinen, dadurch;gekennzeichnet, daß in den 2. raum zwischen der Schraubhülse (6) und dem keramischen Körper (2) eine Zwischenhülse (3) aus leicht verformbarem Metall, s.B» Aluminium, eingeschoben und eingepreßt Ist, die durch Ausfüllen des Zwischenraumes den mit Aufrauhungen oder Vertiefungen (9) versehenen keramischen Korper druckfest gegen die Schratibhülse abschließt und einen festen Sitz des keramischen Körpers in dey Lichraubüülse sichert,,2· Leitungsdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^ daß die Innenwand der Schraubhülse (6) und die Außenwand der ^wisobumhülse (3) konisch ausgebildet sind, so daß sie keilförmig ineinander sjtzen«,% Leitungsdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennz^ichntig daß die Innenwand der Schraubhülse (6) und die Außenwand der Swischenhülse (8) zylindrisch ausgebildet sind, wobei nach dem Sinsetzen die Zwischenhülse an ihren otirnssiten nietkopfartig gestaucht ist.
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