DEP0002319BA - Antrieb für fernmeldetechnische Steuerzwecke - Google Patents

Antrieb für fernmeldetechnische Steuerzwecke

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DEP0002319BA
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DE
Germany
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drive
drive according
influence
alternating voltage
control force
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dipl.-Ing. Berlin Heuschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Si2mens & lialskc Borlia-Siemonsctadt 2 2, MUTZ 1949
.Aktiengesellschaft
p 2513 VIIIa/2104 B
PA l;/4 9 33
Antrieb für firrmeldetechnische Steuer.
Die vorliegende Erfindung tr-sialrt sich auf sinc-n Antrieb für firnmeld'.twChmschc! Steuersinrichtungcn, vorzugsweise seiche, die durch schwache elektrische Steusrlcräftc beeinflusst werden sollsn, wiy dies insb&sonderj bei xis^eleinrichtungen für salbst· tätige JrQ(μ snzüberwachung und Frequenznachstellung, sowie Scharfabstimmung bei .Funkgeräten, Abglaich von Messbrücken «der dergl· der Fall ist.
Diesbezüglich sind bereits zahlreiche Steuereinrichtungan bekannt, welch3 sntwedsr einer dauernden Beeinflussung bsdUriLn, iim eine erreicht® Stjucrstollung bis zur nächsten Verstellung aufrechtzuerhalten (z.B. Magnetvariometer), oder, falls .dies nicht erforderlich ist, einen motor ^rtigsn Aufbau jniij einem besonderen Gßtrieb« aufweisen, dessen ÜbgrsPiizung den jeweils bssond^r^n Erfordernissen hinsichtlich R^ölgoscJhwin-diGkait und Dämpfung angepasst ist. Stcucroinrichtungan einfacherer Bauart 5 wie siu sonst noch in dci Fsrnsttu^.rtechnik btispielsweise als einfache Schrittschaltwerk; oder in d.r Messtechnik als Dr®hspnlg®rätD bekannt sind5 haben bisher für diese Zwaoko kainc Anwsadung gefundun, da es bish:r nicht gelungen ist, die Schalt- bzw« Drehgeschwindigkeit solcher JBauelexaente so zu bogrsnzjn bzw. einf. solche !Dämpfung zu erzielen, dass sie
ζ.Bβ #iur FainstougyucLgcii durch schwach© Stoucrlaräfte brauchbar wurden»
Ei„ vorliegende Erfindung offenbart nun eine lösung, w-lchs für einen Antrieb einfacher Bauart eine salehe Begrenzung der Gaschwindigtetit in einfacher W-^ise gestattet, ohne dabei die Scn&uig2:eit der Regelung nachteilig zu beeinflussen, und zwar kennzeichnet sich dar srfinduagsgimässe Antrieb dadurch,days auf den Antrieb .iuss^r seine Bewegung steuernden Schalt einrichtungen noeli BrgmsGinriehtungen einwirken, wsieht, s*ins Beeinflussung durch eine elektrische Steuerkraft nur innerhalb bo~ stimmter ITreigabezeiten ermöglichen«
Zur Erläuterung der vorstehend gekennz&ichn&ten Erfindung sind in dsn i'iguren 1 und 2 zwei Au sführungsb ei spiels d.irgsst£llt. I>ie Figur 1 zeigt einen DrChspulantri^Ta,während die Jigur 2 3ingn Schrittscht'.ltantrie"b z^igt.Beide Antrie"b€ sollen beispielsweisezur sjlbsttätigen Frequenznachstellung äienen. Sslb&tvirständlich können sie &uch für andere Stsuerzwecäi? benutzt wurden, ebenso wie ^ucn die Art dor Antriebe eine Jua.dc.re sein Jcann. Wesentlich ist nur, dass der Antrieb äusser Schalttinrichtung^n, die zur Steuerung der EeÄ&lei-^iricn'kunjg dienen, au eh Bremse inrichtungcn "besitzt, v/eiche dig Beeinflussung dgs Antriebs durch die eleixtrischr Steuerkraft nur innerhalb bc-Jrüigabezeitsn ersÄÖglichen. Es ist r.ueh nicht crfordass nur schwache Stguerkrafte für di€ Beeinflussung des Antriobs zur Verfügung stshen. Vielmehr Iconnen 3uch ^ntxlb-"bt, di-iS durch starke· Steuer>raftg. zu beeinflussen sind, obeniftlls durch dis erfindungsgemässe Zuoidnung von Schalteinrichtungen und Bremseinrichtungen so gesteuert werden, dasb sie JuZt dgr gewünschten Einstgllgf,üch?/india-ccit arbeiten.
Die Figur 1 zeigt, v/it, solion g-esö.gt, als Antrieb beispiclsw&iße für eine zur selbsttätigen !'x^quenznachsteilung dienende Regeleinrichtung eine in einem Magnetf«ld bewegliche Spuls 1 mit gincsffi hier nusreiehendea Drehwinlcel von 90°. Durch die bewegliche Spule 1 wird b&ispißlsweis« ein Kondensator 2 einer in der Figur λ& wiedergegebensn Echmg ttsrlingsf orjn verstellt.
ist aui dßr durch cLis Spule 1 zu drehenden noch gino Bremsscheibe 3 vorgesehen; die beispielsweise aus giner lorftisiürmigen dünnen St&hlmernbran b&st&hto Bisse Bremsscheibe stellt untsr eiern Einfluss sines
45 dessen Polschuh an zwei um 160° v«rs*tzt«n
Stellen im Abstund von wenigen Zehnteln 1HiIl imatex untgr dem Rand der ^emüram angeordnet sind» Jxe Polsehuna des ftremsmagne.-ten bind zwaciaassig Jiit :mein Selag 5> z.B. aus Vulloftnfibgr, versehen, um «in Xi&ben zu verhindern und eine. gleichung ssige Bremsung zu srzielßn. Durch die Grosse der Wechselstromerregung dgs Brfmsaagnetan las ft &ich das \rerhaltnis 1jr#hzeit zu Brsinszeit einstellen, &o dass hiordarch die Einstellgeochwindiglcsit dir durch sind elektrische Steuer2erait "beeinflusst3n Spule 1 im fall* eiaer Haehstellung "bestimmt ist. 'vVird Tsfispiclsw£is« dEr AAtrielD wahrend der greis st« Zeitspanne fest gotiremst und nur wählend einem Sehntel dei Gesamtzeit vorübers&hfnd freigegcbcB-} so wird hierdurch Uxe Sinstcllzsit sehr als vrzehnfache, du, fur dig Verstellung die Antriebs durch dia Glelctrischa btgugrlcröft nur ein Zehntel der Leit zur Verfügung stsht und wahrend dics@i 'Zleit dac Antriebssystem je-desmal eist vom Stillstand aus Tsa&chleunigt waiden arues·· Durch aezi ia der J1IgUr 1 gezeigten Antrieb Jcann, v/i& gesagt, €in ür^h1Conc'.g'nsator verstellt werden, c"bsnsü-gut ist ^s sti-tx auch möglieh, «iiLe Induktivität^- wie dies an !Land dfir Figur 2 erläutert wird, oingn Begelwiderstand, ein Ventil oder 2ino andere mechanische Regeleinrichtung zu verstellen.
Die. J"igur 2 Zfcigt Äingn Soh?it fcsc'ialtantrieb, dessin Anksr 1 zwsi Schaltklinken 2 unü 5 in Form dunn=r Dionz-sfud'-rn trägt, welch? in en"Cfe'es€-ngesetzter iiichtung auf den Rand eines Rädchens 4 arbeiten» Bftr "jik'-.r 1 schwingt duich eine ü/echsclstrumerrsgung (z.B. 50 Hz) des iM$net<m 5> so dass "boi richtiger Einstellung bic'i die Wirlmng ä&x beieien Schalt fei inteen 2 und 3 auf das Rädchen 4 aufhebt. Wirä jedoch der WechselSpannung als elektrische Steuer 1er«aft "beXspi* lsweise eine Gleichspanj&uag überlagert, so schwingt äer Anttr 1 nicnt mehr um die Mittellage, sond-rn so einse-iti^, dass die Sin^riffzeit* einer

Claims (1)

der lDsidea 'Schaltlclinlsft*!, vergrcssört wird und somit sins Ore-. ,,hung des ,Rädehuas 4;veranlasst. Das Rädchen. 4" "kann", di-s. einrichtung unmittelbar.: oder, Me gezeigt, ;.mittels dinier: TJjLtsrsetzuÄg. steuern.' Ijo.- der Figur 2 wird ueispislswef se .e : Spiralscheibe 5 aus Xujpfor verstslit r v/3lche' durcii die Wir"b€l ;■ stromrüclrwirliujig auf €in# .dÄrun't^r angeordnet# Spuls. 7 eine induktiv© Ver.stiÄmuAg herbsif uhr t. ; 2 'S^Lgurem- ■ "9. An Spruchs. : Patvntansprüche.. ^V V : .·
1. ,Antrieb für .fernauel de technische Steuexzvföclce, dadurch gelcgnmzeichnf/t, dass! auf den;j-\xitrieb aus&er seins .Bewegung ; cteuernden Schal teiarichtunggn noclr Sr £m sein richtungen, einwirken, : welche Deine Bütinflussuag durch eine .elalctrisehe Steuerkraft, nur■' innerhalb testinmtar
2β 'Ajs.trie"b. nach Anspruch 1, cLadurch geksno.a£ichn£t, dass die Treigatfizeiteniia Verhältnis zu dCa BrÄoisz-eiteD. so "bemessen ..sind, dass feine gewünscht© .Einstellzeit der Steugreinrich- ■ tung er zielt.wir d· .
·ί· ilntri«i3 n#ch Aa spruch 1., da durch ge kennz«i; ohne tf dass diü , ScMIt einrichtung en aus; ein£r in ;:einsm Jücignßtfeld "bew^g- '. liehen ..SpulS "bestehen, welche sich ■'unter "dem Einfluss der ; Stf.uerlcraft draht j sofern di(# dus ein-fm· eine
Cdndiin BremsmSgjaeten bestehenditn die'.Bewegung der Spul·« .freig^"ben.
Umma
4* Antrieb naoh Anspruch -Kl dadurch.' gekennzeichnet, dass der Bremsmagnet unter dem Einfluss einer Wechselspannung entsprechend der Periodsnzahl der salben wirksam wird und durch Festhaltender Bremsscheibe während seiner Erregung die Wirkung einer gegebenenfalls vorhandenen Steuerkraft auf die'Spule aufhebt„
5» Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltklinksn steuernde Einrichtung sowohl als Schalteinrichtung als auch als Bremseinrichtung dient»
6» Antrieb nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung unter dsm Einfluss einer Wechselspannung beide Schaltklinken so gegeneinander steuert, dass keine Fortschaltung eintrittβ
7« Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, üass die unter dein Einfluss einer Wechsslspannung stehende Einrichtung bei Auftreten einer. Steuerkraft diejenige Schaltklinke zur Portschaltung wirksam worden lässt, deren Eingriffaeit infolge .ÖbcrlagGrung der Steuerkraft zu einer der beiden Halbperioden der Wechselspannung verlängert wird»
8e Antrieb nach Anspruch 1, insbesondere für selbsttätige Frequenznachstellung, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Antrieb ein Kondensator verstellt wird»
9* Antrieb nach Anspruch 1, insbesondere für selbsttätige Frequenznachstellung, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Antrieb eine Kupferspiralscheibe verstellt wird,welche durch ihre Wirbelstrcmrückwirkung auf eine Spule eine induktive Verstimmung ermöglichte

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