DEP0002103DA - Einrichtung zum Steuern von elektromotorischen Antrieben in Leonardschaltung - Google Patents
Einrichtung zum Steuern von elektromotorischen Antrieben in LeonardschaltungInfo
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Description
"SinriGhtunp zum Steuern von e Iekt ronio torischen Antrieben in Lesonar dschaltung"
Bei elektromotorischen Antrieben(vonJbeispielswcisel ./erkzeugmascliinen
in Leoiiardschaltung erfolgt das Stillsetzen durch Abschalten der Erregung des Leonard-GeneratoYs6 Dann arbeitet
der Leonard-Motor zufolge der Remanenzspannung und des Antriebes durch die in Bewegung befindlichen Schwungmassen als
Generators und es kommt zu einem raschen Stillsetzen insbesondere dann, wenn bei Anwendung der bekannten Selbstmordschaltung
dem Genc-ratorfeld Gegenerregung gegeben wird. Bleibt nach dem Stillsetzen das Lotorfeld erregt, so kann es bei
längerer Unterbrechung des Betriebes zu einer Übermässigen Erwärmung des Leonardmotors kommen, dessen Lüftung bei Stillstand
entfällt,, Es ist vorgeschlagen worden, die Srregung des Leonard-Motors durch zeitabhängig arbeitende Schütze abzuschalten,
doch ist es dann nicht gleichgültig, ob das Stillsetzen des Antriebes aus höherer oder niedriger Drehzahl erfolgt.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steuern von elektromotorischen Antrieben in Leonard-Schaltung, beider die
Erregerfelder des Leonard-Generators und -fiotors durch Schütze ein- und ausgeschaltet werden. Die Erfindung schlägt vor, das
Erregerschütz für den Leonard-Motor in Richtung der Einschaltbewegung kraft schlüssig mit dem Erregerschütz für den Leonard-Generator
zu kuppeln und die Spule des Eotor-Erregerschützes an den Leonard-Kreis zu schalten. Bei Anwendung des Er- ■
fiiidungsgedankens erfolgt demnach ein völlig selbsttätiges
Abbremsen des Leonard-Antriebes, eine'Überlastung oder gar ein Verbrennen des Leonard-Motors kann nicht eintreten. Das Erregerschütz
des Leonarol-Eotors wird beim Anspeisen des Erreger-Schützes für den Lconard-Generator angehoben, es hält sich
dann selbst an der Leonard-spannung oder dem Leonard-Strom und fällt beim Bremsen ab, sobald Stillstand eingetreten ist.
Dabei ist es vorteilhaft, die Spule des Hotor-Erregersckutzes während des Bremsvorganges überzuerregen, um die eftreh-
BBC-Briefbogen VIII 3472 (849. 5000/AN) 1
Erfindung dadurch, dass ira Spulenlcreis des Motor-Erregerschützes einV/iderstand vorgesehen wird, der Dei abgefallenem
Generator-Erregersehütz kurzgeschlossen ist. Schliesslich kann man, um nach dem Abfallen, auch des Eotor-Erregerschützes
ein Nachlaufen au vermeiden oder zu mindern, die an sich bekannte SeIbstmordschaltung anwenden, also an den beiden
Srregeischützen Zusatzkontakte vorsehen, die nach dem Abfallen beider Erregersclmtze eine Gegenerregung des Generatorfeldes
bewirken«
Die Zeiclmung Lässt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erkennen. Der Leonard-Generator ist mit G, der
Leonard-Motor mit M bezeichnet„ Die Feldwicklung a des Leonard-Generators G und b des Leonard-Motors M sind an
das Gleichstromnetz Ρ, N angeschlossen. Ein Feldregler (Regelwiderstand)
c[dient wie bekannt zur Regelung der Drehzahl des Leonard-KotorsAl « Zum Einschalten der Generator-Erregung
a dient das Schütz d, dessen Spule über eine Drucktaste e gleichfalls an das !•Ietz Ρ, Έ angeschlossen ist. Dieses Schütz
d steuert den Hauptkontakt f im Stromkreis der Erregerwicklung a und hebt bei seinem Ansprechen beim Ausführungsberspiel
das Schütz g kraftschlüssig mit an, dessen Spule an den Leonard.Kreis h angeschlossen ist. Beim Anziehen des
Schützes d und dem Saheben des Schützes g wird der Kontakt i im Speisekreis der Erregerwicklung b geschlossen. 1Jird
die Drucktaste e geöffnet, so fällt Schütz d ab, unter bricht also die Generator-Erregung a, das Schütz jedoch »i
hält sich an der Leonard-Spannung so lange, eingetreten ist, und unterbricht erst dann die Erregung b5
durch öffnen des Eontaktes i. Um auch bei grossen Regelbereich die Abschaltspannung des ürregerschützes g niedrig
zu halten, ist in den Spulenkreis j ein Widerstand k geschaltet, der bei abgefallenem Schütz d. durch den Hilfskontakt m
kurzgeschlossen wird« Die Schütze d und g besitzen Hilfskontakte η und o, die, wie in gestrichelten Linien angedeutet
ist, bei Abfallen der beiden Schütze einen Stromkreis schliessen, der eine Gegenerregung in der !•Jicklung a bewirkt.
ijIe zwischen den Selialzen d und g wirksaue Kupplung in der
Einsclialtriclitung kann natürlich auch elektrisch, z«B* durch Zusatskontakt am Schütz d, erfolgen.
Claims (3)
1.) Einrichtung zum Steuern von elektromotorischen Antrieben in Leonard-Schaltung, bei der die Erregorfelder des
Leonard-Generators und -Motors durch Schütze ein- und ausgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass das ^rregerschütz
(g) für den Leonard-Motor (M) in Richtung der ^inschaltbewegung kraft Schluss ig mit dem Urregerschiitz (d) für den
Leonard-Generator gekuppelt und die Spule des Motor-Erreger-Schlitzes (g) an den Iieonard-Kreis (h) geschaltet ist.
2») Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Spulenkreis (j) des Motor-^rregerschiitzes (g) ein Widerstand
(k) vorgesehen ist, der bei abgefallenem Generator-Err.egerschütz (d) kurzgeschlossen ist»
3.) Einrichtung nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Erregerschütze (d,g) Zusatzkontakte (n,o)
tragen, die nach dem Abfallen beider Sfihütze (d,g) die an sieh bekannte Selbstmordschaltung herstellen«, .
BRO1JNs BOVERI & CIEs Aktiengesellschaft _
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