DEP0002095BA - Verfahren und Vorrichtung um Gegenstände auf elektrostatischem Wege mit einem Überzug zu beziehen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung um Gegenstände auf elektrostatischem Wege mit einem Überzug zu beziehen.

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DEP0002095BA
DEP0002095BA DEP0002095BA DE P0002095B A DEP0002095B A DE P0002095BA DE P0002095B A DEP0002095B A DE P0002095BA
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Harper J. Ransburg Company, Indianapolis, Ind.
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Description

Die Priorität der amerikanischen Patentanmeldungen U.S.Ser•Ho,13174 vom 5.Märζ 1948 und TJe8er.Ho.57259 vom 28. Oktober 1948 wird beansprucht.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen von Verfahren und Vorrichtungen, um Gegenstände auf elektrostatischem Wege mit Überzügen zu versehen.
Es sind bereits verschiedene Verfahren und Vorrichtungen vorgeschlagen worden, um ein Uberzugsmaterial auf Gegenstände unterschiedlicher Formgebung mit Hilfe eines elektrostatischen Feldes aufzubringen. Bei diesen Verfahren und Vorrichtungen wird meistens der zu beziehende Gegenstand in einem bestimmten Abstand von einer Entlade-Elektrode gehalten, es wird ferner zwischen dem Gegenstand und der Elektrode ein großer Spannungsunterschied aufrechterhalten und es wird schließlich das TJberzugsmaterial in fein verteiltem Zustand in den Raum zwischen Gegenstand und Elektrode gebracht. Uach den bekannten Verfahren werden die feinen Teilchen gleichmäßig der Elektrode zugeführt von dieser abgestoßen und auf den Gegenstand gebracht, auf dem sie sich niederschlagen, um den gewünschten Überzug
zu bilden. Das gebräuchlichste Mittelf um das fein verteilte Oberzugsmaterial in das zwischen der Elektrode und dem Gegenstand bestehende elektrostatische Feld zu bringen, ist eine mit Preßluft arbeitende Spritzpistole, die einen zerstäubten Strahl des Überzugsmaterials erzeugt. Man hat jedoch auch andere Mittel benutzt oder vorgeschlagen, um das Überzugmaterial in fein verteilter Form in das elektrostatische Feld zu bringen. Bei den oben erwähnten bekannten Verfahren und Vorrichtungen besitzt jedes feine Teilchen des Überzugsmaterials, wenn es in das elektrostatische Feld eingeführt wird,eine Antriebskraft, die seinen Weg in dem elektrostatischen Feld beeinflußt. In den meisten Fällen liegt die Anfangsgeschwindigkeit des feinen Teilchens in einer Richtung, die in einem Winkel zu den Kraftlinien des Feldes verläuft®Bedingt durch die Art der zur Zerstäubung des Überzugmaterials verwendeten Mittel, unterscheiden sich die feinen Palikelchen erheblich in ihrer Größe. Infolgedessen wird die Wirkung des elektrostatischen Feldes ihre Bewegungsrichtungen in sehr unterschiedlicher Weise ändern. Selbst wenn der ursprünglich gebildete Strahl der feinen Partikelchen ein genau bestimmtes Muster oder Gestalt besitzt, wird dieser Strähl durch die Wirkung des elektrostatischen Feldes in ein ungleiches Muster verwandelt. In manchen Fällen können die Antriebskräfte der feinen Partikelchen auch so groß sein, daß sie über die ilußzone des Feldes hinausschießen, bevor sie auf dem Gegenstand niedergeschlagen werden konnten. Daher ist es häufig notwendig, das Verfahren in einer ventilierten Kammer oder Raum vorzunehmen, aus denen das nicht niedergeschlagene Überzugsmaterial beständig entfernt werden muß.
Es ist Zweck dieser Erfindung, die Verfahren und Vorrichtungen zum Beziehen von Gegenständen auf elektrostatischem Wege durch möglichst weitgehende Vermeidung der Paktoren zu verbessern, die bisher zu unregelmäßigen Strahlbildungen , sowie zur Bildung nicht niedergeschlagener feiner Teilchen von Tiberzugsmaterial geführt haben, die wieder entfernt werden mußten. Weitere Merkmale der Erfindung betreffen die Herstellung eines gleichmäßigeren Überzuges,eine wirksamere Verwendung des Überzugmaterials, einen verbesserten Überzug der inneren und tiefer liegenden Plächen, ein wirksameres Überziehen von elektrisch isolierten Plächen und eine Vereinfachung der Vorrichtung für die Bildung des elektrostatischen Überzuges.
Die Erfindung betrifft demnach ein Verfahren, um Gegenstände auf elektrostatischem Wege mit einem Überzug zu versehen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das Überzugsmaterial elektrostatisch durch das gleiche Peld zerstäubt wird, welches zum Niederschlag des Überzugmaterials dient, daß der oder die zu beziehenden Gegenstände gegenüber einem Zerstäuberkopf gehalten oder in abgemessener Entfernung diesem gegenüber bewegt werden, daß ferner zwischen dem Kopf und dem Gegenstand eine elektrische Potentialdifferenz aufrechterhalten wird, und daß schließlich das Überzugsmaterial in regelbarer Menge zugeführt wird, um zerstäubt und^auf dem Gegenstand niedergeschla gen zu werden/"unter dem Einfluß eines elektrostatischen Peldejl, welches als Polge der e» Potentialdifferenz besteht.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung, welche Mittel zur Unterstützung oder Bewegung des oder der zu beziehenden Gegenstände in bestimmter Entfernung zu einem Zerstäuberkopf,
Mittel für die Zufuhr von Überzugmaterial zu dem Kopf in regelbarer Menge und Mittel umfaßt, die eine Hophspannungsquelle enthalten und zwischen dem Kopf und den^bzw. den Gegenständen ein elektrostatisches Feld aufrecht erhalten, welches stark genug ist, daß das auf dem Kopf befindliche Überzugsmaterial elektrostatisch zerstäubt, zu dem Gegenstand hinbewegt und auf diesem durch elektrostatische Kräfte niedergeschlagen wird»
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Zerstäuberkopf mit einer ausgedehnten Satladekante versehen, die im Querschnitt scharf gekrümmt oder messerartig ist· Es sind ferner Mittel vorgesehen, um auf dieser Kante einen dünnen Pilm von Überzugsmaterial zu bilden, wobei dieser mit Überzugsmaterial angereicherte Film unter dem Einfluß des an der äußersten Kante bestehenden konzentrierten Feldes zerstäubt wird. Die ausgedehnte Kante kann jede gewünschte Gestalt haben. Wahrscheinlich ist für allgemeinen Gebrauch eine gleichmäßig ringförmige Gestalt die wirksamste. TIm der Wirkung der Schwere entgegenzuwirken, welche bestrebt ist, eine Konzentration des Uberzugmaterials in der Sähe des unteren Teiles einer ringförmigen Entladekante zu verursachen, sofern die Achse dieser Kante nicht vertikal liegt, können Mittel vorgesehen werden, um den Kopf um seine Achse zu drehen. Die Mittel für die Zuführung des Überzugsmaterials zur Kante können so gestaltet sein, daß sich ein im wesentlichen gleichmäßiger Pilm bildet, der die ganze Kante umfaßt. Diese Mittel können aber auch eine oder mehrere öffnungen enthalten, welche so angeordnet sind, daß das tJberzugsmaterial nach Austritt aus den öffnungen sich ausbreitet und einen Film bildet, bevor es die äußerste Entladekante erreicht. Im letzteren Palle ist es vorteilhaft, in der
Sichtung, in der sich die Kante erstreckt, eine !Relativbewegung zwischen der Kante und der oder den Öffnungen zu erzeugen, um eine gleichmäßige Terteilung des Oberzugmaterials entlang der Satladekante zu erzielen.
In der Zeichnung sind in üblicher Weise geeignete Vorrichtungen zur Ausfuhrung der Erfindung, sowohl hinsichtlich des Verfahrens, als auch der apparativen Gesichtspunkte dargestellt« Die dargestellte^Vorrichirung^eranschaulichen nur ein Ausführungsbeispiel« Die Erfindung kann auch auf mannigfache andere Weise ausgeführt werden«
Es zeigen:
Abb« 1 einen Aohsialschnitt einer Ausführungsform der Vorrichtung
Abb.2 eine Seitenansicht der in Abb. 1 dargestellten Vorrichtung, in Verbindung mit dem Flüssigkeitsvorratsbehäter und dessen Regelvorrichtungen.
Abb. 3 teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt die Vorrichtung nach Abb. 1 und Abb« 2 mit einer abgeänderten Regelvorrichtung.
Abb. 4 die Vorrichtung nach Abb. 3 von unten gesehen.
Abb. 5 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine andere Ausführungsform der Vorrichtung.
Abb. 6 im Querschnitt noch eine weitere Ausfahrungsform der Vorrichtung.
Abb. 7 teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt die
Vorrichtung nach Abb. 6
Abb. 8 im Schnitt eine andere Ausführung der Vorrichtung in
ihrer Anwendung zur Herstellung eines "Uberzuges.
Abb. 9 eine iss#e©*teisehB~ Ansicht einer Vorrichtung zur Her-
Stellung eines Überzuges, die die in Abb. 1 und 2 gezeichneten Torrichtungen umfaßt®
Abb. 10 eine ^^^^^^^^ Ansicht einer anderen Ausfiihrungsform der Vorxichtungs welche die in den Abb. 1 und 2 gezeichneten Yorrichtungen umfaßt®
Abbe 11 eine p®*s^efe*4Wf9efe© Ansicht einer Torrichtung zum Aufbringen der Oberziigej die die in Abb. 5 dargestellte Vorrichtung UmfaBt9
Abb. 12 ein Schaltdiagramm der elektrischen Stromkreise für die in Abb. 11 dargestellte Torrichtung.
Abb. 15 zeigt in allgemeiner Porm ein durch die in Abb. 1-3 dargestellten Torrichtungen erzeugtes Master.
Abb. 14 'eeMgWWWWW eine Abänderung der wesentlichen Elemente der Erfindung in ihren gegenseitigen Anordnungen.
Abb. 15 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die in Abb. dargestellten Torrichtungen zum Aufbringen des Überzuges
Abb. 16 im Schnitt eine andere Ausbildung des Zerstäuberkopfes und
Abb. 17 noch eine weitere Ausbildung des Zerstäuberkopfes im Schnitt.
Bei der in Abb« 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist 10 ein Gerät in Form eines Behälters mit einer Kammer 11 zur Aufnahme eines Torrates von flüssigem Material. Die Außenfläche des Behälters 10 ist so gestaltet, daß alle unnötigen Ecken oder Spitzen vermieden sind. Diese Gestaltung ist besonders wirksam zur Erhöhung des "firkungsgrades der elektrostatischen Kräfte auf das flüssige Material, sofern der gesamte Behälter aus elektrisch leitendem Material gebildet wird. Zumindest
besteht die Behälterwandung an ihrem äußersten unteren Ende aus leitendem Material und besitzt hier eine ringförmige Entladekante 12, die scharf gekrümmt oder in der Schärfe einer Messerschneide ausgebildet ist, wie es in Abb. 1 dargestellt ist. Eine Spannungsquelle 13 ist mit dem Gerät 10 durch eine Leitung 14 elektrisch verbunden, um die Entladekante auf ein genügend hohes elektrisches Potential zu bringen, so daß das flüssige Material, das dieser Kante aus der Kammer 11 zugeführt wird, auf elektrostatischem Wege zerstäubt werden kann. Sofern das ganze Gerät mit Ausnahme des die Entladekante enthaltenden Teiles aus elektrisch isolierendem Material besteht, wird die Spannungsquelle 13 unmittelbar mit dem Teil des Gerätes verbunden, der die Entladekante umfaßt®
Mit dem Behälter 10 ist nach Abb. 1 ein Einsatzkörper 15 fest verbunden. Dieser Einsatzkörper enthält einen Durchgang 16, an dessen einem Ende ein Ventilsitz 17 gebildet ist. An dem Ende, an dem sich der Ventilsitz befindetest mit dem Einsatzkörper 15 ein Rohr 18 verbunden, das koachsial zu dem Durchgang 16 angeordnet ist. Eine, innerhalb des Rohres 18 zentral angeordnete, bewegliche Madel 19 arbeitet mit dem Ventilsitz 17 zusammen, so daß ein Ventil entsteht. Das Ventil regelt den Zufluß des flüssigen Materials zum Behälter 10. Das Rohr 18 ist mit einem Vorratsbehälter von flüssigem Material durch das Rohr 20 verbunden. Das flüssige Material kann unter atmosphärischem Druck oder auch unter einem anderen für den gewünschten Zweck geeigneten Druck stehen. Die Nadel 19 erstreckt sich durch das Rohr 18 hindurch in einen luftzylinder 21, wo sie mit einem Kolben 22 verbunden ist, welcher durch eine Feder 23 in Richtung der Ventilschlußrichtung beeinflußt wird. Der luftzylinder 21 besteht aus einem Gehäuse 24, welches
mittels eines Rohres 25 mit einem Druckluftbehälter in Verbindung steht« Der federbeeinflußte Kolben 22 ist im Gehäuse 24 beweglich angeordnet, so daß er bei der Zufuhr von Druckluft in das Gehäuse 24 entgegen der Wirkung der Feder 23 bewegt wird, wobei die Nadel 19 außer Kontakte'e mit Ventilsitz 17 gebracht wird,so daß flüssiges Material in den Behälter 10 fließen kann. Wird die Druckluftzufuhr zum Gehäuse unterbroche%führt die Kraft der Peder 23 die Nadel wieder in Kontaktstellung mit dem Ventilsitz 17, so daß die Zufuhr von flüssigem MaterialVzum Behälter 10 unterbrochen wird.
Ein Regelglied 26 ist auf eine Stange 27 aufgeschraubt, welche mit dem Einsatzkörper 15 in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise in Verbindung steht. Das Regelglied 26 wird auf der Stange 27 mittels eines Schlüssels oder eines anderen Gerätes verstellt, welches in einen Schlitz 28 eingeführt werden kann» Befindet sich das Regelglied 26 in der gewünschten Stellung, wird es durch eine Gegenmutter 29 auf der Stange 27 in dieser Stellung festgehalten. Der obere Teil des Regelgliedes 26 ist vorzugsweise zylindrisch und (eng geführt/in einer zentralen zylindrischen Bohrung in denvELnsatzkörper 15>, so, daß das Regelglied in dem Gerät 10 koachsial gehalten wird. Die untere Kante 3° ist vorzugsweise auf Messerschneidenschärfe bearbeitet und kann in Bezug auf die Innenwandung des Behälters 10 in eine Lage gebracht werden, um einen Durchgang 31 für die Zufuhr des flüssigen Materisils in gleichen Mengen zu allen Teilen der Entladekante 12 zu bilden. Die Gleichförmigkeit der Verteilung des flüssigen Materials an der Entladekante 12 hängt in großem Ausmaß von der Zentrierung der beiden, den Durchfluß 31 bildenden Teile ab. TJm diese zu erreichen, ist es wünschenswert, die Teile genau zu bearbeiten, so daß sie konzentrisch zueinander
liegen. TTird die Innenwandung des Behälters 10 an ihrem unteren Ende leicht konisch ausgeführt, kann die achsiale Einstellung des Regelgliedes 26 als zusätzliches Mittel zur Regelung der Zufuhr des flüssigen Materials zur Entladekante 12 benutzt werden. Wird bei der Vorrichtung nach Abb. 1 das Regelglied 26 nach oben bewegt, wird die Weite der öffnung 31 enger, während sie bei der Abwärtsbewegung des Regelgliedes größer wird® Die Außenseite des Gliedes 26 wird so bearbeitet, daß Ecken und Spitzen auf ein Minimum reduziert sind.
Wenn die Entladekante 12 auf das gewünschte elektrische Potential gebracht ist und ihr !Flüssigkeit zugeführt wird, zerstäubt die oben beschriebene Vorrichtung diese Flüssigkeit auf elektrostatischem Wege. Das Muster, welches durch den Niederschlag des zerstäubten liaterials auf einem ebenen Bogen unmittelbar unterhalb der beschriebenen Vorrichtung erzeugt wird, wird durch die Linien 51 und 52 veranschaulicht, welche einen kreisförmigen Ring 53 gemäß Abb. 13 bilden. Die Punktierung zeigt in schematischer Weise die Verteilung der zerstäubten Teilchen.
Wird die Erzeugung eines abgeänderten Musters gewünscht, kann dies durch eine Abänderung der Ausbildung des Regelgliedes erreicht werden. Ein Beispiel einer solchen Abänderung ist in Abb. 3 und 4 dargestellt. Die Vorrichtung umfaßt einen Behälter 110, der eine ausgedehnte Entladekante 112 besitzt, die im wesentlichen der in den Abb. 1 und 2 dargestellten Ausbildung entspricht. Die Mittel zur Zuführung flüssigen Materials zur Kammer 111 sind die gleichen wie dieK im Zusammenhang mit Abb« 1 und 2 beschriebenen und in dieser Abb. nicht gezeigten. Einsatzkörper 115, Stange 127, Gegenmutter 129 und Regelglied 126 A sind bei dieser Vorrichtung in gleicher Heise miteinander
vereinigt wie die entsprechenden Teile in den Abbe 1 und 2® Das Eegelglied 126 A ist mit einem Schlitz 128 versehen, um es in die Arbeitsstellung wie in Abb« 3 zu bringen. Das untere Ende des Regelgliedes 126 A ist mit einer Handwandung 132 ausgerüstet j welche aus den Teilen A und B besteht. Diese Randwandung verläuft im gleichen Winkel wie die Innenwandung des Behälters 110 konisch und endet an der unteren Kante 130 vorzugsweise in der Gestalt einer Messerschneidee Der Wandungsteil 132 B hat einen kleineren Radius als der des Wandungsteiles 132 Ae Wird das Regelglied nach oben bewegt und schmiegt sich der Wandungsteil 132 A an die konische Innenwandung des Behälters 110 an, so ist offensichtlich der Wandungsteil 132 B noch nicht in Berührung mit der Innenwandung des Behälters 110 und bildet daher mit dieser einen Durchgang I3I A· Dieser Durchgang besitzt die Gestalt eines Halbkreises und führt flüssiges Material aus dem gegenüberliegenden Teil der Sntladekante 112 zu® Wenn die Entladekante 112 auf eine, eine Zerstäubung ermöglichende genügend hohe Spannung gebracht ist, wird das flüssige Material an der Entladekante zerstäubt und bildet auf einem unterhalb der Entnahmeöffnung in gewissem Abstand angeordneten flachen Bogen ein halbringförmiges Muster. E^T ist augenscheinlich, daß das !taster durch Inderung der Abmessungen der Randwandung 132 A und 132 B noch weiter abgeändert werden kann®
Die in den Abb. 1-4 dargestellten Vorrichtungen weisen das besondere Merkmal auf, daß die Entladekanten 12 und 112 A durch die Behälter 10 und 110 gebildet werden und sich über die Kanter* 30 und 130 B hinaus erstrecken. Man kann jedoch die Zerstäubervorrichtungen der beschriebenen Art auch so ausbilden, daß die Kante 30 des Regelgliedes 26 als Entladekante dient. In diesem
Falle erstreckt sich die Kante 30 des Regelgliedes während des Betriebes über die Kante 12 des Behälters 10 hinaus® Eine derartige Ausführungsform ist in Abb. 5 dargestellt und wird nunmehr beschrieben.
Die in Abbe 5 dargestellte Yorrichtung besteht aus einem Behälter 210, einer Spannungsquelle 213, einem Hohr 218,einem Einsatzkörper 215, einer Stange 227 und einer Gegenmutter 229. Alle diese Teile sind von gleicher Ausbildung wie die entsprechenden Teile in Abb. 1 und sind auch in gleicher Weise zusammengebaut. Der Behälter 210 besitzt eine Kammer 211 und die Behälterwandung ist an der Austrittsöffnung der Kammer mit einer Regelkante 212 versehen, welche scharf gekrümmt ist oder die Schärfe einer Messerkante besitzt. Die Mittel für die Zufuhr der Flüssigkeit zu der Kammer 211 sind nicht dargestellt, es kann jedoch der gleiche Mechanismus wie in den Abb. 1 und 2 Verwendung finden.
An der Stange 227 ist ein Steuerglied 226 B befestigt, und zwar in gleicher Weise, wie die entsprechenden Teile gemäß Abb. 1 verbunden sind. Diese Verbindung ermöglicht eine vertikale Relativbewegung des Regelgliedes 226 B gegenüber der Kante 212. Das Regelglied 226 B besitzt eine abgeänderte Ausbildung, die sich von allen bisher beschriebenen Regelgliedern unterscheidet· Dies© Regelglied besteht aus einer vertikalen zylinderischen Wandung 233 und einem ringförmigen Austrittsflansch 234, der mit dem unteren Ende der Wandung 233 aus einem Stuck bestehen kann und sich unter einem Winkel nach außen zu erstreckt. Die vertikale Wandung 233 reicht in die Kammer 211 hinein und der Austrittsflansch 234 erstreckt sich radial bis über die Kante 212 hinaus nach außen. Der Flansch 234 wird vorzugsweise bis zu einer Kante 235 nach außen zu konisch verjüngt,wobei diese
Kante scharf gekrümmt ist oder die Schärfe einer Messerkante besitzt« Diese Kante 235 bildet eine Entladekante und besteht aus elektrisch leitendem Material«
Der Austrittsflansch 234 und die Regelkante 212 bilden eine ringförmige Durchtrittsöffnung 231 B von gleichmäßigem Querschnitt über ihrenjgesamten Umfange Das flüssige Material^ das durch diese öffnung austritt, wird gleichmäßig allen Teilen der Entladekante 235 zugeführt. Ein Mittel zur Regelung der Menge des ausströmenden flüssigen Materiales durch die öffnung 231 B, durch Änderung der Weite der Öffnung, besteht darin, daß das Regelglied 226 B gegenüber der Kante 212 achsial verschoben wird. Die Ausflußmenge des Überzugmaterials zur Entladekante 235 kann auch durch Einstellung des Druckes auf das flüssige Material in der Kammer 211 mit Hilfe geeigneter Mittel geregelt werden.
Der Entladeflansch 234 ist mit der Spannungsquelle 213 in der in Abb. 5 gezeichneten Weise verbunden. Wenn jedoch die gesamte Vorrichtung mit Ausnahme des Entladeflansches aus Isoliermaterial besteht, wird selbstverständlich die Spannungsquelle direkt mit diesem Flansch in Verbindung gebracht·
Wird die obere Fläche des Entladeflansches 234 in dem dargestellten Winkel ausgebildet, bildet das flüssige Material, das von der Entladekante ausgeht, ein Ringmuster gemäß Abb.13, wie es auch durch die in Abb. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung erzeugt wird, jedoch ist der mittlere Radius des Streifens zwischen den Linien 51 und 52 größer. Der mittlere Radius dieses Musterstreifens kann vergrößert oder verkleinert werden durch Vergrößerung oder Verkleinerung des Winkelf zwischen der oberen Fläche des Gliedes 234 und einer linie, die von der
vertikalen Wandung 233 herunterprojiziert wird.
Es wurde gefunden, daß die eben beschriebene Vorrichtung besonders geeignet ist, zur Anbringung von Überzügen auf Innenflächen .Eine derartige Anwendung wird in Abb. 11 gezeigt und später beschrieben werden.
Die Abb. 6 und 7 veranschaulichen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einem länglichen Behälter 310, der in Gestalt eines dreieckigen Prismas ausgebildet sein kann. Der Behälter 310 besitzt eine Deckelwandung 311, Seitenwandungen 312 und 313 und dreieckige Stirnwände 314« Die Wandungsteile bilden eine Eammer 316» welche geeignet ist, einen Vorrat von flüssigem Material aufzunehmen.
In dem Wandlungsteil 311 ist eine öffnung 317, welche einen Ventilsitz 318 bildet, (vgl. Abb. 6 und 7K In der öffnung 317 ist mit dem Wandungsteil 311 ein Rohr 319 befestigt, welches eine zentral angeordnete bewegliche ITadel 320 enthält. Die Hadel 320 legt sich auf den Ventilsitz 318 und regelt den Zufluß des flüssigen Materials in die Eammer 316. Das Rohr steht mit einem geeigneten Vorratsbehälter von flüssigem Material in Verbindung,sowie mit Steuervorrichtungen für die Uadel8die in gleicher Weise wie die entsprechenden Teile in Abb. 1 und 2 ausgebildet sind.
Die Seitenwandungen 312 und 313 sind mit dem Wandungsteil 311 in geeigneter Weise beispielsweise durch Maschinenschrauben 321 verbunden.An den gegenüberliegenden Enden sind die Wandungen 312 und 313 durch Maschinenschrauben 322 verbunden.Die durch die Wandungen 311, 312 und 313 gebildete*! Eamsaer 316 wird an den Enden durch die dreieckigen Wandungen 314 verschlossen, die mit der Wandung 311, wie Abb. 7 zeigt, durch Maschinen -
schrauben 325 verbunden sind« Die Teile der Wandungen 512 und 513, die durch die Schrauben 322 verbunden sind, besitzen Wandungsteile 524, 525, welche in Kanten 326, bzw. 327 auslaufen. Diese Kanten sind scharf gekrümmt oder von der Schärfe einer Messerschneide. Die Kante 326 enthält eine Eatladekante von elektrisch leitendem Material, die beim Betrieb der Vorrichtung vorzugsweise in einer horizontalen Ebene wie in Abb, 6 und 7 dargestellt gehalten wird. Die Wandungsteile 324 und 325 werden mit einer bearbeiteten glatten Oberfläche versehen, so daß eine Durchgangsöffnung 328 von gleichmäßiger Weite über ihre ganze Länge entsteht. Diese Durchgangsöffnung ermöglicht die Zufuhr des flüssigen Materials aus der Kammer zur Entladekante 526 in im wesentlichen gleichen Mengen über ihre ganze Länge·
Sofern die Erzielung eines gleichmäßigen Abstandes zwischen den Wandteilen 524 und 525 durch genaue maschinelle Bearbeitung nicht durchführbar ist, können in den Wandungsteil 524 Hüten 329 gleicher Abmessung eingeschnitten werden« Diese IJuten können sich in ihrer Gestalt erweitern und in unmittelbarer Nähe der Entladekante 326 enden, so daß das flüssige Material über die ganze Länge der Entladekante 526 ausgebreitet werden kann. Sofern die luten 529 die Aufgabe haben, das flüssige Material der Entladekante zuzuführen, können die Wandungsteile 524 und 325 durch die Schrauben 522 zusammengezogen werden, so daß zwischen ihnen kein freier Raum mit Ausnahme des durch die Nuten 529 gebildeten verbleibt.
Um die Regelung des der Entnahmekante 526 zugeführten flüssigen Materials zu verbessern, ist ein Regelglied 551 vorgesehen, welches auf dem Teil 515 beweglich befestigt ist. Das Regelglied 531 besitzt einen Wandteil 352, der in eine
Kante 333 vorzugsweise von Messersohneidenschärfβ ausläuft. Der Wandungsteil 332 liegt dem Wandungsteil 324 gegenüber und bildet eine Verlängerung der Durchtrittsöffnung 328. Das Regelglied 331 ist mit einem Paar -pe» Öffnungen wie bei
334 versehen, in die ein Paar exzentrischer Steuerglieder
335 eingepaßt ist, und welches mit dem Wandungsteil 313 so verbunden ist, daß es sich diesem gegenüber bewegen kann. Die gleichförmige Bewegung beider St euer glieder 335 ruft eine gleichmäßige Auf-und Abwärtsbewegung der Kante 333 gegenüber der Kante 326 und dement Sprech end eine gleichmäßige Verengung oder Erweiterung der Durchgangsöffnung 328 hervor. Sofern die Bewegung der beiden Steuerglieder 335 zueinander sich verändert, wird selbstverständlich die Weite der Durchgangsöffnung 328 in ihrer Längsrichtung unterschiedlich sein. Solange die Kante 326 als Entladekante dient, erstreckt sie sich in den Raum über die Kante 333 hinaus. Wenn jedoch die Kante 333 als Entladekante dient, in welchem Falle sie vorzugsweise aus elektrisch leitendem Material besteht, erstreckt sich diese über die Kante 326 hinaus. Dies kann durch entsprechende Einstellung des Steuergliedes 331 erreicht werden.
Um das flüssige Material auf elektrostatischem Wege zu zerstäuben^ welches der Entladekante der eben beschriebenen Zerstäubervorrichtung zugeführt wird, wird diese Kante elektrisch mit einer Hochspannungsquelle 336 verbunden. „
Die beschrieb ene Vorrichtung 310 ist zum Bteziehen ausgedehnter ,Oberflächen mit zerstäubtem, flüssigen Material geeignet. Zur Durchführung der Überzugsoperation befindet sich die Entladekante in gewissem Abstand von der Oberfläche des zu behandelnden Gegenstandes und liegt allgemein zu dieser parallel. Ist die zu beziehende Oberfläche horizontal, wird auch die
Ent ladekante der Torrichtimg 510 in der aus Abbe 6 und 7 dargestellten horizontalen Xage gehalten.
Abbe 8 zeigt noch eine weitere, abgeänderte Ausführungsform der Erfindungo Diese Vorrichtung besteht aus einem konisch ausgebildeten Behälter 410, dessen konische Wandung vorzugsweise in eine ringförmige Entladekante 411 ausläuft, welche zweckmäßig scharf gekrümmt ist oder die Schärfe einer Messerschneide besitzt» Die Entladekante besteht aus elektrisch leitendem Material und ist in geeigneter Weise elektrisch mit einer nichtdargesteilten Hochspannungsquelle verbundene Der Behälter 410 ist an seiner Spitze, wo sich ein Ventilsitz befindet, mit einem Hohr 413 verbunden. Eine zentral im Rohr
413 beweglich angeordnete Nadel 415 arbeitet mit dem Ventilsitz
414 derart zusammen, daß sie mit diesem ein Ventil bildet. Dieses Ventil regelt die Zufuhr des flüssigen Materials zum Behälter 410 in gleicher Weise und mit den gleichen Mitteln, wie sie die Abb. 1 und 2 zeigen.
Um die Flüssigkeit mittels dieser Vorrichtung zu zerstäuben, wird die Entladekante 411 durch eine Spannungsquelle auf eine hohe elektrische Spannung gebracht und es wird so viel flüssiges Material dem Behälter 410 zugeführt, bis der Umfang seines konkaven Meniskus die Entladekante 411 erreicht. Dieser Flüssigkeitsspiegel wird durch Druck oder andere geeignete Mttel aufrecht erhalten. Unter diesen Bedingungen befindet sich der Außenumfang der Oberfläche des flüssigen Materials in dem Behälter 410 in Gestalt eines dünnen ringförmigen Filmes und wird von der Entladekante 411 in den Raum zerstäubt. Das Muster, welches das zerstäubte flüssige Material nach dem Verlassen der Entladekante 411 annimmt, ist in Abb. 13 dargestellt.
Die eben beschriebene Vorrichtung ist geeignet,um, wie in
Abb. 8 dargestellt, die Oberfläche von plattenförmigen Material zu überziehen« Das plattenförmige Material kann sowohl aus elektrisch leitendem als auch aus Isoliermaterial bestehen« Sobald die Entladekante 4-11 auf die geeignete elektrische Spannung gebracht ist, wird das flüssige Materiel auf den richtigen flüssigkeitsstand im Behälter 410 gebracht und auf diesem Stand gehalten. Das plattenförmige Material 440 wird gegenüber der Entladekahte 411 bewegt, wobei die Oberfläche des plattenförmigen Materials 440 mit dem zerstäubten flüssigen Material jaäzogen wird.
Abb. 9 zeigt einen Apparat zur Herstellung von "Überzügen, welcher eine Vorrichtung verwendet, wie sie in Abb. 1 und 2 beschrieben ist. Dieser Apparat enthält eine Vorrichtung 510, welche der Vorrichtung nach Abb. 1 und 2 entspricht und in der beschriebenen Weise wird. Die Vorrichtung 510 ist mit einer Spannungsquelle 511 verbunden. "Unterhalb der Vorrichtung 510 befindet sich in gewissem Abstand eine bei 515 allgemein dargestellte fördervorrichtung, welche eine Mehrzahl von Supporten 516 enthält. Die Supporte 516 sind mit einem Paar von Haltern 517 versehen, von denen jeder eine Scheibe 518 trägt. Die Halter 517 dienen zur Abstützung von Gegenständen 519, wie in Abb. 9 dargestellt.
Die dargestellten Gegenstände stellenketallblechbüchsen mit aufgesetzten Deckeln dar, und sind vorteilhaft elektrisch geerdet. Es kann jedoch auch ein zufriedenstellender "Überzug ohne Erdung der Gegenstände erreicht werden. Es ist auch nicht erforderlich,daß die zu beziehenden Gegenstände aus elektrisch leitendem Material bestehen. Es wurden auch zufriedenstellende Überzüge erhalten, wenn die Gegenstände aus elektrisch
isolierendem Material wie beispielsweise Toni Holz oder dergl. bestandene
Auf jeder Seite der Fördervorrichtung 515 sind umlaufende Torrichtungen 520 angeordnet, welche die Scheiben 518 und damit die Gegenstände 519 in Pfeilrichtung in Drehbewegung versetzen.
Während der Arbeit bewegt sich die Fördervorrichtung 515 in der durch den Pfeil angezeigten Hichtunge Sobald sich die ersten Gegenstände auf der Fördervorrichtung der Vorrichtung 510 nähern, wird die Vorrichtung 510 unter elektrische Spannung gesetzt und flüssiges Überzugsmaterial der Sntladekante zugeführte In dieser angenäherten Stellung werden die Gegenstände mit einem nebeiförmigen Überzug von zerstäubtem Material von der Vorrichtung 510 besprühte Bewegen sieh die Gegenstände unmittelbar unterhalb dieser Vorrichtung, kann ein stärkerer Sprühregen von zerstäubtem Material auf die Gegenstände aufgetragen werden»Die Menge des in diesem Stadium der "Überzugsoperation auf die Gegenstände aufgebrachten zerstäubten flüssigen Materials ist durch die Punktierung in Abb, 9 veranschaulicht . Sobald sich die Gegenstände jenseits der Vorrichtung 510 bewegen, nimmt die Menge des ihnen zugeführten Materials allmählich ab, bis sich die Gegenstände aus der Überzugszone herausbewegen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Gegenstände vollständig überzogen, wie es an dem am weitesten links dargestellten schattierten Gegenstand gezeigt ist.
Abb. 10 zeigt eine andere Anordnung für die Herstellung der "überzüge, die ebenfalls eine Vorrichtung nach Abb. 1 und 2 benutzt. Das Gerät besteht aus der Vorrichtung 610, die mit einer Spannungsquelle 611 verbunden ist und der Fördervorrich-
tung 612. Die Fördervorrichtung umfaßt eine Mehrzahl von Supporten 613 für die zu beziehenden Gegenstände. Die Supporte 613 sind mit Scheiben 614 ausgerüstet. Die Supporte dienen dazu, die zu beziehenden Gegenstände unter die Vorrichtung 610 zu bringen. Die zu beziehenden Gegenstände sind als Metall·» tabletts 615 veranschaulicht und werden vorzugsweise geerdet. Wenn es wünschenswert ist, die Gegenstände während des Beziehens in Drehbewegung zu Versetzenj, kann in Terbindung mit den Scheiben 614- eine Drehvorrichtung vorgesehen sein. Man kann jedoch auch zufriedenstellende "Überzüge ohne Drehbewegung der Gegenstände erreichen. Die Drehvorrichtung ist in Abb® 10 nicht dargestellt, sie kann aber von der gleichen Art wie in Abb. sein. Selbstverständlich könnenjdie dargestellten Tabletts auch mittels der in Abb. 9 dargestellten Einrichtung mit einem überzug versehen werden.
Während des Betriebes wird die !Fördervorrichtung 612 in der Richtung des Pfeiles bewegt*Sobald sich das erste Tablett auf der Fördervorrichtung der Vorrichtung 610 nähert,wird diese unter hohe Spannung versetzt und flüssiges Material ihrer Sntladekante zugeführt, von der es zerstäubt und auf jedes Tablett, sobald sich ein solches unter der Vorrichtung 610 vorbeibewegt, niedergeschlagen wird.
Abb. 11 zeigt eine Einrichtung, um Innenflächen von Gegenständen mit "Überzügen zu versehen, welche eine Vorrichtung verwendet, wie sie in Abb. 5 dargestellt ist. Diese Einrichtung besteht aus einer Fördervorrichtung 710 mit Supporten 711, die mit Scheiben 712 versehen sind. Die Supporte 711 sind zur Aufnahme von Gegenständen geeignet, wie beispielsweise der Blechbüchsen 713 bei abgenommenem Deckel. Die Scheiben 712 können mit Drehvorrichtungen kombiniert werden, sofern eine
Drehung der Blechbüchsen gewünscht wird. Diese Drehvorrichtung ist in Abbs 11 nicht gezeigt, -Hann jedoch von der in Abbe 9 dargestellten Art sein. Die Fördervorrichtung ist ferner mit einer Steuerscheibe 715 ausgerüstet, deren Arbeitsweise später beschrieben wird» Gegenüber der Fördervorrichtung 710 ist ein Bahmengestell angeordnet, welches aus senkrechten Stiztzstangen 720 in Form von Winkeleisen, sowie aus Querteilen und Stangen 722 besteht, welche als Schienen dienen. Ein mit Rollen 726 ausgerüsteter Wagen 725 ist so eingerichtet, daß er sich auf den Schienen 722 in der Längsrichtung der Fördervorrichtung 710 bewegen kann. Die wagerechte Stange 730 und die senkrechte Stange 731 sind an dem Wagen 725 unter dem Einfluß der Feder 732 bzw. der Federn 733 beweglich angeordnet® Die wagerechte Stange 73© ist mit einem seitlichen Zapfen ausgerüstet und erstreckt sich so weit über die Fördervorrichtung, daß sie mit jedem der Supporte 711 in Berührung kommt. Bewegt sich die Fördervorrichtung 710 in der Pfeilrichtung und berührt der Support 711 die wagerechte Stange 730, wird der Wagen 725 in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung entgegen der Wirkung der Feder 735 bewegte
Ein wagerechter Arm 737 aus Isoliermaterial ist mit dem oberen Ende der senkrechten Stange 731 verbunden und erstreckt sich in Sichtung der Fördervorrichtung 710. Ton dem freien Ende des Armes 737 Wird eine Vorrichtung 738 getragen, wie sie z.B. in Abb. 5 gezeigt ist. Die Vorrichtung ist mit einem Rohr 739 verbunden, welches zu einem Vorratsbehälter für flüssiges Material führt, ferner mit einem Rohr 740, welches zu einem Behälter mit komprimierter Luft führt, und schließlich mit einem Luftzylinder 741 und einer Spannungsguelle 742 , wobei alle diese Teile in ähnlicher Weise verbunden sind.,
wia die entsprechenden Teile in Abba 5* Ara unteren Ende der senkrechten Stange 731 befindet sich eine Platte 743, mit der ein Anschlag 744 für eine Steuerscheibe verbunden ist. Mt der Platte 743 sind außerdem die schon früher genannten Federn 733 Verbunden9 deren andere Enden an Ansätzen 745 des Yiagens 725 befestigt Sind9 Die senkrechte Stange 731 ist in den Lagern 746 verschiebbarfwie aus Abbe 11 hervorgeht. Der Anschlag 744 findet an der Steuerscheibe 748 Anlages die in geeigneter Weise an dem Querglied 721 befestigt ist. Die Steuerscheibe 748 besitzt eine wagerechte Steuerfläche 749, eine steil abfallende Steuerfläche 750 und eine allmählich abwärts geneigte Steuerfläche 751« Eine Sperrklinke 752, die von dem Stützglied 753 getragen Wirdl ist mit der Steuerscheibe 748 in der üTähe der "Vereinigung der Steuerflächen 749 und in Verbindung gebracht. Bewegt sich der Anschlag 744 von der Steuerfläche 749 zur Steuerfläche 750, verhindert die Sperrklinke 752 seine BückwärtSbewegunge
Der normalerweise geöffnete Schalter 755 und der normalerweise geschlossene Schalter 756 sind auf der Steuerscheibe 748 montiert zur Steuerung der Spannungsquelle 742 und der Zufuhr von flüssigem Material zur Vorrichtung 738. Der Stromkreis, durch den diese Schalter mit der Spannungsquelle und
yet* 6 ar? ei er? j/7 ?c& dem zur Regelung der Druckluft dienenden Solenoidf welches seinerseits die Zufuhr des flüssigen Materials steuert, ist in Abb. 12 gezeigt. Dieser Stromkreis enthält die Vorrichtung 738, welche durch die Leitung 760 mit der Auslaßklemme der Hochspannungsquelle 742 verbunden ist (vgl. auch Abb. 11 ), Die Plochspannungsquelle 742 besteht aus dem Gleichrichter 761, dessen Anode 762 mit der leitung 760 verbunden ist, dem JTetzumformer 763 und dem Hochspannungsumformer 764. Diese Teile
sind in der in Abbe 12 gezeigten Weise verbundene Ille dargestellt, ist die Primärwindung 765 des Hetzumformers 76? unmittelbar mit einer nicht dargestellten Stromquelle durch leitungen 766 und 777 verbunden« Die Primärwindung 768 des Hoch spannungsumformers 7β4 ist mit einer Stromquelle, die ebenfalls nicht dargestellt ist, durch normalerweise offene Eontakte 769 und 770 des Relais 771 verbunden« Das Eelais 771 besitzt ferner normalerweise offene Eontakte 772, 773, 774 , sowie eine Spule 775. Die Kontakte 772 und 773 dienen zum Öffnen und Schließen des Stromkreises, welcher Strom dem Solenoid 776 zur Steuerung der Preßluft im Eohr 740 zuführt« Diese Preßluft dient zur Steuerung des Ventiles, durch welches flüssiges Material der Vorrichtung 738 zugeführt wird. Die Spule 775 liegt in einem Stromkreis- mit dem Eontakt 774 und den Schaltern 755 und 756.
Unter Bezugnahme auf die in Abbe 11 und 12 dargestellte Einrichtung wird nunmehr ein Kreislauf ihrer Betriebsweise beschriebene In der in Abbe 11 und 12 veranschaulichten Stel lung befindet sich die Einrichtung in der Mittelstellung eines Kreislaufes® In dieser Stellung steht die Eelaisspule unter Strom und die Kontakte 769,770,772,773 und 774 des Eelais sind geschlossen«, Auf diese Weise wird die Hochspan nungsquelle 742 gespeist, wodurch die Tifotladekante der Vorrichtung 738 auf eine ausreichend hohe Spannung gebracht wird, um das ihr zugeführte flüssige IvIaterial zu zerstäuben. Das geschlossene Eelais 77$ verursacht auch eine Speisung des Solenoids 776, sodaß das Ventil in der Zuflußleitung der Flüssigkeit zur Vorrichtung 738 geöffnet ist. Setzt die Fördervorrichtung 710 ihre Bewegung aus der in Abbe 11 gezeigten Lage fort, wird auch der Schlitten 725 nach rechts bewegt. Bei der Port-
Setzung dieser Bewegung gleitet der Inschlag 744 auf der Steuerfläche 751. Dabei wird die Zerstäubungsvorrichtung 738 aus der Blechbüchse 713 herausbewegt. Wenn der Anschlag 744 bei dem Schalter 756 vorüberkommt, öffnet 'er diesen vorübergehend, sodaß die Spule 775 stromlos wird und sich alle
Eontakte des Relais 77$ öffnen. Auf diese leise wird auch die Spannungsquelle stromlos und die Zufuhr von flüssigem Material zur Vorrichtung 738 unterbrochene Hunmehr ist die Vorrichtung 738 aus der Blechbüchse 713 herausbewegt. Jetzt gelangt der Anschlag 734 an die Steuerscheibe 715, wodurch der wagerechte Stab 730 entgegen der Wirkung der Feder 732 außer Berührung mit dem Support 711 kommt. Sobald dies geschehen ist, ziehen die Federn735 den ganzen Wagen nach links, soweit er sich bewegen Lanna Bei der Bewegung des •.Vagens 725 nach links bewegt sich der Anschlag 744 längs der wagerechten Steuerfläche 749 bis hinter die Sperrklinke 752. Sobald ein anderer Support auf der Fördervorrichtung 710 die wagereehte Stange 730, berührt, bewegt sich der Anschlag 744 längs der Steuerfläche 750 nach unten, wodurch die senkrechte Stange 731 nach unten
gezogen wird/und die Vorrichtung 738 in den folgenden Blechbund
behälter hinein- zwar entgegen der Wirkung der Federn 733. 'Tenn der Anschlag 744 seine Abviärtsbewegung beginnt, wird der Schalter 755 für eine gewisse Zeit geschlossen. Dadurch wird die Spule 775· unter Strom gesetzt, und es werden alle Eontakte
des Relais 77? geschlossen. Dies het eine Unterstromsetzung der Hochspannungsquelle 742 und des Solenoids 776 zur Folge, sodaß die Vorrichtung 738 sich in Tätigkeit befindet, um den nächsten Gegenstand zu überziehen. Die Abwärtsbewegung des Gliedes 731 mittels der Steuerscheibe 748 und des Anschlages 744 bewegt auch die Vorrichtung 738 in dem auf dem Support
stehenden Blechbehälter nach unten, wobei sich dieser .Support mit der wagerechten Stange 73° in Berührung befindete Erreicht der Anschlag 744 den tiefsten Ceil der Steuerscheibe 748, befindet sich die Yorrichtung 738 in ihrer tiefsten Stellung gegenüber dem Blechbehaltere Sobald der Anschlag 744 auf die Steuerfläche 751 übertritt, beginnt sich die senkrechte Stange allmählich nach oben zu bewegen, und es bewegt sich denier
zufolge auch die Vorrichtung 75U& aufwärts. Der Kreislauf ist nunmehr vollendet.
Bei der eben beschriebenen Einrichtung erfolgt die Aufbringung des Überzuges sowohl bei der Abwärts- als auch bei der Aufwärtsbewegung der Vorrichtung 738. Selbstverständlich kann die Vorrichtung auch so abgeändert werden, daß das Aufbringen des Überzuges nur bei der Abwärts-oder nur bei der Aufwärtsbewegung der Vorrichtung 738 erfolgt.Bei allen beschriebenen Zerstäubungsvorrichtungen erfolgt die Zufuhr von flüssigem Material zur Entladekante in der Form eines Filmes. Die Gestalt des Filmes entspricht der Ausbildung der Entladekante und kann ringförmig, wie bei den Vorrichtungen nach Abb. 1, 5 , und 8, bogenförmig, wie bei der Vorrichtung nach Abb. 3 und 4 , geradlinig, wie bei der Vorrichtung nach Abb. und 7 oder von jeder anderen gewünschten Gestalt sein. In jedem Falle besitzt jedoch der Film zumindest an der Entladekante eine im wesentlichen gleichmäßige Dicke und in vielen Fällen diese Dicke auch in der anderen Querrichtung. Die Entladekante, an der die Zerstäubung erfolgt, soll scharf gekrümmt oder im Querschnitt von Messerschneideschärfe sein. Ist die Entlade kante im Querschnitt gekrümmt, muß der Krümmungsradius klein sein, vorzugsweise nicht größer als wenige Tausendstel eines Zolles. Vorzugsweise wird die Entladekante als messerförmige Schneide ausgebildet, die z.B. durch zwei glattgeschliffene
Flächen gebildet werden kann, welche sich unter einem Viinkel von weniger als 45° treffen» In der Längsrichtung ist die Intladekante vorzugsweise glatt und in ihrem Yerleuf ohne scharfe Richtungsänderungen, sodaß die Spannung des Feldes in der Längsrichtung der Eante so gleichförmig wie möglich ist.
'Venn auch die vorliegende Erfindung selbstverständlich nicht auf bestimmte Zahlenwerte beschränkt ist, so haben sich zufriedenstellende Ergebnisse für das Aufbringen des "Überzuges bei Benutzung der in untenstehender Liste aufgeführten Zahlenwerte in Verbindung für die in den Abbe 1, 2 und 9 dargestellten Einrichtungen ergebene
Spannung der Entladekante 12 Spejinung des zu beziehenden Gegenstandes
Abstand zwischen Entladekante und nächst liegender Oberfläche des zu ^ziehenden Gegenstandes Gegenseitiger Abstand zwischen den Blechbüchsen oder zu beziehenden Gegenständen Durchmesser des zu beziehenden Gegenstandes
Höhe des zu beziehenden Gegenstandes
Weite der Durchtrittsöffnung 51 Durchmesser des durch die Entladekante 12 gebildeten .Ringmusters Gestalt der Entladekante 12
flüssiges überzugsmaterial
100 000 Volt
Erdspannung
' ÜrOJ02._~0,005 Zoll
Messerkante zwischen 2 glatt geschliffenen Oberflächen, die einen Winkel von 150 bilden»
Synthetisches Email^.
In Abbe 14 ist eine Ausbildung der Einriobtung zum Beziehen getrennter Gegenstände wie Z eBe flacher ausgedehnter Tafeln veranschaulichte Die zu beziehenden Gegenstände 811 werden von einer darüber befindlichen Fördervorrichtung 812 getragen, die so angeordnet ist, daß die Gegenstände in bestimmter Entfernung an der im ganzen mit 813 bezeichneten Einrichtung vorbeigeführt werden.
Die Einrichtung besteht aus der Auftragevorrichtung 815, dem Vorratsbehälter 816 für HJbersugsmaterial, dem Support 817 für die Auftragevorrichtung und Luftzufuhrleitungen 818. Alle Gegenstände sind auf der Plattform 819 abgestützt, die ihrerseits durch,isolierende Stützen 820 gegenüber Erde elektrisch isoliert ist. Die Luftzuführleitung 818 ist an ihrem äußeren Ende mittels eines isolierenden Gummi schlauche s 823 mit einer nicht dargestellten Preßluftquelle verbunden.
Die in Abb. 15 im Einzelnen dargestellte Auftragevorrichtung 815 besteht aus dem Auftragekopf 800, dem durch Luft getriebenen Motor 826 'Iriebrädern 827 und 828, der sich drehenden Flüssigkeitskupplung 829, Abstandshaltern 830 und 831 und dem Luftzylinder 832. Im Betrieb wird uberzugsmaterial unter Druck dem Anschlußstutzen 833 zugeführt. Dieses Material fließt durch das Verbindungsrohr 834 und die sich drehende Flüssigkeitskupplung 829 in den oberen Teil des Auftragekopfes 800 durch den Kanal 835. Die Sadel 836, die mit dem nicht dargestellten Kolben des Luftzylinders 832 verbunden ist, sperrt den weiteren Zufluß des Überzugsmaterials in den Kopf, wenn sie in der Mündung 837 aufliegt.
Sobald Druckluft durch das Rohr 838 zugeführt wird , wird der nicht dargestellte Kolben des Luftzylinders 832 entgegen der nicht dargestellten Rückhaltefeder zurückgedrückt, und die Nadel 836 hebt sich von der Mündung 837 ab, so daß Uberzugsmate-
rial in die zentrale Eammer 851 und in die radialenDurchgangsöffnungen 859 fließen Icanne Auf diese Weise wird das Uberzugsmaterial auf dem ganzen Umfang dem Ringkanal 840 zugeführt, aus dem es durch den eng "bemessenen',, sich um den ganzen Umfang erstreckenden Schlitz 841 der inneren Oberfläche des Außenteiles 842 zugeführt wird. Auf diese Weise wird die Flüssigkeit auf dieser Oberfläche verteilt und fließt der ausgedehnten Ringkante 843 zu, die vorzugsweise wie dargestellt scharfkantig oder in anderer Weise verdünnt ausgeführt ist.
Der besondere Zerstäuberkppf, der in dieser Ausführung der vorliegenden Erfindung dargestellt Isty besteht aus einem zentralen Teil 845* der mit seinem oberen Ende in das Kupplungslagerglied 829 bei 846 eingeschraubt ist. Dieser !Eeil 845 besitzt eine zentrale Bohrungl die vom oberen Ende bis zur Mündung 837 verläuft, die Ifadel 836 aufnimmt und noch einen Durchgang des Materials zur Mündung 837 frei läßt. Ein Stopfen 847 unmittelbar unterhalb der Mündung 837 gestattet ein leichtes Reinigen dieser Mündung und der anschließenden Durchtrittsöffnungen 839« Außen ist der zentrale Teil mit zwei genau bearbeiteten konischen Flächen 848 und 849 Versehen8 welche um die gewünschte Stärke des Schlitzes 84I gegeneinander abgesetzt sind. Der Eonus 849 paßt genau in den inneren Konus des Teiles 842, so daß dieser Teil zentrisch gehalten wird und oberhalb des Eanales 84O ein flüssigkeitsdichter Abschluß gebildet ist. Innerhalb der Genauigkeit der maschinellen Bearbeitung wird ferner auf diese Weise ein gleichförmiger Schlitz 841 gebildet. Der äußere Teil 842 wird auf dem inneren Teil mittels einer Mutter 85O in seiner Lage gehalten,, Der äußere Teil besteht aus elektrisch leitendem Material, es können aber auch mit Erfolg Isoliermaterialien
Veriwendung finden, insbesondere, wenn das zugeführte Uberzugs-Biaterial im gleichen Ausmaß elektrisch leitend ist wie die allgemein benutzten sythetischen Email sk&^,
Wird der Öffnung 844 Druckluft zugeführt, wird der Luftmotor 826 in Umdrehung versetzt und dadurch die Zahnräder 827 und 828 angetrieben.Auf diese Weise wird der Zerstäuberkopf 800 achsial um die liadel 836 in der Lagerung auf der Kupplung 829 gedrehte Die Sntladekante 843 wird so in kreisende Umdrehung versetzt.
Die in Abbe 15 im Einzelnen dargestellten Auftragemittel werden gemäß Abbe 14 durch den Stützständer 817 gehaltene Die gesamte Einrichtung befindet sich auf der Plattform 819, die gegenüber Erde elektrisch isoliert ist. Die Entladekante 843 des Zerstäubexkopfes befindet sich in bestimmter Entfernung von den zu ^ziehenden Oberflächen der beispielsweise in Abb« 14 dargestellten Gegenstände. Ein Materialvorratsbehälter 816, der das auf die Oberflächen der Gegenstände 811 aufzutragende Überzugsmaterial enthält, ist ebenfalls auf der Plattform 819 abgestützt· Dieser Vorratsbehälter steht mit der Luftleitung 818 in Verbindung ,so daß Druckluft in geeigneter Weise zugeführt werden kann^ durch die das Ubersugsmaterial aus dem Behälter in regelbarer Weise dem .Rohr ans chluß s tut ζ en 833 der Auftragevorrichtung zugeführt werden kann, von äea aus/es in der oben beschriebenen Weise zur Entladekante des Zerstäuberkopfes gebracht, Die Regelung des Druckes und demzufolge der Zuflußmenge des Materials zur Entladekante erfolgt durch den Eegiler 822.
Die Luftleitung 818 ist ferner mit den Anschlußstutzen 838 des Auftragekopfes verbunden, so daß das ladelventil 836 837 in gewünschter //eise durch Druckluftzufuhr geöffnet und
geschlossen werden kann. Die liiftleitung 818 ist mit dem Anschlußstutzen 844 des Luftmotors verbunden, durch welchen der Zerstäuberkopf in Umdrehung versetzt werden kann. In der von dem Abzweigstift 818 zum Anschluß stutzen 858 führenden Luftleitung ist ein einstellbares Luftventil 824 angeordnet. Durch geeignete Einstellung dieses Yentiles 824 läßt sich die Drehbewegung des Kopfes 800 in jedem gewünschten Ausmaß früher einleiten als das Zurückziehen der Uadel 836 und der dadurch bedingte Zufluß des Materials zum Zerstäuberkopf erfolgt. Selbstverständlich können auch andere Mittel als Luft Benutzung finden, um die Hadel zurückzuziehen und den Zerstäuberkopf in Umdrehung zu setzen.
Eine Seite einer Hochspannungsquelle 821 ist mit den Auftrage« mitteln verbunden, während die andere Seite Erdverbindung besitzt und über die geerdete Fördervorrichtung und die Supporte der Gegenstände mit den geerdeten zu überziehenden Oberflächen verbunden ist. Uttels dieser elektrischen Energiequelle wird zwischen der Eniladekante des Zerstäuberkopfes und der zu überziehenden Oberfleche ein elektrisches Feld erzeugtf Die Verbindung der Luftleitung zum Rohr 818 von einem in geeigneter Weise geerdeten Eompressor erfolgt mittels eines Gummiscblauches so daß dadurch die Plattform 819 gegenüber Erde ungestört auf hoher Spannung gehalten werden kann.. Geeignete Luftventile und nicht dargestellte elektrische Reg^ler ermöglichen die Anwendung der hohen Spannung und der Druckluft erforderlichenfalls von einer entfernten Lage aus bei Erdspamiunge
Das so zwischen der "Entladekante des Zerstäuberkopfes und der zu beziehenden Oberfläche aufrechterhaltene elektrische Feld verursacht eine Zerstäubung des dieser Eante zugeführten überzugsmsterials in feine Ilinzelteilchen, welche auf die zu
fciziehende Oberfläche als schützender oder schmückender Film niedergeschlagen Vierden«, Da das Feld die Zerstäubung und den Niederschlag bedingt, ist ohne weiteres verständlich, daß Oberflächen jeder Art von Material'i^ezogen Vierden können, solange eine elektrische Spannungsdifferenz und somit ein elektrisches Feld zwischen der Zerstäuberkante und der Oberfläche aufrecht erhalten werden a. Selbst wenn die zu !»»ziehende Oberfläche aus Materialien besteht, die normalerweise als elektrische lichtleiter angesprochen werden, kann die Oberfläche mit einem überzug versehen werden, sofern der elektrische Spannungsabfall für die Aufrechterhaltung der erforderlichen Spannungsdifferenz hinreichend ist. Das zerstäubte IvIaterial verläßt den Zerstäuberkppf in einer zu den Kraftlinien des Feldes parallelen Eichtung zwischen der Entladekante und der zu beziehenden Oberfläche«
Durch die Drehung des Zerstäuberkopfes in der oben beschriebenen V/eise kann die Gieichmäßigkeit des Überzuges auf der zu bisziehenden Oberfläche wesentlich verbessert werden, da das Überzugsmaterial gleichmäßiger auf der ringförmigen Entladekante verteilt wird und demzufolge auch in einem aus dem Eopf austretenden gleichmäßigeren Muster 'zerstäubt wird. Ohne Drehbewegung würde das überzugsmaterial den unteren Teilen des Kopfes unter der Wirkung der Schwere zufließe® und es würde bei Anwendung einer solchen Vorrichtung zum geziehen senkrechter Oberflächen sich ein unsymmetrisches Muster ergeben, dergestalt, daß die untere Hälfte der Oberfläche praktisch den ganzen Überzug erhalten würde.
Eine Drehbewegung ist weiterhin vorteilhaft, weil sie den gelappten Charakter der von solchen Köpfen niedergeschlagenen Muster verhindert, die bei feststehenden Köpfen entstehen. Das
zwischen einem solchen Kopf und der zu beziehenden Oberfläche bestehende elektrische Felds welches sowohl die Zerstäubung als auch die STiederschlagung des Cberzugsmaterials verursacht, besitzt, wenn man es längs der Achse des Kopfes betrachtet, eine ringförmige Gestalt infolge der ringförmigen Ausbildung der Entladekante« In den meisten Fällen besitzt es im Schnitt die Gestalt eines Spitzbogens, auf Grund der natürlichen Ausdehnung des Feldes« Da das Material bei der Niederschlagung den Kraftlinien des Feldes folgt, wird es auf ebene Oberflächen in Gestalt eines hohlen Hinges niedergeschlagen, weil ein solcher Ring sich als Schnitt einer ebenen Oberfläche und des Hinges des Feldes ergibt,,
Eine Relativbewegung der zu beziehenden Oberfläche gegenüber dem Feldmuster des Kopfes bedingt einen vollständigen und gleichmäßigen überzug· (Selbst· wenn das Überzugsmaterial über die ringförmig ausgebildete Entladekante gemäß Abb» lj§ gleichmäßig verteilt wird, ergibt sich in den Mustern aus solchen Köpfen, wenn sie feststehend Verwendung finden, infolge des Feldeinflußes eine überlappte Ausbildung» Das Material wird von einer Reihe von Punkten zerstäubt, die um den Umfang der Entladekante herum angeordnet sind. Diese Punkte nehmen durch die gegenseitige elektrische Abstoßung Stellungen ein, die in bestimnten gleichmäßigem Abstand voneinander liegen und auch gehalten werden.Die dem Kopf zugeführte Spannung wird die Anzahl solcher Punkte bestimmen, von denen aus die Zerstäubung Stattfindete Es werden sich jedoch immer in dem Ringmuster entsprechend diesen Punkten Konzentrationen von zerstäubtem Material bilden« Diese Konzentrationen werden auf einem im übrigen gleichförmigen Muster als "Überlappungen niedergeschlagen, wenn nicht die dem Kopf erteilte Spannung und der Abstand zwi-
sehen dem Hopf und der zu beziehenden Oberfläche sorgfältig eingestellt werden, um diese Wiriung auf ein llindestmaß herabzusetzen. Eine Drehung des Eopfes schließt den überlappten Charakter des Musters automatisch aus und gestattet die Erzielung gleichförmiger Muster unabhängig von der Spannung oder dem Abstand«,
Oie Drehung macht auch die Ausbildung der Zerstäuberköpfe weniger schwierig und ermöglicht ihre billigere und schnellere Herstellung« Zu beachten ist, daß zur Erreichung einer gleichmäßigen Verteilung des "überzugmaterials auf der Bntladekante ein gleichförmiger abgemessener Schlitz 84I erforderlich ist. Da praktisch dieser Schlitz in der Größenordnung von JfrÄ£oQ Zoll· bemessen wird, ist die Aufgabe zur Erzeugung der ringförmigen Gleichmäßigkeit schwierig, besonders bei Köpfen von großem Durchmesser. Wird der Kopf feststehend benutzt, ergeben
VOBL-
kleine Abweichung en von der Gleichmäßigkeit in dem/'Kopf erzeugten Muster Materialkonzentrationen oder Verdünnungen Die Drehung des Kopfes gleicht solche 'Ungleichmäßigkeiten aus und läßt daher größere Toleranzen bei der Herstellung der Köpfe zu.
Aus dem gleichen Grunde stellt auch die Drehung des Kopfes die Bildung eines beständigen und gleichmäßigen Mustbrs sicher, selbst wenn ein kurzer Abschnitt des Schlitzes durch Premd teile in dem Überzugsmaterial verstopft wird. Ein feststehender Kopf muß beim Auftreten einer Verstopfung sofort gereinigt Werden9
Eine andere Ausführungsform für die prektische Verwendung der Erfindung zeigt Abb«, 16, Each dieser Abänderung wird der in Abb. 16 gezeigte Kopf mit den anderen in Abb6 15 dargestell ten Hilfsvorrichtungen durch den Gewindestutzen 846 verbunden
•and ersetzt den Zerstauberkopf9 der in Abbe 15 mit SOO bezeichnet ist.
Bei dieser Ausfahrungsform bildet die Entladekante 870 , von der das tberzugsmaterial zerstäubt wird, einen Bestandteil des Kopfkörpers 861, welcher seinerseits durch das Gewinde 870 a mit dem Lagerteil 829 verbunden ist* Das üherzugsmaterial tritt durch die öffnung 835 (Abb„15) in das Rohr 871 ein, welches im Eopf 861 mittels des Lagers 872 befestigt und zentral gehalten ist. Der Ventilsitz 865 am unteren Bnde des Hohres 871 regelt in Zusammenarbeit mit der Hadel 864 den Zufluß des Materials zu Kanälen 866 und damit zu einer oder mehreren öffnungen 867, aus denen es bei der Drehung an die innere Wandung 868 des Kopfes 861 übertritt. Bei der Drehung des Kopfes wird das an der Y/andung entlang fließende Material auf die zugeschärfte Kante 870 verteilt, von der es in der früher beschriebenen "-fei se zerstäubt wird.
Diese Art des Kopfes hat den Vorteil, daß eine drehbare Flüssigkeitskupplung nicht benötigt wird und sich daher der Kopf ungehinderter drehen kann. Die Abmessung der Flüssigkeits» öffnung 867 kann größer sein als die g öffnung 841 des Kopfes nach Abbe 15. Die Öffnung 867 ist daher auch nicht so leicht Verstopfungen durch Fremdkörper im Oberzugsmaterial unterworfen.
Wenn auch bei dem in Abb«, 16 dargestellten Kopf die Innenfläche 868, über die das Material von der Öffnung 867 zur Kante 870 fließt, glatt ausgebildet ist, so wurde festgestellt, daß man einen Vorteil erreicht, wenn diese Fläche mit einer Reihe von Uuten ausgeführt wird, deren Siefe sich vom oberen zum unteren Ende ändert. Solch ein in Abb. 17 dargestellter Kopf besitzt in der Eöhe der Mündung 866 eine ringsherum laufende Uut 875« Von dieser Siut erstrecken sich spiralförmige
Buten 876 unterschiedlicher Tiefe zu der dünn auslaufenden Eante 877, wobei sich die Tiefe der luten bis zu dieser Eante allmählich variierte Das in der Hut 875 befindliche tfberzugsmaterial wird bei der Drehung des Kopfes in den Spiralnuten nach außen zu gedrückt und so zwecks Zerstäubung über die Kante 877 verteilte Selbstverständlich können auch andere Gestaltungen und Anordnungen für die Hüten benutzt werden, ohne daß der Hahmen der Erfindung verlassen wird«
Die in Abb. 14 dargestellte Einrichtung ist mit Lrfolg zum Auftragen synthetischer Emailm/luf''senkrecht verlaufende Flächen benutzt wordene Im Betriebe wurde ein Zerstäuberkopf von einem Durchmesser von drei·Zoll in einer Entfernung von ungefähr 8--Zoll von den zu beziehenden Oberflächen aufgestellte Eine von einer Halbwelle gespeiste Spannungsquelle von ungefähr 75 OOO Tolts die aus einer Gleichrichterröhre und einem Umformer besteht, wurde für die Zerstäubung und Hiederschlagung des Materials benutzt. Der Kopf wurde mit ungefähr I50 Umdrehungen pro Minute gedrehte
Wenn auch diese Einrichtung zum Beziehen senkrechter Oberflächen νeranschaulicht ist, so kann sie selbstverständlich auch zum Beziehen wagerechter Flächen, oder Flächen in irgend einer anderen Stellung benutzt werden* Es kommt lediglich darauf an, daß der Eopf gegenüber der Fläche in geeigneter Stellung angeordnet wird. Die Einrichtung kann auch in gleicher Y/eise zum Beziehen von fortlaufendem Bandmaterial Verwendung finden. In diesem Falle wird das Band von einem geeigneten Vorratshaspel abgewickelt, in bestimmter Entfernung an dem Zerstäuberkopf vorbei geführt und einer Trocken oder SssäaÄanlage zugeführt. In allen Fällen, in denen die zu beziehenden Oberflächen Kanten besitzen, wird auch Material
auf diese Kanten niedergeschlagen. Unter der Wirkung des Peldes setzt sich auch eine beschränkte Menge des Materials um die Eante Iierumi auf der dem Zerstäuberkopf abgewendeten Oberfläche ab.
Selbstverständlich können auch Köpfe anderer Durchmesser, andere?" Spannungen und andere Abstände zwischen Kopf und Oberfläche ohne Aufgabe der Erfindungsidee benutzt werden. Man kann auch zufriedenstellende Ergebnisse mit der Einrichtung erzielen, wenn die zu beziehenden Oberflächen elektrisch aufgeladen und der Zerstäuberkopf geerdet wird. Der Abstand, die Spannungsgröße und Kopfge schwindigkeit sind lediglich beispielsweise angegeben und stellen keine Beschränkung dar, weil eine Änderung in weiten Grenzen möglich ist. Die Spannungsgröße soll mit dem Abstand so abgestimmt sein, daß eine elektrische Entladung von der Entladekante aus sichergestellt ist·
Durch diese Erfindung wird eine vortreffliche Zerstäubung von Flüssigkeiten erzielt. Man kann ferner das zerstäubte flüssige Material über ausgedehnte Flächen mit verbesserter Gleichmäßigkeit verteilen. Schließlich können die Muster des niedergeschlagenen flüssigen Materials in mannigfacher Art verändert werden, wodurch das Beziehen von Gegenständen sehr unterschiedlicher Gestalt und Größe erleichtert wird. Durch diese Erfindung werden danach Terfahren und Einrichtungen offenbart, bei denen die oben beschriebenen Vorgänge in Verbindung mit vielen, äußerst praktischen Vorteilen erfolgreich ausgeführt werden.
Verschiedenartige mögliche Änderungen können hinsichtlich der mechanischen und elektrischen Merkmale der obigen Erfindung getroffen werden, ebenso kann auch das Verfahren in mannigfacher Weise abgewandelt werden, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen. ^^^sa»4-=^s0iie*itcto=-te*t^==4ai«^&-' Vviesens daß allej»«€cnriebenen und in der Zeiclinung veranschaulicja^ren Gegenstände nur als beispielsweise und nicht
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Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren, um Gegenstände auf elektrostatischem Wege mit einem Überzug zu T>»e.-e., dadurch gekennzeichnet, dass das Uberzugsmaterial durch das gleiche Feld elektrostatisch zerstäubt wird, durch das die Niederschlagung des Überzugsmaterials bewirkt wird, dass der oder die zuIfeeziehenden Gegenstände in abgemessener Entfernung von dem Zerstäuberkopf gehalten oder vorbei bewegt werden und zwischen dem Zerstäuberkopf und den Gegenstanden ein elektrischer Spannungsunterschied aufrechterhalten wird, und dass das Überzugsmaterial in einer regelbaren Menge dem Zerstäuberkopf zugeführt wird, von dem Kopf zerstäubt und auf dem Gegenstand unter dem Einfluß des elektrostatischen Feldes niedergeschlagen wird, welches als Folge der Aufrechterhai tung des genannten Spannungsunterschiedes besteht.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strom von Überzugsmaterial einer ausgedehnten, dünnen leitenden Eante des Zerstäuberkopfes zugeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Überzugsmaterial unter Bruck zugeführt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgedehnte Kante in Sichtung ihrer Ausdehnung bewegt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgedehnte Kante in ihrer Längsrichtung in vorbestimmter kreisförmiger Art bewegt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die endlos gestaltete ausgedehnte Kante und jeder ihrer Teile auf dem Umfang eines Kreises bewegt werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Uberzugsmaterial an der Stelle, an der die Zerstäubung stattfindet, auf der Oberfläche eines dünnen Vorsprunges des Zerstäuberkopfes abgestützt wird. f
    8. Einrichtung^ ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^«-«©ge»»* eee, gekennzeichnet durch Vorrichtungen zur Abstützung oder Bewegung des oder der zu >bziehenden Gegenstände in abgemessener Entfernung gegenüber einem Zerstäuberkopf ,Vorrichtungen für die Zuführung von Überzugsmaterial zu dem Kopf in regelbarer Menge, sowie durch Vorrichtungen, die eine Hoehspannungsguelle zur Aufreehterhaltung eines elektrostatischen Feldes zwischen dem Kopf und dem oder den Gegenständen umfassen, welche β hinreichend stark ist, um das Überzugsmaterial auf dem Kopf elektrostatisch zu zerstäuben und es durch elektrostatische Kräfte zu dem Gegenstand zu bewegen und auf diesen niederzuschlagen«
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäuberkopf mit einer ausgedehnten Entladekante versehen ist, die im Querschnitt scharf gekrümmt oder messerartig ist.
    10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf einen dünnen zur Aufnahme des Überzugsmaterials dienenden Vorsprung besitzt, von dem aus die Zerstäubung stattfindet.
    11. Einrichtung nach Anspruch 8-10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante in der Gestalt eines feeAe^inges ausgebildet ist»
    12. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante eben und gradlinig verläuft.
    13. Einrichtung nach Anspruch 8-12, dadurch gekennzeichnet, dass
    die ausgedehnte Kante sich in einem gle ichmäßigen Abstand von der
    zu SBaeziehexiden Oberfläche befindet.
    14« Einrichtung nach Anspruch 8-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemmen der Spannungsquelle mit der ausgedehnten Kante einerseitsK und dem zu ^ziehenden Gegenstand andererseits elektrisch verbunden sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 8-14, dadurch gekennzeichnet, dass der Support zur Aufnahme de Sy^Gegenst and es aus elektrischem
    Isoliermaterial besteht.
    16. Einrichtung nach Anspruch 8-15, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäuberkopf aus einem Teil besteht, der die Entlade-
    "7 y 's
    kante enthält, sowie aus einem 'e, wobei beide Teile einen ausgedehnten Durchgang für die Zufuhr von Überzugsmaterial zur Entladekante begrenzen.
    17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Entladeteil und das e zwecks Änderung der Größe des Durchganges zueinander verstellbar sind.
    18. Einrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Entladeteil und das Steuerglied so gestaltet sind, dass eine ringförmige Entladekante entsteht.
    19. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der
    Zerstäuberkopf aus zwei Teilen besteht, deren im bestimmten
    Abstand sich befindende Oberflächen einen engen Durchgang für
    das flüssige Überzugsmaterial begrenzen, wobei sich einer der
    Teile in Eichtung auf den Gegenstand über den anderen Teil hinaus erstreckt und in einen dünnen Vorsprung ausläuft.
    20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Zerstäuberkopfes eine enge ringförmige Durchgangsöffnung bilden.
    21β Einrichtung nach Anspruch 16-20, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, welche das tiDerzugsmaterial unter Druck setzen, so dass es durch die Durchgangsöffnung der Entladekante zufließt,
    22· Einrichtung nach Anspruch 8-21, gekennzeichnet durch Antriebsmittel , um den Zerstäuberkopf während der Zerstäubung in Längsrichtung der Entladekante zu bewegen.
    23. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgedehnte Eante in Gestalt eines KamiJ^inges ausgebildet ist und die Antriebsmittel die krei-eringförmige Eante um ihre Achse drehen.
    24· Einrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Zufuhr des Über zugsmat er ials dienenden Vorrichtungen eine Zuleitungsöffnung von gleicher Ausdehnung wie die Entladekante besitzen.
    25. Einrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet,daß die Vorrichtung für die Zufuhr von Überzugsmaterial eine feststehende Zuleitungsöffnung in bestimmten Abstand gegenüber der Entladekante enthält, so dass das Üb erzugsmat erial auf dieser Eante verteilt -, wenn sie sich an der feststehenden Zuleitungsöffnung vorbeibewegt.
    t—ee''' Überzug zu versehen, im we sent IicJaen wi e beschrieben und dargestellt.
    27. Einrichtung, umGaegenstände auf elektrostatischem Wege mit einem ÜbarÄug zu versehen, im wesentlichen wie beschrieben und d«eotO1r
    Der Patentanwalt:

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