DEP0002003BA - Elektrischer Heißwasserbereiter und -speicher, dessen Heizstrom durch einen Wärmefühler an- oder abgeschaltet wird - Google Patents
Elektrischer Heißwasserbereiter und -speicher, dessen Heizstrom durch einen Wärmefühler an- oder abgeschaltet wirdInfo
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Description
Heisswasserspeicher für Haushalte, Küchen, Praxisräume von Ärzten oder Zahnärzten usw. müssen, wenn sie ein einigermassen ausreichendes Fassungsvermögen haben sollen, so gross sein, dass sich ihre Aufstellung in vielen Fällen aus Geschmacks- oder Raumrücksichten verbietet. Ausserdem haben die den Nachteil, dass die Temperatur des Wassers nur nach der im allgemeinen in die Nachtstunden verlegten Heizzeiten hoch ist, im Laufe der Entnahmezeit aber allmählich absinkt. Demgegenüber haben Durchlauferhitzer kleine Ausmasse, die nicht störend wirken. Sie liefern auch stets hochtemperiertes Wasser; aber wenn sie an Lichtleitungen anschliessbar sein sollen, muss ihre Leistung so niedrig bemessen sein, dass die ausströmende Wassermenge im allgemeinen dem gewünschten Bedarf nicht genügt.
Das neue Gerät, das an jede Lichtleitung anschliessbar ist, soll bei geringem Raumbedarf die Forderung erfüllen, dass der Benutzer stets eine schnell entnehmbare Wassermenge zur Verfügung hat, die im Regelfalle eine hohe Temperatur (ca. 80°C) besitzt, in Ausnahmefällen aber, z.B. nach langer Benutzungspause, schnell auf die hohe Temperatur erhitzbar ist, ohne dass hierzu ein besonderer Stromschalter betätigt werden müsste, weil sonst die Möglichkeit versehentlicher Nichtausschaltung zu Gefahren für das Gerät oder zu der Notwendigkeit umständlicher zusätzlicher Sicherungseinrichtungen führen würde.
Zu diesem Zweck ist es wie folgt ausgebildet.
Es besteht aus dem kleinen Heisswasserspeicher, dessen Inhalt von einigen Litern für jede übliche einmalige
Entnahme ausreicht, und enthält Heizschlangen, die in an sich bekannter Weise durch einen Wärmefühler gesteuert werden. Das Fassungsvermögen des Speichers und die Bemessung der Heizschlangen sind so abgestimmt, dass die Leistung jeder üblichen Lichtleitung ausreicht, um das Wasser in kurzer Zeit auf die geforderte Temperatur von ca. 80°C zu bringen, bei der der Wärmefühler selbsttätig abschaltet. Nun besteht aber eine Spanne zwischen Aus- und Einschalttemperatur des Wärmefühlers bzw. -Schalters, d.h. er schaltet erst wieder ein, wenn der Wärmestand des Wassers um mehrere Grad abgesunken ist. Es wird daher nach längeren Entnahmepausen vorkommen, dass das Wasser nicht mehr die gewünschte hohe Temperatur hat und einer Nacherhitzung bedarf. Damit eine solche leicht erreichbar ist, sind Wärmefühler und Frischwasserzuleitung in dem Gerät erfindungsgemäss derart zueinander angeordnet, dass der Fühler unter dem unmittelbaren Einfluss der Temperatur der zuletzt eingeströmten Frischwassermenge steht. Schon das kurzfristige Öffnen des Wasserausflusshahnes, bei dem man die unzureichende Temperatur des gespeicherten Wassers feststellt, bewirkt daher, dass der Heizstrom eingeschaltet wird und bis zu der Abschalttemperatur wirksam bleibt. Der Benutzer hat also, wenn er beim Öffnen des Heisswasserhahnes eine unzureichende Wassertemperatur feststellt, nicht weiter zu tun, als den Hahn wieder zu schliessen und eine kurze Zeit zu warten. Dann kann er Wasser von der eingestellten Höchsttemperatur entnahmen. Die gleiche Einrichtung bewirkt auch, dass ein Aufheizen des Wassers nach jeder einzigen Entnahme stattfindet, mag sie auch so gering sein, dass an sich die Temperatur einer sich etwa bildenden Mischung aus dem nachgeströmten Frischwasser und dem im Speicher verbliebenen Heisswasser noch oberhalb des Einschaltpunktes des Wärmefühlers liegen würde.
Damit die Frischwassertemperatur mit unbedingter Sicherheit auf den Wärmefühler wirkt, liegt dieser in dem Innenraum einer doppelwandigen Kammer, durch
deren Zwischenwandraum das Frischwasser geleitet wird. Zur schnelleren Wärmeübertragung kann der Fühler mit der Innenwand der Kammer in leitende Verbindung gebracht werden, z.B. durch eine wärmeleitende, aber elektrisch isolierende Flüssigkeit, nachgiebige Metallbänder o.dgl.
Die Zuflussleitung des Frischwassers endet im Speicherraum wie üblich unten in der Nähe des Bodens, damit eine Mischung des kalten Wassers mit dem gespeicherten heissen erschwert wird. Das könnte bei Unterbrechung der öffentlichen Wasserversorgung zu der Gefahr führen, dass der Speicher bei Rücksog entleert wird und das heisse Wasser in die Zuflussleitung gelangt. Dadurch kann das Gerät geschädigt werden, wenn der Wärmefühler bei entsprechender Abkühlung einschaltet und die Heizschlangen leer arbeiten. Ausserdem muss bei einem Speicher, der, wie der beschriebene, Wasser enthält, dessen Temperatur dem Siedepunkt so nahe liegt, aus Sicherungsgründen vermieden werden, dass dieses Wasser in die Hausleitungen eindringt und dort zu einer Gefahrenquelle für die anderen Benutzer der Wasserleitung werden kann.
Erfindungsgemäss enthält daher das bogenförmige in den Speicherraum hineinragende Wasserzuleitungsrohr im oberen Bogenteil ein Luftansaugventil. Bei Rücksog wird dann, sobald dieses Ventil freiliegt, Luft in die Wasserleitung gesaugt, und der Speicher kann sich nicht entleeren. Im einfachsten Falle kann das Luftansaugventil durch eine einfache Anbohrung des Wasserzuleitungsrohres gebildet werden. Es ist dann vorteilhaft, diese Bohrung auf der Hohlseite des Rohrbogens anzuordnen, weil seine Anordnung auf der Konvexseite des Bogens zu einem Ausspritzen des zufliessenden Wassers nach oben führen würde.
Ein Ausführungsbeispiel des Heisswasserbereiters nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 je einen senkrechten Mittellängsschnitt und
Fig. 3 das Schaltschema.
In dem mit Isolierstoff angefüllten doppelwandigen Mantel 1 des Gerätes sind die beiden Heizschlangen 2 und das bogenförmige Wasserzuleitungsrohr 3 angeordnet. Dieses geht von einer Kammer 4 aus, in die die Frischwasserleitung 5 mündet. Die Kammer 4 ist doppelwandig und enthält in dem Zwischenwandraum das aus dem Rohr zuströmende Frischwasser. In ihrem Innenraum 6 befindet sich der kalottenförmige wärmeempfindliche Schalter 7, dessen Kontakte 8 und 9 den Strom schliessen bzw. öffnen. Der Hohlraum 6 kann zur Verbesserung der Wärmeleitung von der Kammer 4 zu dem Schalter 7 mit einer wärmeleitenden, elektrisch isolierenden Flüssigkeit angefüllt sein, oder es kann zwischen der Kammerwandung und der Kalotte 7 eine metallische Verbindung mit Hilfe eines biegsamen Bandes o.dgl. hergestellt werden.
Das bogenförmige Wasserzuflussrohr 3 enthält auf seiner Hohlseite die Luftansaugbohrung 10.
Wie das Schaltschema nach Fig. 3 zeigt, sind die beiden Heizschlangen hintereinander geschaltet. Sie können je nach Bedarf jedoch auch parallel geschaltet sein.
Claims (5)
1. Elektrischer Heisswasserbereiter und -speicher, dessen Heizstrom durch einen Wärmefühler an- oder abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem relativ kleinen Heisswasserspeicher, Wärmefühler (7) und Frischwasserzuleitung (4) so zueinander angeordnet sind, dass der Wärmefühler unter dem unmittelbaren Einfluss der Temperatur der zuletzt eingeströmten Frischwassermenge steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischwasserzuflussleitung (6) an dem Zwischenwandraum (4) einer den Wärmefühler (7) umgebenden doppelwandigen Kammer angeschlossen ist, deren Ausfluss (3) mit dem Speicherraum verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung der doppelwandigen Frischwasserkammer (4) wärmeleitend mit dem Wärmefühler (7) verbunden ist, z.B. durch wärmeleitende Flüssigkeiten, nachgiebige Metallbänder o.dgl.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein U-förmiges in den Speicherraum hineinragendes, an die Frischwasserkammer angeschlossenes Wasserzuleitungsrohr (3), dessen nach oben gerichteter Bogenteil ein Luftansaugventil (10) enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftansaugventil durch eine auf der Hohlseite des Rohrbogens (3) angeordnete Bohrung (10) gebildet wird.
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