DEP0001964DA - Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DEP0001964DA
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coupling
gear
sleeve
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ring
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Paul BÜTTNER
Original Assignee
Zahnräderfabrik Augsburg vorm. Joh. Renk AG., Augsburg
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Description

Abschrift AITGSBURG vorm» JoiuRe nie (Act .-Ges.) Augsburg
Getriebe f insbesondere für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft ein Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem eine Kupplungsmuffe auf der Abtriebswelle hin und herverschieblich ist und auf diese ihre. Drehbewegung überträgt. Die ihr zugrunde liegende Aufgabe geht dahin, mit möglichst einfachen und billigen Mitteln ein - wenig Platz erforderndes und leicht zu bedienendes - Getriebe zu schaffen, das möglichst viele Schaltungen gestattet, z.B. vier Yorsärtsgänge und einen Rucksärtsgang. Diese Aufgabe Bird dadurch gelöst, daß mindestens eine Kuppelvorrichtung der Kupplungsmuffe als Kupplungokranz so ausgebildet ist, daß er den zugehörigen Gegenkranz durchfahren kann* Hierdurch wird es möglich, mit ein- und derselben Kuppelvorrichtung nicht, aäre-te-fe· ή ie es bisher bekannt und üblich ist, nur eine G-egenloxppel· zu -verbinden, sondern nacheinander durch Υ« θ it erschiebe η in derselben Richtung noch mehr Gegenkuppeln in .Eingriff bringen zu können» Der Wirkungsbereich der Kupplungsmuffe wird dadurch bedeutend erhöht.
Der Kupplungsicranz der Muffe kann gemäß der Erfindung innen oder außen gezahnt sein; das richtet sich nach der Größe der zu kuppelnden Zahnräder. Insbesondere ist ein über ein Vorgelege mit höherer Drehzahl als der Antriebswelle angetriebenes Schnellgangritzel lose auf dieser Welle angeordnet und trägt einen Kupplungsaußenkranz. Zwischen diesem und der gleichachsig zur Antriebswelle liegenden Abtriebs-welle sitzt· ein fest mit der Antriebswelle verbundener Kupplunesaußenkranz, der vom Kupplungsinnenfcranz der Muffe durchfahren sein muß, wenn dieser mit dem Außenkranz des Schnellgangritzels gekuppelt werdeη soll. Ein anderes vom Vorgelege angetriebenes Zahnrad ist lose auf der Abtriebsäule angeordnet und trägt einen Kupplungsinnenkranz, der vom Kupplungsaußenkranz eier Muffe durchfahren "werden kann, -wenn diese mit einem weiteren auf der ^.btriebswelle angeordneten Zahnrad, insbesondere dem; Rückwärtsrad, gekuppelt werden soll, wofür auch stirnseitig angeordnete Kupplungsklauen verwendet werden können. Damit erstreckt sich der Wirkungsbereich der Kupplungsmuffe nach links und nach rechts auf je zwei ICupplungs-iJ-egenvorrichtungen, im vorliegenden 5'all auf die Schaltmöglichkeit von 3 Gängen und dem Rückwärtsgang. VJenn dazu noch die Kupplungsmuffe gleichzeitig einen Zahnkranz zum durchfahrbaren T,'älzaumgriff mit einem Gegenrad der Torgelegewelle trägt, so sind mit derselben liuffe vier Gänge und ein Rückwärtsgang zu schalten*
Bo Tie le Gänge konnte man bisher nur mit -wesentlich umständlicheren Mitteln schalten, für die mehrere Schaltgabeln, Schaltstangeηs Schaltschieber und noch andere Einrichtungen notwendig -waren. Die gemäß der Irfindung in Anwendung kommende und in der Bedienung unfehlbare Reihenschaltung war bisher auf drei Gänge beschränkt. Dagegen kann ein solches 5-gängiges Getriebe auf geradem öege einfach in allen Schaltstufen geschaltet werden* Ein weiterer Vorteil besteht in einem in der Reihenfolge geordneten Auf- und Abiwärtsschalten, welches für Ackerschlepper bedeutungsvoll ist«
Der Schaltüeg kann bei Anwendung der Erfindung klein gehalten werden, wenn man nur dafür sorgt, daß die Zahnräder so dicht ήLe möglich beieinander angeordnet -werden.* Insbesondere ist gemäß Weiterbildung des Erfindungsgedankens das zwischen Kupplungsmuffe und Rückwärtsrad angeordnete Zahnrad muffonartig auf dem Rückwärtsrad gelagert» Diese Maßnahme ermöglicht bei engstem Zusammenbau die Anwendung einer Außenzahnung des durchschaltenden Kupp lungs kranz es der Muffa. Am linde des Muffenschaltteges kann die Kupplurigszahnung stirnseitig angeordnet iserden, so daß in diesen, fällen die Muffe z-wei verschiedene Arten von ICuppe!vorrichtungen trägt.
Die Erfindung beschränkt in keiner Weise die sonst üblichen Arten der Weiterleitung der Arbeitsenergie» z.B. die Verbindung des Schaltgetriebes mit einem Schneckengetriebe,
!in Ausführungsbeispiel des JSrfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt.
Die Antriebs-welle ist mit 1, die Abtriebsvjelle mit 9 und die Vorgelege-Welle mit 3 bezeichnet. Kit dieser sind die Zahnräder 4,5*14,18 und 26 fest verbunden» Auf der Abtriebswelle 9 ist über Keil 29 und Hut JO undrehbar, aber hin- und herverschiebbar, die Muffe 8 gelagert, die durch den Hebel 31 betätigt^ wird.
Beim vierten Gang wird der ICupplungskranz 11 der Muffe 8 durch den Kupplungskranz 12 hindurchgefahren, wobei die Abtriebsäule 9 auf die Drehzahl der Antriebswelle 1 gebracht wird, da der Kupplungskranz 12 fest mit der E/elle 1 verbunden ist, und Ln den Kupplungskranz 7 geschoben. Dieser befindet sich an dem auf der Ii eil β 1 lose über Wälzlager gelagerten Schnellgangritzel 6. Infolgedessen i/ird die Motorwelle 1 über das mit ihr fest verbundene Zahnrad 2 und die Vorgele ge räder 4 und 5S soude Ritzel 6 und Muffe 8 mit der Antriebswelle 9 verbunden.. Der Kupplungskranz 11 ist innen gezahnt, die Kupplungskränze 12 und 7 haben entsprechende Außenzahnungen.
Beim dritten Gang ist der Kupplungskranz 11 mit dem Kupplungskranz 12 gekuppelt j die Drehzahl der Antriebswelleiwird auf die Abtriebstelle 9 unmittelbar übertragen.
Beim zweiten Gang ist der an der Kupplungsmuffe 8 angeordnete Zahnkranz 13 mit dem Vorgelegerad 14 im Eingriff, so daß der Antrieb von der Welle 1 über die Räder 2 und 4, sowie die Vorgelegewelle 3 und das Zahnrad 14 erfolgt.
Beim ersten Gang ist der Kupplungskranz 15 der Muffe 8 mit dem Kupplungskranz 16 des Zahnrades 19 gekuppelt;der erste ist aussen gezahnt, der letztere hat entsprechende Innenverzahnung zum Durchschalten. Der Antrieb erfolgt von der Welle 1 über die Räder 2 und 4, Welle 3 und Zahnrad 18. Zahnrad 19 ist über Wälzlager 20 auf dem Rückwärtsrad 21 muffenartig gelagert, das seinerseits über Yfälzlager 22 auf der auf der Welle 9 fest angeordneten Büchse 23 gelagert ist.
Beim Kückwärtsgg.ng wird der Kupp lungs la? an ζ 15 der Muffe 8 durch den Kupplungskranz 16 des Zahnrades 19 durchgefahren und die stirnseitig an der Muffe 8 angeordnete Kupplungsklaue 24 mit dem entsprechenden Kupplungskranz 25 des Rückwärtsrades 21 gekuppelt. Dadurch wird der Antrieb der Welle 1 über die Zahnräder 2 und 4, Vorgelegewelle 3, Zahnrad 26 und nicht gezeichnetes Zwischenrad, das zur Umkehr der Drehrichtung dient, auf das Rückwärtsrad 21 und damit über die Muffe 8 auf die Abtriebswelle 9 übertragen.
In allen Fällen findet dann noch eine Übersetzung über Schnecke 27 und Schneckenrad 28 vor dem Abtrieb der Hinterachse statt.
Die verschiedenen Schaltstellungen des die Muffe 8 -betätigenden Hebels 31 sind aus der Zeichnung zu ersehen.

Claims (7)

Patentansprüche
1) Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem eine Kupplungsmuffe auf der Abtriebswelle hin- und herverschiebbar ist und auf diese ihre Drehbewegung überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Kuppelvorrichtung der Kupplungsmuffe (8) als Kupplungskranz (11),(15) so ausgebildet ist, daß er den zugehörigen Gegenkranz (12, 16) durchfahren kann.
2) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein über ein Vorgelege (2, 4, 3, 5) mit höherer Drehzahl als der Antriebswelle (1) angetriebenes- Schnellgangritzel (6) lose auf dieser Welle (1) angeordnet ist und einen Kupplungsaußenkranz (7) trägt und zwischen diesem und der gleichachsig zur Antriebswelle (1) liegenden Abtriebswelle (9) ein fest mit der Antriebswelle (1) verbundener Kupplungsaußenkranz (12) sitzt, der vom Kupplungsinnenkranz (11) der Muffe (8) durchfahren sein muß, wenn dieser mit dem Außenkranz (7) des Schnellgangritzels (6) gekuppelt werden soll.
3) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Yom Vorgelege (2, 4-, 3, 18) angetriebenes Zahnrad (19) lose auf der Abtriebswelle (9) angeordnet ist und einen Kupplungsinnenkranζ {16) trägt, der vom KupplungsauRenkranz (15) der Muffe (8) durchfahren v/erden kann, vienn diese mit einem weiteren auf der Abtriebswelle
(9) angeordneten Zahnrad, insbesondere dem Rückwärtsrad (21), gekuppelt werden soll.
4) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Muffe (8) außer dem zum Durchfahren seines Gegenkranzes (16) bestimmten Kupplungskranz (15) eine andere Kuppelvorriohtung, insbesondere stirnseitig angeordnete Kupplungsklauen (24), angeordnet ist.
5) Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen Kupplungsmuffe (8) und dem Rückwärtsrad (21) angeordnete Zahnrad (19) muffenartig auf dem Rückwärtsrad (21) gelagert ist*.
6) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmuffe (8) gleichzeitig einen Zahnkranz (13) zum durchfahrbaren Wälzeingriff mit einem Gegenrad (14) der Vorgelegewelle (3) für eine weitere Gangstufe trägt.
7) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ahtriebswelle (9) mit einer Schnecke (27) verbunden ist, deren Schneckenrad (28) auf der Seite der Vorgelegewelle (3) liegt.
Augsburg, den 22. Oktober 1945
ZAHNRÄDERFABRIK AUGSBURG vorm.Joh.Renk(Act.-Ges.)

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