DEP0001626DA - Anordnung für ein Fernvermittlungssystem mit Wählbetrieb - Google Patents
Anordnung für ein Fernvermittlungssystem mit WählbetriebInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit mehreren Vermittlungsstellen, sowie mit Wählern und Speichern. Entsprechend der Netzgestaltung bestehen zwischen einzelnen Vermittlungsstellen, z.B. einer Netzgruppe mehrere Verkehrsbeziehungen, d.h. eine bestimmte Vermittlungsstelle ist von einer anderen Vermittlungsstelle aus über mehrere Leitungsbündel zu erreichen, wobei ein Leitungsbündel direkt zwischen beiden Vermittlungsstellen verlaufen kann, während andere nur indirekt über andere Vermittlungsstellen zu der gewünschten Vermittlungsstelle führen.
Der Erfindung liegen solche Verkehrsbeziehungen zwischen zwei Vermittlungsstellen zugrunde. Sie bezweckt eine günstige Ausnutzung aller in Betracht kommenden Leitungsbündel und erreicht dies dadurch, daß bei Herstellung einer Verbindung von einer Vermittlungsstelle zu einer anderen Vermittlungsstelle alle Leitungsbündel, die getrennt direkt oder auf Umwegen über andere Vermittlungsstellen von der ersten zur zweiten Vermittlungsstelle führen, dadurch zu einem quasi vollkommenen Bündel zusammengefaßt sind, daß alle Verkehrsbeziehungen selbsttätig nacheinander auf eine freie Leitung abgesucht werden. Gemäß weiterer Erfindung wird die Anordnung so getroffen, daß das Leitungsbündel mit den kürzesten Verbindungsweg, direkte Leitungen, bevorzugt abgesucht wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Abb. 1 zeigt ein Fernverbindungsnetz mit drei übereinander liegenden Ebenen, einer Ortsnetzebene, einer Bezirksnetzebene und einer
Fernetzebene, wobei angenommen ist, dass das ganze Land in Bezirksnetzgruppen aufgeteilt ist. Die Bezirksnetzgruppen stellen in ihrer Gesamtheit die Bezirksebene dar. Abgesehen von Querverbindungen zwischen benachbarten Bezirksnetzgruppen wird der Fernverkehr zwischen beliebigen Bezirksnetzgruppen über ein Fernleitungsnetz abgewickelt, welches eine Netzgruppe in der nächst höheren Ebene, der Fernnetzebene bildet. Von jeder Bezirksnetzgruppe gehen ein oder mehrere Leitungsbündel zu den Vermittlungsstellen, die der Fernnetzgruppe angehören. Analog der Bezirksnetzebene ist die Fernnetzebene von aneinandergrenzenden Fernnetzgruppen und die Ortsnetzebene von den Ortsnetzen erfüllt.
Abb.2 zeigt eine Bezirksnetzgruppe, deren Orte willkürlich miteinander verbunden sind. Zwischen zwei beliebigen Orten sind mehrere Verbindungswege über eine beliebige Anzahl von Zwischenämtern möglich. Es werden daher bei Herstellung einer Verbindung durch den Netzgruppenwähler des Ausgangsamtes nicht nur die direkten Verbindungsleitungen, sondern auch die Leitungen abgesucht, über die der gewünschte Ort auf Umwegen erreicht werden kann. Alle direkt oder auf Umwegen zum gewünschten Ziel führenden Leitungsbündel sind somit zu einem vollkommenen Bündel zusammengefasst, was in Abb. 2 durch Klammern, die die vom Netzgruppenwähler abzubuchenden Leitungen umfassen, zum Ausdruck gebracht ist. Die den Klammern beigefügten Zahlen geben die Kernziffern der über die Leitungsbündel zu erreichenden Ämter an.
Der Verbindungsaufbau innerhalb einer solchen Bezirksnetzgruppe wickelt sich gemäss der Erfindung folgendermassen ab:
Der Verbindungsaufbau innerhalb einer solchen Bezirksnetzgruppe wickelt sich gemäss der Erfindung folgendermassen ab:
Der Teilnehmer wird nach Wahl einer Vorziffer mit einem Netzgruppenwähler seines Amtes verbunden. Der Teilnehmer wählt daraufhin die gewünschte Ortsrufnummer. Diese besteht in einem Netz bis zu 100 Ämtern aus zwei Ziffern. Die beiden Ziffern werden im Ausgangsamt durch zwei Speicherwähler, einem Zehner- und einem Einerwähler, aufgenommen. Nach erfolgter Speicherung und Umrechnung wird der den Speichereinrichtungen zugeordnete Netzgruppenwähler veranlasst, eine freie Leitung aus den Leitungsbündeln herauszusuchen, deren Leitungen direkt oder auf Umwegen über mehrere Ämter zu den gewünschten Ort führen. Nach
Prüfen auf eine freie Leitung gibt der Abgreifer der Speichereinrichtung des Ausgangsamtes die gespeicherte Ortsrufnummer in unveränderter Form an das durch die belegte Verbindungsleitung erreichte Amt weiter, durch dessen Speichereinrichtungen die Ortsrufnummer erneut gepeichert wird. Ist das erreichte Amt nicht das gewünschte, dann wiederholen sich die gleichen Vorgänge wie im Ausgangsamt. Es wird also der Netzgruppenwähler der Speichereinrichtungen durch die umgerechnete Ortsrufnummer veranlasst, eine direkte oder indirekte zum gewünschten Amt führende freie Leitung zu suchen, worauf der Abgreifer der Speichereinrichtungen die unveränderte Ortsrufnummer weitergibt. Diese Vorgänge wiederholen sich in allen Zwischenämtern bis zum Erreichen des gewünschten Amtes. In letzterem stellt sich der Netzgruppenwähler nach Aufnahme der Ortsrufnummer durch die Speichereinrichtungen auf die Ortsverbindungsseinrichtungen ein. Die weitere Übertragung der Ortsrufnummer wird unterbunden. Nach Umschaltung des bisher aufgebauten Verbindungsweges auf die Ortsverbindungseinrichtungen des gewünschten Amtes wird ein elektroakustisches Ansagegerät an den Verbindungsweg angeschaltet, das dem Anrufenden den Rufnahmen des erreichten Ortes ansagt. Diese Ansage ist für den Teilnehmer das Zeichen, dass er die nach Wahl der Ortsrufnummer unterbrochene Wahlhandlung durch Wählen der gewünschten Teilnehmerrufnummer beenden kann.
Claims (4)
1. Anordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit mehreren Vermittlungsstellen, sowie mit Wählern und Speichern, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung einer Verbindung von einer Vermittlungsstelle (z.B.11 in Abb.2) zu einer anderen Vermittlungsstelle (z.B. 20 in Abb.2) alle Leitungsbündel, die getrennt direkt oder auf Umwegen über andere Vermittlungsstellen (z.B. 12, 15 bezw. 14,21) vor der ersten zur zweiten Vermittlungsstelle führen, dadurch zu einem quasi vollkommenen Bündel zusammengefaßt sind, daß alle Verkehrsbeziehungen (Bündel) selbsttätig nacheinander auf eine freie Leitung abgesucht werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung für die Richtungsausscheidung in der ersten Vermittlungsstelle (11) nacheinander alle Leitungsbündel, die direkt oder indirekt zu der gewünschten Vermittlungsstelle (20) führen, eine freie Leitung heraussucht.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungseinrichtungen für "dauerndes Suchen" geeignete Wähler (z.B. Drehwähler) verwendet werden.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das "dauernde Suchen" der Verbindungseinrichtung durch eine Zeitschalteinrichtung begrenzt wird.
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