DEP0001470MA - Besatz für Wind- oder Gaserhitzer - Google Patents

Besatz für Wind- oder Gaserhitzer

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DEP0001470MA
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Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Josef Grünstadt Janson (Pfalz)
Original Assignee
Pfälzische Chamotte- und Tonwerke (Schiffer und Kircher) AG, Eisenberg (Pfalz)
Publication date

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Description

Beim Aufheizen eines Winderhitzers durchströmen die Heizgase den oberen Teil des Besatzes infolge ihres großen Volumens mit hoher Geschwindigkeit und geben ihre Wärme schnell an die Besatzsteine ab. Nach unten nimmt ihr Volumen entsprechend ihrer fortschreitenden Abkühlung ab. Damit ihre Geschwindigkeit trotzdem nach Möglichkeit erhalten werden, wurden beispielsweise Besatzsteine vorgeschlagen mit in das Kanalinnere vorspringenden Ansätzen, oder es wurden besondre Steine in die Kanäle eingebaut. Aber von dem nach unten vergrößerten Steingewicht nahm infolge der Abnahme des Temperaturgefälles ein nach unten zunehmender Teil nicht mehr am Wärmeaustausch teil, wurde also nicht genützt und erhöhte nur die Anlagekosten. Auch mit der vielfach üblichen Verwendung von Besatzsteinen mit mehreren Durchgängen, deren Zahl von oben nach unten zu- und deren Wandstärke abnimmt, bei ungefähr gleich bleibendem Gesamtquerschnitt der freien Durchgänge und der Steinmasse in allen Lagen, kann der beabsichtigte Zweck nicht vollständig erreicht werden.
Zur Vermeidung dieses Nachteils werden nach der Erfindung Besatzsteine von gleichbleibendem quadratischen Querschnitt mit rechteckigen Durchgängen und mit an den Seitenflächen ausgesparten freien Räumen im oberen Teile des Besatzes so eingesetzt, daß ihre Durchgänge durchgehende freie Kanäle bilden, und in den nach unten folgenden Teiles des Besatzes lagenweis rechtwinklig gegen einander versetzt. So hat der Besatz in seinem oberen Teile weite Durchgänge zwischen dicken Steinwänden, dagegen ist im untern Teile des Besatzes überall in den in kurzen Abständen auf einander folgenden Flächen, in denen die Steine kreuzweis auf einander liegen, der freie Durchgangsquerschnitt verengt. Dadurch wird in den Einschnürungsstellen die Geschwindigkeit des Gasstromes erhöht, was eine Erhöhung der Wärmeübergangszahl und damit der Wärmeübertragung bewirkt. Dabei ist der Gesamtquerschnitt der freien Durchgänge und der Steinmasse in allen Steinlagen ungefähr derselbe.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. 1 bis 3 zeigen schaubildlich den quadratischen Besatzstein mit weiten und engeren Durchgängen. Abb. 4 bis 6 zeigen je vier Steine in Draufsicht.
Bei der Gestaltung des Besatzes nach der Erfindung können die Heizgase durch den oberen Teil des Besatzes ungehemmt mit hoher Geschwindigkeit strömen. Im unteren Teile des Besatzes wird der Gasstrom an den Kreuzungsstellen der Steine eingeschnürt und beschleunigt, auch das Wirbeln seiner Teile begünstigt. So wird die ganze Steinmasse auch im unteren Teile weitgehend für den Wärmeaustausch genützt, wobei die frei durchgehenden Kanäle im obersten Teile der Steine vor der Gefahr des Zusammenschmelzens bewahren.
Beispielsweise kann man auf eine Zone von Steinen nach Abb. 1 und 2, beide unversetzt, Zonen von Steinen nach Abb. 2 und 3, beide kreuzweise versetzt, folgen lassen.

Claims (1)

  1. Zustellung eines Wind- oder Gaserhitzers mit Steinen mit mehreren Durchgängen, deren Zahl von oben nach unten zu- und deren Wandstärke abnimmt bei ungefähr gleich bleibendem Gesamtquerschnitt der freien Durchgänge und der Steinmasse in allen Lagen, dadurch gekennzeichnet, daß Besatzsteine von quadratischem Querschnitt mit rechtecki- gen weiten Durchgängen zwischen dicken Steinwänden und mit ausgesparten freien Räumen an den Seitenflächen in den oberen Lagen des Besatzes durchgehende Kanäle bilden, dagegen in den nach unten folgenden Teilen des Besatzes Steine von dem gleichen quadratischen Querschnitt mit zahlreicheren engeren Durchgängen zwischen dünneren Steinwänden lagenweis gegen einander versetzt sind.

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