DEP0001411DA - Feinsicherung mit Schmelzeinsatz und Kennmelder - Google Patents
Feinsicherung mit Schmelzeinsatz und KennmelderInfo
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Description
Die bekannten Klein- und Kleinstsicherungen, also Feinsicherungen, werden ohne Sichtbarmachung des abgeschmolzenen Schmelzeinsatzes hergestellt, so dass erst durch Herausnehmen des Einsatzes das Abschmelzen festgestellt werden kann, aber auch nur dann, wenn die Sicherung ohne Füllung ist. Man hat zwar schon versucht, solche Feinsicherungen mit Kennmelder herzustellen, bei denen der Sicherungsfaden durch Federkontakt stromführend wurde. Ein solcher Berührungskontakt ist für Feinsicherungen mangelhaft
Die Erfindung betrifft eine Feinsicherung mit Schmelzeinsatz und Kennmelder, bei der erfindungsgemäss der Kennmelder, der aus der Abschaltfeder des Schmelzeinsatzes und einem an der Feder befestigten Kennblättchen besteht, über das eine Ende der Feder mit unter Spannung der Feder in einem Sicherunsgehäuse untergebrachten Schmelzeinsatzfaden verbunden ist. Es sind mehrere Ausführungsformen möglich, wobei immer der Sicherungsfaden unmittelbar mit den Kennblättchen bzw. der Feder verschweisst ist und ein Versagen des Kennmelders nicht eintreten kann. Beim Schmelzen des Schmelzeinsatzfadens wird die zusammengedrückte Feder frei und das Kennblättchen tritt sichtbar seinem Halter heraus.
In der Zeichnung sind zwei Beispiele einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In Fig. 1 besteht der Kennmelder aus einer Schraubendrückfeder 1, die in zwei eng aneinander liegenden Windungen 3, 4 umläuft, zwischen denen ein Kennblättchen 2 eingeklemmt liegt, das je nach der Ampérestärke verschiedenfarbig sein kann. Das eine Ende 1 a der Feder ist im Kontakt 5, bzw. der Wand 6 eingelötet o.dgl., sodass inniger Kontakt vorhanden ist. Das andere lange Federende 7 ist bei 3 nach der Federachse abgebogen und in Richtung der Achse nochmals abgewinkelt als gerader Anschlussdraht rückwärts durch die Feder 1 bis zum Sicherungsfaden 8 geführt und bei 13 mit diesem verlötet oder verschweisst. Hierbei ist die Feder 1 zusammengedrückt, sodass das Kennblättchen 2 innerhalb der Kappe 5, Fig. 3 zu liegen kommt. Beim Abschmelzen des Sicherungsfadens 8 löst sich das lange Ende 7 der Feder 1, und unter dem Federdruck springt das Kennblättchen aus der Kappe 5 heraus, Fig. 2.
Eine andere Ausführungsform ist in Fig. 4 dargestellt, wo das Kennblättchen 2 mit dem Kennmelderfaden 10 am langen Federende 7 entlang läuft und bei 11 mit diesem Ende verschweisst oder verlötet ist. Bei dieser Ausführung kehrt der Federdraht 1 nur in einer abgewickelten Windung 12 in das lange Ende 7 um, das mit dem Sicherungsfaden 8 bei 15 u. 15a verschweisst bzw. verlötet wird. Diese Ausführung ist besonders für Sicherungen mit kleinen Ampérestärken üblich, bei denen gewöhnlich nicht der Sicherungsdraht durchschmilzt, sondern die Lötstelle 15a zum Auslöten kommt, und die Feder 1 dann die Unterbrechung durchführt. Der Sicherungsfaden 8 liegt in beiden Fällen innerhalb des Glasröhrchens 16, das von zwei Kappen 5 und 14 umgriffen wird. Der Sicherungsfaden 8 wird so angezogen, bis die Feder 1 soweit zu-
sammengedrückt ist, bis das Kennmelderblättchen 2 innerhalb der Kappe 5 liegt (Fig.3), worauf er in dem Durchlass 9 verlötet wird. Die Kappen 5 und 14 sind stromführend. Beim Abschmelzen reisst der Sicherungsfaden 8 (Fig. 2) oder die Lötstelle 15a (Fig. 4) und die gelöste Feder 1 schnellt das Kennblättchen aus der Kappe 5, sodass ohne weiteres das Durchbrennen der Sicherung erkenntlich ist.
Claims (3)
1. Feinsicherung mit Schmelzeinsatz und Kennmelder, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennmelder, der aus der Abschaltfeder (1) des Schmelzeinsatzes und einen an der Feder (1) befestigten Kennblättchen (2) besteht, über das eine Ende (7) der Feder mit dem unter der Spannung der Feder in einem Sicherungsgehäuse (5,14,16) untergebrachten Schmelzeinsatzfaden (8) verbunden ist.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennmelder (1,7) mit einem Ende (1a) seiner Feder (1) in die eine Kontaktkappe (5) des Schmelzeinsatzgehäuses (5,14,16) und mit dem anderen langen Ende (7) der Feder (1) mit dem Schmelzeinsatzfaden (8) verbunden ist, der mit der anderen Kontaktkappe (14) des Schmelzeinsatzgehäuses verlötet oder verschweisst ist.
3. Sicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennmelderfeder (1,7). als Schraubenfeder o.dgl. ausgebildet, an einem Ende nach der Federachse abgebogen und in Richtung der Achse nochmals abgewinkelt nach rückwärts ausläuft und durch die Federwindungen hindurchtritt.
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