DE3319982C2 - Elektrische Sicherung mit einer Durchgebrannt-Anzeige - Google Patents
Elektrische Sicherung mit einer Durchgebrannt-AnzeigeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Siche
rung mit einer Durchgebrannt-Anzeige nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Eine elektrische Sicherung dieser Art ist aus der
US 40 23 133 bekannt. Bei der bekannten Sicherung besteht
die federbelastete Durchgebrannt-Anzeige im wesentlichen
aus einer festsitzenden, nach außen hin offenen Kappe, in
nerhalb der eine weitere Kappe verschieblich angeordnet ist,
innerhalb der sich eine unter Vorspannung gehaltene Feder
befindet, die sich mit dem einen Federende an der fest
sitzenden Kappe abstützt, und die mit dem anderen Federende
die verschieblich angeordnete Kappe aus der festsitzenden
Kappe herauszuschieben sucht, bis diese verschieblich ange
ordnete Kappe über eine Gehäusebegrenzung in der Längsrich
tung des langlichen Gehäuses, d. h. in axialer Richtung, vor
steht. Beim typischen Gebrauch der bekannten Sicherung dient
ein Herausragen der verschieblichen Kappe noch nicht als An
zeige eines Durchgebrannt-Zustandes, sondern diese heraus
ragende Kappe betätigt ein abgewinkeltes federbelastetes
Rastelement, das in eine Nut an einem federbelasteten
Signalkörper einrastet. Ein Herausschieben der beweglichen
Kappe zieht das Rastelement aus der Nut, und der Signal
körper kann seine Anzeigestellung einnehmen. Ersichtlich
erfordert die Anzeige eines Durchgebrannt-Zustandes das
Zusammenwirken einer Anzahl Teile, die beweglich am Siche
rungsgehäuse angelenkt sind.
Die GB 392 736 offenbart u. a. eine elektrische
Sicherung mit einem länglichen Gehäuse, an dessen Seitenwand
(Umfang) eine Durchgebrannt-Anzeige erzeugt werden kann.
Hierzu weist das längliche Gehäuse einen seitlich abstehen
den Ansatz auf, in welchem ein federbelasteter Signalkör
per verschieblich angeordnet ist. Vom Signalkörper steht in
radialer Richtung ein Stift ab, der einen erweiterten Kopf
aufweist, welcher einen Anzeige-Spanndraht hintergreift.
Dieser Anzeige-Spanndraht ist in jedem Falle ausschließlich
geradlinig in Längsrichtung innerhalb des Gehäuses geführt.
Nach einem Durchschmelzen des Anzeige-Spanndrahtes ist der
Kopf nicht länger festgehalten, und die Feder kann den Sig
nalkörper aus dem Gehäuse herausschieben. Bei dieser Ausfüh
rungsform ist die Verankerung des Kopfes am Anzeige-Spann
draht problematisch.
Die DE-OS 15 38 458 offenbart eine Schmelzsicherung,
die im wesentlichen aus einem Isolierteil (Gehäuse), aus
Kontaktplatten, aus einem in eine Sandfüllung eingebetteten
Schmelzleiter und aus einem Kennmelder besteht. Die Beson
derheit besteht darin, daß je eine Kontaktplatte und je ein
Ende des Schmelzleiters mit Hilfe von Nieten am Gehäuseteil
befestigt sind. Mit Hilfe einer Niete wird auch je ein Feder
ansatz des Kennmelders zwischen dem Gehäuseteil oder der
Kontaktplatte und dem Ende des Schmelzleiters eingeklemmt.
Die Nieten können als Hohlnieten ausgebildet sein, die in
Nietlöchern festgelegt werden, die im Gehäusematerial ausge
spart sind. Um einen festen Sitz der Nieten im Gehäuseteil
(Sicherungshalter) zu gewährleisten, können in den Niet
löchern Klemmrippen oder dergleichen vorgesehen sein, die
sich beim Eindrücken der Nieten in die Löcher in die Niet
schäfte eindrücken und einen festen Sitz gewährleisten.
Diese bekannte Schmelzsicherung weist einen anderen Aufbau
auf als die erfindungsgemäß vorgesehene Sicherung.
Die US 36 21 433 offenbart ebenfalls eine elek
trische Sicherung mit einer Durchgebrannt-Anzeige nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1. Die Besonderheit besteht dar
in, daß in dem einen Anschlußstopfen eine mittige, axial
ausgebildete durchgehende Bohrung ausgespart ist, die einen
vergleichsweise weiten Durchmesser aufweist und mit einem
Innengewinde versehen ist. In dieses Innengewinde ist eine
Schraube eingeschraubt, die eine mittige, axial ausgerich
tete durchgehende Bohrung mit vergleichsweise engem Durch
messer aufweist. In diese vergleichsweise enge Bohrung ist
eine Befestigungseinrichtung eingesetzt, die eine feder
belastete Durchgebrannt-Anzeige aufweist. Nach einem Schmel
zen des Anzeige-Spanndrahtes wird das Anzeigeelement der
Durchgebrannt-Anzeige in axialer Richtung aus dem Anschluß
stopfen herausgeführt. Bei dieser Sicherung kann eine seit
liche (radiale) Anzeige eines Durchgebrannt-Zustandes nicht
erzeugt werden.
Die DE 18 16 673 B2 offenbart eine Schmelzsicherung
mit einem bei Durchbrennen der Sicherung freigegebenen Stö
ßel, der zwecks Fernanzeige auf einen Schalter einwirkt,
welcher in einem besonderen auf dem Sicherungskörper aufge
setzten Halter sitzt. Der Schalter kann als Mikroschalter
ausgebildet sein. Entgegen der Wirkung einer Feder wird der
Stößel von einem Hilfsschmelzdraht in einer zurückgezogenen
Stellung gehalten. Wenn die Schmelzelemente der Sicherung
durchgebrannt sind, geht der ganze Strom durch den Hilfs
schmelzdraht hindurch, der sofort verdampft, wodurch der
Stößel freigegeben wird. Unter der Wirkung der Druckfeder
drückt der Stößel gegen den Knopf des Mikroschalters, so daß
das Ausfallen der Sicherung mittels eines Stromkreises in
beliebiger Weise angezeigt wird. Darüber hinaus ist der Auf
bau dieser bekannten Schmelzsicherung mit dem Aufbau der er
findungsgemäßen Sicherung nicht vergleichbar.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Aufbau einer
gattungsgemäßen elektrischen Sicherung, die
eine Durchgebrannt-Anzeige liefert, die seitlich
am länglichen Sicherungsgehäuse
sichtbar wird, zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen von
Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfin
dung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand
einer bevorzugten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die
Zeichnungen beschrieben; diese zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer elektrischen Sicherung
mit einer Durchgebrannt-Anzeige;
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch die Sicherung
nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Anzeigeeinrichtung, die
getrennt von der Sicherung dargestellt ist;
Fig. 4 in einer vertikalen Schnittdarstellung ent
sprechend Fig. 2 den Zustand der Anzeigeein
richtung bei einem Überstrom durch die Siche
rung;
Fig. 5 eine Anzeigeeinrichtung einer weiteren Ausfüh
rungsform der erfindungsgemäßen Sicherung; und
Fig. 6 in einer ausschnittsweisen Schnittdarstellung
entsprechend Fig. 1 die in eine Sicherung ein
gebaute Anzeigeeinrichtung nach Fig. 5.
Die elektrische Sicherung weist ein längliches, rohrförmiges
Gehäuse 10 auf, das aus einem geeigneten, elektrisch isolie
renden Material besteht und gegenüberliegende offene Gehäu
seenden 12 aufweist. Jedes offene Gehäuseende 12 ist mit
einem Anschlußstopfen verschlossen, wobei ein erster An
schlußstopfen 14 im linksseitigen Gehäuseende 12 und ein zwei
ter Anschlußstopfen 16 im rechtsseitigen Gehäuseende 12 einge
setzt ist. Jeder Anschlußstopfen 14, 15 ist mit einem Kon
taktmesser 18 versehen, das in üblicher Weise in axialer
Richtung nach außen absteht. Die Anschlußstopfen 14, 16 sind
mit Hilfe üblicher - nicht dargestellter - Befestigungsmit
tel formschlüssig am Gehäuse 10 angebracht; etwa mit Hilfe
von Stiften, die durch das Gehäuse 10 hindurchführen und in
Öffnungen eingreifen, die in den Anschlußstopfen 14, 16 ausgebildet sind.
Das Gehäuse 10 ist mit einem körnigen, einen Lichtbogen aus
löschenden Füllmaterial 20 gefüllt, das einen Schmelzleiter
22 umgibt, welcher elektrisch leitend an den beiden An
schlußstopfen 14, 16 angebracht ist und sich zwischen diesen
erstreckt. Der Schmelzleiter 22 kann vorzugsweise aus Silber
oder Kupfer oder aus einer Kombination dieser beiden Metalle
bestehen.
Die mit den Fig. 1 bis 4 erläuterte Ausführungsform weist
eine bekannte Durchgebrannt-Anzeige (erste Anzeigeeinrichtung) 24 auf,
die sich in einer Befestigungshülse 26 befindet. Zu dieser Anzeigeein
richtung 24 gehört eine erste Kappe 25 mit U-förmigem Quer
schnitt und mit einer kleinen Öffnung (Bohrung) 27 im unteren Kappen
ende. Die erste Kappe 25 wird mittels Reibschluß in der Innen
bohrung 29 der Befestigungshülse 26 gehalten und begrenzt
eine obere Kammer 31 und eine untere Kammer 33 in dieser
Befestigungshülse 26.
Die erste Kappe 25 hält das den Lichtbogen auslöschende Füllmate
rial von der oberen Kammer 31 fern, nachdem die Anzeigeein
richtung 24 in eine Sicherung eingesetzt ist. Eine zweite
Kappe 35 ist mittels Reibschluß innerhalb der oberen Kammer
31 der Befestigungshülse 26 gehalten. Eine Schraubenfeder (Feder) 39
ist zwischen der zweiten Kappe 35 und einer dritten Kappe 37
eingespannt, die verschieblich innerhalb der zweiten Kappe 35
angeordnet ist. Die dritte Kappe 37 wird unter der Feder
kraft der Feder 39 nach oben gedrückt. An der dritten Kappe 37 ist
ein Stift (Spannstift, Anzeigestift) 41 befestigt, der durch eine Öffnung in
der stationär gehaltenen zweiten Kappe 35 hindurchragt; das untere
Ende dieses Stiftes 41 ist mit einer Öse versehen, an der
ein oder mehrere Anzeige-Spanndrähte 36 aus Stahl befestigt
sind. Diese Anzeige-Spanndrähte 36 sind durch die Bohrung
27 in der ersten Kappe 25 hindurchgeführt und erstrecken
sich von dort durch die untere Kammer 33 und aus dem Ende
der Befestigungshülse 26 heraus.
Die Befestigungshülse 26 ist im Preßsitz innerhalb einer
Bohrung 28 gehalten, die in einem Block 30 aus Isoliermaterial
ausgespart ist. Wie am besten aus den Fig. 1 und 2 er
sichtlich, ist die Befestigungshülse 26 mit einem über den
Hülsendurchmesser vorstehenden Flansch 52 versehen, der in
einer passenden Aussparung 54 in dem Block 30 aufnehmbar
ist, um dadurch das Eindringen der Befestigungshülse 26 in
der Bohrung 28 zu begrenzen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die Befestigungshülse 26 an
ihrem Außenumfang mit einer Anzahl Nuten 32 versehen, die
sich in Längsrichtung vorzugsweise über die gesamte Länge
erstrecken. Weiterhin weist die Befestigungshülse 26 an
ihrem unteren Ende einen Schlitz 34 auf, durch welchen die
Anzeige-Spanndrähte 36 geführt sind. Das untere Ende der
Befestigungshülse 26 weist zum Umfang hin eine Abschrägung 56
auf, um ein Einführen der Befestigungshülse 26 in die
Sicherung zu erleichtern.
Der erste Anschlußstopfen 14 weist eine durchgehende Bohrung
38 auf, die sich durch diesen Anschlußstopfen 14 hindurch erstreckt und
parallel zur Längsachse des Gehäuses 10 ausgerichtet ist.
Weiterhin ist in diesem ersten Anschlußstopfen 14 eine zu
sätzliche radiale Bohrung 40 ausgespart, die sich von der
Außenumfangsfläche 43 des Anschlußstopfens 14 senkrecht zu
der Bohrung 38 erstreckt und diese schneidet. Im Gehäuse 10
ist eine Bohrung 42 ausgerichtet, die durch die Gehäusewand
hindurchführt und mit der zusätzlichen radialen Bohrung 40
fluchtet. Hierbei ist zu beachten, daß der Durchmesser der
Bohrung 42 in der Gehäusewand und der Durchmesser der zu
sätzlichen radialen Bohrung 40 beträchtlich kleiner sind als
die gesamte Dicke des Anschlußstopfens 14 in axialer Rich
tung, so daß diese Bohrungen 42 und 40 die strukturelle
Festigkeit des Gehäuses 10 und des Anschlußstopfens 14 nicht
beeinträchtigen.
Die Anzeigeeinrichtung 24 befindet sich innerhalb der Be
festigungshülse 26, und diese wird in die Bohrung 42 in der
Gehäusewand eingesetzt. Zuerst werden die Anzeige-Spann
drähte 36 längs ihres Weges eingefädelt; dieser Weg umfaßt
die Bohrung 42 in der Gehäusewand, die zusätzliche radiale
Bohrung 40, daraufhin eine scharfe Krümmung, die axiale
Bohrung 38 und daraufhin die Strecke durch die Sicherungs
länge, und eine Bohrung 44, die im anderen Anschlußstopfen
16 ausgespart ist. Durch diese Bohrung 44 hindurch werden
die Anzeige-Spanndrähte 36 aus der Sicherung herausgeführt.
Die Befestigungshülse 26 wird daraufhin mit den Bohrungen 42
und 40 fluchtend angeordnet, und durch ausreichende Kraft
ausübung wird die Befestigungshülse 26 in diese fluchtenden
Bohrungen 42 und 40 eingeführt bis der Flansch 52 in der
Aussparung 54 anliegt.
Für die nach unten zeigende Fläche 46 des Blockes 30
ist eine solche Kontur vorgesehen, daß diese Fläche 46 an
der Außenfläche des Gehäuses 10 anliegen kann, nachdem die
Befestigungshülse 26 in die Gehäusewand eingesetzt worden
ist. Die Länge und der Außendurchmesser der Befestigungs
hülse 26 sind so bemessen, daß in der Einbauposition ein
erheblicher Abschnitt der Befestigungshülsen-Länge in engem
Kontakt mit der zusätzlichen radialen Bohrung 40 und mit dem
Anschlußstopfen 14 steht, wodurch nicht nur eine sichere Be
festigung der Anzeigeeinrichtung 24 an der Sicherung, son
dern auch ein guter elektrischer Kontakt zwischen der An
zeigeeinrichtung 24 und der Sicherung gewährleistet ist.
Um zu verhindern, daß das Füllmaterial 20 durch die Öffnung
27, durch welche die Anzeige-Spanndrähte 36 hindurchgeführt
sind, in die erste Kappe 25 gelangt, ist eine gewisse Menge einer
geeigneten pastenförmigen Substanz 58 in der unteren Kam
mer 33 der Befestigungshülse 26 aufgebracht. Diese pasten
förmige Substanz muß den Eintritt von Füllmaterial 20 in die
obere Kammer 31 ausschließen, andererseits jedoch die unge
hinderte Längsverschiebung des Anzeige-Spanndrahtes 36 ge
währleisten. Zu diesem Zweck hat sich Silikonfett als pa
stenförmige Substanz 58 besonders bewährt, weil es den relativ
hohen Temperaturen stand hält, die in elektrischen Ausrü
stungen der hier betrachteten Art auftreten können.
In dem nach außen gerichteten Ende der Bohrung 38 ist ein
Stopfen 48 eingesetzt, um dieses Ende wirksam zu verschlie
ßen und abzudichten. Ersichtlich kann die Bohrung 38 offen
gehalten werden, bis die Anzeigeeinrichtung 24 und der An
zeige-Spanndraht 36 eingesetzt sind, was die Einfädelung des
Anzeige-Spanndrahtes 36 längs des oben beschriebenen Weges
erleichtert.
An dieser Stufe des Zusammenbaues der Sicherung wird das
Füllmaterial 20 durch die Bohrung 44 im Anschlußstopfen 16
eingefüllt. Danach wird der Spannstift 41 gesetzt oder ge
spannt, indem an dem durch die Bohrung 44 führenden Anzeige
Spanndraht 36 gezogen wird und dieser Anzeige-Spanndraht 36
daraufhin verankert wird, indem ein Stopfen 50 in die Boh
rung 44 eingesetzt wird, wie das am besten aus Fig. 1 er
sichtlich ist.
Eine auf diesem Wege zusammengebaute Sicherung weist einen
ersten Strompfad 18, 14, 22, 16, 18 mit relativ geringem
elektrischen Widerstand und einen Nebenschluß-Strompfad 18,
14, 26, 35, 37, 41, 36, 16, 18 mit relativ hohem elektri
schen Widerstand auf. Bei einem Überstrom unterbricht das
Schmelzen und Verdampfen des Schmelzleiters 22 den ersten
Strompfad. Daraufhin fließt der Strom durch den Nebenschluß-
Strompfad, und der Anzeige-Spanndraht 36 schmilzt augen
blicklich. Die Kappe 37 und der Stift 41 werden von der Fe
der 39 nach oben hervorgestoßen. Auf diese Weise zeigt die
Anzeigeeinrichtung 24 den Durchgebrannt-Zustand der Siche
rung an, wie das mit Fig. 4 dargestellt ist. Die Kappe 37
ist zumeist rot gestrichen, um die optische Wahrnehmung des
Durchgebrannt-Zustandes zu erleichtern.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine zweite Anzeigeeinrichtung
(Isolierblock) 60 vorgesehen, die an dem Block 30
angebracht ist, und einen Schaltmechanismus enthält. Die Be
festigung kann mit Hilfe geeigneter Befestigungsmittel er
folgen, zu denen etwa - wie dargestellt - eine L-förmige
Klammer 62 gehört, die in geeigneter Weise an der Seitenwand
des Isolierblockes 60 befestigt ist, und weiterhin an einer
Stirnfläche des Blockes 30 befestigt ist, beispiels
weise mit Hilfe einer selbst-schneidenden Schraube 64.
In der dargestellten Ausführungsform weist der Schalter zwei
stationäre Schaltkontakte 66 auf, die in dem Isolierblock 60
befestigt sind und ferner ein bewegliches, überbrückendes
Schaltglied 68 (vgl. Fig. 2). Das bewegliche Schaltglied 68
wird von einem isolierenden Stift 70 gehalten, dessen unte
res Ende auf dem Kopf des Anzeigestiftes 41 abgestützt ist.
Der Schalter ist zur Steuerung einer Schaltung bestimmt, die
eine entfernte Anzeige erzeugt, welche darstellt, ob eine
bestimmte Sicherung durchgebrannt ist oder nicht. Beim
Durchbrennen der Sicherung bewirkt die nach oben gerichtete
Verschiebung des Stiftes 41 und der Kappe 37 einen Kontakt
schluß des beweglichen Schaltgliedes 68 mit den stationären
Schaltkontakten 66, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird,
der eine entfernte Anzeige bewirkt, daß die Sicherung durch
gebrannt ist.
Der isolierende Stift 70 ist mit einer nach oben abstehenden
Verlängerung 72 versehen, welche durch eine Öffnung 74 in
der oberen Wand des Isolierblockes 60 hindurchragt. Der End
abschnitt dieser Verlängerung 72 kann ebenfalls rot ange
strichen sein und dient dann als örtliche optische Anzeige
für den Sicherungszustand. Wenn dieser Verlängerungsab
schnitt über die Außenfläche des Isolierblockes 60 vor
steht (vgl. Fig. 4), dann ist die Sicherung durchgebrannt.
Die Fig. 5 und 6 verdeutlichen eine weitere Ausführungsform
der Erfindung. Hier ist die Befestigungshülse 26 mit der An
zeigeeinrichtung 24 direkt in eine seitliche Bohrung 42 im
Gehäuse 10 und in eine zusätzliche radiale Bohrung 40 im An
schlußstopfen 14 eingesetzt. Die Anordnung und die Wirkungs
weise dieser Ausführungsform sind im wesentlichen die gleichen
wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform. Der wesent
liche Unterschied besteht darin, daß bei dieser weiteren
Ausführungsform der Block 30 gemäß Fig. 1 und 2 fehlt.
Claims (8)
1. Elektrische Sicherung mit einer Durchgebrannt-Anzeige mit
- - einem länglichen Gehäuse (10) aus isolierendem Mate rial, das gegenüberliegende offene Gehäuseenden (12) aufweist,
- - einem ersten Anschlußstopfen (14), der in das eine Ge häuseende (12) eingesetzt ist, dieses verschließt und eine axiale, zum Gehäuse-Innenraum offene Bohrung (38) aufweist,
- - einem zweiten Anschlußstopfen (16), der in das andere Gehäuseende (12) eingesetzt ist und dieses verschließt,
- - einem Schmelzleiter (22), der innerhalb des Gehäuses (10) angeordnet ist und die beiden gegenüberliegenden Anschlußstopfen (14, 16) elektrisch leitend miteinander verbindet,
- - einer federbelasteten Durchgebrannt-Anzeige (24), die in den ersten Anschlußstopfen (14) eingesetzt und mit diesem elektrisch leitend verbunden ist,
- - einem straff gespannten Anzeige-Spanndraht (36), dessen eines Ende an einem festgelegten Ende der federbela steten Durchgebrannt-Anzeige (24) angebracht ist, der sich durch den Gehäuse-Innenraum hindurch erstreckt, und dessen anderes Ende elektrisch leitend mit dem zweiten Anschlußstopfen (16) verbunden ist,
wobei ein Überstrom durch die Sicherung zuerst den
Schmelzleiter (22) zum Schmelzen bringt und daraufhin
ein Schmelzen des Anzeige-Spanndrahtes (36) bewirkt, wo
durch die Feder (39) der federbelasteten Durchgebrannt-
Anzeige (erste Anzeigeeinrichtung) (24) freigegeben und deren Anzeigeelement
(37) in eine Anzeigestellung verstellt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der erste Anschlußstopfen (14) eine zusätzliche radiale Bohrung (40) aufweist, die über eine mit dieser fluch tenden Öffnung (42) im Gehäuse (10) zum Außenumfang des Gehäuses (10) hin offen ist und die über einen gekrümm ten Bohrungsabschnitt mit der axialen Bohrung (38) ver bunden ist,
- - eine Befestigungseinrichtung (26) vorhanden ist, um die federbelastete Durchgebrannt-Anzeige (24) im Reib schluß wenigstens teilweise innerhalb dieser zusätzli chen radialen Bohrung (40) zu halten, wodurch die federbelastete Durchgebrannt-Anzeige (24) zum Gehäuse (10) radial ausgerichtet ist und durch den Reibschluß fest und elektrisch leitend mit dem ersten Anschluß stopfen (14) verbunden ist, und
- - der Anzeige-Spanndraht (36) am festgelegten Ende der federbelasteten Durchgebrannt-Anzeige (24) befestigt ist und sich von dort durch die radiale Bohrung (40), den gekrümmten Bohrungsabschnitt, die axiale Bohrung (38) und den Gehäuse-Innenraum hindurch erstreckt.
2. Elektrische Sicherung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungseinrichtung eine Befestigungshülse (26)
ist.
3. Elektrische Sicherung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungshülse (26) an ihrer Außenfläche eine An
zahl in Längsrichtung verlaufender Nuten (32) aufweist.
4. Elektrische Sicherung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungshülse (26) einen Kopfabschnitt (52) auf
weist, der größer ist als die Öffnung (42) im Gehäuse
(10), und dieser Kopfabschnitt (52) an der Außenwand des
Gehäuses (10) anliegt, wenn die Befestigungshülse (26) in
die Öffnung (42) sowie in die zusätzliche radiale Bohrung
(40) vollständig eingesetzt ist.
5. Elektrische Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - zusätzlich ein Block (30) aus Isoliermaterial vorhanden ist, der eine durchgehende Bohrung (28) aufweist, die mit der zusätzlichen radialen Bohrung (40) und mit der Öffnung (42) im Gehäuse (10) fluchtet, und
- - die Befestigungseinrichtung (26) in die durchgehende Bohrung (28) im Block (30), in die Öffnung (42) im Ge häuse (10) und in die zusätzliche radiale Bohrung (40) derart eingesetzt ist, daß nach fester Anbringung des Blockes (30) in einer Stellung außen am Gehäuse (10) das Anzeigeelement (37) der federbelasteten Durchge brannt-Anzeige (24) über die Umfangsfläche dieses Blockes (30) vorsteht, wenn dieses Anzeigeelement (37) seine Anzeigestellung einnimmt.
6. Elektrische Sicherung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine zweite Anzeigeeinrichtung (60) vorhanden ist, die an dem
Block (30) aus Isoliermaterial angebracht ist und die von
dem Anzeigeelement (37) der federbelasteten Durchge
brannt-Anzeige (24) betätigbar ist.
7. Elektrische Sicherung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzeigeeinrichtung (60) eine Schalteinrichtung (66,
68) aufweist, die einen Schaltkreis schließt, um ein
entfernt wahrnehmbares Anzeigesignal zu erzeugen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833319982 DE3319982C2 (de) | 1983-06-01 | 1983-06-01 | Elektrische Sicherung mit einer Durchgebrannt-Anzeige |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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-
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