DEP0001174DA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0001174DA DEP0001174DA DEP0001174DA DE P0001174D A DEP0001174D A DE P0001174DA DE P0001174D A DEP0001174D A DE P0001174DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- solution
- ammonia
- formaldehyde
- hexamethylenetetramine
- aqueous
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Description
BADISCEE ANILIN« & SODA-FABRIK I.G.Farbenindustrie Aktiengesellschaft
"In Auflösung" Gesetz No0 9 30/13.° 45»
ρ 1174 I?c/I2p Unser Zeichen; Q0Zo 15282. /&. (L ~
Ludwigshafen a/Rho^den 18. Mai
Verfahren zur Herstellung von Hexamethylent etramin»
Die Bildung von Hexamethylentrainin durch Umsetzung ein«sr
wässerigen Formaldehydlösung mit Ammoniakwasser bietet an sich
keine Schwierigkeiten. Das Verfahren ist aber insofern unbefriedigend, als die erhaltene Hexamethylene tr aminlösung sehr verdünnt ist und daher zwecks Gewinnung des festen Hexamethylene
tetramins erhebliche Kosten für die Verdampfung des Lösungswassers
aufgewendet werden müssen«. Man kann nun zwar anstelle von Ammoniak·
wasser auch gasförmiges oder verflüssigtes, wasserfreies Ammoniak verwenden und so eine weniger verdünnte Reaktionslösung erhalten„
Bei dieser Arbeitsweise besteht aber die Schwierigkeit» dass die Reaktion ausserordentlich heftig verläuft0 Es kommt bei der
Einführung des Ammoniaks in wasserfreiem Zustand zu Erschütterungen, die so stark sein können, dass die Apparatur und sogar das
Gebäude gefährdet wird«
Es wurde gefunden, dass man diese Schwierigkeiten vermeiden und sich dennoch die Vorteile, welche die Anwendung von wasserfreiem
Ammoniak bietet, zunutze machen kann» wenn man gasförmiges Ammoniak auf eine feinverteilte Mischung aus wässeriger F οπή-aldehydlösung
und wässeriger Hexamethylentetraminlösung einwirken
lässt. Zu diesem Zweck sorgt man dafür9 dass die Mischung bei
der Berührung mit dem Ammoniakgaa in dünnen Schichten, oder in
Tropfenform vorliegt, vorteilhaft in der Weise, dass man die Flüssigkeit
von oben dur;ch einen mit Füllkörpern ausgerüsteten Riesel-
turm fuhrt and gleichzeitig von oben Ammoniakgaa in den Turm einlegte t» Auf diese Weise verläuft die Umsetzung von Formaldehyd
und Ammoniak ruhig und gleichmässigj die zugeset&te Hexamethylene
tetramini ös ung dient zur Verdünnung and zur Auf nähme der R©ak<=
txonswärme ο
Das Verfahren lässt sich vorteilhaft auch kontinuierlich
durchführen, indem man einen Teil der unten aas dem Turm abfliessenden
Lösung zur Gewinnung von festem Hexamethylentetramin ab·=
awelgt und den anderen Teil zusammen mit friasfeem Ainmoniakgas
in den Rieselturm zurückführt 9 nachdem man ihn mit frischer
Formaldehyd]ösang versetzt and gekühlt hat» Die bei der Kühlung
abgeführte U arme wird zweokmässig dazu benutzts flüssiges Ammoniak
zu verdampfen» um so die für die Umsetzung benötigten Mengen gasförmigen Ammoniaks zx gewinnen»
Diese Ausführungsform des Verfahrens sei an Hand d^r Zeir-h=
nong näher erläuterto In den mit Püllkörpern versehenen Turm 1
werden^ vom Wärmeaustauscher 6 kommend^ Ammoniakgas and eine wäs
Lösung ¥03t Formaldehyd and Hexamethylentetramin mit einer Temperatur von etwa 30® eingeleitet» Die Zusammensetzung der Lösung
entspricht derjenigen einer Mischung aus 1 Teil 3Obiger Formaldehydlösung
und 4 Teilen 21'^iger Hexamethylentetraminlösango
Formaldehyd und Ammoniak setzen sich im Turm zu Hexamethylene
tetramin Um9 wobei sich die Lösung auf etwa 70® erwärmte Di® Lei
tung la dient zum Druckausgleich zwischen der Umgebung und dem Innern des Turms„ Die Flüssigkeit9 nonaehr lediglich aus einer
21$igen wässerigen Hexamethylentetrairiinlösung bestehend9 gelangt
aus dem Turm 1 in den Behälter 20 Ein Fünftel der Lösung wird in
den Sammelbehälter 3 abgezweigt 9 während vier Fünftel mittels
der· Pampe 4 nach Zufuhr frischer Formaldehydlösung durch Leitung
4a über die Wärmeaustauscher 5 und 6 in den Turm i zurückgeführt
werden» Der Austauscher 5 ist mit Kühlwasser beschickt,, während im Austauscher 6 flüssiges Ammoniak als Kühlmittel dient ο Dieses tritt durch Leittmg 6a eiaB geht auf dem Weg durch des Austauscher in gasförmigen EastaaÄ üb®rs verlässt daxch Leitung 6b
den Austauscher als Gas und strömt als solches in den Tara 1 eia-Die
Lösung verläßt, auf etwa 30° abgekühlt9 den Austauscher 6
durch Leitung 6c und tritt mit dieser Temperatur wieder in den
Torrn 1 ein. Es gelingt also auf dieee Weis« leicht« dl® Remktions*·
wärme aus dem Re a let i on» t urin abzuführen und sie zur Verdampfung des
umzusetzenden Ammoniaks auszunutzenο Mittels der Messvorrichtung
gen 7y 8 and 9 (7 für die als Verdünnungsmittel und Wärmtfibtrträ-»
ger dienende Hexamethyltntetraainl&aang, 8 für die Formaldehydlösung
und 9 für das Ammoniak) lassen sich di@ Mengen der bei der
Umsetzung beteiligten Stoffe ohne Schwierigkeit entsprechend den angegebenen Verhältnissen regeln.
Claims (3)
1) Verfahren zur Herstellung von Hexamethylentetramin durch Umsetzung von Formaldehyd mit Ammoniak, dadurch gekennzeichnet 9
dass man gasförmiges Ammoniak auf eine feinverteilte Mischung aas wässeriger Formaldehydlösung und wässeriger Hexamethylentetramin»
lösung einwirken lässt,
2) Verfahren nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet9 dass
man das Ammoniakgas und die Mischung aus Formaldehyd- and Hexamethylentetramin! ösung von oben in einen Eieselturra einführt e einen
Teil der abfliessenden Lösung zur Gewinnung von festem Hexamethylene
tetramin abzweigt und den anderen TeIl9 nach Ergänzung des umgesetzten formaldehyde und Kühlung in Wärmeaustauschern, zusammen
mit frischem Ammoniakgas in den Hieselttirm zurückführt.
3) Verfahren nach Anspruch 1 und Z9 dadurch gekennzeichnet,
dass man Ammoniakgas verwendetB daa aus flüssigem Ammoniak mittels
der durch Wärmeaustausch gewonnenen Äeaktionawarm® verdampft wurde „
BASISCHE AIILIS= & SOSA-IABEIX
1 Zeichnung.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0156199B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Nitrobenzol | |
| DE1186838C2 (de) | Verfahren zur herstellung von schwefeltrioxyd und/oder schwefelsaeure durch katalytische umsetzung schwefeldioxydhaltiger gase | |
| DE927744C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Cyanwasserstoff | |
| DEP0001174DA (de) | ||
| DE607216C (de) | Gewinnung von Schwefelsaeure durch Kondensation | |
| DE10114821B4 (de) | Wässrige Hydroxylamin-Lösung | |
| DE1124022B (de) | Verfahren und Regeleinrichtung zum Aufkonzentrieren von Salzsaeure aus chlorwasserstoffhaltigen Gasen | |
| DE646408C (de) | Verfahren zur Anreicherung von Keten und zur Herstellung seiner Reaktionsprodukte | |
| DE1014100B (de) | Harnstoffsynthese | |
| DE1024935B (de) | Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd | |
| DE606235C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeure nach dem Kontaktverfahren | |
| DE908489C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Schwefel | |
| DE906844C (de) | Verfahren zur Reinigung von Gasen, die Schwefelwasserstoff, Kohlensaeure und gegebenenfalls Ammoniak enthalten | |
| DE973737C (de) | Verfahren zur Herstellung von Alkaliphosphaten | |
| DE2238805A1 (de) | Verfahren zur entfernung von ammoniak aus koksofengas | |
| DE365892C (de) | Verfahren zur Umwandlung von solchen Metallen und Legierungen, die von Schwefelsaeure nicht oder nur langsam geloest werden, in die entsprechenden Sulfate unter Benutzung von Salpetersaeure | |
| AT95700B (de) | Verfahren zur Umwandlung von solchen Metallen und Legierungen, die von Schwefelsäure nicht oder nur langsam gelöst werden, in die entsprechenden Sulfate unter Benutzung von Salpetersäure. | |
| DE1961017A1 (de) | Verfahren zur Versorgung von Zellen,insbesondere von Brennstoffzellen mit Gas | |
| DE376633C (de) | Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff und Kohlensaeure aus Gasen | |
| DE663570C (de) | Verfahren zur Entfernung von Ammoniak aus solches in nur geringen Mengen enthaltenden Gasen von der Art des Kokereigases | |
| DE323961C (de) | Verfahren zur Konzentration von Salpetersaeure und Schwefelsaeure mittels heisser nitroser Gase | |
| DE229677C (de) | ||
| DE2221997A1 (de) | Verfahren zur entfernung von anorganischen und organischen schwefelverbindungen aus abgasen | |
| DE654103C (de) | Verfahren zur Herstellung von wasserarmem kristallisiertem Ammonnitrat | |
| DE679561C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von Duengemischsalzen |