DEP0001038DA - Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-2-aminoproparen bzw. seinen N-substituierten Derivaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-2-aminoproparen bzw. seinen N-substituierten Derivaten.

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DEP0001038DA
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DE
Germany
Prior art keywords
phenyl
aminopropane
mixture
sulfate
methanol
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr. Ludwigshafen Friedrichsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

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Zur Dehydratisierung (Reaktionsfolge I—)> II) kann man den Hydrozimtalkohol üToer die üblichen wasserabspaltenden Katalysatoren leiten« Wendet man dabei zu hohe Temperaturen an, so erhält man infolge einer AlIy!-Umlagerung vorwiegend 1-rPhenyl-l-propen» Es ist zweckmässig, unter möglichst milden Bedingungen zu arbeiten? um die Ausbeute an dem isomeren l-Phenyl-2-propen zu erhöhen» Dazu kann man als Katalysator reines Aluminiumoxyd verwenden, welches bei etwa 300 bis 320° in einer Ausbeute von rund 75 $ das erwünschtere l-Phenyl-2-propen liefert« Noch besser bedient man sich für die Reaktionsfolge I- > II des Weges über die Ester; d.h. man verestert den Hvdrozimtalkohol in an sich ""bekannter Weise zJ, mit Fettsäuren oder Gemischen von Fettsäuren und erhitzt die Ester auf so hohe Temperaturen, dass unter Abspaltung von Fettsäure Olefin entsteht,, Dabei erhält man das nicht umgelagerte 1-Phenyl-2-propen in einer Ausbeute von rund 90 $ neben wenig I=- Phenyl-}. »propen „_
Das so gewonnene Gemisch der beiden isomeren Phenylpropene wird dann unter Druck mit Chlorwasserstoff umgesetzt» Die MitVerwendung von lösungsffii-tteln oder Temperaturerhöhung ist dabei nicht erforderlich* Es ist indessen zweckmiissig, Eisen und ähnliche katalytisch wirkende Mittel selbst spurenweise zu vermeiden» Man erhält auf diese Weise ein Gemisch der drei isomeren Phenylchlorpropane III in sehr guter Ausbeute,,
Dieses wird nun mit Ammoniak bezw«, einem primären oder sekundären Amin bei höherer Temperatur,, z.E. 150°, umgesetzt«, wobei man gemäss Reaktionsschema III—^ IV ein Gemisch der drei isomeren Phenylamiηοpropane neben Phenylpropenen (II) erhält» Um aus dem mit Ammoniak erhaltenen Amingemisch das wertvolle l-Phenyl-2-aminopropan zu gewinnen, versetzt man es, ζ„Β* in Methanol, mit der zur Neutralisierung ausreichenden Menge massig verdünnter Schwefelsäure, trennt die ausfallenden Kristalle des l-Phenyl-2-aminopropan-Sulfats ab und setzt aus ihnen gewünschtenfalls die Base durch Alkalilauge in FreiheitoBei Verwendung primärer oder sekundärer Amine anstelle von Ammoniak verfährt man in analoger Weise„
Es gelingt auf diese Weise, die therapeutisch wertvollen 1-Phenyl-2-aminopropane in reiner Form und auf verhältnismässig einfachem Wege in guten Ausbeuten aus leicht zugänglichen Ausgangsstoffen zu gewinnen«. Die bisherigen
Synt!iea®n dies·» Verbindungen gingen ψ©η sehw®?@r Eugängüohen gan^sstoffea aese und führten In massigen Au.skeis.tfsi Ea ßemisshra. γ©η Phenylandnopropanen9 deren Trennung nur mit groset»" Iffilüie.und unter Y©rlaat@n aögliefe
950 g Hydroziatalfeetol werten Bit 230© g einer fetteftqvefräk-
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210* b@i

Claims (1)

  1. 231 g des Amingemisches werden in 1000 com Methanol gelöst und mit 5G^iger Schwefelsäure "bis zum umschlag von Methylrot-Indikator versetzte Das ausgefallene l-Thenyl-2-aminopropan»Sulfat wird abgesaugt ο Aus den eingeengten Mutterlaugen erhält man beim Verreiben mit wenig Methanol weitere Mengen des gleichen Sulfats.. Aus den letzten Mutterlaugen kann man 25 g l-Phenyl~l-aminopropan und geringe Mengen l-Phenyl-3-aminopropan gewinnen. Die Kristalle des 1-Phenyl"-2-aminopropan-Sulfats werden zur vqllständigen Reinigung 1/2 Stunde mit wenig Methanol-am Rückflusskühler gekocht, dann abgesaugt und getrocknet« Man erhält 230 g reines 1-Phenyl-2-aminopropansulfat entsprechend einer Ausbeute von 80$ d»Th.",berechnet; auf Amingemisch«, ■
    ■ J a t e η t an s ρ r uc h:
    Verfahren zur_Herstellung von l-Phenyl-2-aminopropan^H,dadurch gekennzeichnet, dass man Hydrozimtalkohol nach an sich bekannten Methoden dehydratisiert, das erhaltene G-emisch der beiden isomeren 1-Phenylpropeae mit Chlorwasserstoff in ein Gemisch von 1-Phenyl-chlorpropanen umwandelt un,d dieses mit-Ammoniak -"bezw.primären-oder sekundären Aminen umsetzt«, worauf man aus dem so entstandenen Amingemiscli das l-Phenyl-2-aminopropan in Form seines schwerlöslichen Sulfats isolierte
    BADISCHE ANILIN- & SODA-FABHIK ^

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