DEP0001006DA - Werkzeugsatz - Google Patents

Werkzeugsatz

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DEP0001006DA
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Germany
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dies
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twist drill
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English (en)
Inventor
Eugen Stuttgart-Feuerbach Dürr
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Description

St ut t g art - Eeue rb ach
Tunnelstre 14
Stuttgart, den 13. März 1948 P 78 Bk/Sch
Az. ρ 1006 Xl/87 d
Vertreter:
Patentanwalt
Dipl.-Ing.Hax Bunke
Stuttgart - 5.
Pritz-ELsasstr. 2
Werkzeugaatζ
Ss ist bekannt, Werkzeuge derselben Art aber verschiedener, durch ein anderes lennmaß ausgedrückter Größe zu Sätzen zu vereinigen, z.B. Spiralbohrer verschiedenen Mrcnmessers senkrecht in Löcher einer gemeinsamen Grundplatte einzustecken und ao aufzubewahren« Werden solche Sätze in einer Werkzeugausgabe aufbewahrt, so werden nicht die Sätze im ganzen, sondern immer nur die einzelnen, gerade gebrauchten Werkzeuge auagegeben, die aus dem Satz herausgenommen werden.
Ia Gegensatz zum Bekannten sind gemäß der Erfindung nicht Werkzeuge gleicher Art und verschiedener Größe, sondern Werkzeuge verschiedener Art und gleichen Nennmaßes, die zur Durchführung einer Gruppe zusammengehörender Arbeitsgänge gebraucht werden, zu einem als Ganze^-s auf zubewahrenden und auszugebenden Werkzeugsatz verbunden, z.B. auf einem vorzugsweise mit einem beschrifteten Schild versehenen Brundblock angebracht. BsA einer Ausführungsform der Erfindung sind die für die Herstellung einer Gewindebohrung und des zugehörigen B ο Iz engewind es no twend ig en We rk ζ euge zu derartigen Werkzeugsätzen vereinigt, je Satz z.B. ein Spiralbohrer zum Bohren des Durehgangsloches, ein Spiralbohrer zum Bohren des Kernloches, eine Anzahl Gewindebohrer, z.B. Tor-, Mittel- und Fertigschneider, und ein Schneideisen oder Schneidbacken für dasselbe Gewinde. Die Spiral- und die Gewindebohrer sind z.B. in zweckmäßig bezeichnete und kalibrierte löcher eines Grundblockes hineingesteckt, während das Schneideisen oder die Sehneidbacken pultartig nach vorn geneigt in einer ent sprechenden Ausnehmung der Grundplatte rohen.
Werkzeugsätze naeh der Srfindung ermöglichen es, die zu einer Arbeit notwendigen Werfczeuge mit weniger Handgriffen auszugeben, als wenn jedes einzelne Werkzeug aus Sätzen von Werkzeugen gleicher Art und verschiedener Größe herausgesucht werden müßte® Die Gefahr, daß Terwechaelungen vorkommen, ist hierbei wesentlich geringere Beim Zurückgeben der Werkzeuge wird die (Jefahr, Einzelwerkzeuge an falscher Stelle unterzubringen, ebenfalls vermieden»
Die Zeichnung zeigt ein Aus führung sb e i sp i el.
Bie Abbildung ist eine schaubildliche Barstellung eines erfindungsgemäßen Werkzeugsatzes.
Bei dem gezeichneten Werkzeugsatz sind in Löcher eines z.B. aus Holz bestehenden Grundblοckes 1 ein Spiralbohrer 2 für Burchgangslöcher, ein Spiralbohrer 3 für Kernlöcher und drei Gewindebohrer 4,5,6 — ein Vorschneider 4, ein Mittelschneider 5 und ein Fertigschneider 6 — eingesteckt. Me Löcher sind mit Bezeichnungen versehen, z.B. nKB" (Kernlochbohrer) usw. und kalibriert, um Verwechselungen beim Zurück stecken der einzelnen Werkzeuge in den Qrrundblock unmöglich zu machen. Ein Schneideisen 7 für das entsprechende Bolzengewinde ist pultartig nach vorn geneigt in eine am vorderen Ikide der Grundplatte angebrachte entsprechende Ausnehmung hineingelegt. Auf der vqrderen Stirnfläche der Grundplatte 1 ist ein Schild 8 befestigt, z.B. aufgenagelt, dessen z.B. eingeäzte Beschriftung auf das Hennmaß,gegebenenfalls auch auf die Art der in dem Werkzeugsatz vereinten Werkzeuge hinweist und außerdem Angab en über zusammen mit diesen verwendbare Hilfswerkzeuge trägt. So weist die Bezeichnung wM 5* auf dem Schild 8 auf die Abmessungen des Gewindes hin, das mit den Werkzeugen des Satzes hergestellt werden kann, während die Bezeichnung H 20x7 den zugehörigen Sehneideisenhalter und die Bezeichnung W Fr.II das zugehörige verstellbare Windeisen nennt. Entsprechende Sätze lassen sich für jedes andere Gewinde zusammenstellen.

Claims (3)

  1. 3?atentpnsprü.ohe
    1 . Werkaeiigsatzf dadurch, gekennzeichnet,, daß mehrere verschiedenartige Werkseuge gleichen lemnmaßes, die zur Itarehführung einer Gruppe zusammengehörender Arbeitsgänge gebraucht werden, zu einem als Ganzes aufzubewahrenden und auszugebenden Werkzeugsatz verbunden, ZoBe auf einem verzugsweise mit einem beschrifteten SchM versehenen drundblock angebracht sind.
  2. 2. Werkzeugsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Herstellung einer Sewindebohrung und des zugehörigen Bolzengewindes notwendigen Werkzeuge, nämlich ein Spiralbohrer zun Kernloehbohren, ein Spiralbohrer zum Surchgangslochbohren, ein Satz Gewindebohrer, z,,B»Tor—,. Mittel* und lertigschneider und Schneideisen oder -backen für dasselbe Gewinde auf einem mit einem beschrifteten Schild versehenen Srundblock angebracht sind.
  3. 3 . Werkzeugsatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dal die Spiralbshrer und Gewindebohrer IriLöcher, die vorzugsweise jeweils bezeichnet und kalibriert sind, eingesteckt sind, während die Schneideisen uner -backen pultartig nach vorne geneigt in eine entsprechende Aussparung des Srundblockes gelegt sind.

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