DEP0001005DA - Vorrichtung zum Wellen von Rohren - Google Patents
Vorrichtung zum Wellen von RohrenInfo
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Description
Anmelders Otto Klein, Ingenieur, Pf orzheim/'Kebeniusstr* 15· ~ Vertreters Dipl. Ing· Sort Hubbuch, Patentanwalt, Pforzheim,
leriier-Siemensstr„ $2»
Pa t entanmeldung»
Vorrichtung sum Wellen van Holiren *
Die Erfindung besieht sich eine
Vorrichtung ziP Herstellung von Wellrohren, wie sie für Tiele Zweckeβ insbesondere auch für Leitrungen aller Art und als Mantel
tob elektrischen Kabeln u»s.w* verwendet werden. "DAß neue zeigt vornehmlich Vorteile gegenüber den bekannten
sum paralleler- fellen von Bohren, kann aber auch bei der1 Herstellung von schraubenförmigen Wellen Verwendung finden.
Bohre mit parallelen Wellen sind aber in manchen Fällen geeigneter als solche mit schraubenförmigen Wellen» So können 2* B.
die linden parallelgewellter Rohre beim Einführen und Bestlegen der leitungen in Abzweigdosen und -lasten besser gefasst und
abgedichtet werden.
Man hat in die Wandung von Bohren schon parallele Wellen mittels Druckrollen eingedrückt, die sich um eine zur Hohrlängsachse
parallele Achse drehen und in rein radialer Richtuag gegen die Rohrwand bewegt werden» Da das rein radiale Vorgehen der
Bollen offenbar nicht sum Ziel führt, hat man zusätzlich das lohr von der bereit© gewellten lohrlänge her mittels eines besonderen,
xs die jeweils suletst gefertigten Hellen greifenden Halters in achsialer Sichtung nach der eindringenden Druckrolle
hin gedrückt und ausserdem in das Innere des Rohres von der noch nietet gewellten KÖhrlänge her einen BOrn eingeschoben, der
an seinem im Rohr befindlichen Ende die Gestalt einer inneren 1 ellenJaälfte besitzt» an welches ln.de nun die !Druckrolles deren
Profil die &e$ta*lt der äiiSseren teile &vxw$lBtt die Sohrwaoal
mm «OEB»W ^e eirter Wolle asdrScfct,,
bekannte ti hat den M&ctoeil, dass es mxv ats- -vor ©ich geht, d.h* nac& ^efiem ^di^sfB einer feclle1 muss
dl-e eieeaiTii.aolie Pormarbeit ausgesetzt, der(Eohrhalter geöffnet, VM ei&e ieXl© weitergerückt und wieder geschlossen %erdea. Eben»
falls muss das Borrf estlegemittel gelost, der Dorn vorgeschoben
wd ^ϊ^άβτ festgelegt werden. Ist man bei der Herstellung sehr
langer Wellrohre gezwungen, von einem entsprechend langen Rohr auszugehen, so kann eing~rfe» 4Ss. -unter Zuhilfenahme eines
Domes arbeitet s rieht verwendet werden» da der letztere auf einem
zu grosser, ege geradlinig an die Arbeitsstelle
v/eröen müsste. /*„
Pie erwähnten Hachteile ©ollen durch «55· neue o
"beseitigt werden«
Das Heue besteht darin, dass die Wellen durch Zähne einer oder mehrerer Druckrolle» eingewalzt werden, die uia eine zur,,
Bohriängsachse rechtwinklige Achse drehbar gelagert sind und deren Drehachsen während der Irseugung der 1 eilen selbst in einer zur
SohrläsgsaGhse rechtwinkligen Ibene um das stetig den Druckrollen isugeführte Röhr umlauf en, das seinerseits durch seinen Vorschub
die Druekrollen dreht*
Sowohl ein Dorn im Inneren des Bohres b-ls auch ein in die Wellen d,e§ Rohres eingreifender Halter- sind sur Ausführung de»* neu-υη
rf nxcht mehr erforderlich. Somit fällt auch das absatzweise Torrücken des Rohres mit dem jeweils sum Lösen und fiederfestlegen
der Haltemittel erforderliche Aufenthalt fort. Bas Wellen kann endlos mit einer stetigen» bisher in ihrer Grosse
nicht erreichten Vorscfaubgesohwindig&eit des Rohres geschehen· Dabei gelangt Selbsttätig die zur Bildung der fellen gerade erforderlich©
Sohrlänge unter die Zähne der Pruokrollen» Das für die Herstellung jeweils einer Welle nötige Stück der Bohrlänge muss
also nicht "besonders von üell« sxa, Welle genau eiBgestellt werden»
w ftp a@4f&&0--Auoh geht bei dejjr bekannt en -f der dieses Stück £u Beginn
des !ellens feststellende Arbeiter noch nicht einmal gans siohers ob eine richtige oder falsche Sensitising© eingestellt ist, sodass
unter Umstanden beim Drücken der Wellen, trotz mühsamen Ausprobierens beim Tinsteilen, dooh -uüerwünsehte Zerrungen und Streckrp»
gen des Eohnaaterials vorkommen* Ferner wirä die zur Bildung der Wellen erforderliche Rohrlänge auch nicht
teilweise dem gewellten, sondern allein dem.ungewellten Hohrteil entnoismen, sodass die bejjff/oekannten ■hrg trotz Axisetzens
eines Halters mögliche, nachträgliche "Verformung insbesondere
der zuletzt gebildeten Halbzelle vermieden wird.
J«
richtung "besteht aus einem Spindelstock mit holer Spindel, die erfindungsgemäss gegen den vom durabzufordernden Hoür herrühren·»
dem
den Aehsi&lschub an ihrem'Kohrfördermittel CPörderrollen) auge-» kehrten Ende mittels eines Spur lagers am Spindelstock algestützt ist, während das andere, aus letzterem her vor sehende und dem gewellten Bohrteil zugewandte Ende der Spindel einen Kopf trägt,'
den Aehsi&lschub an ihrem'Kohrfördermittel CPörderrollen) auge-» kehrten Ende mittels eines Spur lagers am Spindelstock algestützt ist, während das andere, aus letzterem her vor sehende und dem gewellten Bohrteil zugewandte Ende der Spindel einen Kopf trägt,'
der radiale Schlitze aufve ist, ±r> weichen die mit ihrvv Zahnen in
den B^reiob <i*»r aehsialen, als Durchlas«* für das tohr dienend**» des Fopfws greifenden Druckroll**a drehbar f-e-lag^rt sand,
ihren Dr^h^Etri^t- durch den "gohrvorschuTs und ihr^n triet durch dif eich <1rehf«de
Spi
Jn Ser f^icfenung ί st d^ neue . beispielsweise tür
das parallele Wellen an Band vor. Bftrstellung^n - i- ins besondere der Bruckr ollem und verschied«*Ber
7?s seigens
1 ά*»η FittiPllsuEssöh2i3tt ά&Β Spindelstocks wit Spindel»
Bruckroll«ikopf und Ψ&νάerrolles,
2 d5** feg«»Bi3bp<p Pig. 1 vergrößerte Stiraaßsicht d^s Kopfes mit Bniokrollej? s
3i^ ttnd 5" äen Wittelsohnitt und dif Ansicht einer Druckrolle alt ausschnitt is» Bereich der SiItBes und
BiMB teilweise Stiraasieicfet einer druckrolle ±n nochmaliger fer-grÖBBerur^g,
6 die Ausloht «ines Mt »oll^n genius *iρ. 4 ϊΊρ 5
Fig» ? und 8 die Ansieht der beiden Herstellucgsstufe» von Wellrohreri mit hoher biegsamkeit·
Aul einem Auflager 2S da© eic BrehtoarJctett sein kanc 4 ist
der Spinöftletock £ mit dreht-ar rlerin gflagsrter» hohler Spindel 3 bei efrcift. Das &v %#»ließt}*» Hohr 4 ist durch die letzter*» 3
VsiBdurchf-ftPt^ckt vnü wird bei® /,,rVieit^n durch die Förderrolle!! 5 in Hieiittmg A stetig weiter g^scho^hen« An ä®m der FSrderroll-prf 5
^gekehrten Bnde trägt di^ Spindel 5 **in Spcrlaeer 68 das sie gegen d^n 3*n Sichtung A wirken Λ ^ Acbsialscbut am Spindelstock 2
abstützt. Ar» <ü«*!n anderer' Ton?· der Spindel 3 ist der Kopf 7 fest,-
gea- ehr * lib t s der eine aehsisle, sra*»ctenifissig öurcfc eine Buchse
gefütterte Pobrung 9 vtnä «.B. drei us ISC'5 versetzte, radiale
, Io aufweist;. Die Bt^ehs» 8 bildet fine genau passende Führung für das durch eie und durch die Bohrmig; 9 hiiadtirchlauf»r>*1e
Rohr 4, das sich nur Ifegsve^schlebt, aber nicht dreht. Die Spindel 3 mitsamt dem üopf 7 hingegen ^rhMlt durch die
Blemenrolle 11 oder durch beliebige andere Mittel einen Drehantrieb CC Piff. S). i?oer durch dia Schlitze Io sind Achsen 21 gesteckt
9 auf welchen die ^rackrollen 12 drehbar gelagert sind. b^iBpielsweäse drei an der ?iahls haben an ihrero tSsfang
14, öle ii> den Pereich äev Kopf bohrung 9 xmA somit at2ch des BohreB 4 greifen, auf das sie während seines Vorechöbes
glftlchKeifeif it? ein^r achslalen und radialen Koißpörmirte einwirken ■and das Wellen hervorrufen.» Dabei erhalten die I>ruckrollii3R 12
Ihren "Drehantrieb (V Pige 1) allein durch den lohrvorpchub (A
1), wlhrema sie iliraa TUttlaxifattürleb (C Fig. 2) durch die ®v ^tJinöel 5 ei?halten»
Bas ^elle^? el&e Hohres 4 vollzieht sich in folgpjnd^r Weises
?Taehile2i das Ruhr 4 dnroii die Spindel 5 bis vor die rollen 1? eir-fes*Ch^N=1B let, wird dip Spindel 5 ir» Brehim?
aetsft υ-nd dadurch die DTnickrolleii 1? sum T^alatjjfen in Hiditiang gebracht* Algidatm leset man den stetiger» Yos-chub des Sohres 4
mittel© der FördeTollen 5 einsetzen» sodass das Hohr h mit den Z^hn*»n 15 der Soll© 1? in Berührung: kommt und die letzteren sich
euch in Dichtung B dreljen» Dabei trifft die abgerundete Sahukopfkasiei te 1^· (Fi?- 4) Äuejeet m^r mit ihrer mittleren Stelle 15 (F3.fr· 5)
ettpeen auf die Rohrwand auf, obwohl sie (14) einwHrta gewölbt ι d.h.. konkav gestaltet ist. Der Halbmesser E ist jedoch so gross
gewählt, dass eben nur die erwähnte, pmifetweis© Berührung der Stelle 15 öes ZatoJqsegfes mit dem Bohr 4 stattfindet. Beiia Umlaufen
in RicMrujag Q (TIg* 2) des so auf die Hohrwand attftreffenden Zahnes 13 (?is* 2) entsteht daher zunächst nur eine zrwar gleichmassige,
aber schwache Rille 2o (fig. G)» Da sich weiterhin die Druckrolle!* 12 unter-des Firfluss des -,Eöhrrörsohubes ic Richtung
£ (Fig» 1) drehen, dringt die Kante -14 allmählich und iortBckreitend auch mit den der Stelle 15 beiderseits bena-cütaarten Stellen
-* 5 —
der !"ante 14 fegen die Rohrwand -vor% β ie Bi lie wir* ti. ff ^t1
wobei rtes ZW Rillenbildung eτιoräetliche Bohr^arte-rial selbsttätig
WU ohne jerie Zerrung1 dem dxtrcb d*r acbsislen Schul· θ<*β
Bohre« heraaas^fSrderten fet ρ rial entromiBen wird. Schließlich ist 13 fenz bis *raf e^ine eber-f^lli? a^ervviu^ve CTWd^snte If
einc^flruzigrer,. Tu diesem jhs gerblick formt die li&r.t* 14·
17 urö flif !fecte 16 βί& puse^r^1 ^uridynr IB der &&!!>
(Figo 61) fertig-, Da Merb^i Aie Fante 14 ihrer {falzen länre r>aoh,
also *3tirh mit ihrer! ^rd-Pteller I^s unter eterigem Drückec nn der
inr.erFE? WpllPiiraräurtgr 1? in "Riöbttme 1 umlSuft, ^ird da«*· SnÖstelle 19 nsch anss^n Md ^hfenjr.det und sehon«» ^o das "^oiir gepftaa Schew-PTP
-und "^aureissen, Dieser ?v*ac-k wä eir sauberfs Glätten T?illenwärjdp wird ferr>er durch die ΙϊαΒνβτ*«* G-^stal-simg der
1ΓΘ33 (fiee S1) erreiclito Durch diese Foiwebiirig erfafarea dli»
rjÜDijwTiE' vors der Pitt«* 15 ftcioji df»» "«iiden 19 Ma* grftsciilläerte ¥ί>τ««Β^ der WelienMMirog wieaerholtr sieb
mit jedes1» ^ahrj 13 der nach T-f»#mdig;u»fr. ö^irj^r Arbfeit sllmählieb
wie "bf-i einer Vezz&mima, aus der voc! iliia gebildetes Welle austritt· nach r}P'( O-^et«lt a^r ^ahrifo^nan t-rönnes mit Hilfe ä
!lach«* od^r tSpfe- B'ell*^i ir. di«* Üoiiirwaud gewalzt
bat <3^τ· ^lipriabsiiTand jew^ilp eise be^trimiitp Grössp, die pickt unterseh,ritten werden kanu, da j^rier Zahn-, ^Ie bf-sehrifebeü,
g: Qmv Danxikrolle seine Well«» at^cb wieder ^ird der Wellenabst-arsd j'edocb kleiner tiud di?
grosser ^ewünsclit als dies öiTch. den Walzvo^er»^ erreicht wird, vm fi\v bestisnate T^^cke eine besonders g^rüFPse Bie^sarakeiu
ext f-rhsli er<, so kar;E dif'S ir ^iüfacber Weise dυroil ach«iales Cti?nob^ii $£>& i"plirobres g-^mäss 3?ig· 7 ir die ir Tir» H dargestellte
Porai "bewirkt werden.
Im Ko11 7 ΙεοΒΏβιι Einstellmittel vor^eseLen werden, die so
avi die Rollen achsen 21 einwirken, dass die Druckrollen 12 in radialer Richtung, also nach dem Rohr 4 hin oder von ihm weg eingestellt
werden können, um so die fellentiefe au re&eln.
Sollen schraubenförmige Wellen . mit der muen Vorrichtung ic das Bohr eingewalzt «erden, so sind
die Druckrollen 12 mit Zähnen 13 zu versehen, die mit der rechtwinklig auf der Sohrläiigsachse stehenden IHbene einen der Steigung
der Schraubenwellen entsprechenden Winkel einschließsen.
Claims (1)
- PatentanwaltDipl.-Ing. HUBBUCH PFORZHEIMWerner-Siemens-^rafia S3P. 1005 I b / 7 b 33,Patentansprüche:1» ?orrichtung sum Wellen von lohren mit einer oder mehreren um das Werkstück umlaufenden Druckroll en,, dadurch gekennzeichnet „ dass die Druckrolle oder- rollen {12) mit Zähnen (13) versehen und jeweils um eine zur Rohrlängsachse rechtwinklige Achse drehbar gelagert sind, welche Drehachsen während der !Erzeugung der Wellen (17, 18) selbst um das Rohr (4? umlaufenp das die Bruckrollen (12) dreht, wenn es gegen die letzteren vorgeschoben wird«2* Vorrichtung nach Anspruch 1, die aus einem Spindelstock mit hohler Spindel und einer Einrichtung sum Torschieben des Hohres besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Spindel (3) gegen den vom durchaufördernden !ohr (4) herrührenden Aehsialechub (A) an ihrem dem lohrfördemittel (Föröerrollen 5) zugekehrten Ende mittels eines Soheibenrillenlagers (6) au Spindelstock (2) abgestützt ist» während das andere, aus letzterem hervor sehende und üew. gewellten. Hohrteil zugewandte Ende öer Spindel (3) einen Kopf (7) trägt, der radiale Schlitze (10) aufweist, in welchen die mit ihren Zähnen (13) in flen Bereich der achsialen, als Durchlass für das Rohr (4) dienenden Bohrung (95 des lopfes (7) greifenden Druckrolle!!, (12) drehbar gelagert sind«3» Vorrichtung nach Anspruch 2, daöureh gekennzeichnet* äaß die Kopfkante (I4) der Sahne (13) der Bruckrollen (12) abgerundet und bezogen auf die Hollenaehse konkav gestaltet und die Halbmesser (E) äer Einwärtswölbungen etwas größer als die entsprechenden Halbmesser der lokrwellen gewähltΒλ.2009044. Vorrichtung nach Anspruch. 2 -und j?, dadurch gekennzeichnet;, dass die Endstellen (19) der Zahnkopfkante (14) nach aus β en herum abgerundet find.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dassdie ?ahni'lanken der Druckrolle^. Zähne (13) konvex gestaltet, die somitZahne (13)/von ihrer Mitte (1£) nach den Juden (19) hin verjüngt sind (Fig· 5)·6β Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrollen (12) in Bezug auf das Bohr (4) radial verstellbar in den Schlitzen (lo) des Kopfes (7) angeordnet sind»?. Vorrichtung zur Herstellung von schraubenförmigen fellen nach -Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (13) mit der rechtwinklig auf der Äabrlängsachse stehenden Ebene einen der Steigung der Schraubenwellen entsprechenden Wlkel einschJLiessen.Eforaheia, den 22* April 194-8*nhs*4Patentanwalt,
Family
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