DEP0000554MA - Anordnung zur Signalübertragung zwischen zwei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anordnung zur Signalübertragung zwischen zwei KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die akustische Signalisierung von einem Kraftfahrzeug aus zu einem zweiten vor diesem in gleicher Richtung fahrenden Kraftfahrzeug mittels sogenannter Hörner (Hupen) versagt häufig wegen des hohen Geräuschpegels im zweiten Fahrzeug. Aus diesem Grunde sind optische und akustische Signalisierungsgeräte und -verfahren vorgeschlagen worden. Diese bedingen zumeist einen erheblichen Kostenaufwand und pflegen durch Witterungseinflüsse in ihrer Betriebssicherheit erheblich eingeschränkt zu werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung zur Signalübertragung, die die genannten Nachteile nicht aufweist. Sie besteht darin, dass vom zweiten Fahrzeug zugleich mit der Betätigung des Horns (Hupe) elektromagnetische Schwingungen vorzugsweise in Fahrtrichtung ausgesandt werden und im ersten Fahrzeug mittels eines auf diese elektromagnetischen Schwingungen abgestimmten Empfängers der Empfang dieser Schwingungen sinnfällig zur Anzeige gebracht wird. Dabei werden sowohl im zweiten Fahrzeug wie im ersten zur Abstrahlung bzw. zum Empfang dieser elektromagnetischen Schwingungen sogenannte Richtantennen verwendet, die eine ausgeprägte Richtwirkung in Fahrtrichtung (beim zweiten Fahrzeug) bzw. Richtwirkung entgegen der Fahrtrichtung (beim ersten Fahrzeug) aufweisen. Im zweiten Fahrzeug dient die zur Zündung des Luft-Gas-Gemisches im Verbrennungsmotor ohnehin vorhandene, häufig "Licht"- oder "Zündanlage" genannte Anordnung zur Erzeugung des Zündfunkens als Hochfrequenzgenerator, dem die Energie für die über die Senderichtantenne abzustrahlende Hochfrequenzschwingung entnommen wird. Der im ersten Fahrzeug vorzusehende Empfänger besteht im wesentlichen aus einer Anordnung zur Gleichrichtung der über die Richtantenne empfangenen, vom zweiten Fahrzeug ausgesandten Hochfrequenzschwingungen und deren akustischer oder optischer Anzeige und nur dieser. Die Reichweite der Gesamtanordnung ist durch geeignete Bemessung der Sende- und Empfangseinrichtung auf eine aus dem Kraftfahrzeugbetrieb sich ergebende Entfernung, beispielsweise 100 m, beschränkt.
Die im zweiten Fahrzeug vorzusehende Sendeeinrichtung besteht entweder
aus einem auf die für diesen Zweck festzulegende Frequenz abgestimmten Schwingungskreis, der zugleich mit dem ohnehin vorhandenen Horn (Hupe) geschlossen wird, und der elektrisch gekoppelt ist mit dem ohnehin vorhandenen Stromkreis, der die Zündspannung für den Verbrennungsmotor liefert, und der elektrisch gekoppelt ist mit der Senderichtantenne, wobei die abgestrahlte Frequenz und Frequenzbandbreite im wesentlichen durch den vorgenannten Schwingungskreis bestimmt sind,
oder
aus einer auf die für diesen Zweck festzulegende Frequenz abgestimmte Richtantenne, die zugleich mit der Betätigung des ohnehin vorhandenen Horns (Hupe) elektrisch gekoppelt wird an den ohnehin vorhandenen Stromkreis, der die Zündspannung für den Verbrennungsmotor liefert, wobei die abgestrahlte Frequenz und Frequenzbandbreite im wesentlichen durch den Antennenkreis bestimmt sind.
Claims (3)
1. Anordnung zur Signalübertragung zwischen zwei Kraftfahrzeugen auf begrenzte Entfernung mittels elektromagnetischer Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass die im signalisierenden (zweiten) Fahrzeug vorhandene elektrische Anlage zur Erzeugung der elektrischen Zündspannung ("Licht"- oder "Zündanlage") die Energie zur vom akustischen Horn (Hupe) gesteuerten Erregung einer Richtantenne mit Hauptstrahlungsrichtung in Fahrtrichtung liefert und die von dieser Antenne abgestrahlte Energie hochfrequenter Art im signalisierenden (ersten) Fahrzeug mittels auf diese elektromagnetischen Schwingungen abgestimmter Richtantenne und Empfangseinrichtung sinnfällig zur Anzeige gebracht wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf eine bestimmte Frequenz abgestimmter Hochfrequenz-Schwingungskreis zugleich mit der Betätigung des akustischen Horns (Hupe) geschlossen wird und elektrisch gekoppelt ist an den im Kraftfahrzeug vorhandenen Stromkreis, der die Zündspannung für den Verbrennungsmotor liefert, und dass diese Hochfrequenz-Schwingungskreis elektrisch gekoppelt ist mit einer Antenne, deren Hauptstrahlungsrichtung in Fahrtrichtung liegt.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf eine bestimmte Frequenz abgestimmte Antenne, deren Hauptstrahlungsrichtung in Fahrtrichtung liegt, zugleich mit der Betätigung des akustischen Horns (Hupe) elektrisch gekoppelt wird an den im Kraftfahrzeug vorhandenen Stromkreis, der die Zündspannung für den Verbrennungsmotor liefert.
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