DEN0008024MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEN0008024MA DEN0008024MA DEN0008024MA DE N0008024M A DEN0008024M A DE N0008024MA DE N0008024M A DEN0008024M A DE N0008024MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- turns
- lamellas
- strips
- individual rods
- lamellae
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 24
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 24
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 14
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 13
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 2
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- 230000007306 turnover Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. November 1953 Bekanntgemacht am 21. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung
von Florwaren derjenigen Art, bei der der Flor nicht in einer gewebten Lage befestigt, sondern in
einer fortlaufenden, nicht gewebten Grundschicht gebunden ist.
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung' eines Flormaterials dieser Art bekannt, bei dem
ein Faserflor oder eine Fadenschar in Zickzackart durch Einfügung zwischen feste Lamellen in
ίο Windungen gelegt wird und die an der Einfügungsseite liegenden Krümmungsteile' in einer fortlaufenden
Deck- oder Grundschicht gebunden werden, worauf die Krümmungsteile an der anderen
Seite gewünschtenfalls geschnitten werden, um einzelne
Florfäden zu erhalten. .
Dieses bekannte Verfahren bedient sich einer Einrichtung, die eine Reihe von festen, sich an einer
Einfügungssitelle vorbeibewegenden Lamellen, eine
Einrichtung zur Zuführung des Faserflors oder der Fäden zu der Einfügungsstelle, ein sich quer zur
Bewegungsrichtung der Lamellenreihen hin- und herbewegendes Einfügungsglied und ein unmittelbar
vor dem Einfügungsglied (in der Bewegungsrichtung der Lamellenreihe gesehen) angeordnetes
609 546/123
N 8024 VIIJ8h
Glied zum Zurückhalten der letzten eingefügten
Windung zwischen den entsprechenden Lamellen wie auch eine Einrichtung zur Anbringung einer
Decklage von erhärtendem Bindemittel an den Krümmungsteilen der Faserbahn oder der Fadenschar
an der Einfügungsseite umfaßt. Die Lamellen oder Drähte können z. B. am Umfang
einer umlaufenden Trommel befestigt und so an einer feststehenden Einfügungsstelle vorbeigeführt
ίο werden.
Das mit dieser Vorrichtung ausgeübte Verfahren hat den Nachteil, daß, wenn auch die letzte eingefügte
Windung an ihrer Stelle zurückgehalten wird, dies bei den vorher eingebrachten Windungen
nicht der Fall ist, besonders dann, wenn das Fasermaterial steif ist und bzw. oder ein Erzeugnis mit
einem kurzen (niedrigen) Flor hergestellt wird. In diesem Falle springen nämlich alle oder ein Teil
der gebildeten Windungen nach Passieren des Zurückhaltegliedes wieder aus den Lamellen heraus,
so daß ein unvollkommenes Erzeugnis erhalten ■ wird. Selbst wenn das Deck- oder Bindematerial
an den Windungen unmittelbar neben dem Zurückhalteglied angebracht werden könnte — was konstruktiv
schwer zu verwirklichen ist —, kann das Herausspringen oder in gewissem Umfang das Verschieben
der Windungen nicht verhindert werden, weil das Bindemittel nicht sofort erhärtet.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung in dieser Hinsicht, dadurch, daß einzelne lose Stäbe
oder Streifen zusammen mit der Faserbahn oder der Fadenreihe zwischen die festen Lamellen eingefügt
und dort in dem Zickzacksystem zeitweilig belassen werden. Dabei sollen die einzelnen
zwischen die Lamellen eingeführten Stäbe· oder Streifen das Fasergut stramm zwischen den Lamellen
halten und so das Herausspringen der Windungen verhindern.
Es ist zwar bereits ein Verfahren zur Herstellung eines Zickzackflormaterials bekannt, bei dem
auch von einzelnen Materialstreifen Gebrauch gemacht wird, dabei dienen jedoch die einzelnen
Streifen einem ganz: anderen Zweck, nämlich der Anordnung eines Zickzacksystems selbst, so daß
sie eine ähnliche Funktion haben wie die fest angeordneten Lamellen bei dem erstbeschriebenen bekannten
Verfahren. Im vorliegenden Falle dienen die Streifen zur besseren Fixierung· des Textilgutes
zwischen dem mit fest angeordneten Lamellen arbeitenden Einfügungssystem.
Die Merkmale der Erfindung gehen aus nachstehender Beschreibung von zwei Ausführungsformen der Vorrichtung hervor, die in Fig. 1
und 2 der Zeichnung dargestellt sind.
In Fig. ι ist eine Reihe von Lamellen 1, die zur
Bildung des gewundenen Zickzackflorsystetüs dienen, an einer unterbrochen umlaufenden, nur
teilweise gezeigten Trommel 2 befestigt, die sich schrittweise in Pfeilrichtung bewegt und an' die
über eine Führungsrolle 3 ein Faserflor oder eine Fadenschar 4 geführt wird.
Quer zur Bewegungsrichtung der Lamellenreihe ist in bekannter Weise ein Tisch 5 mit einer Führungsbahn
6 für ein flaches Einführungsglied 7 angeordnet, das von der Steuerwelle 8 um ein einstellbares
Maß hin- und herbewegt wird.
Über dem Tisch 5 ist eine Vorratskammer 9 für darin aufeinandergestapelte Streifen bzw. flache
Stäbe 10 angeordnet, deren unterster, da sich der offene Boden der Kammer bis unmittelbar über das
Einfügungsglied 7 erstreckt, auf diesem ruht. Die Stärke des Vorderteils des Einfügungsgliedes ist
im wesentlichen gleich derjenigen der Stäbe, so daß, wenn bei der Rückwärtsbewegung des Einfügungsgliedes
sein Vorderteil unter der Kammer weggezogen wird, der Stapel um das Maß der
Stärke eines Stabes sinkt, nur der. unterste Stab in den Weg des Einfügungsgliedes zu liegen kommt
und durch dieses während dessen Vorwärtsbewegung vorwärts gestoßen wird, während die anderen
Stäbe in der Kammer wieder auf dem Einfügungsglied ruhen.
Die Führungsrolle 3 zur Zuführung der Florbahn'oder Fadenschar 4 ist so gelagert, daß, wenn
das Einfügungsglied bei seiner Vorwärtsbewegung einen Stab 10 vorstößt, dieser Stab einen Teil
der Faserbahn über einer Lamelle zu einer Windung formt und zusammen mit dieser Windung in
den Raum zwischen dieser und der nächsten La- melle eingefügt und darin belassen wird, wenn sich
das Einfügungsglied zurückbewegt. So wird mit fortschreitender Drehung der Trommel und Hin-
und Herbewegung des Ekifügungsgliedes das in
der Zeichnung gezeigte Zickzacksystem gebildet mit zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen
liegenden Stäben.
Um einen bereits eingefügten Stab und die so geformte Windung während der Bildung der
nächsten Windung, wobei ein Zug auf die vorhergehende
Windung ausgeübt wird, an ihren Plätzen zurückzuhalten, ist in einer zweiten Führungsbahn
des Tisches 5 unterhalb des Einführungsgliedes 7 ein flaches Sperrglied 11 gleitbar vorgesehen, das
gleichfalls von der Steuerwelle 8 so gesteuert wird, wie es zur Ausführung seiner Funktion als Hemmglied
erforderlich ist.
Das mit den darin befindlichen Stäben erhaltene gefaltete Fasersystem kann an einer anderen Stelle
der Trommel fortlaufend von den Lamellen entfernt und in der bekannten Weise an beiden Seiten
in oder an einer Deck- oder Grundschicht befestigt und nach oder während des Herausziehens der
Stäbe quer geschnitten werden. Die Befestigung der äußeren Krümmungsteile, z. B. durch Einbettung
in eine ununterbrochene Schicht eines erhärtenden Bindemittels, kann auch an einer unmittelbar
auf die Einfügungsstelle folgenden Stelle erfolgen, so daß nach oder gleichzeitig mit der Entfernung
des Florsystems von den Lamellen dieses nur noch an einer Seite befestigt zu werden
braucht. .
Zur Erleichterung des Greifens der Stäbe zu deren Herausziehen kann die Kammer 9 schließlich
in einer Richtung senkrecht zur Zeichnungsebene hin- und herbewegt werden, so daß die nacheinander
eingefügten Stäbe abwechselnd aus der einen
60Ϊ 546/123
N 8024 VII/8h
und der anderen Seite des Zickzackflorsystems heraustreten, so daß der Abstand zwischen den an der
gleichen Seite aufeinanderfolgenden Stäben doppelt so groß wird. Wenn ein Fasersystem hergestellt
wird, in dem 'die Fasern nur an einer Seite gebunden sind und das daher nicht quer zu den
Fasern geschnitten wird, können die Stäbe io in bekannter Weise mit einer Messerklinge oder
anderen scharfen Kante zum Schneiden der Windüngen beim Herausziehen der Stäbe ausgerüstet
sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Lamellen ι in ähnlicher Weise wie in Fig. ι an
einer umlaufenden Trommel vorgesehen, die sich
i'5 in der Pfeilrichtung bewegt. Wieder wird, wie in
Fig. i,, die Faserbahn oder Fadenschar 4 mittels ■ einer Führungsrolle 3, der Einfügungsstelle zugeführt,
die einen gleitenden Tisch 5 mit einer Führungsbahn für den das Einfügungsglied bildenden
Schieber 7 umfaßt. Dieser Schieber 7 wird durch eine nicht dargestellte Einrichtung gegenüber der
Trommel 2 hin- und herbewegt, so daß bei jedem Schritt der Trommel 2 eine Windung gebildet und
zwischen zwei benachbarten Lamellen 1 eingefügt wird.
Unterhalb des Schiebers 7 befindet sich ein anderer, in dem Tisch 5 geführter Schieber 8, der
auch, und zwar parallel zu dem Schieber 7, hin- und herbewegt wird. Der Schieber 8 geht über das
Oberende eines Kanals (Vorratskastens) 10 hinweg, in dem sich ein Stapel von einzelnen losen
Streifen 11 befindet, die durch eine Druckfeder 12 aufwärts gedrückt werden. Bei jedem Hüb des
Schiebers 8, wenn dieser über die rechte Seite des Kanals 10 hinaus zurückgezogen wird, wird der
oberste Streifen 11 in die Bahn des Schiebers 8 gedrückt
und bei dessen Rückkehrhub durch diesen vorwärts mitgenommen und in die Windung unter
der gerade durch den Schieber 7 geformten Windung eingeführt.
Die so eingefügten Streifen 11 bleiben in den
Windungen des gefalteten Gutes zwischen den Lamellen i, biis die Windungen an 'einer oder beiden
Seiten durch die Deckschicht gebunden sind, wie es zu Fig. ι beschrieben ist. Erst danach werden
sie herausgezogen, wobei sie die fertige Florware zurücklassen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von nicht gewebten Florbahnen, bei dem ein Faserflor oder
eine Fadenschar im Zickzack durch Einfügung zwischen festen Lamellen in Windungen gelegt
wird und die an einer oder an beiden Seiten liegenden Krümmungsteile in einer fortlaufenden
Grundschicht befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Windungen der Florbahn
oder Fadenschar zwischen benachbarten Lamellen einzelne Stäbe oder Streifen eingefügt
werden, die vorübergehend in dem Zickzacksystem belassen und erst nach der ein- oder
beiderseitigen Befestigung der Windungen in der fortlaufenden Grundschicht entfernt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Windungen der Bahn selbst durch die einzelnen Stäbe oder Streifen geformt werden, die dabei zwischen benachbarten
Lamellen mittels eines Einfügungsgliedes (7) eingeführt werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer
Reihe fest angeordneter, sich an einer Einfügungsstelle unterbrochen vorbeibewegender
Lamellen und einer Einrichtung zur Zuführung einer Faserbahn oder Fadenschaar zu der Einfügungssteile,
gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur aufeinanderfolgenden Förderung einzelner Stäbe oder Streifen in die Bahn eines
Einfügungsgliedes, das quer zur Bewegungsrichtung der Lamellenreihe hin- und herbewegbar
ist und wobei die einzelnen Stäbe in die Windungen der Faserbahn zwischen den entsprechenden
Lamellen eindrückbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekenn-
. zeichnet durch ein hin- und herbewegbares Einfügungsglied, das einen Streifen oder Stab zuführt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 660 575.
Deutsche Patentschrift Nr. 660 575.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 546/123 6. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102007024124B3 (de) | Multiaxialmaschine | |
| CH477579A (de) | Fussbodenbelagmaterial aus Florgewebe | |
| DE2727877C2 (de) | Tuftingmaschine | |
| EP0084620A2 (de) | Vorrichtung zum Umschnüren von Ballen | |
| DE10214140A1 (de) | Klemmvorrichtung für Fadenlagen bei einer Maschine und Verfahren zum Vorlegen und Fixieren von Filamentscharen zu multiaxialen Fadengelegen sowie Maschine mit einer solchen Klemmvorrichtung zur Realisierung des Verfahrens | |
| DE2540272C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung rum Herstellen eines gekuppelten Reißverschlusses | |
| DD212998A5 (de) | Haekelwerkzeuge zur herstellung von baendern auf einer haekelgalonmaschine | |
| DE1919268C3 (de) | Nadelplatte für Tuftingmaschinen od.dgl | |
| DE2520425C2 (de) | Reißverschluß und Verfahren zu seiner Herstellung sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0521291B1 (de) | Reissverschluss mit gewebten Tragbändern und darin eingewebten Verschlussgliederreihen | |
| DE954867C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Florware | |
| DEN0008024MA (de) | ||
| DD254035A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von schlingenpol-doppelgeweben | |
| DE2519611C3 (de) | Nadelbandwebmaschine und Verfahren zur Herstellung, insbesondere schmaler Gewebe bzw. gewebter Bänder | |
| DE2344634A1 (de) | Stifteinsetzvorrichtung fuer mustertrommeln von jacquard-mustereinrichtungen fuer textilmaschinen | |
| AT517089B1 (de) | Webmaschine zur Herstellung eines Halbdrehergewebes | |
| EP0036972B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Gliederbandes | |
| DE242138C (de) | ||
| DE636980C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von aus gewellten Ketten- und Schussdraehten bestehenden Drahtgittern | |
| DE2460737C3 (de) | Vorrichtung in einer Nadelwebmaschine zur Herstellung von Bandgeweben mit Schußschlaufen | |
| DE1710317C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Dreherbindung | |
| DE438219C (de) | Mechanischer Teppich-Knuepfstuhl | |
| DE2263054B2 (de) | Bandwebmaschine | |
| DE2519612A1 (de) | Schmale gewebe oder gewebte baender sowie webstuhl und verfahren zu deren herstellung | |
| DE129139C (de) |