DEN0006768MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEN0006768MA DEN0006768MA DEN0006768MA DE N0006768M A DEN0006768M A DE N0006768MA DE N0006768M A DEN0006768M A DE N0006768MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resistor
- control
- tube
- cathode
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 7
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 3
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. Februar 1953 Bekanntgemacht am 29. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontrastregelschaltung in einem Fernsehempfänger, bei der
der Steuergitterkreis einer Verstärkerröhre galvanisch mit der Ausgangsimpedanz des Demodulators
verbunden ist.
Es ist bekannt, die Kontrastregelung in Fernsehempfängern in Stufen vorzunehmen, die hinter
dem Demodulator liegen. Eine bekannte Ausführungsform ist die, bei der die Kathodenleitung
einer nach dem Demodulator geschalteten Verstärkerröhre einen veränderlichen Kathodenwiderstand
enthält. Eine solche Lösung ist unbedenklich, wenn die Regelung in der Kathodenleitung
einer Verstärkerröhre durchgeführt wird, deren Kathodenstrom noch niedrig ist.
Wird jedoch der Kathodenwiderstand der betreffenden Verstärkerröhre von einem hohen Strom,
z. B. von der Größe von 50 bis 100 mA, durchflossen,
so ist es schwierig, einen angemessenen, regelbaren Widerstand zu finden, bei dem ein so
hoher Strom die Anzapfung durchfließen darf. Im Prinzip könnte dann ein Drahtwiderstand verwendet
werden, aber ein solcher Widerstand ist verhältnismäßig kostspielig, und infolge der auf-
509 626/91
N 6768 VIII al21a1
Ircli'iidi'ii Selbstiiuluktion würde er die Frequenzkennlinie
der Verstärkerröhre beeinflussen.
Die Kontrastrcgelschaltung nach der Erfindung behebt diesen Nachteil und ist dadurch gekennzeichnet,
dal.l in der Kathodenleitung der Verstärkerröhre
ein Widerstand vorgesehen ist, dem Ul)(T eine galvanische Verbindung die Steuerspannung
für eine Regelröhre entnommen wird, deren Ausgangskreis eine Regelspannung für
in selbsttätige Verstärkungsregelung liefert und die
nur während des Auftretens von Zeilensynehronisieriinpulsen
leitend ist, und daß die Ausgangsinipedaii/.
des Demodulators einerseits galvanisch mit dem Steuergitter der Verstärkerröhre
I1I und andererseits galvanisch mit einem zur Konirast
regelung einstellbaren Abgriff am Kathoden widerstand verbunden ist.
Bei der Schaltung nach der Erfindung wird die Anzapfung nicht von Strom durchflossen, so daß
an der Kathodeiiwiderstand als Kohlewidcrstand ausgebildet
werden kann.
Die Schaltung nach der Erfindung und ihre weiteren vorteilhaften Eigenschaften werden an
llaud eines in der Zeichnung dargestellten Alisas führungshcispiels näher erläutert.
Nach der Zeichnung tritt das Zwischenfrc(|uenz Kenischsignal über der Induktivität ι auf,
die mit der Demodulatorschaltung verbunden ist, die aus dem Gleichrichter 2 und der Parallelschaltung
des Kondensators 3 und des Widerstandes /| besieht.
Hei der angegebenen Polarität des Gleichrichters 2 und bei Empfang eines Eernsehsignals, das
in negativem Sinn als Modulation auf eine Trägerwelle aufgedrückt ist, tritt über dem Widerstand 4
ein demoduliertes Signal der bei 5 angegebenen Gestall auf, wobei die Bildsignale 6 positiv und die
Synehronisieriinpulse 7 negativ gerichtet sind. I )ieses Signal wird dem Steuergitterkreis einer
•1» Verstärkerröhre 8 zugeführt. Dazu wird das obere
linde des Widerstandes 4 über die Induktivität 9 galvanisch mit dem Steuergitter 10 der Röhre 8
verbunden. Das untere Ende des Widerstandes 4 ist galvanisch mit dem Gleitkontakt 11 des Wider-Standes
12 verbunden, der in die Kathodenleitung der Uöhre 8 aufgenommen ist.
l'arallel zum Widerstand 12 ist ein Widerstand
■3 K''legt, dessen Wert kleiner ist als der des
Widerstandes 7 2.
Der Anodenkreis der Röhre 8 enthält einen Widerstand 14.
Die am Widerstand 14 auftretende Spannung wird auf bekannte und nur schematisch angedeutete
Weise galvanisch der Kathode 15 einer Elektronen-Strahlrohre
iC> zugeführt.
Das Schirmgitter 17 der Verstärkerröhre 8 ist über einen Widerstand 18 mit dem Pluspol der
Speisebatlerie und außerdem über den Entkopplungskondensator 19 mit Erde, verbunden.
Die Kathode der Röhre 8 ist über den Leiter 20 galvanisch an die Kathode der Röhre 21 angeschlossen,
die als Regelröhre zum Erzeugen einer Regelspannung für selbsttätige Verstärkungsregelung
dient. Dazu ist das Steuergitter 22 der Röhre 21 über den Leiter 23 mit Erde verbunden. Die
Anode der Röhre 21 ist über die Reihenschaltung der Widerstände 24 und 25 ebenfalls mit Erde
verbunden. Parallel zum Widerstand 25 ist ein Kondensator 26 geschaltet.
Die Anode der Röhre 21 ist weiter über den Trennkondensator 27 mit einer Spannungsquelle
28, z. B. der Zeilenablcnkschaltung, verbunden, der Impulse 29 mit Zeilenfrcquenz entnommen werden,
die mit positiver Polarität der Anode der Röhre 21 zugeführt werden, so daß diese Röhre nur in den
Augenblicken leitend werden kann, in denen das demodulierte Signal 5 die ZeilensyuchiOiiisicrimpulse
7 enthält.
Der Parallelschaltung des Widerstandes 25 und j des Kondensators 26 wird über den Leiter 30 die
Regelspannung für die selbsttätige Verstärkungsregelung entnommen und auf nicht dargestellte,
aber bekannte Weise den Hoch- oder Zwischcnfrequenzverstärkerstufen des Empfängers zugeführt.
Beim Empfang eines Fcrnsehsignals wird bei der in der Zeichnung dargestellten Schaltung der
Kontrast durch Verschiebung des Gleitkoiitaktes 11 am Kathodenwiderstand 12 geregelt, wodurch die
Größe der Gegenkopplung geändert wird, die von dem oberen Teil des Widerstandes 12 bedingt
wird. Zwar wird der Widerstand 12 vom Strom durchflossen, aber über den Gleitkontakt 11 wird
kein Strom entnommen, so daß der Widerstand 12 als Kohlewiderstand ausgebildet werden kann.
Soll der den Widerstand 12 durchfließende
Strom dennoch beschränkt werden, so wird der Parallelwiderstand 13 mit geringem Widerstandswert
angebracht, so daß der größte Teil des Kathodenstroms der Röhre 8 den Widerstand 13
durchfließt.
Über der Parallelschaltung der Widerstände 12 und 13 tritt ein Fernsehsignal auf, das die gleiche
Polarität hat wie das bei 5 angegebene Signal, so daß auch die Kathode der Röhre 21 mit dieser
Polarität gesteuert wird.
In den Augenblicken, wenn die Synehronisieriinpulse 7 auftreten und somit auch die Impulse 29,
wird die Röhre 21 leitend.
Die Größe des dabei die Röhre 21 durchfließenden Stromes ändert sich als Funktion des der
Kathode zugeführten Signals, und dieser Strom wird dem integrierenden Netzwerk zugeführt, das
aus der Parallelschaltung des Widerstandes 25 und des Kondensators 26 besteht.
Ändert sich die Amplitude des Eingangssignals und somit die während der Synchronisicrimpulse
auftretende Spannung, so ändert sich auch der die Röhre 21 durchfließende Strom und somit die
Spannung am Widerstand 25, und zwar mit solcher Polarität, daß die Regelspannung unmittelbar zum
Regeln des Verstärkungsgrades der dem Demodulator \Orangchenden Stufen verwendbar ist.
Infolgedessen werden die Spitzen der Synchronisierimpulse 7 wenigstens nahezu auf konstantem
Pegel gehalten.
626,'Jl
N 6768 VIII al 21 α1
Diese Spitzen werden mit negativer Polarität dem Steuergitter der Röhre 8 zugeführt und liegen
bei richtiger Bemessung der Regelschaltung derart, daß beim Auftreten der Spitzen der Synchronisierimpulse
nur ein geringer Strom die Rohre 8 durchfließt.
Dies hat den Vorteil, daß z. B. durch Funken verursachte Signalstörungen,- die etwa die bei 31
in dem Signal 5 angegebene Form haben mögen, ίο praktisch bis auf den Pegel der Spitzen der Synchronisiersignale
begrenzt werden.
Trotz der angewendeten selbsttätigen Verstärkungsregelung könnte es vorkommen, daß das
Signal, das der Elektronenstrahlröhre 16 zugeführt wird, eine zu große Belastung für den Hochspannungsgenerator
bildet, der zum Speisen dieser Elektronenstrahlröhre verwendet wird.
Dies ist der Fall, wenn bei Änderung des übertragenen Bildes dieses Bild eine zu große mittlere
Bildhelligkeit hat, z. B. beim Überschalten von einer verhältnismäßig dunklen Szene auf eine
Schneelandschaft.
Die Kontrastregelung kann dann mit Hilfe des
Gleitkontaktes 11 derart eingestellt werden, daß auch bei der maximalen mittleren Bildhelligkeit
keine Überlastung der Hochspannungsspeisequelle auftritt, oder auch wird die Kontrastregelung auf
eine mittlere Bildhelligkeit eingestellt, wobei die etwaige auftretende Überlastung hingenommen
werden muß.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Schaltung
ist weder das eine noch das andere erforderlich, da außerdem eine selbsttätige Kontrastregelung sich
mit Hilfe des Schirmgitterkreises der Röhre 8 ergibt.
Da der Schirmgitterwiderstand 18 mit Hilfe des Kondensators 19 entkoppelt ist, wird bei geringer
mittlerer Helligkeit der mittlere Schirmgitterstrom auch gering sein, so daß die Schirmgitterspannung
dabei hoch ist. Bei großer mittlerer Helligkeit jedoch wird die Schirmgitterspannung gering sein.
Dies hat zur Folge, daß beim Auftreten eines Bildes mit großer mittlerer Bildhelligkeit der Kon-■
trast verringert und bei einem Bild mit geringer mittlerer Bildhelligkeit der Kontrast vergrößert
. wird.
In bezug auf die Regelung des Kontrastes mit Hilfe des Gleitkontaktes 11 am Widerstand 12
kann folgendes bemerkt werden: >
Solange dieser Kontakt 11 nicht verschoben
wird, strebt die selbsttätige Verstärkungsregelung danach, die Scheitel der Synchronisierimpulse am
Steuergitter der Röhre 8 auf einem konstanten Pegel zu halten.
Wird der Gleitkontakt ii verschoben, so ändert
sich die Gegenkopplung der Röhre 8 und somit die dynamische Charakteristik der Röhre. Die selbsttätige
Regelspannung ist bestrebt, die Spannung der Zeilensynchronisierimpulse am Widerstand 12
und somit auch den diesen Widerstand durchfließenden Strom konstant zu halten. Infolgedessen
wird sich der Spannungswert für die Spitzen der Synchronisierimpulse am Steuergitter 8 etwas
verschieben, derart, daß der beim Auftreten dieser Impulse die Röhre 8 durchfließende Strom konstant
ist. Die dabei auftretende Verschiebung der Lage der Synchronisierimpulse erweist sich in der
Praxis als nicht wahrnehmbar.
Claims (3)
- Patentansprüche:
i. Kontrastregelschaltung in einem Fernseh-empfänger, bei der der Steuergitterkreis einer Verstärkerröhre galvanisch mit der Ausgangsimpedanz des Demodulators verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kathodenleitung der Verstärkerröhre (8) ein Widerstand (12) vorgesehen ist, dem über eine galvanische Verbindung die Steuerspannung für eine Regelröhre (21) entnommen wird, deren Ausgangskreis eine Regelspannung für selbsttätige Verstärkungsregelung liefert und die nur während des Auftretens von Zeilensynchronisierimpulsen leitend ist, und daß die Ausgangsimpedanz des Demodulators einerseits galvanisch mit dem Steuergitter der Verstärkerröhre (8) und andererseits galvanisch mit einem zur Kontrastregelung einstellbaren Abgriff (11) am Kathodenwiderstand (12) verbunden ist. - 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem erwähnten Kathodenwiderstand (12) ein zweiter Widerstand (13) geschaltet ist, dessen Wert geringer ist als der des zuerst erwähnten Widerstandes (12).
- 3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Verstärkerröhre als Schirmgitterröhre ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirmgitterbelastung aus einem an die Speisequelle angeschlossenen, für Wechselstrom entkoppelten Widerstand besteht.Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 200 055.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2343338B2 (de) | Schaltungsanordnung zur unabhaengigen steuerung der helligkeit und des kontrastes in einem fernsehempfaenger | |
| DE2819775C3 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen Strahlstrombegrenzung einer Bildröhre | |
| DE837423C (de) | Schaltung zur Erzeugung einer Gleichspanung | |
| DE1112543B (de) | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen raumlichtabhaengigen Regelung der Helligkeit und des Kontrastes bei einem Fernsehempfaenger | |
| DE875818C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsehempfaenger mit Braunscher Roehre | |
| DE864887C (de) | Selbsttaetige Verstaerkungsregelung | |
| DE3744110C2 (de) | ||
| DE976227C (de) | Kontrastregelung in einem Fernsehempfaenger | |
| DE964612C (de) | Schaltungsanordnung zur Wiedereinfuehrung der Gleichstromkomponente von Fernsehsignalen | |
| DE756555C (de) | Kopplungskreis zwischen Signalquelle und Belastungskreis | |
| DEN0006768MA (de) | ||
| AT151605B (de) | Schaltung zum Trennen von Bildströmen von Synchronisierimpulsen. | |
| DE918211C (de) | Einrichtung zur Stabilisierung von aus Synchronisierzeichen und Bildpunktzeichen zusammengesetzten Fernsehzeichen | |
| DE2042174B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Einstellung des Gleichspannungspegels am Gitter einer Fernsehbildrohre | |
| DE955779C (de) | Schaltungsanordnung zur Gradationsregelung eines Bildsignals | |
| DE2455703C3 (de) | Getastete Verstärkungsregelschaltung für Fernsehempfänger | |
| DE2838819C3 (de) | Farbbildwiedergabeanordnung mit einer Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Schirmgitterspannung | |
| DE736576C (de) | Verfahren zur Einfuehrung einer Synchronisierluecke in den Bildsignalverlaut bei Fernsehuebertragungen | |
| AT223248B (de) | Schaltungsanordnung in einem Fernsehempfänger zum Konstanthalten des Kontrastes und der Helligkeit des durch eine Wiedergaberöhre wiedergegebenen Fernsehbildes | |
| DE936341C (de) | Schaltungsanordnung zur Pegelstabilisierung und Stoerungsbegrenzung bei einem Fernsehempfaenger fuer in negativem Sinne auf eine Traegerwelle durch Modulation aufgedrueckte Fernsehsignale | |
| DE929973C (de) | Fernsehempfangseinrichtung | |
| DE3242127A1 (de) | Schaltungsanordnung zum betrieb einer bildroehre in einem fernsehempfaenger | |
| DE1924510C3 (de) | Farbfernsehempfänger mit einer ersten und zweiten Videosignalverstärkerstufe | |
| DE958659C (de) | Fernsehempfaenger | |
| DE973455C (de) | Zeilenablenkvorrichtung fuer ein zum Empfang von Sendungen unterschiedlicher Zeilenzahlen eingerichtetes Fernsehempfangsgeraet |